Buchhandlungen finden meine Titel jetzt im Katalog von Umbreit

Verlagsprogramm

Buchhhändler finden die Titel meines Verlages jetzt auch im Bücher-Katalog des Barsortiments Umbreit mit Sitz in Bietigheim-Bissingen (in der Nähe von Stuttgart).

Rechtzeitig vor dem Beginn des Weihnachtsgeschäfts erreiche ich über das neue Barsortiment 2.000 zusätzliche Buchverkaufsstellen im deutschsprachigen Raum. Diese Buchhandlungen können jetzt meine Bücher direkt von ihrem Zwischenhändler beziehen, die ich zuvor über die anderen Barsortimente KNV und Libri möglicherweise nicht erreicht habe.

Alle Titel wurden komplett in das Umbreit-Barsortiment übernommen. Darunter sind meine Kinderbuch-Reihe für Leseanfänger, meine Jugendbuch-Reihe ab 12 Jahren sowie eine Krimi-Reihe und ein Bilderbuch.

Leuchtturm der Abenteuer wird 5

Leuchtturm der Abenteuer (Kinderbuch-Reihe)

Im März 2013 veröffentlichte ich den ersten Band meiner Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer. Dieses Jubiläum ist ein schöner Anlass für einen ausführlichen Rückblick:

Inspiration

Die ersten Ideen entstanden vor ungefähr sieben Jahren (2011), als mein damals 4-jähriger Sohn auf dem gemeinsamen Weg zur Kita, im Urlaub oder vor dem Einschlafen spannende Geschichten erzählt bekommen wollte. Von langweiligen Geschichten wollte er nichts wissen, es musste schon abenteuerlich zugehen mit Dinosauriern, bösen Zauberern, Kampfrobotern und Drachen.

Leuchtturm der Abenteuer wird 5

Die Helden vom Leuchtturm der Abenteuer

Mich begeistern Geschichten, in denen ein sympathischer Typ mit seinen ganz normalen menschlichen Schwächen und Ängsten plötzlich in ein Abenteuer gerufen wird und sich beweisen muss. Als Leser und Zuhörer konnte ich dabei mitfiebern und mich dann für den Helden mitfreuen, wenn er am Ende über sich selbst hinausgewachsen ist.

Dieses Muster findet sich auch in Superhelden-Geschichten, z.B. bei Spiderman. Das Abenteuerliche in diesen Erzählungen kommt in den ersten Geschichten am Besten rüber, wenn der Protagonist erst einmal zum Helden werden muss. Eine Identifizierung mit dem Noch-nicht-Helden fällt viel leichter als mit dem „fertigen“ Superhelden.

Meine Zielvorgabe war klar: Ich wollte ein Abenteuer mit normalen Kindern aus unserer Welt und Zeit erfinden. Meine Charaktere sollten im Laufe der Zeit ihre Ängste überwinden und zu wahren Helden werden.

Die Helden der Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer

Abenteuer an fernen Orten

Die coolsten Abenteuer erlebt ein Held nicht zu Hause, sondern in einem fernen Land. Als Raumschiff Enterprise-Fan wollte ich meine Abenteurer auf andere Planeten bringen, doch wie sollten sie da hinkommen? Ich brauchte ein glaubwürdiges Transportmittel!

Raumschiffe mit „Warp-Antrieb“ hätten die Geschichte zu stark in Richtung Science-Fiction gedrängt. Der Planet Himmelblau wäre auf einmal ein super hoch entwickelter High-Tech-Ort, das wäre mir zu wenig „magisch“ geworden.

Die magische EicheEin Portal hingegen wirkt viel weniger technologisch.  Die Elfen in meiner Fantasy-Welt nutzen das „Eichennetzwerk“, das aus magischen Eichen besteht, die auf verschiedenen Planeten der Milchstraße stehen. Ein Elf zaubert sich winzig klein, klettert in ein Astloch und geht durch ein Gangsystem mit Türen. Die Türen führen je nach Farbe auf andere Planeten oder in Fantasiewelten.

