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Empfehlung Kinderbuch Schreiben Verlag

Start der neuen Kinderbuch-Trilogie ab 10 Jahren

Meine Kinderbücher sind über einen Zeitraum von mehreren Jahren entstanden und haben meinen Sohn beim Älter werden begleitet. Die Bücher richteten sich damals an Leseanfänger ab 6 Jahren, doch die Geschichte hatte immer das Potenzial, auch ältere Leser zu begeistern. Mein Sohn (13) hat die Bücher noch einmal lektoriert und viele Dinge gefunden, die ich jetzt verbessern konnte.

Weil die Bücher für Leseanfänger nicht zu “dick” werden durften, musste ich damals viele Abstriche beim Inhalt machen. So gab es zwischenmenschliche Probleme im Verhalten der Helden untereinander, die in den alten Büchern nie aufgelöst werden konnten.

Ich krempelte die Ärmel hoch und knöpfte mir alle sechs Bände vor, um sie in Form einer Trilogie für Leser ab 10 Jahre umzuarbeiten. Und wie das so ist, wenn man ein “kleines” Projekt startet, stellt man schnell fest, dass es nicht so ganz einfach wird.

Karim Pieritz bei der Kinderbuch-Überarbeitung
Karim Pieritz bei der Kinderbuch-Überarbeitung

Die Entscheidung, die Handlung wie in Band 5+6 komplett auf Weihnachten zu verlegen, hatte große Auswirkungen. Plötzlich mussten meine Helden Jacken tragen – und man baut im Winter auch keine Sandburgen im Sandkasten mehr! Der gestraffte Zeitablauf hatte Folgen, die sich bis in die letzten Bände zogen, obwohl diese ja schon zu Weihnachten spielten. Letzten Endes führte der gestraffte Ablauf aber zu einem viel spannenderen und glaubwürdigeren Lese-Erlebnis.

Statt eines Radio-Reporters hat die Stadt Immergrün jetzt einen YouTuber
Statt eines Radio-Reporters hat die Stadt Immergrün jetzt einen YouTuber

Es war schön, mich nach 7 Jahren noch einmal so intensiv mit den “Urschriften” vom Leuchtturm der Abenteuer zu beschäftigen. Das Ergebnis ist jetzt eine komplett überarbeitete neue Fassung für ein älteres Zielpublikum mit deutlicher ausgearbeiteten Charakteren, älteren Helden (Michael ist jetzt 10 statt 8, er guckt YouTube und hat ein eigenes Handy) und einer Handlung, die komplett zu Weihnachten spielt.

Einige lustige Details wurden nie thematisiert
Einige lustige Details wurden nie thematisiert

Bei den bösen Wurzelzwergen fand ich es immer sehr schade, dass viel zu wenig deutlich wurde, dass nicht alle Wurzelzwerge böse sind. In einer Urversion gab es sogar mal ein Zwergenmädchen, was sich an der Weltenrettung beteiligt hat. Dieses Mädchen hat es zwar nicht in die Neuausgabe geschafft, aber jetzt wird viel deutlicher, dass die drei Kinder entführenden Trottel aus dem Wald waschechte Hinterwäldler sind – und dass alle vernünftigen Zwerge schon lange aus dem Wald fortgezogen sind, um einer anständigen Arbeit nachzugehen.

Unserem Lesebärchen scheint die Neuausgabe zu gefallen :-)
Unserem Lesebärchen scheint die Neuausgabe zu gefallen 🙂

Auch optisch und haptisch sollte die Neuausgabe den älteren Lesern angepasst werden. So gibt es jetzt eine für Nicht-Leseanfänger angenehmere Schriftart und ein weicheres, cremefarbenes Werkdruckpapier.

Werkdruckpapier und Schriftart für ältere Leser
Cremefarbenes Werkdruckpapier und eine passende Schriftart für ältere Leser

Es hat mir irrsinnigen Spaß gemacht, die Bücher in ihre jetzt endgültige Version zu bringen – zumindest für die nächsten 7 Jahre 🙂

Kinderbuch-Trilogie
Teil 1Teil 2Teil 3
Start der neuen Kinderbuch-Trilogie ab 10 JahrenStart der neuen Kinderbuch-Trilogie ab 10 JahrenStart der neuen Kinderbuch-Trilogie ab 10 Jahren

Titel-Zuordnung Alt-Neu

  • Die Reise nach Himmelblau = Freunde in Gefahr
  • Flucht durch Bärenstadt = Freunde in Gefahr
  • Gefahr in Immergrün = Freunde in Gefahr
  • Hüter des Kristalls = Kampf um die Magie
  • Der Stein der Riesen = Kampf um die Magie
  • Kampf um Himmelblau = Entscheidung am Vulkan

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der umfangreichen Veränderungen Leser der alten Ausgaben die Neuauflagen nicht als Fortsetzung verwenden können.

Neue Leseanfänger-Ausgabe

Von der Trilogie gibt es jetzt auch wieder eine für jüngere Leser optimierte Ausgabe. Die sechsteilige Version für Leseanfänger basiert komplett auf dem überarbeiten Text der Trilogie und hat nichts mit den alten Büchern zu tun, die von 2013-2016 erschienen sind und 2020 archiviert wurden.

Beliebte Beiträge

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    Im Februar 2021 erscheint die neue Kinderbuch-Reihe für Leseanfänger ab 8 Jahren. Die sechsteilige Reihe ist die Taschenbuch-Ausgabe der Fantasy-Trilogie.
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  • Buchvorstellung einer Schülerin (6. Klasse Gymnasium)
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Kurzgeschichten Schreiben Verlag

Buch-Neuerscheinung: Satirische Kurzgeschichten

Von 2013 bis 2018 veröffentlichte ich sechs Kinder- und zwei Jugendbücher, doch meine Leidenschaft für das Schreiben ist viel älter, sie begann mit Kurzgeschichten. Die ersten kurzen Geschichten schrieb ich Anfang der 80er-Jahre in der Grundschule. Später – in der 9. Klasse – hatten wir im Deutsch-Unterricht das Thema “Parodie und Satire”. Ich schrieb bei jeder Klassenarbeit so lustige Geschichten, dass meine Lehrerin mich das Ergebnis meiner Klasse vorlesen ließ, das waren meine ersten Lesungen. Ich schrieb bis in die 90er Jahre hinein zahlreiche Kurzgeschichten und veröffentlichte einige in einer Studentenzeitung.

Studentenzeitung von der FH Berlin Telekom
Studentenzeitung mit einer Kurzgeschichte von Karim Pieritz

Um meine Bücher handwerklich professionell zu veröffentlichen, besuche ich seit 2013 ein “Writers Coaching” in der Volkshochschule, wo sich Autoren untereinander austauschen. Als “Hausaufgaben” gibt es immer wieder Schreibaufträge für kurze Geschichten, außerdem findet jährlich eine “Schreibwerkschau” statt, in der die Kursteilnehmer ihre Werke vortragen.

Schreibwerkschau-Hefte 2014-2019

Alle Geschichten habe ich für das neue Buch vollständig überarbeitet. Mit dabei sind die Geschichten aus meiner Studentenzeit, Hausaufgaben-Texte aus meinem Writers Coaching sowie alle Beiträge zur Schreibwerkschau.

Meine Geschichten beruhen auf eigenen Erlebnissen, z.B. aus meiner Zeit als Student oder als Vater eines Sohnes, sowie Beobachtungen bei alltäglichen Dingen wie der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Einkauf. Oft fallen mir dabei seltsame Verhaltensweisen – eigene wie von anderen – auf, deren Sinn ich dann hinterfrage. Einige Prozesse in unserer modernen Gesellschaft sind vollkommen absurd, doch scheint es niemand zu bemerken. In meinen Geschichten will ich darauf aufmerksam machen, dafür ist die Satire ein geeignetes Genre. Die Satire nutzt das Stilmittel der Übertreibung, das ich leidenschaftlich gerne einsetze, denn sie verstärkt den Kontrast und hilft, die Absurditäten des Alltags zu erkennen.

