Mädchen im Kinderbuch

Lena aus dem Kinderbuch Leuchtturm der Abenteuer

Bei den klassischen Märchen spielen die Mädchen oftmals das Opfer. Das Mädchen ist die Unschuld vom Lande, die der Prinz oder Ritter retten muss. Meine Kinderbücher beginnen auch sehr klassisch, jedoch sind die Mädchen aus unserer Zeit – und die lassen sich nicht mehr alles gefallen, auch wenn man sie in ein klassisches Rollenbild hineindrängen möchte. Die Mädchen in meiner Kinderbuch-Reihe sind mutig und abenteuerlustig und den Jungs ebenbürtig.

Die Mädchen vom Leuchtturm der Abenteuer

Lena aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerLena, die 11-jährige Schwester von Jan, ist intelligent und sehr kritisch. Während die Jungs bestimmte Ereignisse als gegeben hinnehmen, hinterfragt sie die Dinge. Als sie von fiesen Zwergen entführt wird, entdeckt sie ihre kämpferische Seite und plant gemeinsam mit den Jungs ihre Flucht.
Sali aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDas 8-jährige Bärenmädchen Sali war schon im Kindergarten außergewöhnlich mutig und gerechtigkeitsliebend. Jemand, der in Not ist, muss gerettet werden, selbst dann, wenn alle anderen aus unerfindlichen Gründen nichts tun. Sali ist die treibende moralische Instanz in meinen Büchern und sie legt sich ohne Furcht mit den übelsten Zauberern ihrers Planeten an.
Lisa aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDie 4-jährige Lisa ist ein typisches Geschwisterkind, bei dem der Altersunterschied zu hoch ist. Sie weiß von den geheimnisvollen Abenteuern, die ihr Bruder erlebt, aber niemand glaubt ihr diese Geschichten. Auch sie wird von einem Piraten entführt, aber der muss sich einige wüste Beschimpfungen von ihr anhören. Von einem ängstlichen Opfer ist Lisa weit entfernt.

Kochlöffel oder Zauberstab?

Folgenden Satz wollte ich im Kinderbuch „Flucht durch Bärenstadt“ einen weisen Zauberer über das Bärenmädchen Sali sagen lassen:

Mädchen sind gute Zauberer.

Was stimmt bei diesem Satz nicht? Ja, richtig! Mädchen sind gar keine Zauberer, sondern Zauberinnen. Also nochmal:

Mädchen sind gute Zauberinnen.

Und? Stimmt da etwa immer noch etwas nicht? Ja, Mädchen sind im Märchen gar keine Zauberinnen, sondern Hexen!

Ich habe in den 90er Jahren studiert und wurde mit der politischen Korrektheit infiziert. In jedem Schreiben der Studentenvertretung waren wir „StudentInnen“. Das las sich damals wie heute nicht schön, hat aber dazu geführt, dass ich beim Überarbeiten meiner Bücher über solche Dinge nachdenke.

Was mache ich nun mit meinen begabten Mädchen? Folge ich der Märchen-Vorlage, bei der nur Jungs mit ihrem coolen Stab echte Zauberer sind und Mädchen mit ihrem Kochlöffel an den Kessel verbannt werden? Hexen haben aber leider kein positives Image, immerhin locken sie kleine Kinder zu sich ins Haus, um sie zu mästen und aufzufressen.

Da kommt mir die aktuelle Reform der Straßenverkehrsordnung zu Hilfe. Dort gibt es keine Radfahrer mehr. Es gibt aber auch keine Radfahrerinnen. Was haben die Autoren getan? Haben sie gezaubert? Nein, sie haben getrickst. Es gibt jetzt nur noch Personen, die z.B. ein »Rad führen«. Also nochmal:

Mädchen führen einen Zauberstab gut.

Das war wohl nix. Wie wäre es mit einem substantivierten Partizip, so wie es mittlerweile auch die Studierenden machen?

Mädchen sind gute Zaubernde.

Das wird nichts. Oder doch? Ich habe das Problem in »Flucht durch Bärenstadt« mit „Show don’t tell“ gelöst:

„Mädchen können ganz toll zaubern“, sagt Meister Bärlo zu Sali, „und du bist sehr begabt.“

Lustige Geschichten auch für Mädchen

Lena und ihre Puppen (Mädchen im Kinderbuch)Ich versuche in meinen Büchern, humorvolle Abenteuer auch für Mädchen zu erzählen. Dabei verwende ich gerne Klischees aus der Mädchenliteratur und so dürfen Puppen natürlich nicht fehlen. Diese Puppen jedoch werden lebendig, verlieben sich in Zwerge und tanzen der schockierten Lena auf der Nase herum.

In »Gefahr in Immergrün« folgt der Pirat Obertatze den Kindern auf die Erde. Jetzt sehen ihn Michael und Tim im Sandkasten sitzen – zusammen mit Tims kleiner Schwester Lisa. Sie hat ihrem neuen Teddy ein rosafarbenes Kleid angezogen, ohne zu ahnen, dass dieser knuffige Bär ein lebendiger Pirat ist!

»Mama sollte ihn mal waschen. Der stinkt«, sagt Tim, hält sich die Nase zu und würgt.
»Am besten in der Kochwäsche«, lacht Michael.
»Dann schrumpft er aber«, entgegnet Lisa. »Duschen ist besser.«

Lisas vernünftige und typisch weibliche Reaktion dürfte Mädchen zum Schmunzeln bringen.

Sie zieht dem Bären das Kleid aus, wirft einen Haufen Sand auf ihn und reibt ihn damit ein. Im Anschluss klopft sie ihm kräftig das Fell sauber und zieht ihn wieder an. Die Jungs beobachten sie dabei grinsend.

Das ist für alle gleichermaßen lustig. Außer für Obertatze.

Spannende Nebenhandlungen

Lena und die Frau im Mond (Mädchen im Kinderbuch)Die mysteriösen Nebenhandlungen, die insbesondere Leser ab 8 Jahren ansprechen, sind für Jungen wie Mädchen spannend und fügen meinen Abenteuern etwas Rätselhaftes hinzu. Schon im ersten Band »Die Reise nach Himmelblau« gibt es gewisse Andeutungen. Kleine Sätze, die man gut überlesen kann, die aber Fragen aufwerfen.

Eine Nebenhandlung ist die „Frau im Mond“. Die 11-jährige Lena entdeckt in »Flucht durch Bärenstadt« ihre Mutter als Heiligenstatue auf einem fremden Planeten. Wie ist das möglich? Purzels logische Erklärung, dass jemand, der tausende Jahre auf einem Mond schläft, einfach nicht die Mutter eines Kindes von heute sein kann, glaubt sie. Die Logik gewinnt – zunächst.

Fazit

Jedes Kind ist individuell so verschieden, dass das Geschlecht nicht das bedeutendste Kriterium ist. Jungs und Mädchen sind gleichermaßen neugierig und abenteuerlustig und ich bin sicher, dass alle mit meinen Kinderbüchern lustige, spannende und rätselhafte Abenteuer erleben werden. Vielleicht werden die Bücher sogar gemeinsam von 5-jährigen Mädchen mit ihren 10-jährigen Brüdern gelesen (oder umgekehrt). Dann haben sie etwas gefunden, das ihnen beiden gefällt.

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Jungen im Kinderbuch

Tim aus dem Kinderbuch Leuchtturm der Abenteuer

In meiner Kinderbuch-Reihe können die Jungen mit Schwertern kämpfen, Freunde in Not retten und Helden sein – wie in klassischen Abenteuergeschichten.