Meine menschlichen Helden konnten dieses System  nur in Begleitung eines Elfen nutzen, denn sie konnten sich ja nicht winzig klein zaubern. Ich brauchte noch etwas, das sie selbst benutzen konnten und das wirklich kinderleicht ist.

Die Geburt der magischen Taschenlampe

Die magische TaschenlampeIch interessiere mich sehr für die Entstehung unseres Universums und seine Wunder. Ich dachte intensiv darüber nach, was nach heutigem Erkenntnisstand beim Thema interstellarer Reisen vorstellbar ist.

Forscher untersuchen die „spukhafte Fernwirkung“ von Teilchen. Wenn Wissenschaftler solche Begriffe verwenden, dann sagt das eigentlich, dass sie das Thema noch nicht verstehen. Doch sie können das Phänomen beobachten. Im Experiment konnten Wissenschaftler zeigen, dass sogenannte „verschränkte Photonen“ mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit kommunizieren konnten. Mehrfache Lichtgeschwindigkeit … das war doch schon mal was.

So kam ich auf die zündende Idee für mein kinderleichtes Transportsystem. Die Bedingungen waren:

  • Es muss etwas mit Licht zu tun haben
  • Ein starkes Lichtsignal soll als Zielmarkierung dienen
  • Am Start soll ein schwächeres Lichtsignal genügen
  • Das System soll leicht zu bedienen und handlich sein

Der Leuchtturm der AbenteuerDas magische Reisen durchs Weltall mittels Taschenlampe und Leuchtturm war geboren! Schaut man in das Licht einer magischen Taschenlampe, landet man beim Leuchtturm der Abenteuer.

Im Leuchtturm steckt ein großer Kristall und in den Taschenlampen kleine Bruchstücke desselben Kristalls, die miteinander „verschränkt“ sind, d.h. den selben Raum zur selben Zeit im Universum einnehmen. Schickt man Licht durch den Kristall, transportiert das Licht alle angeleuchteten Objekte zur stärksten Lichtquelle: den Leuchtturm.

Der mythologische Background …

Lena und die Frau im Mond (Mädchen im Kinderbuch)Das Transportproblem war gelöst, doch welche Handlung sollten die Bücher genau haben? Schon länger hatte ich eine Idee für ein Fantasy-Abenteuer im Kopf, in dem sich die Heldin Luise aus dem 19. Jahrhundert auf den fremden Planeten Dunkelblau »verirrt«. Luise erlebt dort spannende Abenteuer, kämpft gegen Drachen und verliebt sich in einen jungen Prinzen. Da werden ihre Kinder von einem bösen Zauberer auf den „Grünen Mond“ entführt! Sie ist verzweifelt und ihr bleibt keine Wahl. Wenn sie ihre Kinder retten will, muss sie sich opfern und auf ewig auf dem Mond zurückbleiben, alleine mit dem bösen Zauberer.

Mit letzter Kraft gelingt es ihr, ihre Kinder zu ihrem Mann nach Dunkelblau zu schicken. Dunkelblau steht kurz vor der Zerstörung und so bleibt ihnen nur die Flucht zur Erde. Dort landen sie viele Jahrtausende in der Zukunft, in unserer heutigen Zeit. Luise gelingt es, den Zauberer in einen Sarkophag einzusperren, den Schlüssel trägt sie an einer Kette um ihren Hals. Dann legt sie sich selbst schlafen und versiegelt ihre Schlafkapsel. Niemand soll das Monster aus seinem Gefängnis befreien können, daher kann ihre Kapsel nur von einem mit Luise verwandten Menschen geöffnet werden.

… für die Kinderbuch-Abenteuer

Diese Geschichte hatte ich im Kopf, als ich mir die Abenteuer für meinen Sohn ausdachte. Die Handlung der Kinderbücher beginnt zu einem Zeitpunkt viele Jahrtausende nach den Ereignissen auf Dunkelblau. Luise schläft immer noch auf dem „Grünen Mond“, der mittlerweile zum Planeten Himmelblau weiter gezogen ist. Finstere Mächte einer geheimen Bruderschaft wollen den bösen Zauberer aufwecken – und dafür brauchen sie die Kinder von Luise.