Karim Pieritz liest "Der teuflische Plan" (2015)

Neben diesem moralischen Aspekt in meinen Geschichten will ich mich gelegentlich auch einfach nur über jemanden oder etwas lustig machen, zum Beispiel über kitschige Liebesszenen oder unlogische Filmhandlungen. Ich nehme auch gerne eigene Ängste auf die Schippe, zum Beispiel meine Panik vor Prüfungen bei “bösen” Professoren oder der Fahrt in einem eklig versifften Taxi. Hin und wieder nutze ich einen Fiesling aus der realen Welt auch als anonymisierten Charakter in meinen Geschichten, um ihn dort einer höheren Gerechtigkeit zuzuführen.

Neben satirischen Geschichten, die in der realen Welt spielen, mixe ich die Satire auch leidenschaftlich gerne mit anderen Genres. Einige Geschichten übertreibe ich so stark, dass sie ins Absurde gesteigert werden. Diese extreme Form der Satire ist die Groteske. Schon die Satire ist politisch inkorrekt, die Groteske hingegen überschreitet hemmungslos jede Grenze.

Karim Pieritz liest "Der kleine Gandalf" (2018)

Die Fantasy hat ihre Wurzeln in Mythologie und Sagen. Ich liebe Abenteuergeschichten, die sich auf uralte Legenden berufen und in denen höhere Mächte mehr oder weniger auffällig die Geschicke der Menschheit lenken. Ein Mix mit diesem Genre bringt die für mich so wichtige Prise Mystery in die Handlung.

Die Science-Fiction sieht nicht nur technologische Entwicklungen voraus, sie denkt auch gesellschaftliche Probleme weiter und treibt sie auf die Spitze. Die Science-Fiction gibt mir die Möglichkeit, auf aktuelle Fehlentwicklungen und damit zukünftige Missstände hinzuweisen, daher wähle ich den Mix mit diesem Genre sehr gerne.

Im Laufe meines Autorenlebens sind viele Kurzgeschichten entstanden. Ich habe bei Auswahl und Überarbeitung der Geschichten für diese Sammlung entdeckt, dass ich schon in den allerersten Werken die Absurditäten unserer Zeit zum Thema hatte. Schon damals wollte ich eine Moral vermitteln, auf Missstände hinweisen und unvernünftiges Verhalten anprangern – aber ohne zu Belehren und mit viel Selbstironie und Humor. Für diesen Zweck habe ich im Laufe der Zeit einen mir eigenen Stil entwickelt, einen Genre-Mix aus Science-Fiction, Fantasy und gesellschaftskritischer Satire. Es hat mir viel Spaß gemacht, diese alten Schätze zu heben und aufzupolieren. Es scheint mir, als ob es ihre Bestimmung war, so lange zu reifen und ich hoffe, dass Sie meinen Lesern ebenfalls Freude bereiten werden.

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Empfehlung Jugendbuch Tipps

Buchvorstellung einer Schülerin (6. Klasse Gymnasium)

Wir haben Euch hier die wichtigsten Punkte für eine Buchvorstellung zusammengestellt – jetzt auch komplett als PDF zum Download: Arbeitsblatt Buchvorstellung.

Anleitung für eine Buchvorstellung am Beispiel Jugendbuch

Unsere Bücher werden von Schülerinnen und Schülern sehr gerne für Buchvorstellungen genutzt, so auch von Lea, 6. Klasse. Die schönen Bilder von ihrer Buchvorstellung in dieser Anleitung stammen von ihr. Siehe auch unsere Buchvorstellung 4. Klasse.

Titel und Cover

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel (Jugendbuch)

Wichtig: Für den Zweck einer Buchvorstellung erlauben wir Dir, das Cover und andere Bilder dieser Webseite (z.B. das Autorenfoto oder Illustrationen aus dem Innenteil) auszudrucken.

Inhalt (Klappentext)

Was würdest du tun, wenn deine Eltern dich ohne Geld und Handy in ein Internat stecken? John ist wütend, weil im Klassenchat nur dummes Zeug über ihn gepostet wird. Als seine Eltern davon Wind bekommen, drehen sie durch und verfrachten ihn Hals über Kopf in ein Internat im Bayerischen Wald. In der Kreuzritterburg gibt es keinen Handyempfang oder Internet – und seine Eltern finden das auch noch gut!

Als John nachts unheimlichen Geräuschen zum Hexenturm folgt, begegnet ihm die wunderschöne Charleen. Irgendetwas ist mit ihr geschehen und sie wird bald sterben. Ein geheimnisvolles Rollsiegel könnte sie retten, doch um es zu finden, muss John schwierige Rätsel lösen und sich Gefahren stellen, die schon die alten Römer in die Flucht getrieben haben.

Erlebe ein spannendes Abenteuer mit absurd-komischen nächtlichen Tanzritualen und Mitschülern, denen man bei Vollmond lieber aus dem Weg geht. Begleite John auf eine Rettungsmission, die von Tropfsteinhöhlen bis in ein digitales Universum führt und auf der ihm mehr als ein Mädchen den Kopf verdreht.

Einfach nur den Klappentext abschreiben genügt aber nicht für eine persönliche Inhaltsbeschreibung, wichtig sind auch eigene Worte!

Autor

Karim Pieritz

Erzähl etwas über den Autor, hier ist ein Auszug aus der Vita:

Karim Pieritz

Karim Pieritz lebt mit Frau und Sohn in seiner Geburtsstadt Berlin. Er schrieb schon in jungen Jahren und behielt dieses schöne Hobby bis zum Abschluss seines Studiums der Nachrichtentechnik bei. Im Berufsalltag als IT-Spezialist fehlte ihm die Zeit für seine Leidenschaft, doch als sein Sohn Geschichten von ihm erzählt bekommen wollte, weckte das seine verloren geglaubte Inspiration und er schrieb seine fantasievollen Ideen auf. Entstanden sind die Kinderbuch-Trilogie Leuchtturm der Abenteuer und die Jugendbuch-Reihe Geheimnisvolle Jagd.

Weitere Infos und persönliche Blog-Beiträge findest Du auf der Autorenseite.

Wenn Du Deinen Mitschülern etwas Besonderes bieten willst, kannst Du uns über Deine Eltern Fragen schicken, die wir gerne beantworten.

Verlag

Verlag Karim Pieritz, Berlin

Weitere Infos zur Entstehung des Berliner Verlages 2013 findest Du in diesem ausführlichen Rückblick.

Seitenzahl

260 Seiten (Hardcover)

Preise und Ausgaben

  • Hardcover EUR 14,95
  • Taschenbuch EUR 9,99
  • eBook EUR 6,99

Erscheinungsdatum der Erstauflage

Februar 2017

Infos zur Entstehung des Buches findest Du im Beitrag: Die Jugendsprache im ersten Jugendbuch

Altersempfehlung

Das Jugendbuch wird ab 12 Jahren empfohlen.

Genre

Unsere Geschichten sind meist ein Mix aus verschiedenen Genres. Das Haupt-Genre ist die Abenteuergeschichte mit Elementen aus den Genres Fantasy, Science-Fiction und Thriller.

Erkennungsmerkmale der Genres:

Die Fantasy erkennt man zum Beispiel an magischen Dingen in der Handlung. Was hat in dem Buch übernatürliche Eigenschaften? Ein Tipp: solch wichtige Dinge tauchen oft im Titel auf, denk mal an “Herr der …” 🙂

Die Science-Fiction erkennt man ebenfalls an Dingen, die krasse Eigenschaften haben, aber in der Geschichte technisch erklärt werden und in der Zukunft vielleicht einmal Realität werden. Tipp: Auf welchem technischen Gerät läuft in dem Buch eine künstliche Intelligenz?

Den Thriller erkennt man daran, dass der Held von einem (oder mehreren) Bösewichten gejagt wird. Die Zeit ist knapp und es geht immer um die Rettung von irgendwem oder irgendwas. John muss das Rollsiegel finden, um ein Mädchen zu retten, doch später zeigt sich, dass sogar das Schicksal des ganzen Universums auf dem Spiel steht. Die Uhr tickt!

Illustratorin

Sonja Krutyholowa-Richter

Das Cover ist schon toll, aber auch im Innern des Buches hat unsere Illustratorin sehr gute Arbeit geleistet.