Die Jungen vom Leuchtturm der Abenteuer

Michael aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDer 8-jährige Michael nimmt im ersten Band als Identifikationsfigur den Leser auf seine abenteuerliche »Reise nach Himmelblau« mit. Michael ist vorsichtig und sein Lieblingswort ist ein ängstliches »Oje«. Trotz seiner Sorgen scheut er nicht davor zurück, einem Freund in Not zu helfen.
Timaus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerSein bester Freund Tim (9) handelt erst und denkt später. Sein Lieblingswort ist „Au weia“, wenn er mal wieder Unfug gemacht hat. Ohne ihn würde Michael zu sehr grübeln und wichtige Dinge verpassen. Michael hingegen ist für ihn die Stimme der Vernunft, die beiden ergänzen sich also prächtig.
Purzel aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDer Elfenjunge Purzel ähnelt Michael stärker, denn auch er schmiedet lieber erst einen Plan, bevor er handelt. Er ist ein wenig verträumt und verliert öfter mal etwas. Obwohl auf Himmelblau ein magischer Kristall Wunder vollbringen kann und er selbst mal Zauberer werden will, denkt er sehr logisch.
Jan aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDer 9-jährige Jan tritt zu Beginn als »böser Mitschüler« in Erscheinung. In »Gefahr in Immergrün« freunden sich Michael und Tim mit ihm an. Jans Eltern sind verschwunden, als er 3 Jahre alt war. Er vermutet, dass sie Geheimagenten sind und schnell weg mussten, weil sie ihre Kinder damit schützen wollten.

Identifikation mit den Helden

Die Helden meiner Kinderbücher sind „normale“ Kinder aus unserer Welt, mit denen sich die Leser gut identifizieren können. Die Jungen in den Büchern interessieren sich für die Dinge, für die sich viele Jungs in dem Alter interessieren, z.B. Star Wars oder Harry Potter. Die Andeutungen sind oft etwas versteckt und nur für Fans erkennbar. Auszug aus „Der Stein der Riesen“:

Michael grübelt. »Okay, aber wollen wir da wirklich reingehen?« Er zeigt auf den Wald, der so dicht und dunkel ist, dass man nur die erste Baumreihe erkennen kann. »Ich hab da ein ganz mieses Gefühl.«

Etwas offensichtlicher ist es in einer Szene, in der Michael das erste Mal zaubert.

»Moment, ich probiere es nochmal«, sagt Michael und hält seinen Zeigefinger erneut in die Luft. »Wingardium leviosa!«
»Bist du jetzt Harry Potter?«, fragt Tim. »Willst du etwa, dass der Baum davonfliegt?«
»Nein«, antwortet Michael.
»Außerdem musst du wutschen und wedeln«, sagt Tim. »Nur dann klappt es.«
»Wutschen und … ja!«, ruft Michael. »Ich muss wedeln!«
»Häh?«
Michael hält seine Handfläche in die Luft und bewegt sie langsam zur Seite. »Baum«, sagt Michael mit dunkler Stimme, »das ist nicht der Mensch, den du fressen wolltest.«
»Alter«, schimpft Tim, »machst du jetzt auf Obi-Wan?«

Auch das Fantasy-Meisterwerk „Herr der Ringe“ bleibt nicht verschont. Auszug aus „Kampf um Himmelblau“:

»Ja«, sagt Tim, »so stelle ich mir einen Elfenjungen vor.«
»Wieso?«, fragt Purzel. »Das klingt so, als würde ich nicht wie ein Elfenjunge aussehen.«
»Du hast eben keine langen blonden Haare«, sagt Tim.
»Na und?«, schimpft Purzel. »Seit wann muss ein Elf denn lange blonde Haare haben?«
»Mit Pfeil und Bogen würde Billy noch besser aussehen«, sagt Tim.
»Wieso sollte ein Elfenjunge lange blonde Haare und einen Bogen haben?«, fragt Purzel.
»Weil er dann richtig gut aussieht«, murmelt Lena und lächelt.

Kampf gegen Monster

Ein böser Drache im Kinderbuch begeistert JungenMeine Helden müssen gegen Monster antreten, die sich in jedem Jungen-Kinderzimmer finden lassen: Dinosaurier, Piraten, Zauberer, Roboter, Zombies und natürlich böse Drachen.

Jedoch sind meine »Fieslinge« nicht einfach »nur so« böse. Sie verfolgen finstere Ziele, die man logisch nachvollziehen kann. Glaubwürdige Charaktere sind für Leser jeden Geschlechts und Alters wichtig.

Spannende Handlungsorte

In den Abenteuern gibt es Handlungsorte, die ein Jungenherz höher schlagen lassen. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen die Kinder an magische Orte, z.B. in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol. Zudem gibt es eine dunkle Planetenseite mit einem Vulkan, einer Pyramide und einem magischen See, in dem Monster leben. Die Abenteuer dort sind keine Ferien auf dem Reiterhof.

Lustige Situationen

Jungen haben einen speziellen Humor, den ich in meinen Büchern anspreche. Nehmen wir als Beispiel eine Szene aus »Gefahr in Immergrün«.

Der Pirat Obertatze ist den Kindern auf die Erde gefolgt. Jetzt sehen ihn Michael und Tim im Sandkasten sitzen – zusammen mit Tims kleiner Schwester Lisa. Sie hat ihrem neuen Teddy ein rosafarbenes Kleid angezogen, ohne zu ahnen, dass dieser knuffige Bär ein lebendiger Pirat ist!

»Mama sollte ihn mal waschen. Der stinkt«, sagt Tim, hält sich die Nase zu und würgt.
»Am besten in der Kochwäsche«, lacht Michael.

Wenn etwas »stinkt« ist das speziell für Jungen sehr witzig. Zudem geht der Witz auf Kosten des Piraten. Die etwas brutale Idee mit der Kochwäsche ist auch typischer Jungs-Humor.

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Ferien- und Freizeit-Tipps gegen Langeweile

Ferien- und Freizeit-Tipps gegen Langeweile

Der erste Tag der Ferien mit Kindern bricht an und ein Unwetter los. Was kann man mit Kindern bei schlechtem Wetter machen? Der geplante Ausflug fällt damit buchstäblich ins Wasser. Die Kinder langweilen sich, quengeln und die Eltern sind genervt. Was tun?

Vor dem Fernseher hocken

Viele Kinder sitzen bei Regen vor dem Fernseher oder spielen mit Handy, Tablet oder Konsole. Doch diese „Bildschirmzeit“, d.h. die Berieselung durch elektronische Geräte, führt nach einiger Zeit bei Kindern zu innerer Unruhe. Außerdem möchten die Eltern doch ihre kostbare Urlaubszeit nicht mit normalen Alltagsbeschäftigungen vergeuden, sondern „etwas“ mit ihren Kindern unternehmen. Gibt es nichts, was man mit seinen Kindern gemeinsam bei schlechtem Wetter machen könnte?

Malen und Basteln

Der Klassiker bei den Kinderbeschäftigungen ist und bleibt das beliebte Malen und Basteln. Zuhause sollte es am notwendigen Material nicht fehlen und wenn man seine Reise gut geplant hat, hat man auch im Hotelzimmer Schere, Papier, Klebestift und bunte Stifte dabei. Kinder sind gerne kreativ und lassen sich leicht motivieren. Wie wäre es mit einem selbstgemalten Comic?