Jetzt hatte ich das Problem, dass meine jungen Helden von heute ein Monster aus fernen Zeiten besiegen mussten, an dem schon zahllose Generationen gescheitert waren. Zudem wollte ich das große Abenteuer in Form von einzelnen und in sich abgeschlossenen Geschichten erzählen, die neben dem dramatischen roten Faden auch sehr lustig sein sollten. Es war eine spannende Herausforderung, die mir viele schlaflose Nächte bereitet hat, doch die Arbeit hat sich gelohnt und ich muss immer wieder laut seufzen, wenn ich die allerletzten Seiten von Band 6, dem „Kampf um Himmelblau“, lese.

Die Suche nach einem Verlag

Mitte 2012 suchte ich mir für meine Buchreihe passende Kinderbuchverlage heraus und schickte ihnen die ersten Entwürfe. Leider lehnten alle ab. Der am häufigsten genannte Grund war, dass sie für die nächsten Jahre ihr Programm schon geplant hatten.

Viele Verlage haben Stamm-Autoren, die das gesamte Programm bedienen und schon an den Projekten der Zukunft arbeiten. Einige große Verlage haben auch erfolgreiche Reihen in ihrem Programm, denen sie keine Konkurrenz machen wollen. So gesehen war der Ansatz, „passende“ Verlage mit ähnlichen Büchern anzuschreiben, vermutlich falsch. Junge Autoren sollten Verlage anschreiben, die Bücher wie ihres eben NICHT im Programm haben, aber vielleicht gerne hätten.

Das Abenteuer Selbstverlag

Motiviert von den positiven Reaktionen bei Testlesern entschied ich mich 2013, meine Bücher selbst zu veröffentlichen. 2013 war das Thema Self-Publishing noch relativ neu, dennoch wagte ich den Sprung ins kalte Wasser.

Um ein Buch erfolgreich selbst zu verlegen, musste ich zwangsläufig auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Sein Werk als „Produkt“ zu betrachten fällt Künstlern oft schwer und ich hatte damit auch zu kämpfen. Ich empfand es als wenig erstrebenswert, mich mit derlei kapitalistischen Aspekten zu beschäftigen. Die Selbstvermarktung war für mich ein viel größerer Schritt ins Ungewisse als das Schreiben eines Kinderbuchs.

Ich musste mich daher mit den Grundlagen des Buchvertriebs beschäftigen. Ein Buch ist ein künstlerisches Werk, es ist aber auch ein Produkt und man möchte es verkaufen. Dadurch steht es plötzlich in Konkurrenz zu anderen Büchern. Produkte kauft nur, wer ein Bedürfnis befriedigen will. Kennt man das Bedürfnis nicht, wird das Produkt niemand kaufen, es sei denn, man landet einen Zufallstreffer. Ich stand vor der Frage: Wer kauft Kinderbücher und warum?

Die Zielgruppe

Für die Vermarktung meiner Bücher musste ich schmerzhafte Entscheidungen treffen und mit einigen hadere ich noch heute. So war ich stets der Ansicht, dass meine Bücher eigentlich von Menschen jeden Alters gelesen werden können. Mit dieser Zielgruppe (also: alle) könnte mein Buch auch von jedem gekauft werden. Das wäre doch cool!

Jedoch gibt es unzählige Bücher und ohne klare Ausrichtung wird das Buch niemals gefunden, weil es in der Masse der anderen Bücher untergeht.

Bei Kinderbüchern gibt es – anders als bei Jugend- oder Erwachsenenliteratur – gleich zwei Zielgruppen. Ich wollte Eltern und Verwandte von Kindern zum Kauf meiner Bücher bewegen und gleichzeitig sollte das Buch auch den Kindern gefallen.