Mädchen im Jugendbuch "Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel" ab 12 Jahre

Hauptfiguren

  • John, 13, aus Berlin
  • Tina, 12, aus Bayern
  • Charleen, 16, Pflegekind von Tinas Eltern
  • Willy, 12, aus Bayern, wohnt aber in Genf

Auch hier sind persönliche Worte wichtig. Was hat dir an den Charakteren gefallen und was nicht? Einen Charakter solltest Du genauer beschreiben, vielleicht ja Deinen Lieblingscharakter? Und vergiss nicht, etwas über den Bösewicht zu erzählen! Wer auch immer das ist 🙂

Worum geht es in dem Buch?

Im Klappentext wird es erwähnt: John will ein hübsches Mädchen retten. Aber ist das alles, worum es geht? Speziell in Abenteuergeschichten bemerkt man bei den Helden eine charakterliche Weiterentwicklung. In Berlin hatte John große Probleme mit zwei älteren Schülern. Warum hatte er diese Probleme? Und hat er am Ende etwas dazugelernt? Und wie sieht es bei den anderen Helden aus?

Damit Deine Mitschüler Lust auf das Buch bekommen, darfst Du aber nicht spoilern!

Textauszug auswählen

Such Dir ein Textstück, was Du besonders gut findest und lies es vor. Als Beispiel kannst Du Dir die Lesung bei YouTube anhören.

Weitere Infos zum Buch

Was findest du besonders cool, was nicht? Ist die Altersempfehlung des Verlags korrekt oder nicht? Ist es eher was für Jungen oder für Mädchen – oder für beide? Vielleicht erwähnst Du auch, wie das Buch bei den Lesern ankommt. Leserfeedback findest Du zum Beispiel in Amazon-Rezensionen.

Jugendbuch bei Amazon
Jugendbuch bei Amazon

Sei kreativ!

Für eine gute Note sind eigene Ideen wichtig. Am Beispiel von Lea (6. Klasse Gymnasium) sehen wir, wie eine Buchvorstellung mit der Note “Sehr gut” aussieht.

Ein selbst gestaltetes Plakat:

Buchvorstellung 6. Klasse Plakat (Jugendbuch ab 12 Jahren)
Buchvorstellung – Das Plakat von Lea, 6. Klasse

Ein reales Quanten-Tablet:

Buchvorstellung 6. Klasse Tablet (Jugendbuch ab 12 Jahren)
Buchvorstellung – Das Quantentablet, Lea, 6. Klasse

Ein echtes Rollsiegel:

Buchvorstellung 6. Klasse Rollsiegel (Jugendbuch ab 12 Jahren)
Buchvorstellung – Das Rollsiegel, Lea, 6. Klasse

Wie die Bilder zeigen, hat Lea unglaublich viel Arbeit investiert. Es ist schön, dass Lea für ihre Buchvorstellung eine 1 bekommen hat. Vielen Dank an Lea für die tollen Bilder und dass wir sie hier zeigen dürfen, wir haben uns sehr gefreut!

Ist das Buch ein Bestseller?

Auf der Spiegel-Bestsellerliste war das Buch leider noch nicht, aber bei Amazon schafft es das Buch immer wieder auf Platz 1 dieser Kategorie:

Jugendbuch-Bestseller

Gibt es Fortsetzungen?

Ja, Band 2 ist schon erschienen, Band 3 ist in Arbeit.

Wo kann man das Buch kaufen?

Du kannst das Buch in Deiner lokalen Buchhandlung oder im Online-Handel mit kostenlosem Versand bestellen. Dort gibt es das Buch auch als eBook, z.B. für Kindle, Tolino, Android und Apple Books.

AMAZON THALIA HUGENDUBEL WELTBILD

Die Buch-Links führen zu unseren Partner-Shops (Datenschutz-Hinweis).

Veranstaltet der Autor Lesungen?

Ja, sehr gerne sogar! Wenn Deine Schule nicht allzu weit von Berlin entfernt ist, kann Deine Lehrer*in uns gerne nach einer Lesung in Deiner Klasse fragen.

Jugendbuch-Lesung vor drei 6. Klassen
Jugendbuch-Lesung vor drei 6. Klassen

Wir wünschen Dir viel Erfolg mit Deiner Buchvorstellung!

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Kinderbuch Schreiben

Mädchen im Kinderbuch

Bei den klassischen Märchen spielen die Mädchen oftmals das Opfer. Das Mädchen ist die Unschuld vom Lande, die der Prinz oder Ritter retten muss. Meine Kinderbücher beginnen auch sehr klassisch, jedoch sind die Mädchen aus unserer Zeit – und die lassen sich nicht mehr alles gefallen, auch wenn man sie in ein klassisches Rollenbild hineindrängen möchte. Die Mädchen in meiner Kinderbuch-Reihe sind mutig und abenteuerlustig und den Jungs ebenbürtig.

Die Mädchen vom Leuchtturm der Abenteuer

Lena aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerLena, die ältere Schwester von Jan, ist intelligent und sehr kritisch. Während die Jungs bestimmte Ereignisse als gegeben hinnehmen, hinterfragt sie die Dinge. Als sie von fiesen Zwergen entführt wird, entdeckt sie ihre kämpferische Seite und plant gemeinsam mit den Jungs ihre Flucht.
Sali aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDas Bärenmädchen Sali war schon im Kindergarten außergewöhnlich mutig und gerechtigkeitsliebend. Jemand, der in Not ist, muss gerettet werden, selbst dann, wenn alle anderen aus unerfindlichen Gründen nichts tun. Sali ist die treibende moralische Instanz in meinen Büchern und sie legt sich ohne Furcht mit den übelsten Zauberern ihrers Planeten an.
Lisa aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDie kleine Lisa ist ein typisches Geschwisterkind, bei dem der Altersunterschied zu hoch ist. Sie weiß von den geheimnisvollen Abenteuern, die ihr Bruder erlebt, aber niemand glaubt ihr diese Geschichten. Auch sie wird von einem Piraten entführt, aber der muss sich einige wüste Beschimpfungen von ihr anhören. Von einem ängstlichen Opfer ist Lisa weit entfernt.

Kochlöffel oder Zauberstab?

Folgenden Satz wollte ich im Kinderbuch “Flucht durch Bärenstadt” einen weisen Zauberer über das Bärenmädchen Sali sagen lassen:

Mädchen sind gute Zauberer.

Was stimmt bei diesem Satz nicht? Ja, richtig! Mädchen sind gar keine Zauberer, sondern Zauberinnen. Also nochmal:

Mädchen sind gute Zauberinnen.

Und? Stimmt da etwa immer noch etwas nicht? Ja, Mädchen sind im Märchen gar keine Zauberinnen, sondern Hexen!

Ich habe in den 90er Jahren studiert und wurde mit der politischen Korrektheit infiziert. In jedem Schreiben der Studentenvertretung waren wir “StudentInnen”. Das las sich damals wie heute nicht schön, hat aber dazu geführt, dass ich beim Überarbeiten meiner Bücher über solche Dinge nachdenke.

Was mache ich nun mit meinen begabten Mädchen? Folge ich der Märchen-Vorlage, bei der nur Jungs mit ihrem coolen Stab echte Zauberer sind und Mädchen mit ihrem Kochlöffel an den Kessel verbannt werden? Hexen haben aber leider kein positives Image, immerhin locken sie kleine Kinder zu sich ins Haus, um sie zu mästen und aufzufressen.

Da kommt mir die aktuelle Reform der Straßenverkehrsordnung zu Hilfe. Dort gibt es keine Radfahrer mehr. Es gibt aber auch keine Radfahrerinnen. Was haben die Autoren getan? Haben sie gezaubert? Nein, sie haben getrickst. Es gibt jetzt nur noch Personen, die z.B. ein “Rad führen”. Also nochmal:

Mädchen führen einen Zauberstab gut.

Das war wohl nix. Wie wäre es mit einem substantivierten Partizip, so wie es mittlerweile auch die Studierenden machen?

Mädchen sind gute Zaubernde.

Das wird nichts. Oder doch? Ich habe das Problem in “Flucht durch Bärenstadt” mit “Show don’t tell” gelöst:

“Mädchen können ganz toll zaubern”, sagt Meister Bärlo zu Sali, “und du bist sehr begabt.”

Lustige Geschichten auch für Mädchen

Lena und ihre Puppen (Mädchen im Kinderbuch)

Ich versuche in meinen Büchern, humorvolle Abenteuer auch für Mädchen zu erzählen. Dabei verwende ich gerne Klischees aus der Mädchenliteratur und so dürfen Puppen natürlich nicht fehlen. Diese Puppen jedoch werden lebendig, verlieben sich in Zwerge und tanzen der schockierten Lena auf der Nase herum.