Indoor-Spielplatz besuchen

Bei schlechtem Wetter einen Indoor-Spielplatz in den Nähe aufzusuchen ist ein wahrhaft genialer Einfall, doch darf man sich nicht wundern, wenn ein paar andere Eltern auch darauf gekommen sind. Wenn man es geschafft hat, sich durch den Eingangsbereich zu kämpfen, kann man die Kinder sich selbst überlassen. Die sind es von Kita, Hort oder Schule gewohnt, sich durch Menschenmassen zu kämpfen und dabei Spaß zu haben. Die vom Lärm immer stärker gestressten Eltern können sich mit einem Kaffee irgendwo hinsetzten (sofern sie einen Platz finden – und einen Kaffee).

Gesellschaftsspiele spielen

Jetzt ist die Gelegenheit da und das seit einigen Jahren ungeöffnete Geselschaftsspiel in der Abstellkammer kann endlich mal genutzt werden. Und auch wenn man seine Ferien im Hotel verbringt, so gibt es in den meisten Hotels Spiele, die man sich ausleihen kann, doch muss man dafür der „Gesellschaftsspiele-Typ“ sein, dem es Spaß macht, kleine Steinchen hin und her zu schieben oder Anweisungen auf Karten zu folgen. Überlässt man sein Spieleglück lieber dem Zufall, seinem Wissen oder seiner Geschicklichkeit? Wenn man sich auf ein Spiel einigen kann, ist ein Gesellschaftsspiel ein schöner Zeitvertreib.

Hörbücher hören

Hörbücher sind nicht nur bei Kindern sehr beliebt. Sie ermöglichen das entspannte Zuhören beim gemütlichen Lümmeln auf der Couch. Hörbücher sind die bequemste Alternative zum Fernsehen.

Eine Kinderbuch-Lesung

Ein spannendes Buch, das man seinen Kindern vorliest oder sich von ihnen vorlesen lässt, ist die aktivere Alternative zum Hörbuch. Leider sind die Kinderbücher, die man besitzt, meist bekannt und es fällt schwer, sich auf einen Titel zu einigen. Das Problem im Urlaub ist auch, dass man nicht unbegrenzt Bücher mitschleppen kann. Vielleicht gibt es ja eine Hotel-Bücherei, doch auch hier ist es schwierig, deutschsprachige Kinderliteratur zu finden, die auch die Eltern interessiert. Die Lösung für dieses Problem ist ein klein wenig elektronisch.

Kinder-eBooks

Heutzutage hat fast jeder ein Smartphone, Tablet oder eBook-Reader und nimmt diese Geräte auch in den Urlaub mit. Über Handynetz oder WLAN kann man sich Bücher kaufen – auch Kinderbücher. Die Auswahl eines spannenden Kinderbuches, das alle interessiert, ist eine schöne Familienaufgabe. Gemeinsam wird in den Kategorien des eBook-Shops gestöbert oder nach Suchbegriffen recherchiert. Grundsätzlich gilt:
Don’t judge a book by its cover!
Ein Buch mit einem spannenden Cover muss nicht wirklich spannend sein und umgekehrt. Ein Cover verrät auch nicht, ob der Schreibstil des Autors Eltern und Kindern gleichermaßen gefällt – das gilt auch für die persönlichen Meinungen in Buchrezensionen. Die Leseproben ermöglichen es, einen Titel zu finden, der alle Geschmäcker befriedigt.

Ferien- und Freizeit-Tipps gegen Langeweile

Leuchtturm der Abenteuer lesen und Quizfragen online beantworten

Vielleicht soll es eine Abenteuergeschichte mit Dinosauriern sein? Oder mit Piraten? Oder mit bösen Zauberern und gefährlichen Drachen? Ein Kampfroboter mit Laseraugen wäre sicherlich auch ganz cool. Und das alles verpackt in eine spannende Handlung auf einem weit entfernten Planeten, doch mit Helden, die von der Erde stammen und mit denen sich Kinder und Eltern gut identifizieren können. Dann sucht einfach „Leuchtturm der Abenteuer“ im eBook-Shop und erlebt gemeinsam spannende und lustige Abenteuer. Am Ende kann die ganze Familie das Online-Quiz mit Fragen zur Geschichte lösen.

Vielleicht hat nach den vielen Beschäftigungen auch der Regenschauer oder der Schneesturm aufgehört und die Abenteuer im echten Leben gehen endlich weiter.

Leuchtturm der Abenteuer 1-3 (Hardcover-Sammelband)Michael bekommt vom Elfenjungen Purzel eine magische Taschenlampe geschenkt. Als er in das Licht der Lampe schaut, fliegt er zum Planeten Himmelblau! Nach einer Schwindel erregenden Reise findet er sich am "Leuchtturm der Abenteuer" wieder, da meldet sich lautstark ein leibhaftiger Tyrannosaurus Rex! Purzel erklärt Michael, dass sie den Dinosaurier nachhause schicken müssen, aber wie sollen die Jungen das anstellen?
Erlebt in den ersten drei Abenteuern, wie Michael seine Angst überwindet, gegen Dinosaurier, Piraten und Roboter kämpft und seinen Freunden hilft.

Der Sammelband enthält die früheren Einzelbände "Die Reise nach Himmelblau", "Flucht durch Bärenstadt" und "Gefahr in Immergrün".

- Illustrierte Hardcover-Ausgabe mit Band 1-3 (schwarz-weiß)
- Gut lesbar durch große Schrift und besonderen Zeichensatz
- Einfache und kurze Sätze
- Jedes Kapitel beginnt auf einer neuen Seite
- Auch zum Vorlesen und als Gutenachtgeschichte geeignet
- Mit Bücherquiz am Ende, auch bei Antolin
- ISBN-13: 978-3944626611, 220 Seiten
- Auch als Taschenbuch bei Amazon (schwarz-weiß)

Eine Lehrerin: "Zwei Schüler haben erst jetzt richtig Freude am Lesen gefunden - dank ihrer Bücher, die genau das richtige Format haben und in der treffenden Sprache geschrieben sind. Vor allem Jungs tun sich im Lesen manchmal schwer. Die Geschichten finden die Jungs aber sehr spannend und sie können sich mit einigen Figuren identifizieren. Jedenfalls sind meine Schüler begeistert."

Kinderbuch-Leseprobe downloaden (PDF)

AMAZON THALIA WELTBILD HUGENDUBEL

Weitere Informationen über coole Kinderbücher:
Coole Kinderbücher für Jungs Coole Kinderbücher für Jungs - Wie finde ich coole Kinderbücher für Jungen? Über Spannung, Glaubwürdigkeit der Charaktere, Identifikation mit den Helden und das richtige Lesealter in Kinder- und Jugendbüchern.

Gute Kinderbücher ab 6 Jahren

Neue Doppelbände der Kinderbuch-Reihe

Die Bedeutung des Kinderbuchs für Kinder und Eltern

Der Gewinnspiel-Gewinn (gute Kinderbücher ab 6 Jahren)Im letzten Gewinnspiel zu Ostern habe ich gefragt, was für gute Kinderbücher wichtig ist. In den Kommentaren wurden sehr oft schöne Bilder, eine spannende Geschichte und eine große Schrift für die leichte Lesbarkeit genannt.

Es wurde auch gewünscht, dass gute Kinderbücher pädagogisch wertvoll sein sollen. Die Kinder sollen beim Lesen etwas lernen. Zudem soll ein gutes Kinderbuch witzig und humorvoll sein.