Zuhörer und Leser

Ich möchte bei Kindern die Begeisterung für Bücher wecken. Das wird leider immer schwieriger, weil Bücher von anderen Medien wie Fernsehserien und Handy-Apps immer stärker verdrängt werden. Dabei will ich die neuen Medien gar nicht verteufeln, vielmehr stelle ich die Frage, warum sie oftmals bei Kindern so viel beliebter sind, als die klassische Literatur. Eine mögliche Antwort ist, dass Handlung und Charaktere vieler TV-Produktionen Kinder stärker ansprechen als in Büchern. In zahlreichen Serien erleben coole Helden sehr spannende Abenteuer. Die Handlung vieler Kinderbücher hingegen bedient oft mehr die erzieherischen Bedürfnisse der Eltern. Die Helden sind  brav und angepasst, die Handlung ist dem entsprechend harmlos. Meist gibt es eine tragische Komponente, die „das Herz anrührt“.

Mit solchen Themen ist es schwer, ein Kind zu begeistern, bei Jungen wird es fast unmöglich. Wäre es nicht schön, wenn es Kinderbücher gäbe, die – ähnlich wie die Fernsehserien – eine actionreiche, spannende und lustige Geschichte mit coolen Helden erzählen? Dass es solche Bücher durchaus gibt, habe ich in „coole Kinderbücher für Jungs“ erläutert, sie sind aber nicht so einfach zu finden.

Kinder sind aufgeweckter und intelligenter, als es sich so manch ein Erwachsener vorstellen kann. Daher wollen Kinder nicht nur irgendeine Geschichte hören, sie muss auch logisch aufgebaut und glaubwürdig sein. Meine allererste Zielgruppe war mein Sohn, der damals noch 4 Jahre alt war. In den ersten Entwürfen meiner Kinderbücher waren die Helden in seinem Alter. Es zeigte sich jedoch schnell, dass 4-jährige Kinder zu wenig Handlungsfreiraum haben, um glaubwürdig die von mir erdachten Abenteuer zu erleben. Die Kinder mussten mindestens 8-9 Jahre alt sein. Es war ein schwerer Schritt für mich, die Bücher zu überarbeiten und auch mein Sohn fand das gar nicht lustig. Als er später das Alter der Helden teilte, fand er die Entscheidung von damals aber richtig.

Die Käufer

Viele Eltern – speziell von Jungen – haben das Problem, ihre Kinder zum Lesen zu motivieren. Wenn sie es dann auch noch mit nur bei Eltern beliebten Büchern versuchen, machen sie es oft nur schlimmer und Bücher werden dann grundsätzlich abgelehnt.

Eltern, die es fast schon aufgegeben haben, ihre Kinder mit Büchern in Kontakt zu bringen, will ich erreichen. Ich will ihnen die Hoffnung vermitteln, dass sie ihre Kinder mit den richtigen Inhalten doch noch zum Lesen motivieren können.

Pädagogisch wertvoll ist langweilig?

Es mag sein, dass viele „pädagogisch wertvolle“ Kinderbücher bei Eltern beliebt und bei Kindern unbeliebt sind, aber das ist kein Gesetz, das für alle Kinderbücher gilt. Auf die Vermittlung von moralischen Werten muss man als Autor nicht verzichten, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Die Kunst ist es, eine pädagogisch wertvolle Geschichte so zu erzählen, dass sie nicht belehrend rüberkommt.

Moralische Werte vermittelt man meiner Meinung nach nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern durch spannend erzählte Beispiele, ganz im Sinne des „show, don’t tell“. Dabei sollte man keine allzu abgedroschenen Klischees verwenden wie z.B. den Saulus, der stets zum Paulus mutiert. Wenn schon sehr junge Leser ein Klischee erkennen und als abgedroschen empfinden, ist das kein gutes Zeichen für ein Buch.

In meinen Geschichten liegen mir die Werte Familie, Freundschaft, das Leben und unsere Umwelt besonders am Herzen, da sie in unserer auf Konsum und grenzenloses Wachstum ausgerichteten Wegwerfgesellschaft am meisten bedroht sind.