In “Gefahr in Immergrün” folgt der Pirat Obertatze den Kindern auf die Erde. Jetzt sehen ihn Michael und Tim im Sandkasten sitzen – zusammen mit Tims kleiner Schwester Lisa. Sie hat ihrem neuen Teddy ein rosafarbenes Kleid angezogen, ohne zu ahnen, dass dieser knuffige Bär ein lebendiger Pirat ist!

»Mama sollte ihn mal waschen. Der stinkt«, sagt Tim, hält sich die Nase zu und würgt.
»Am besten in der Kochwäsche«, lacht Michael.
»Dann schrumpft er aber«, entgegnet Lisa. »Duschen ist besser.«

Lisas vernünftige und typisch weibliche Reaktion dürfte Mädchen zum Schmunzeln bringen.

Sie zieht dem Bären das Kleid aus, wirft einen Haufen Sand auf ihn und reibt ihn damit ein. Im Anschluss klopft sie ihm kräftig das Fell sauber und zieht ihn wieder an. Die Jungs beobachten sie dabei grinsend.

Das ist für alle gleichermaßen lustig. Außer für Obertatze.

Spannende Nebenhandlungen

Lena und die Frau im Mond (Mädchen im Kinderbuch)

Die mysteriösen Nebenhandlungen, die insbesondere Leser ab 8 Jahren ansprechen, sind für Jungen wie Mädchen spannend und fügen meinen Abenteuern etwas Rätselhaftes hinzu. Schon im ersten Band “Die Reise nach Himmelblau” gibt es gewisse Andeutungen. Kleine Sätze, die man gut überlesen kann, die aber Fragen aufwerfen.

Eine Nebenhandlung ist die “Frau im Mond”. Lena entdeckt in “Flucht durch Bärenstadt” ihre Mutter als Heiligenstatue auf einem fremden Planeten. Wie ist das möglich? Purzels logische Erklärung, dass jemand, der tausende Jahre auf einem Mond schläft, einfach nicht die Mutter eines Kindes von heute sein kann, glaubt sie. Die Logik gewinnt – zunächst.

Fazit

Jedes Kind ist individuell so verschieden, dass das Geschlecht nicht das bedeutendste Kriterium ist. Jungs und Mädchen sind gleichermaßen neugierig und abenteuerlustig und ich bin sicher, dass alle mit meinen Kinderbüchern lustige, spannende und rätselhafte Abenteuer erleben werden. Vielleicht werden die Bücher sogar gemeinsam von 5-jährigen Mädchen mit ihren 10-jährigen Brüdern gelesen (oder umgekehrt). Dann haben sie etwas gefunden, das ihnen beiden gefällt.

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Kinderbuch Schreiben

Jungen im Kinderbuch

In meiner Kinderbuch-Reihe können die Jungen mit Schwertern kämpfen, Freunde in Not retten und Helden sein – wie in klassischen Abenteuergeschichten.

Die Jungen vom Leuchtturm der Abenteuer

Michael aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerMichael nimmt im ersten Band als Identifikationsfigur den Leser auf seine abenteuerliche »Reise nach Himmelblau« mit. Michael ist vorsichtig und sein Lieblingswort ist ein ängstliches »Oje«. Trotz seiner Sorgen scheut er nicht davor zurück, einem Freund in Not zu helfen.
Timaus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerSein bester Freund Tim handelt erst und denkt später. Sein Lieblingswort ist „Au weia“, wenn er mal wieder Unfug gemacht hat. Ohne ihn würde Michael zu sehr grübeln und wichtige Dinge verpassen. Michael hingegen ist für ihn die Stimme der Vernunft, die beiden ergänzen sich also prächtig.
Purzel aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDer Elfenjunge Purzel ähnelt Michael stärker, denn auch er schmiedet lieber erst einen Plan, bevor er handelt. Er ist ein wenig verträumt und verliert öfter mal etwas. Obwohl auf Himmelblau ein magischer Kristall Wunder vollbringen kann und er selbst mal Zauberer werden will, denkt er sehr logisch.
Jan aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerJan tritt zu Beginn als »böser Mitschüler« in Erscheinung. Später freunden sich Michael und Tim mit ihm an. Jans Eltern sind verschwunden, als er 3 Jahre alt war. Er vermutet, dass sie Geheimagenten sind und schnell weg mussten, weil sie ihre Kinder damit schützen wollten.

Identifikation mit den Helden

Die Helden meiner Kinderbücher sind “normale” Kinder aus unserer Welt, mit denen sich die Leser gut identifizieren können. Die Jungen in den Büchern interessieren sich für die Dinge, für die sich viele Jungs in dem Alter interessieren, z.B. Star Wars oder Harry Potter. Die Andeutungen sind oft etwas versteckt und nur für Fans erkennbar. Ein Auszug:

Michael grübelt. »Okay, aber wollen wir da wirklich reingehen?« Er zeigt auf den Wald, der so dicht und dunkel ist, dass man nur die erste Baumreihe erkennen kann. »Ich hab da ein ganz mieses Gefühl.«

Etwas offensichtlicher ist es in einer Szene, in der Michael das erste Mal zaubert.

»Moment, ich probiere es nochmal«, sagt Michael und hält seinen Zeigefinger erneut in die Luft. »Wingardium leviosa!«
»Bist du jetzt Harry Potter?«, fragt Tim. »Willst du etwa, dass der Baum davonfliegt?«
»Nein«, antwortet Michael.
»Außerdem musst du wutschen und wedeln«, sagt Tim. »Nur dann klappt es.«
»Wutschen und … ja!«, ruft Michael. »Ich muss wedeln!«
»Häh?«
Michael hält seine Handfläche in die Luft und bewegt sie langsam zur Seite. »Baum«, sagt Michael mit dunkler Stimme, »das ist nicht der Mensch, den du fressen wolltest.«
»Alter«, schimpft Tim, »machst du jetzt auf Obi-Wan?«

Auch das Fantasy-Meisterwerk “Herr der Ringe” bleibt nicht verschont. Ein Auszug:

»Ja«, sagt Tim, »so stelle ich mir einen Elfenjungen vor.«
»Wieso?«, fragt Purzel. »Das klingt so, als würde ich nicht wie ein Elfenjunge aussehen.«
»Du hast eben keine langen blonden Haare«, sagt Tim.
»Na und?«, schimpft Purzel. »Seit wann muss ein Elf denn lange blonde Haare haben?«
»Mit Pfeil und Bogen würde Billy noch besser aussehen«, sagt Tim.
»Wieso sollte ein Elfenjunge lange blonde Haare und einen Bogen haben?«, fragt Purzel.
»Weil er dann richtig gut aussieht«, murmelt Lena und lächelt.

Kampf gegen Monster

Meine Helden müssen gegen Monster antreten, die sich in jedem Jungen-Kinderzimmer finden lassen: Dinosaurier, Piraten, Zauberer, Roboter, Zombies und natürlich böse Drachen.

Jedoch sind meine “Fieslinge” nicht einfach nur so böse. Sie verfolgen finstere Ziele, die man logisch nachvollziehen kann. Glaubwürdige Charaktere sind für Leser jeden Geschlechts und Alters wichtig.

Spannende Handlungsorte

In den Abenteuern gibt es Handlungsorte, die ein Jungenherz höher schlagen lassen. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen die Kinder an magische Orte, z.B. in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol. Zudem gibt es eine dunkle Planetenseite mit einem Vulkan, einer Pyramide und einem magischen See, in dem Monster leben. Die Abenteuer dort sind keine Ferien auf dem Reiterhof.

Lustige Situationen

Jungen haben einen speziellen Humor, den ich in meinen Büchern anspreche. Nehmen wir als Beispiel diese Szene: Der Pirat Obertatze ist den Kindern auf die Erde gefolgt. Jetzt sehen ihn Michael und Tim im Sandkasten sitzen – zusammen mit Tims kleiner Schwester Lisa. Sie hat ihrem neuen Teddy ein rosafarbenes Kleid angezogen, ohne zu ahnen, dass dieser knuffige Bär ein lebendiger Pirat ist!