Verlost wurde unter den Kommentatoren 5 x das Kinderbuch „Leuchtturm der Abenteuer Sammelband 1-2“. Das Taschenbuch enthält die ersten beiden Bände der spannenden Kinderbuch-Reihe mit bunten Illustrationen und richtet sich an Leseanfänger ab 6 Jahren. Es ist gut lesbar durch einen speziellen Zeichensatz, große Schrift, kurze Kapitel und einfache Sätze.

Buch mit großer Schrift für Kinder (gute Kinderbücher ab 6 Jahren)

Die glücklichen Gewinner wurden jetzt benachrichtigt. Ihre individuell signierten Kinderbücher sind auf dem Weg und sollten noch vor Ostern ankommen.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit Eurem neuen Kinderbuch und eine schöne Osterzeit.

Wichtig für gute Kinderbücher: die Kommentare

Mir ist bei einem Kinderbuch am wichtigsten, dass es übersichtlich, gut aufgebaut und vielseitig ist! Viele Grüße 🙂

Perfektes Ostergeschenk für die Kleinen! 🙂

Da meine Tochter anfängt alleine zu lesen,ist es mir wichtig das sie Texte gut lesbar sind und die Geschichte spannend ist.So das die Lust aufs weiterlesen immer gegeben ist. Die Bilder sollten viele Details besitzen so das man immer etwas neues entdecken kann. Frohe Ostern

Dass es so interessant ist, dass das Kind sowohl sich selbst damit beschäftigen kann, als auch dass man es dem Kind vorlesen kann…

Dass es bei dem Kind die Lust auf Bücher weckt oder verstärkt. Das schafft man in dem man ihre Interessen kindgerecht bearbeitet mit einer Mischung aus Spannung und Wissen.

Am Wichtigsten ist mir, dass das Kind eintaucht in die Geschichte und nicht anders kann als zuhören. Es muss so geschrieben sein, dass es für mich als „Vorleserin“ leicht fällt mich auf die Geschichte einzulassen und die Freude beim Lesen auf die Kinder zu übertragen.

Mir ist wichtig, dass es pädagogisch wertvoll ist, ansprechende und verständlich dargestellte Bilder im Buch vorhanden sind und die Schrift groß ist.

Bei einem Kinderbuch ist mir am wichtigsten, dass die Kindern bei den Geschichten auch etwas lernen.

Schöne Bilder und spannende Geschichten in großer Schrift.

Spannung, Gut gegen Böse, Fantasie und das ganze natürlich auch mit Humor 🙂 Das Buch muss gut vorlesbar sein und unbedingt Bilder enthalten.

Interessante und vor allem langsam spannende Geschichten, die mit netten Illustrationen untermalt sind. Das kommt hier jedenfalls sehr gut an.

Am wichtigsten sind schöne Geschichten 🙂

Dass es schön bebildert ist.

Größere Schrift, mit Bildern und kindgerechte Wortwahl.

Mir ist am wichtigsten, das meine Tochter das Buch mag. Außerdem finde ich eine Mischung aus Vorlesegeschichte und dazu wissenswertes im Bereich der Allgemeinbildung immer sehr gut.

Als Lehrerin an einer Grundschule bin ich immer auf der Suche nach spannenden Kinderbüchern, mit einfachen und kurzen Texten. Farbabbildungen wären toll. Meine Kinder würden sich sehr über das Buch freuen.

Schöne Bilder und leichte spannende Geschichten.

Vielleicht das sie es auch schon teilweise selbst lesen können, also nicht zu kleine Schrift, Farbkontrast. Spannend aber nicht zu gruselig, Lerneffekt.

Schöne Illustrationen und große Schrift.

Wir finden die Bebilderung und eine verstehbare Schreibweise für Kinder an einem Kinderbuch wichtig.Ein sehr schönes Gewinnspiel mit einem tollen Buch.Wir würden uns sehr freuen…toll!

Es muss kindgerecht erzählt sein, so dass die Kinder der Geschichte gut folgen können und nicht die Lust am Lesen oder zuhören verlieren.

Am Wichtigsten bei einem Kinderbuch ist mir eine kindgerechte Erzählweise.

Leicht zu lesen. Altersgerecht. Spannung. Ich würde es gerne für meinen fast 10jährigen Sohn gewinnen wollen.. Er hat in der Schule schon 2 Buchpräsentationen gehabt mit den Noten 1,2.. so hätte er für die nächste Buchpräsentation ein schönes spannendes Buch 📚

Altersgerecht, spannend und auch Humor. Ein Happy End.

Oh wie toll! Mein Sohn würde sich freuen! Danke für das tolle Gewinnspiel jetzt noch Daumen drücken!

Es muss eine tolle abenteuerliche Handlung haben und altersgerecht. Auch Bilder sind mir wichtig.

Liebes Team💝Es sollte spannend sein, eine lehrreiche Handlung beinhalten und meinen Kindern Spaß machen😉Über ein signiertes Buch🐲 würden sich meine Jungs riesig freuen 🎉

Bei einem Kinderbuch ist es wichtig das es „kindgerecht“ gemacht ist so das es die kleinen auch gut verstehen 😍 Über das tolle Buch würden sich die Kids bestimmt riesig freuen !!

Dass es dem Kind gefällt ❤ Das es gern gelesen wird und Begeisterung weckt und wenn die Kinder dadurch auch was lernen ist es Perfekt ❤

Dass viele Bilder drin sind und es kinderleicht zu lesen und verstehen ist

Dass es die Fantasie des Kindes beflügeln vermag!

Das wär so toll für meine Kleine! 😍

Eine schöne Geschichte, die dem Kind auch etwas vermittelt, dass etwas zu lernen ist bzw. das Geschichte eine Moral hat. Eine lehrreiche Geschichte.

Schöne kindgerechte Bilder/Zeichnungen, etwas Witziges, eine Geschichte die nicht zu schwer zu verstehen ist und an sich mag ich für meine jüngsten gerne freundlich gestaltete, nicht zu dunkle/triste Bücher. Es darf aber auch mal was zur Bildung sein 💙 man ist Mutti anspruchsvoll 😅, ne eigentlich nicht so sehr 😁 Und je höher das Alter, desto höher darf natürlich die Spannung sein😨
Bei einem Kinderbuch 💚 ü6 darf gerne schon etwas Spannung drin stecken😳

Eine kind- bzw. altersgerechte Schriftgröße und ansprechende Illustrationen 😊

Träume sollte es wecken. Denn natürlich gibt es Prinzessinnen, Einhörner und Piraten. Wir können alles sein und alles tun. Es gibt nichts für das es nicht eine magische Lösung gibt. Verloren sind unsere Seelen erst wenn wir daran nicht mehr glauben.

Das die Fantasie so richtig Flügel bekommt. Ich finde es schön wenn Kinder die Fantasie zum Leben erwecken in Geschichten.

Ja, ich denke da ganz ähnlich. Bilder sind für Kinder zwar immer sehr schön, doch schränken sie die eigene Fantasie sehr ein. Ich habe es früher immer geliebt, wenn meine Oma mir vorgelesen hat und ich mich in meine eigene Traumwelt verirren konnte.

Es muss fesselnd sein!

Dass sie ggf auch selbst lesbar sind und natürlich spannend

Meine kleine Tochter lernt gerade in der 1. Klasse das Lesen – sie ist also noch eine Leseanfängerin, deshalb sind uns persönlich auch noch Bilder in einem Buch wichtig. Denn ganz ohne Bilder – nur mit Text – verliert sie noch schnell die Lust am Lesen (üben)

Mir ist wichtig, dass es auch Kindern unterschiedlichen Alters etwas bietet. Als Mama von einem dreijährigen und einem sechsjährigen Jungen brauche ich beim Vorlesen die perfekte Mischung aus spannenden (wilden!) Geschichten für den Großen und detailreichen Bildern für den Kleinen, damit beide Kinder ein Buch gemeinsam genießen können und mich keiner frustriert mit Kissen bewirft 😉

Das das Kind versteht was es liest und es interessant für das Alter ist.