»Mama sollte ihn mal waschen. Der stinkt«, sagt Tim, hält sich die Nase zu und würgt.
»Am besten in der Kochwäsche«, lacht Michael.

Wenn etwas stinkt ist das speziell für Jungen sehr witzig. Zudem geht der Witz auf Kosten des Piraten. Die etwas brutale Idee mit der Kochwäsche ist auch typischer Jungs-Humor.

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Kinderbuch

Jungen ab 6 Jahren zum Lesen bringen

Kinder zum Lesen motivieren

Ich möchte Kinder und Jugendliche durch eine actionreiche und lustige Geschichte mit coolen Helden zum Lesen motivieren. Immer öfter wird mir berichtet, dass speziell “lesefaule” Jungs durch meine spannenden Kinderbücher und Jugendbücher zum Lesen motiviert wurden – das freut mich sehr!

Eine Grundschul-Lehrerin: “Zwei Schüler haben erst jetzt richtig Freude am Lesen gefunden – dank ihrer Bücher, die genau das richtige Format haben und in der treffenden Sprache geschrieben sind. Vor allem Jungs tun sich im Lesen manchmal schwer. Die Geschichten finden die Jungs aber sehr spannend und meine Schüler sind begeistert.”

Kinder- und Jugendbücher
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Jungen ab 6 Jahren zum Lesen bringenJungen ab 6 Jahren zum Lesen bringenJungen ab 6 Jahren zum Lesen bringenJungen ab 6 Jahren zum Lesen bringen
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Jugendbuch Kinderbuch Tipps

Ferien- und Freizeit-Tipps gegen Langeweile

Der erste Tag der Ferien mit Kindern bricht an und ein Unwetter los. Was kann man mit Kindern bei schlechtem Wetter machen? Der geplante Ausflug fällt damit buchstäblich ins Wasser. Die Kinder langweilen sich, quengeln und die Eltern sind genervt. Was tun?

Vor dem Fernseher hocken

Viele Kinder sitzen bei Regen vor dem Fernseher oder spielen mit Handy, Tablet oder Konsole. Doch diese “Bildschirmzeit”, d.h. die Berieselung durch elektronische Geräte, führt nach einiger Zeit bei Kindern zu innerer Unruhe. Außerdem möchten die Eltern doch ihre kostbare Urlaubszeit nicht mit normalen Alltagsbeschäftigungen vergeuden, sondern “etwas” mit ihren Kindern unternehmen. Gibt es nichts, was man mit seinen Kindern gemeinsam bei schlechtem Wetter machen könnte?

Malen und Basteln

Der Klassiker bei den Kinderbeschäftigungen ist und bleibt das beliebte Malen und Basteln. Zuhause sollte es am notwendigen Material nicht fehlen und wenn man seine Reise gut geplant hat, hat man auch im Hotelzimmer Schere, Papier, Klebestift und bunte Stifte dabei. Kinder sind gerne kreativ und lassen sich leicht motivieren. Wie wäre es mit einem selbstgemalten Comic?

Indoor-Spielplatz besuchen

Bei schlechtem Wetter einen Indoor-Spielplatz in den Nähe aufzusuchen ist ein wahrhaft genialer Einfall, doch darf man sich nicht wundern, wenn ein paar andere Eltern auch darauf gekommen sind. Wenn man es geschafft hat, sich durch den Eingangsbereich zu kämpfen, kann man die Kinder sich selbst überlassen. Die sind es von Kita, Hort oder Schule gewohnt, sich durch Menschenmassen zu kämpfen und dabei Spaß zu haben. Die vom Lärm immer stärker gestressten Eltern können sich mit einem Kaffee irgendwo hinsetzten (sofern sie einen Platz finden – und einen Kaffee).

Gesellschaftsspiele spielen

Jetzt ist die Gelegenheit da und das seit einigen Jahren ungeöffnete Geselschaftsspiel in der Abstellkammer kann endlich mal genutzt werden. Und auch wenn man seine Ferien im Hotel verbringt, so gibt es in den meisten Hotels Spiele, die man sich ausleihen kann, doch muss man dafür der “Gesellschaftsspiele-Typ” sein, dem es Spaß macht, kleine Steinchen hin und her zu schieben oder Anweisungen auf Karten zu folgen. Überlässt man sein Spieleglück lieber dem Zufall, seinem Wissen oder seiner Geschicklichkeit? Wenn man sich auf ein Spiel einigen kann, ist ein Gesellschaftsspiel ein schöner Zeitvertreib.

Hörbücher hören

Hörbücher sind nicht nur bei Kindern sehr beliebt. Sie ermöglichen das entspannte Zuhören beim gemütlichen Lümmeln auf der Couch. Hörbücher sind die bequemste Alternative zum Fernsehen.

Eine Kinderbuch-Lesung

Ein spannendes Buch, das man seinen Kindern vorliest oder sich von ihnen vorlesen lässt, ist die aktivere Alternative zum Hörbuch. Leider sind die Kinderbücher, die man besitzt, meist bekannt und es fällt schwer, sich auf einen Titel zu einigen. Das Problem im Urlaub ist auch, dass man nicht unbegrenzt Bücher mitschleppen kann. Vielleicht gibt es ja eine Hotel-Bücherei, doch auch hier ist es schwierig, deutschsprachige Kinderliteratur zu finden, die auch die Eltern interessiert. Die Lösung für dieses Problem ist ein klein wenig elektronisch.

Kinder-eBooks

Heutzutage hat fast jeder ein Smartphone, Tablet oder eBook-Reader und nimmt diese Geräte auch in den Urlaub mit. Über Handynetz oder WLAN kann man sich Bücher kaufen – auch Kinderbücher. Die Auswahl eines spannenden Kinderbuches, das alle interessiert, ist eine schöne Familienaufgabe. Gemeinsam wird in den Kategorien des eBook-Shops gestöbert oder nach Suchbegriffen recherchiert. Grundsätzlich gilt:

Don’t judge a book by its cover!

Ein Buch mit einem spannenden Cover muss nicht wirklich spannend sein und umgekehrt. Ein Cover verrät auch nicht, ob der Schreibstil des Autors Eltern und Kindern gleichermaßen gefällt – das gilt auch für die persönlichen Meinungen in Buchrezensionen. Die Leseproben ermöglichen es, einen Titel zu finden, der alle Geschmäcker befriedigt.

Ferien- und Freizeit-Tipps gegen Langeweile

Bücher lesen und Quizfragen beantworten

Vielleicht soll es eine Abenteuergeschichte mit Dinosauriern sein? Oder mit Piraten? Oder mit bösen Zauberern und gefährlichen Drachen? Ein Kampfroboter mit Laseraugen wäre sicherlich auch ganz cool. Dann sucht einfach “Karim Pieritz” im eBook-Shop und erlebt gemeinsam spannende und lustige Abenteuer – für die Altersklassen. Am Ende kann die ganze Familie das Quiz mit Fragen zur Geschichte lösen (auch bei Antolin).

Vielleicht hat nach den vielen Beschäftigungen auch der Regenschauer oder der Schneesturm aufgehört und die Abenteuer im echten Leben gehen endlich weiter.

Kinder- und Jugendbücher
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Jugendbuch

Jungs zum Lesen motivieren

Bücher für Jungen die nicht gerne lesen

Wir möchten Kinder und Jugendliche durch eine actionreiche und lustige Geschichte mit coolen Helden zum Lesen motivieren. Immer öfter wird uns berichtet, dass speziell “lesefaule” Jungs durch unsere spannenden Kinderbücher und Jugendbücher zum Lesen motiviert wurden – das freut uns sehr!

Ein Leser: “Mich hat das Buch gleich von der ersten Seite an gefesselt, ich konnte es nicht weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.”

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Kinderbuch Schreiben Verlag

Leuchtturm der Abenteuer wird 5

Im März 2013 veröffentlichte ich den ersten Band meiner Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer. Dieses Jubiläum ist ein schöner Anlass für einen ausführlichen Rückblick:

Inspiration

Die ersten Ideen entstanden vor ungefähr sieben Jahren (2011), als mein damals 4-jähriger Sohn auf dem gemeinsamen Weg zur Kita, im Urlaub oder vor dem Einschlafen spannende Geschichten erzählt bekommen wollte. Von langweiligen Geschichten wollte er nichts wissen, es musste schon abenteuerlich zugehen mit Dinosauriern, bösen Zauberern, Kampfrobotern und Drachen.