Leicht zu lesen, altersgerecht, spannend.

Einen logischen, spannungsreichen Plottaufbau, sehr gute Illustrationen, eine lebendige Sprache, gut gemachtes Layout und Druck.

Eine altersgerechte Geschichte.

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Kontakt

Als ehemaliger Lesepate in der Grundschule meines Sohnes habe ich Erfahrungen damit, wie Kinder lesen lernen. Erstleser brauchen Geschichten, die begeistern und die Fantasie anregen. In meinen Kinderbüchern fliegen die Kinder mit einer magischen Taschenlampe  zum Leuchtturm der Abenteuer auf den märchenhaften Planeten Himmelblau. Dort leben Elfen, Zwerge, Riesen, Bären und andere magische Wesen. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen die Kinder in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol. Die jungen Helden überwinden ihre Ängste, begeben sich auf mutige Rettungsmissionen und lernen dabei wichtige Werte wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft und den Wert des Lebens kennen. Die Abenteuer sind ein Genre-Mix aus Fantasy-, Science-Fiction- und Detektivgeschichten und behandeln klassische Abenteuerthemen mit Dinosauriern, Piraten, Kampfrobotern, Drachen und bösen Zauberern.

  • Für Leseanfänger ab 6 Jahren
  • Zum Vorlesen und als Gutenachtgeschichte geeignet
  • Leicht lesbar durch kurze Sätze und Kapitel
  • Mit Bücherquiz am Ende (auch bei Antolin)
  • Mit bunten Illustrationen

Erstlesebücher für junge Leseanfänger

Lesen lernen mit Leuchtturm der AbenteuerDie Erstlesebücher der Reihe sind in einem für Erstklässler geeigneten Stil mit kurzen Sätzen und einfachen Worten geschrieben. Jedes Buch hat einen Umfang von 30 Seiten und das ermöglicht ein schnelles Erfolgserlebnis. Die kurzen Geschichten behandeln Themen aus den Kinderbüchern der Reihe aus der Sicht des lebendigen Bilderbuches Billy und anderen Charakteren.

  • 01. Die magische Dinosaurier-Jagd
  • 02. Die Piraten der Bärenstadt
  • 03. Der Tag, an dem ich lebendig wurde
  • 04. Tim und der Weltuntergang

Einzeln gibt es die Taschenbücher und eBooks nur bei Amazon. Als Sammelband (Taschenbuch in Farbe und als eBook) gibt es die Bücher auch überall sonst.

Kinderbücher für erfahrenere Leseanfänger

Die Leuchtturm der Abenteuer-Kinderbücher für Leseanfänger ermöglichen es, schrittweise längere Bücher zu lesen. Die Seitenzahl steigt langsam von 60 Seiten (Band 1) auf 200 Seiten (Band 6). Die Kinder können mit den Abenteuern wachsen und das Leseniveau von Buch zu Buch steigern. Leseratten, denen die ersten Bände zu kurz sind, können mit dem Sammelband 1-3 starten.

  • 01. Die Reise nach Himmelblau
  • 02. Flucht durch Bärenstadt
  • 03. Gefahr in Immergrün
  • 04. Hüter des Kristalls
  • 05. Der Stein der Riesen
  • 06. Kampf um Himmelblau

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Die Kinderbuch-Reihe geht zu Ende – ein Rückblick

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"

Das große Finale – Band 6 ist da!

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"Das neue Kinderbuch ist aus dem Druck. Die Reihe ist damit nach 6 Bänden abgeschlossen und ich kann erleichtert ausatmen. Alles ist gut geworden und die Reihe hat ihren krönenden Abschluss erhalten – ihr Happy End. Nun kann ich einen Blick zurückwerfen und die Reihe als Ganzes betrachten. Was zeichnet die Leuchtturm der Abenteuer-Bücher aus?

Abenteuer für Kinder und Erwachsene

Als ich mir die Geschichten für meinen Sohn ausdachte – am Bett oder auf dem Balkon im Urlaub – wollte ich zunächst nur eines: Eine Abenteuergeschichte erzählen, die ich selbst spannend finde. Ich konnte mich auch noch gut daran erinnern, was ich als Kind toll fand. Geschichten über einen ganz normalen Helden, der plötzlich in ein Abenteuer gerufen wird, seine Ängste überwindet und über sich hinauswächst.

Die coolsten Abenteuer erlebt ein Held nicht zu Hause, sondern in einem fernen Land oder auf einem anderen Planeten. Doch wie kommt er da hin? Ich brauchte ein glaubwürdiges Transportmittel, so etwas wie ein Stargate. Die Bewohner von Himmelblau verwenden für ihre Reisen magische Taschenlampen. Schaut man in das Licht einer solchen Lampe, landet man beim Leuchtturm der Abenteuer, in dem ein magischer Kristall ins Weltall leuchtet.

Die Kinderbuch-Reihe geht zu Ende - ein RückblickDas Transportproblem war gelöst, aber welche Abenteuer sollten meine Helden von der Erde dort erleben? Seit Längerem hatte ich eine Idee für ein Fantasy-Abenteuer im Kopf, in dem sich eine junge Heldin aus dem 19. Jahrhundert auf einen fremden Planeten »verirrt«. Dort erlebt sie spannende Abenteuer, kämpft gegen Drachen und böse Zauber und verliebt sich in einen jungen Prinzen. Da werden ihre Kinder entführt! Sie ist verzweifelt, doch glücklicherweise bekommt sie Hilfe von einer höheren Macht, doch auch diese Macht ist begrenzt. Ihr bleibt keine Wahl. Wenn sie ihre Kinder retten will, muss sie sich selbst opfern und auf ewig an einem finsteren Ort zurückbleiben. Alleine mit einem Monster. Diese Hintergrundhandlung hatte ich im Kopf, als ich meine Helden auf die Reise schickte. Von Anfang an war mir klar, dass ich diesen »roten Faden« irgendwann einmal auflösen muss.

Die Zielgruppe

Als ich die Abenteuer aufschrieb, musste ich mich für eine Zielgruppe entscheiden und auch das Alter der Helden bestimmen. Es war ein schwerer Schritt, mich von den knuffigen Entwürfen mit 5-jährigen Helden zu verabschieden. Ich entschied mich für 8-9-jährige Helden und das war auch gut so, doch mein 4-jähriger Sohn fand das gar nicht lustig. Rückblickend jedoch – er wird bald 8 – findet er die Entscheidung gut. Die Reihe richtet sich mit den ersten Bänden an Leseanfänger ab 6 Jahren. Die Bücher können aber auch gut zum Vorlesen oder als Gutenachtgeschichten verwendet werden. Leseanfänger brauchen Geschichten, die begeistern und die Fantasie anregen. Die actionreiche, spannende und lustige Handlung sowie die leichte Identifizierung mit den Helden motivieren Kinder zum Lesen. Die Anforderungen steigen von Buch zu Buch und das ermöglicht es den Kindern, mit den Abenteuern zu wachsen.

Leuchtturm der Abenteuer (Kinderbuch-Reihe)

Band 5 und 6 sind im selben Stil geschrieben, aber für Leseanfänger etwas zu lang. Das ist allerdings von Kind zu Kind stark unterschiedlich. Es gibt 6-jährige Mädchen, die lesen so gut wie 8-jährige Jungen – und umgekehrt. Daher sind meine Angaben zum Lesealter nur Vorschläge. Aber auch inhaltlich richten sich die späteren Bände an ältere Leser (ab 8 Jahren), denn in diesen Geschichten stehen nicht nur lustige und spannende Abenteuer im Mittelpunkt. Themen wie Krieg, Tod, Trauer, das Gewissen und Verantwortung für sein Handeln werden neben Werten wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft behandelt. Einen besonderen Stellenwert nimmt in meinen Geschichten der Wert des Lebens und der Umwelt ein.

Das Genre

Neben der Zielgruppe musste ich mich auch für ein Genre entscheiden. »Kinderbuch« ist ja kein Genre, sondern nur eine grobe Kategorie, in die Verlage und Shops alle Bücher für die Zielgruppe Kind stecken. Dabei gibt es bei Kinderbüchern himmelweite Unterschiede. Die Festlegung auf ein einfaches Genre fiel mir schwer. Mich selbst reizen eher Bücher, die einen Mix bieten, z.B. ein Krimi, der in der Zukunft spielt oder Fantasy mit Hochtechnologie. Ich entschied mich für den Mix. Meine »Kinderbücher« sollten märchenhafte Fantasy-Abenteuer mit Elementen von Detektivgeschichten werden und im spannenden Stil eines Thrillers erzählt werden. Zudem sollte es einen informativen Science-Fiction-Anteil geben. Möglichst in den Worten der Kinder wollte ich physikalisches Wissen vermitteln, z.B. über Planeten, Monde, Teilchenbeschleuniger oder über die Forschung allgemein.

Die Handlung

Für die Handlung der Bücher wählte ich klassische Abenteuerthemen mit Monstern, Dinosauriern, Piraten, Kampfrobotern und bösen Zauberern. Das alles spielt auf dem märchenhaften Planeten Himmelblau, auf dem Elfen, Zwerge, Riesen, Bären, Zauberer und Drachen leben. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen meine Abenteurer an magische Orte, z.B. in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol.
Jetzt ist die Geschichte zu Ende und meine junge Heldin und Mutter von zwei Kindern ist wieder mit ihrer Familie vereint. Doch der Weg dahin war weit und voller spannender und lustiger Abenteuer.

Kinderbuch-Reihe "Leuchtturm der Abenteuer" als Hardcover

Band 1-3Band 4Band 5Band 6

Taschenbuch-Ausgaben in Farbe

Band 1-2Band 3-4ErstlesebuchZweisprachig
Eine Grundschul-Lehrerin: "Zwei Schüler haben erst jetzt richtig Freude am Lesen gefunden - dank ihrer Bücher, die genau das richtige Format haben und in der treffenden Sprache geschrieben sind. Vor allem Jungs tun sich im Lesen manchmal schwer. Die Geschichten finden die Jungs aber sehr spannend und meine Schüler sind begeistert."

- Für Leseanfänger ab 6 Jahren
- Gut lesbar durch große Schrift, kurze Kapitel und einfache Sätze
- Mit Bildern, auch zum Vorlesen und als Gutenachtgeschichte
- Mit Bücherquiz am Ende (auch bei Antolin)

Über moralische Kinderbücher

Über moralische Kinderbücher

Für einen Schriftsteller ist es sinnvoll, schon vor dem ersten Satz festzulegen, was er schreiben will: Einen spannenden Thriller, eine romantische Liebesgeschichte oder einen rätselhaften Krimi? Bei einem Kinderbuch stellen sich noch weitere Fragen. Soll das Buch nur unterhalten oder soll das Kind aus der Geschichte etwas lernen und wenn ja, was? Sollen einfach nur Fakten spannend aufbereitet werden oder soll das Kind etwas „über das Leben“ lernen? Sollen Probleme thematisiert werden und das Kind in irgendeiner Form aufgeklärt werden? Ich finde, moralische Bücher wirken oft überladen und zu bemüht.

Spannende Bücher für Jungen ab 6 Jahren

Als ich mit dem Schreiben meiner Kinderbuch-Reihe begann, bemerkte ich eine große Lücke an spannender und lustiger Unterhaltungsliteratur für Jungen ab 6 Jahren. Stundenlang irrte ich durch Kinderbuchabteilungen und konnte kaum interessante Bücher finden. Große wie kleine Männer wollen unterhalten und gleichzeitig informiert werden. Die Themen kann man anhand der Spielzeuge in einem Jungen-Kinderzimmer finden, z.B. Piraten, Raumschiffe, Roboter, Ritter, böse Zauberer, Dinosaurier und Raubtiere jeder Art. Wäre es nicht toll, wenn man mit schlauen Ideen, genialen Waffen und vielleicht auch Superkräften gegen diese Monster bestehen könnte? Dann könnte man ein „Held“ sein und würde von allen anderen bewundert und respektiert.

Mein Ziel war es, genau solche Bücher für ein junges Publikum zu schreiben. Ich lasse meine Protagonisten gegen fantasievolle Monster antreten, z.B. Teddybär-Piraten, Piran-Hasen, Schmatzmonster und fliegende Gummibärchen. Zusätzlich vermittle ich wissenschaftliche Fakten, insbesondere aus der Astronomie. Ich behandle auch Themen wie den Umweltschutz, allerdings ohne erhobenen Zeigefinger. Die Bewohner meiner Fantasiewelt müssen mit ihren „Jugendsünden“ eben zurechtkommen. Wenn sie damals schlauer gewesen wären und über ihr Handeln besser nachgedacht hätten, wäre ihnen ihr Schicksal vielleicht erspart geblieben. Das ist eine Erkenntnis, zu der meine jungen Leser selbst finden sollen.

Moralische Kinderbücher gegen die Abstumpfung

Doch schon beim Schreiben des ersten Buches geschah noch etwas anderes. Auch wenn ich als Autor Fantasiewelten erschaffe, so lebe ich doch in der realen Welt. Und was dort in den letzten Jahren geschehen ist, beeinflusst meine Arbeit als Schriftsteller. Überall brechen neue Kriege oder Infektionskrankheiten aus. Terroristen, Drogenkartelle und Großkonzerne beherrschen weite Teile des Planeten und beuten ihn und seine Lebewesen aus. Viele Menschen sind auf der Flucht und die Lösung der „reichen Länder“ sind hohe Mauern und Bürokratie. Wie soll man einem Kind erklären, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken müssen, weil sie ein bestimmtes Formular nicht auf der anderen Seite des Meeres ausfüllen dürfen? Ein Menschenleben scheint in unserer Welt unterschiedlich bewertet zu werden. Ohne entsprechende Aufklärung befürchte ich, dass junge Menschen diese Zustände als normal empfinden könnten und abstumpfen.

Und die Moral von der Geschicht‘

Zwischen den Zeilen meiner Abenteuergeschichten will ich moralische Werte vermitteln. Die Charaktere hinterfragen ihre Welt und wollen nicht mehr alles hinnehmen. In „Der Stein der Riesen“ gewinnen Themen wie der Wert des Lebens und die Freiheit an Bedeutung für die Handlung.

Das Bärenmädchen Sali wächst in einem Land auf, das von einer bösen „Bruderschaft“ beherrscht wird, die ähnlich mächtig wie ein mexikanisches Drogenkartell ist. Die Eltern erzählen ihren Kindern Märchen darüber, warum viele Erwachsene plötzlich auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Sie leben jetzt an einem besseren Ort, heißt es. Sie sind auf der paradiesischen „Insel der Alten“. Sali schaut auf dieser Insel nach und erkennt die Wahrheit. Die verschwundenen Bären leben nicht dort. In Wahrheit sind sie Sklaven der Bruderschaft.