Leuchtturm der Abenteuer wird 5

Die Helden vom Leuchtturm der Abenteuer

Mich begeistern Geschichten, in denen ein sympathischer Typ mit seinen ganz normalen menschlichen Schwächen und Ängsten plötzlich in ein Abenteuer gerufen wird und sich beweisen muss. Als Leser und Zuhörer konnte ich dabei mitfiebern und mich dann für den Helden mitfreuen, wenn er am Ende über sich selbst hinausgewachsen ist.

Dieses Muster findet sich auch in Superhelden-Geschichten, z.B. bei Spiderman. Das Abenteuerliche in diesen Erzählungen kommt in den ersten Geschichten am Besten rüber, wenn der Protagonist erst einmal zum Helden werden muss. Eine Identifizierung mit dem Noch-nicht-Helden fällt viel leichter als mit dem fertigen Superhelden.

Meine Zielvorgabe war klar: Ich wollte ein Abenteuer mit normalen Kindern aus unserer Welt und Zeit erfinden. Meine Charaktere sollten im Laufe der Zeit ihre Ängste überwinden und zu wahren Helden werden.

Die Helden der Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer

Abenteuer an fernen Orten

Die coolsten Abenteuer erlebt ein Held nicht zu Hause, sondern in einem fernen Land. Als Raumschiff Enterprise-Fan wollte ich meine Abenteurer auf andere Planeten bringen, doch wie sollten sie da hinkommen? Ich brauchte ein glaubwürdiges Transportmittel!

Raumschiffe mit Warp-Antrieb hätten die Geschichte zu stark in Richtung Science-Fiction gedrängt. Der Planet Himmelblau wäre auf einmal ein super hoch entwickelter High-Tech-Ort, das wäre mir zu wenig magisch geworden.

Die magische Eiche

Ein Portal hingegen wirkt viel weniger technologisch.  Die Elfen in meiner Fantasy-Welt nutzen das Eichennetzwerk, das aus magischen Eichen besteht, die auf verschiedenen Planeten der Milchstraße stehen. Ein Elf zaubert sich winzig klein, klettert in ein Astloch und geht durch ein Gangsystem mit Türen. Die Türen führen je nach Farbe auf andere Planeten oder in Fantasiewelten.

Meine menschlichen Helden konnten dieses System  nur in Begleitung eines Elfen nutzen, denn sie konnten sich ja nicht winzig klein zaubern. Ich brauchte noch etwas, das sie selbst benutzen konnten und das wirklich kinderleicht ist.

Die Geburt der magischen Taschenlampe

Die magische Taschenlampe

Ich interessiere mich sehr für die Entstehung unseres Universums und seine Wunder. Ich dachte intensiv darüber nach, was nach heutigem Erkenntnisstand beim Thema interstellarer Reisen vorstellbar ist.

Forscher untersuchen die spukhafte Fernwirkung von Teilchen. Wenn Wissenschaftler solche Begriffe verwenden, dann sagt das eigentlich, dass sie das Thema noch nicht verstehen. Doch sie können das Phänomen beobachten. Im Experiment konnten Wissenschaftler zeigen, dass sogenannte verschränkte Photonen mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit kommunizieren konnten. Mehrfache Lichtgeschwindigkeit … das war doch schon mal was.

So kam ich auf die zündende Idee für mein kinderleichtes Transportsystem. Die Bedingungen waren:

  • Es muss etwas mit Licht zu tun haben
  • Ein starkes Lichtsignal soll als Zielmarkierung dienen
  • Am Start soll ein schwächeres Lichtsignal genügen
  • Das System soll leicht zu bedienen und handlich sein
Der Leuchtturm der Abenteuer

Das magische Reisen durchs Weltall mittels Taschenlampe und Leuchtturm war geboren! Schaut man in das Licht einer magischen Taschenlampe, landet man beim Leuchtturm der Abenteuer.

Im Leuchtturm steckt ein großer Kristall und in den Taschenlampen kleine Bruchstücke desselben Kristalls, die miteinander verschränkt sind, d.h. den selben Raum zur selben Zeit im Universum einnehmen. Schickt man Licht durch den Kristall, transportiert das Licht alle angeleuchteten Objekte zur stärksten Lichtquelle: den Leuchtturm.

Der mythologische Background …

Lena und die Frau im Mond (Mädchen im Kinderbuch)

Das Transportproblem war gelöst, doch welche Handlung sollten die Bücher genau haben? Schon länger hatte ich eine Idee für ein Fantasy-Abenteuer im Kopf, in dem sich die Heldin Luise aus dem 19. Jahrhundert auf den fremden Planeten Dunkelblau verirrt. Luise erlebt dort spannende Abenteuer, kämpft gegen Drachen und verliebt sich in einen jungen Prinzen. Da werden ihre Kinder von einem bösen Zauberer auf den grünen Mond entführt! Sie ist verzweifelt und ihr bleibt keine Wahl. Wenn sie ihre Kinder retten will, muss sie sich opfern und auf ewig auf dem Mond zurückbleiben, alleine mit dem bösen Zauberer.

Mit letzter Kraft gelingt es ihr, ihre Kinder zu ihrem Mann nach Dunkelblau zu schicken. Dunkelblau steht kurz vor der Zerstörung und so bleibt ihnen nur die Flucht zur Erde. Dort landen sie viele Jahrtausende in der Zukunft, in unserer heutigen Zeit. Luise gelingt es, den Zauberer in einen Sarkophag einzusperren, den Schlüssel trägt sie an einer Kette um ihren Hals. Dann legt sie sich selbst schlafen und versiegelt ihre Schlafkapsel. Niemand soll das Monster aus seinem Gefängnis befreien können, daher kann ihre Kapsel nur von einem mit Luise verwandten Menschen geöffnet werden.

… für die Kinderbuch-Abenteuer

Diese Geschichte hatte ich im Kopf, als ich mir die Abenteuer für meinen Sohn ausdachte. Die Handlung der Kinderbücher beginnt zu einem Zeitpunkt viele Jahrtausende nach den Ereignissen auf Dunkelblau. Luise schläft immer noch auf dem grünen Mond, der mittlerweile zum Planeten Himmelblau weiter gezogen ist. Finstere Mächte einer geheimen Bruderschaft wollen den bösen Zauberer aufwecken – und dafür brauchen sie die Kinder von Luise.

Jetzt hatte ich das Problem, dass meine jungen Helden von heute ein Monster aus fernen Zeiten besiegen mussten, an dem schon zahllose Generationen gescheitert waren. Zudem wollte ich das große Abenteuer in Form von einzelnen und in sich abgeschlossenen Geschichten erzählen, die neben dem dramatischen roten Faden auch sehr lustig sein sollten. Es war eine spannende Herausforderung, die mir viele schlaflose Nächte bereitet hat, doch die Arbeit hat sich gelohnt und ich muss immer wieder laut seufzen, wenn ich die letzten Seiten von “Kampf um Himmelblau” lese.

Die Suche nach einem Verlag

Mitte 2012 suchte ich mir für meine Buchreihe passende Kinderbuchverlage heraus und schickte ihnen die ersten Entwürfe. Leider lehnten alle ab. Der am häufigsten genannte Grund war, dass sie für die nächsten Jahre ihr Programm schon geplant hatten.

Viele Verlage haben Stamm-Autoren, die das gesamte Programm bedienen und schon an den Projekten der Zukunft arbeiten. Einige große Verlage haben auch erfolgreiche Reihen in ihrem Programm, denen sie keine Konkurrenz machen wollen. So gesehen war der Ansatz, passende Verlage mit ähnlichen Büchern anzuschreiben, vermutlich falsch. Junge Autoren sollten Verlage anschreiben, die Bücher wie ihres eben NICHT im Programm haben, aber vielleicht gerne hätten.

Das Abenteuer Selbstverlag

Motiviert von den positiven Reaktionen bei Testlesern entschied ich mich 2013, meine Bücher selbst zu veröffentlichen. 2013 war das Thema Self-Publishing noch relativ neu, dennoch wagte ich den Sprung ins kalte Wasser.