Das Leben Einzelner hat für die Bruderschaft keinen Wert. Der böse Zauberer Zata vergiftet ein Riesenmädchen, um ihren Vater abzulenken. Er stiehlt einen magischen Stein, um damit den Planeten zu vernichten. Als Sali von diesem sterbenden Mädchen hört, möchte sie sofort loseilen und es retten. Doch die Kinder haben eigentlich keine Zeit, denn der Zauberer ist schon unterwegs, um den Planeten mit seiner neuen Waffe zu zerstören. Es entbrennt zwischen den Kindern und einem Robotergeneral eine heiße Diskussion darüber, was jetzt getan werden soll. Sollen sie das Mädchen einfach sterben lassen, für ein höheres Ziel?

Sali und der böse Zauberer Zata (Artikel über moralische Kinderbücher)

Ich hoffe, meine Bücher sind spannende und lustige Kinderbücher, die moralische Werte vermitteln, dabei aber nicht überladen und oberlehrerhaft wirken. Die Fragen, die ich in „Der Stein der Riesen“ stelle, liegen mir am Herzen und ich glaube, meine Helden haben die richtigen Antworten gefunden.

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Entwicklung einer Idee

Entwicklung einer Idee

Entstehung und Genre-Einordnung von „Leuchtturm der Abenteuer“

Welche Gutenachtgeschichten erzählt ein Vater seinem Sohn? Ich erzähle gerne die Geschichten, die ich als Kind auch toll gefunden habe. Bei mir war das zum Beispiel das klassische Märchen vom „Krieg der Sterne“. Es kommt alles vor, was cool und angesagt ist. Mächtige Zauberer und eingesperrte Prinzessinnen, die gerettet werden wollen. Und ein Held, der aus seiner alltäglichen Welt in ein fantastisches Abenteuer aufbricht, begleitet von neuen Freunden und bekämpft von bösen Schurken. Natürlich gibt es auch magische Artefakte wie Lichtschwerter, unglaubliche Kriegsmaschinen, die ganze Planeten zerstören können und einen Zoo von wilden Bestien. Ich hatte also viel Erzählstoff, aber selbst einem Star Wars-freundlich gesinnten Papa wird das Thema irgendwann zu viel. Neuer Stoff musste her!

Unabhängig von den Gutenachtgeschichten hatte ich zu der Zeit eine Idee für einen Fantasy-Roman. Heldin ist Luise, eine junge Frau aus der deutschen Kaiserzeit. Bei einer Wanderung mit ihrer Schwester Elisabeth verirren sie sich in einer Höhle und tauchen auf magische Weise auf einem fremden Planeten wieder auf. Luise verliebt sich in den Königssohn. Die beiden heiraten und bekommen zwei Kinder, aber leider bedroht ein böser Schatten das Königreich. Luise endet wie im Märchen, das die Bären-Erzieherin Mala in „Flucht durch Bärenstadt“ den Kindern erzählt: auf einem grünen Mond in tiefem Schlaf.

Leuchtturm der AbenteuerDie Geschichten, die ich meinem Sohn erzählte, vermischten sich auf einmal und die Figuren aus dem Kinderzimmer – Piraten, Roboter und Dinosaurier – spielten plötzlich auch mit. Und am Ende verlagerte sich der Handlungsort in das Universum, das ich mir für meinen Fantasyroman ausgedacht hatte. Da wurde mir klar, dass die Geschichte aus der Sicht der Kinder sehr spannend erzählt werden kann. Und da war sie geboren – die Idee von der magischen Taschenlampe, mit der Kinder zum „Leuchtturm der Abenteuer“ auf den Planeten Himmelblau reisen können.

Science-Fiction, Fantasy und Detektivgeschichten

Kann man sich vorstellen, wie sich Frodo mühsam zum Schicksalsberg schleppt, nur um dort von einer Roboter-Armee aufgehalten zu werden? Nein? Dann muss man sich nur »Star Wars« anschauen, wo Jedi-Zauberer gegen Droiden und Klon-Krieger antreten und wo Zauberstäbe einen Einschalter haben.

Mit 3 Jahren wurde der Bedarf meines Sohnes an spannenden Geschichten größer. Zwar machte ihm z.B. »Hänsel und Gretel« auch Angst, aber die Faszination für solche Themen war da. Als ich ihm mit vier Jahren immer mehr Abenteuer erzählen sollte, fand ich kaum Kinderbücher, die reizvoll genug waren.

Der Abenteuerroman

Mein Sohn und auch die Helden in meinen Geschichten sind sehr an Abenteuern interessiert – und da sehe ich auch mein »Hauptgenre«. Sieht man sich davon die Definition an, dann kann ich bei jeder Aussage zustimmend nicken:

„Das Grundprinzip eines Abenteuerromans ist, dass ein Held aus seiner alltäglichen Welt in eine fremde, gefährliche Welt aufbricht, in der er unter Lebensgefahr allerlei Probleme und Aufgaben zu meistern hat. Ziel seiner Reise ist meist die Rettung einer Person oder seiner eigenen Welt, aus der er aufgebrochen ist. In der Regel wird ein Abenteuerroman aus Sicht des Helden erzählt, der das Gute verkörpert und oft gegen finstere Mächte oder das Böse kämpft und letztlich gewinnt. Dabei wird er oft von einer oder mehreren Personen begleitet.“
Quelle: Wikipedia

Fantasy und Science-Fiction?

Was ist, wenn die Welt, in die der Held aufbricht, nicht unsere Erde ist? Ist das immer noch ein Abenteuerroman oder schon ein Mix?

Überschneidungen zwischen den Genres gibt es oft. Viele neuere Jugendbücher mischen sogar Magie aus der Fantasy-Welt mit Elementen aus der Science-Fiction. Bei »Artemis Fowl« z.B. gibt es Fabelwesen, die eine hoch entwickelte Technologie nutzen.

In meinem ersten Buch sagt der 9-jährige Elfenjunge und Zauberlehrling Purzel:
»Dein Papa wollte schon als kleiner Junge alles über Magie wissen.«
»Aber er hat Physik studiert«, entgegnet Michael.
»Vielleicht ist das auf der Erde der Name für Magie«, vermutet Purzel.

Dass ich die beiden Themen gerne vermische, wird man spätestens in meinem dritten Buch bemerken. Darin versucht der Physiker Karl (der Vater des 8-jährigen Michael) mithilfe eines Teilchenbeschleunigers den »magischen Kristall« zu untersuchen – mit haarsträubenden Folgen, wie Michaels Freund Tim erfahren wird. Auch in späteren Teilen werden meine Protagonisten versuchen, die rätselhafte Magie zu erforschen. Allen voran die 11-jährige Lena, die ein spezielles Interesse daran hat, die Wunder, die sie erlebt, zu verstehen.

Detektivgeschichten mit Thrill

Ich schreibe also Abenteuergeschichten mit Fantasy- und Science-Fiction-Elementen. Aber in der »Erwachsenenwelt«, passieren mysteriöse Dinge mit kriminalistischen Aspekten. Meine Helden kombinieren die Fakten und gelangen zu logisch hergeleiteten Erkenntnissen. So ist z.B. Michael im ersten Teil schnell klar geworden, dass sein Mitschüler Jan für die Dinosaurier auf Himmelblau verantwortlich gewesen ist. Sind meine Bücher nun Detektivgeschichten? Jedoch sind meine Helden keine »unantastbaren« Ermittler, wie das bei Krimis normalerweise der Fall ist. Sie werden beschossen, bedroht und gejagt. Zudem nutze ich Spannungsbögen und Cliffhanger, sodass ich mich (zumindest ein wenig) auf dem Gebiet der »Thriller« bewege. Aber es gibt manchmal im Handlungsverlauf auch sehr lustige Situationen. Sind es am Ende Komödien?

Mein Fazit zur Genre-Einordnung: Ich schreibe Geschichten mit Fantasy-, Science-Fiction- und Detektiv-Elementen in Form von actionreichen, spannenden und lustigen Abenteuern für Leser ab 6 Jahren.

Die Zukunft der Reihe

Schon im zweiten Band der Kinderbuch-Reihe wurde klar, dass auf Himmelblau nicht alles „super“ ist. Es gibt Zwerge und Piraten, die Kinder entführen und eine böse Mumie auf dem grünen Mond, die irgendwann aufwachen wird.

Im dritten Kinderbuch wurde deutlich, dass die Bruderschaft vom grünen Mond auch auf der Erde aktiv ist und mit aller Entschlossenheit ihren „Meister“ (die Mumie) aufwecken will.

Im vierten Kinderbuch erfährt der Leser viel über frühere Konflikte mit der Bruderschaft und Kriege mit ihren Zombie-Armeen. Glücklicherweise konnten diese Angriffe von einer Gruppe Helden, den „Hütern des Kristalls“, jedes Mal abgewehrt werden. Bis heute!

Bis vor Kurzem hatte ich geplant, dass Band 5 der letzte Teil der Kinderbuch-Reihe sein wird. Aber wie das so beim Schreiben ist, entwickeln sich die Dinge manchmal anders, insbesondere, wenn das Bärenmädchen Sali auftaucht. Und so wird ein Zwischenstopp auf einer Reise plötzlich zu einem zentralen Thema von großer Bedeutung. So wird es jetzt noch zwei Bände geben.

Der Stein der Riesen

Kinderbuch "Der Stein der Riesen"Band 5 der Kinderbuch-Reihe soll im Oktober 2014 zur Frankfurter Buchmesse erscheinen.

Das 9-jährige Bärenmädchen Sali soll bei einer großen Feier im Kolosseum der Kristallstadt zur Zauberin ernannt werden. Michael, Tim, Jan und ihr Elfenfreund Purzel wollen Sali dort besuchen.

Aber die böse Bruderschaft vom grünen Mond hat einen magischen Stein der Riesen gestohlen. Piraten wollen ihn mit ihrem Schiff zur Pyramide bringen, um sie damit fertig zu stellen. Wenn das geschieht, wird Himmelblau zerstört!

Können die Kinder das Piratenschiff aufhalten? Begleitet sie auf ihrer unglaublichen Reise in den Norden zu den Riesen. Wo Bäume keine Bäume sind und sich Berge bei Mondaufgang in die Lüfte erheben. An den Ort, wo die Magie Himmelblaus zuhause ist und ein ewiger Regenbogen am Nordpol direkt in den Himmel führt.

Das große Finale

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"„Kampf um Himmelblau“ wird dann schließlich das große Finale der Reihe. Das sechste und letzte Kinderbuch soll im März 2015 zur Leipziger Buchmesse erscheinen. An fantastischen Schauplätzen werden unsere Helden über sich hinauswachsen.

Die Mumie vom grünen Mond ist erwacht und die Zerstörung Himmelblaus steht kurz bevor! Können die Hüter des Kristalls den Planeten retten? Erlebt zusammen mit Michael und seinen Freunden den entscheidenden Kampf um Himmelblau.

Neues Kinderbuch Gefahr in Immergrün

Neues Kinderbuch Gefahr in Immergrün

Der dritte Abenteuerroman aus der Reihe „Leuchtturm der Abenteuer“

Neues Kinderbuch Gefahr in ImmergrünBerlin, 07.10.2013 – Karim Pieritz stellt im Oktober sein neues Kinderbuch »Gefahr in Immergrün« vor. Hiermit veröffentlicht der Autor seit April bereits das dritte Buch aus der Reihe für 7 bis 11-jährige Leser.
»Gefahr in Immergrün« spielt größtenteils in der Heimatstadt der Protagonisten. Ein als Teddybär getarnter Pirat vom Planeten Himmelblau entführt die kleine Schwester des 9-jährigen Tim aus dem Sandkasten der Kita in den benachbarten Wald. Tim und sein Freund Michael folgen den Spuren, aber dann werden sie von einem Kampfroboter mit Laserstrahlen beschossen. Sie flüchten in eine unterirdische Forschungseinrichtung und werden dort von einem Einbrecher gefangen. Der öffnet gerade am Detektor eines Teilchenbeschleunigers ein Portal in eine andere Welt.
»Ein Teilchenbeschleuniger als Handlungsort für ein Kinderbuch schwebte mir schon seit Dan Browns Illuminati vor«, erklärt der Autor. »Die Beschreibung der wissenschaftlichen Hintergründe in einer kindgerechten Form war eine Herausforderung.«
Die Kinderbücher entstanden aus dem Bedarf an mitreißenden Abenteuergeschichten für den Sohn des Autors. »Jungs sind sehr ungeduldig«, erklärt der Autor. »Eine Geschichte muss schnell spannend werden, sonst landet das Buch ungelesen im Regal. Insbesondere im dritten Abenteuer geht es temporeich zur Sache. Dabei ist mir auch der Humor äußerst wichtig.«
In den Büchern der Reihe reist der 8-jährige Michael mithilfe einer magischen Taschenlampe zum regenbogenfarbenen »Leuchtturm der Abenteuer«. »Die Helden brechen wie im klassischen Abenteuerroman in fremde Welten auf, um einen Freund zu retten«, erklärt der Autor. »Dabei geraten sie selbst in große Gefahr und nur ihr Einfallsreichtum und Mut führen zum Erfolg.«
Seit Januar 2013 informiert der Autor über seine Werke sowie sein Leben als Autor und Selbstverleger in seinem Blog und in sozialen Netzwerken. Hier konnte er bereits eine Fanbasis aufbauen, z.B. bei Google Plus und Twitter mit jeweils über 900 Followern.
Eine Leserin: »Juhu….super! … Mein Kleiner (und ehrlich gesagt auch ich) wir zählen schon lange die Tage, bis endlich das Buch herauskommt. … Wir freuen uns schon sooo … :-)« Quelle: Google Plus-Kommentar bei »Karim Pieritz«.

"Flucht durch Bärenstadt" kommt Ostern

"Flucht durch Bärenstadt" kommt Ostern

Das zweite Abenteuer: Kinder-eBook mit einer spannenden Piraten-Entführung!

Was haben ein magischer Kristall, eine Eiche, drei Zwerge, ein entführtes Mädchen, verzauberte Hasen, ein explodierter Planet, ein Riesen-Schmetterling, Piraten, Bären, geheime Höhlen, ein Vulkan, ein grüner Mond, eine Mumie, ein Schutzengel, eine mysteriöse Marmorstatue, ein giftiger See, ein böser Zauberer, Zombies und eine Pyramide gemeinsam?
Sie tauchen alle in „Flucht durch Bärenstadt“ auf.
Dieser Teil der Reihe führt auf die dunkle Seite des Planeten Himmelblau und erzählt seine Geschichte. Er legt den Grundstein für viele weitere Abenteuer.