Um ein Buch erfolgreich selbst zu verlegen, musste ich zwangsläufig auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Sein Werk als Produkt zu betrachten fällt Künstlern oft schwer und ich hatte damit auch zu kämpfen. Ich empfand es als wenig erstrebenswert, mich mit derlei kapitalistischen Aspekten zu beschäftigen. Die Selbstvermarktung war für mich ein viel größerer Schritt ins Ungewisse als das Schreiben eines Kinderbuchs.

Ich musste mich daher mit den Grundlagen des Buchvertriebs beschäftigen. Ein Buch ist ein künstlerisches Werk, es ist aber auch ein Produkt und man möchte es verkaufen. Dadurch steht es plötzlich in Konkurrenz zu anderen Büchern. Produkte kauft nur, wer ein Bedürfnis befriedigen will. Kennt man das Bedürfnis nicht, wird das Produkt niemand kaufen, es sei denn, man landet einen Zufallstreffer. Ich stand vor der Frage: Wer kauft Kinderbücher und warum?

Die Zielgruppe

Für die Vermarktung meiner Bücher musste ich schmerzhafte Entscheidungen treffen und mit einigen hadere ich noch heute. So war ich stets der Ansicht, dass meine Bücher eigentlich von Menschen jeden Alters gelesen werden können. Mit dieser Zielgruppe (also: alle) könnte mein Buch auch von jedem gekauft werden. Das wäre doch cool!

Jedoch gibt es unzählige Bücher und ohne klare Ausrichtung wird das Buch niemals gefunden, weil es in der Masse der anderen Bücher untergeht.

Bei Kinderbüchern gibt es – anders als bei Jugend- oder Erwachsenenliteratur – gleich zwei Zielgruppen. Ich wollte Eltern und Verwandte von Kindern zum Kauf meiner Bücher bewegen und gleichzeitig sollte das Buch auch den Kindern gefallen.

Zuhörer und Leser

Ich möchte bei Kindern die Begeisterung für Bücher wecken. Das wird leider immer schwieriger, weil Bücher von anderen Medien wie Fernsehserien und Handy-Apps immer stärker verdrängt werden. Dabei will ich die neuen Medien gar nicht verteufeln, vielmehr stelle ich die Frage, warum sie oftmals bei Kindern so viel beliebter sind, als die klassische Literatur. Eine mögliche Antwort ist, dass Handlung und Charaktere vieler TV-Produktionen Kinder stärker ansprechen als in Büchern. In zahlreichen Serien erleben coole Helden sehr spannende Abenteuer. Die Handlung vieler Kinderbücher hingegen bedient oft mehr die erzieherischen Bedürfnisse der Eltern. Die Helden sind  brav und angepasst, die Handlung ist dem entsprechend harmlos. Meist gibt es eine tragische Komponente, die “das Herz anrührt”.

Mit solchen Themen ist es schwer, ein Kind zu begeistern, bei Jungen wird es fast unmöglich. Wäre es nicht schön, wenn es Kinderbücher gäbe, die – ähnlich wie die Fernsehserien – eine actionreiche, spannende und lustige Geschichte mit coolen Helden erzählen?

Kinder sind aufgeweckter und intelligenter, als es sich so manch ein Erwachsener vorstellen kann. Daher wollen Kinder nicht nur irgendeine Geschichte hören, sie muss auch logisch aufgebaut und glaubwürdig sein. Meine allererste Zielgruppe war mein Sohn, der damals noch 4 Jahre alt war. In den ersten Entwürfen meiner Kinderbücher waren die Helden in seinem Alter. Es zeigte sich jedoch schnell, dass 4-jährige Kinder zu wenig Handlungsfreiraum haben, um glaubwürdig die von mir erdachten Abenteuer zu erleben. Die Kinder mussten mindestens 8-9 Jahre alt sein. Es war ein schwerer Schritt für mich, die Bücher zu überarbeiten und auch mein Sohn fand das gar nicht lustig. Als er später das Alter der Helden teilte, fand er die Entscheidung von damals aber richtig.

Die Käufer

Viele Eltern – speziell von Jungen – haben das Problem, ihre Kinder zum Lesen zu motivieren. Wenn sie es dann auch noch mit nur bei Eltern beliebten Büchern versuchen, machen sie es oft nur schlimmer und Bücher werden dann grundsätzlich abgelehnt.

Eltern, die es fast schon aufgegeben haben, ihre Kinder mit Büchern in Kontakt zu bringen, will ich erreichen. Ich will ihnen die Hoffnung vermitteln, dass sie ihre Kinder mit den richtigen Inhalten doch noch zum Lesen motivieren können.

Pädagogisch wertvoll ist langweilig?

Es mag sein, dass viele pädagogisch wertvolle Kinderbücher bei Eltern beliebt und bei Kindern unbeliebt sind, aber das ist kein Gesetz, das für alle Kinderbücher gilt. Auf die Vermittlung von moralischen Werten muss man als Autor nicht verzichten, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Die Kunst ist es, eine pädagogisch wertvolle Geschichte so zu erzählen, dass sie nicht belehrend rüberkommt.

Moralische Werte vermittelt man meiner Meinung nach nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern durch spannend erzählte Beispiele, ganz im Sinne des show, don’t tell. Dabei sollte man keine allzu abgedroschenen Klischees verwenden wie z.B. den Saulus, der stets zum Paulus mutiert. Wenn schon sehr junge Leser ein Klischee erkennen und als abgedroschen empfinden, ist das kein gutes Zeichen für ein Buch.

In meinen Geschichten liegen mir die Werte Familie, Freundschaft, das Leben und unsere Umwelt besonders am Herzen, da sie in unserer auf Konsum und grenzenloses Wachstum ausgerichteten Wegwerfgesellschaft am meisten bedroht sind.

Erfahrungen mit dem Buchverkauf

Kinderbuch

Anfang März 2013 erschien “Die Reise nach Himmelblau” als Kindle-eBook und im April desselben Jahres als Taschenbuch. Der Verkauf der Taschenbuchausgabe erfolgte im eigenen Online-Shop. Das Buch hatte eine ISBN und war im Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) gelistet. Es konnte dort von jedem Buchhändler gefunden und bestellt werden, zumindest theoretisch.

Der Verkauf des eBooks lief ganz gut an, das Taschenbuch jedoch wurde so gut wie gar nicht gekauft. Meine Vermutung war, dass die Kunden Bücher entweder im Buchhandel oder im gewohnten Online-Shop ohne Versandkosten kaufen wollten. Von Buchhändlern erfuhr ich, dass sie ihre Bücher lieber bei ihren gewohnten Zwischenhändlern, den Barsortimenten, bezogen.

Das Dilemma war, dass ich mir keinen kostenlosen Versand leisten konnte und auch als ich vorübergehend kostenlosen Versand in meinem Shop anbot, wurde er kaum besucht. Gegen die Dominanz von Amazon half auch keine Suchmaschinenoptimierung meiner Webseite.

Beim klassischen Buchhandel war das Problem, dass ich mir den bei Barsortimenten üblichen Rabatt von mindestens 50 % nicht leisten konnte, ohne Verluste zu machen. Ich steckte in einer Sackgasse.

Erfolg bei Amazon

2014 öffnete sich mir plötzlich eine Alternative zum normalen Buchhandel. Über Amazon Createspace konnte ich ein gedrucktes Buch endlich bei Amazon mit allem verkaufen, was ein Kunde wollte: schnelle Lieferung, Prime, kostenlosen Versand. Und auf einmal stiegen die Verkaufszahlen.

Doch so erfolgreich meine Verkäufe bei Amazon liefen, so schlecht blieben sie in der restlichen Buchwelt.

Verlag Karim Pieritz wird geboren

Eigentlich hatte ich das Thema Buchhandel schon für mich abgeschlossen, da brachte mich eine Buchhändlerin auf die Idee, meine Bücher als Sammelbände anzubieten. In der Form konnte ich meine Kinderbücher zu einem etwas höheren Preis verkaufen und ohne Verlust auch den Barsortimenten anbieten.

Doch ein Barsortiment nimmt nicht jeden Kleinverlag auf, schon gar nicht, wenn man nur seine eigenen Bücher anbietet. Und so war es eine glückliche Fügung, dass ich Ende 2015 / Anfang 2016 zwei Autoren für meinen Verlag gewinnen konnte. Jetzt war ich kein reiner Selbstverleger mehr.

Ich bot meine Titel den beiden größten Barsortimenten Libri und KNV an und sie nahmen sie in ihr Sortiment auf. Kaum waren meine Bücher über die Zwischenhändler im Buchhandel verfügbar, explodierten die Verkaufszahlen. Ich musste mich an immer häufigere und höhere Bestellungen von den Barsortimenten gewöhnen – speziell vor Weihnachten.

Weniger ist mehr

Der Erfolg meiner Kinderbücher und auch meines neuen Jugendbuches führten schnell zu einer höheren Arbeitsbelastung in meinem Teilzeit-Job als Verleger. Ich musste dringend Prioritäten setzen und mich von Dingen verabschieden, die zu wenig Nutzen brachten. So verabschiedete ich mich schon letztes Jahr von meinem Online-Shop, denn alleine schon der Aufwand, eine rechts-konforme AGB zu pflegen, war immens. Bei nur einem Käufer alle zwei Monate war hier der Sinn schon seit mehreren Jahren kaum erkennbar. Die Kunden wollen ihre Bücher eben im Buchladen oder online bei Amazon oder Thalia kaufen.

Viel Arbeit macht auch die Pflege meiner Newsletter-Datenbank. Es gab eine Zeit, da hatte ich fast 2000 Abonnenten, doch nur ca. 40 sahen ihn sich überhaupt an. Da ab Mai 2018 eine neue EU-Richtlinie in Kraft tritt, stand ich vor der Wahl: sehr viel Arbeit investieren oder den Newsletter einstellen. Ich entschied mich für Letzteres.

Auch bei einigen sozialen Netzwerken war ein Nutzen für mich nie erkennbar gewesen, das galt besonders für Google Plus und Twitter. Hier war die Reichweite stets gleich Null. Viel mehr Spaß macht die Arbeit mit Instagram, hier kann ich noch jemanden erreichen, seit meinem Jugendbuch sogar leibhaftige Leser. Das ist eine völlig neue Erfahrung!

Die durch diese Einsparungen gewonnene Zeit investiere ich in die Fortsetzung meines Jugendbuches und mit etwas Glück kann ich das Buch bei meiner nächsten Schreibreise im September fertigstellen.

Wer künftig auf dem neuesten Stand zu Buchprojekten oder Gewinnspielen bleiben möchte, kann mir bei Instagram folgen.

Danksagung

Alle sechs Bände der Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer

Dass meine Kinderbücher existieren, verdanke ich meinem Sohn, denn er wollte mit 4 Jahren spannende und lustige Abenteuer erzählt bekommen. Er hat aber nicht nur aufmerksam zugehört, er hat auch hinterfragt und kritisiert. Außerdem hat er konstruktiv mitgewirkt, so hat er z.B. die Riesen-Schmetterlinge erfunden.

Dank gebührt auch meiner Frau, denn nur durch ihren Rückhalt war es mir möglich, mir meinen lange gehegten und fast vergessenen Traum vom Schreiben und Veröffentlichen eines Buches zu verwirklichen. Sie ist es, die mich immer wieder zu mehr anspornt, als ich zunächst liefere. Ohne ihre ehrliche Kritik wäre die Handlung meiner Bücher unverständlicher, weniger spannend und die Charaktere wären weniger glaubwürdig.

Ich möchte auch den Teilnehmern des Writers Coaching-Kurses, den ich seit 2013 besuche, danken, denn in diesem Kurs habe ich viel über das literarische Schreiben gelernt, das ich zuvor nicht gewusst habe.

Ich danke auch meinen Käufern, die besonders in der Anfangszeit keine Vorurteile gegenüber einem Selbstverleger hatten und meinen Büchern dennoch eine Chance gaben. Nur ihre Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen, ließ mich überhaupt einen einzigen Käufer finden.

Zu guter Letzt danke ich auch meinen jungen Lesern und Zuhörern, die mich durch ihr Feedback über ihre Lehrer, Eltern, in Amazon-Rezensionen oder direkt bei Lesungen motiviert haben, weiterzumachen und meine Kinderbuch-Reihe abzuschließen. Ohne Euch gäbe es heute keine spannenden Kinderbücher.

Lesung in einer Berliner Grundschule
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Empfehlung Jugendbuch Schreiben

Jugendbuch-Reihe für 12-jährige Lesemuffel

Sind Jungs Lesemuffel?

Nach unseren Erfahrungen bei Lesungen mit anschließendem Buchverkauf sind Mädchen viel öfter unter den Zuhörern und Käufern als Jungen. Eltern von Mädchen beschäftigen sich daher vermutlich weniger mit der Frage nach der Lesemotivation. Eltern von “lesefaulen” Jungen hingegen fragen sich, wie sie ihren Lesemuffel zum Lesen bringen können.

Wir glauben, dass viele Jungs nur deshalb selten lesen, weil es für sie kaum ansprechende Angebote gibt. Zudem ist die multimediale Konkurrenz sehr groß. Wozu mühsam nach einem Buch suchen, wenn ein cooles Handyspiel in wenigen Minuten installiert ist? Bücher für Jungs, die nicht gerne lesen, sind daher schwer zu finden.

Wir wollen Kinder und Jugendliche mit spannenden und lustigen Abenteuergeschichten zum Lesen motivieren. Immer öfter erzählen uns Eltern, dass ihre Jungen auch durch unsere Kinderbücher zum Lesen motiviert wurden.

Eine Junge als Ich-Erzähler

Unser Jugendbuch Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel richtet sich speziell an 12-16-jährige Jungen, die ihr Handy nur ungerne aus der Hand legen und gegen ein Buch austauschen. Die Story wird von einem jugendlichen Ich-Erzähler erzählt, dadurch können Jungen sich leicht mit dem Helden identifizieren. Der 13-jährige John hat genau die Probleme, die ein Junge in der Pubertät hat. Er will auf seine Mitschüler cool wirken und dazu gehören. Als er von älteren Mitschülern gemobbt wird, gerät sein Leben aus den Fugen. Im Internat, in das ihn seine Eltern daraufhin stecken, beobachtet er ähnliche Situationen wie zuhause, doch nun greift er ein. Jungen lieben es, Helden zu sein, was ihre Begeisterung für Superhelden-Geschichten zeigt. In unserem Buch können sie miterleben, wie “normale” Teenager zu Helden werden. Ihre Superkräfte erarbeiten sie sich im Laufe der Zeit durch mutiges und gewissenhaftes Handeln.

Eine spannende Handlung ist die beste Lesemotivation

Das spannende Abenteuer bietet alles, was ein Jungenherz höher schlagen lässt: ein “Quanten-Tablet” mit einer künstlichen Intelligenz, ein unsterblicher Ritter, ein Lehrer, der finstere Pläne ausheckt,  böse Mitschüler, denen man lieber nicht bei Vollmond begegnet, schöne Mädchen in Not, ein geheimnisvolles Rollsiegel aus biblischer Zeit, eine Reise in ein digitales Universum und viele Rätsel, die gelöst werden müssen.

Lesermeinungen zur “Rollsiegel-Jagd”

Im direkten Gespräch, per E-Mail, über soziale Netzwerke und Rezensionen erreicht uns viel positives Feedback.

Ein Leser zu Band 1: Ich bin hin und weg! Mein Sohn ist nur schwer vom Lesen zu begeistern, aber dieses Buch hat es endlich geschafft, ihn in seinen Bann zu ziehen. Er hat das Buch quasi aufgesaugt und begeistert davon erzählt (auch das ist Neuland)!

Ein Leser zu Band 2: Eine Sci-Fi-Geschichte mit rasender Action, überraschenden Wendungen, sympathischen Helden, irren Bösewichten und sehr gelungenen Dialogen.

Nach Lesungen wird uns das Jugendbuch förmlich aus der Hand gerissen.

Lesebärchen findet das Jugendbuch
Auch Lesebärchen findet das Jugendbuch toll 🙂

Jugendbuch-Bestseller

Bei Amazon ist das Buch sehr beliebt und wird oft positiv bewertet.

Jugendbuch bei Amazon
Jugendbuch bei Amazon

Das Buch steigt im Ranking immer wieder auf Platz 1 in verschiedenen Kategorien – genau wie seine Fortsetzung.

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