Erfahrungen mit dem Buchverkauf

Kinderbuch

Anfang März 2013 erschien „Die Reise nach Himmelblau“ als Kindle-eBook und im April desselben Jahres als Taschenbuch. Der Verkauf der Taschenbuchausgabe erfolgte im eigenen Online-Shop. Das Buch hatte eine ISBN und war im „Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB)“ gelistet. Es konnte dort von jedem Buchhändler gefunden und bestellt werden, zumindest theoretisch.

Der Verkauf des eBooks lief ganz gut an, das Taschenbuch jedoch wurde so gut wie gar nicht gekauft. Meine Vermutung war, dass die Kunden Bücher entweder im Buchhandel oder im gewohnten Online-Shop ohne Versandkosten kaufen wollten. Von Buchhändlern erfuhr ich, dass sie ihre Bücher lieber bei ihren gewohnten Zwischenhändlern, den Barsortimenten, bezogen.

Das Dilemma war, dass ich mir keinen Gratis-Versand leisten konnte und auch als ich vorübergehend kostenlosen Versand in meinem Shop anbot, wurde er kaum besucht. Gegen die Dominanz von Amazon half auch keine „Suchmaschinenoptimierung“ meiner Webseite.

Beim klassischen Buchhandel war das Problem, dass ich mir den bei Barsortimenten üblichen Rabatt von mindestens 50 % nicht leisten konnte, ohne Verluste zu machen. Ich steckte in einer Sackgasse.

Erfolg bei Amazon

2014 öffnete sich mir plötzlich eine Alternative zum normalen Buchhandel. Über Amazon Createspace konnte ich ein gedrucktes Buch endlich bei Amazon mit allem verkaufen, was ein Kunde wollte: schnelle Lieferung, Prime, Gratis-Versand. Und auf einmal stiegen die Verkaufszahlen.

Doch so erfolgreich meine Verkäufe bei Amazon liefen, so schlecht blieben sie in der restlichen Buchwelt.

Verlag Karim Pieritz wird geboren

Kinderbücher im SammelbandEigentlich hatte ich das Thema Buchhandel schon für mich abgeschlossen, da brachte mich eine Buchhändlerin auf die Idee, meine Bücher als Sammelbände anzubieten. In der Form konnte ich meine Kinderbücher zu einem etwas höheren Preis verkaufen und ohne Verlust auch den Barsortimenten anbieten.

Doch ein Barsortiment nimmt nicht jeden Kleinverlag auf, schon gar nicht, wenn man nur seine eigenen Bücher anbietet. Und so war es eine glückliche Fügung, dass ich Ende 2015 / Anfang 2016 zwei Autoren für meinen Verlag gewinnen konnte. Jetzt war ich kein reiner Selbstverleger mehr.

Ich bot meine Titel den beiden größten Barsortimenten Libri und KNV an und sie nahmen sie in ihr Sortiment auf. Kaum waren meine Bücher über die Zwischenhändler im Buchhandel verfügbar, explodierten die Verkaufszahlen. Ich musste mich an immer häufigere und höhere Bestellungen von den Barsortimenten gewöhnen – speziell vor Weihnachten.

Kinderbuch-Bestseller 2018

Weniger ist mehr

Der Erfolg meiner Kinderbücher und auch meines neuen Jugendbuches führten schnell zu einer höheren Arbeitsbelastung in meinem Teilzeit-Job als Verleger. Ich musste dringend Prioritäten setzen und mich von Dingen verabschieden, die zu wenig Nutzen brachten. So verabschiedete ich mich schon letztes Jahr von meinem Online-Shop, denn alleine schon der Aufwand, eine rechts-konforme AGB zu pflegen, war immens. Bei nur einem Käufer alle zwei Monate war hier der Sinn schon seit mehreren Jahren kaum erkennbar. Die Kunden wollen ihre Bücher eben im Buchladen oder online bei Amazon oder Thalia kaufen.

Viel Arbeit macht auch die Pflege meiner Newsletter-Datenbank. Es gab eine Zeit, da hatte ich fast 2000 Abonnenten, doch nur ca. 40 sahen ihn sich überhaupt an. Da ab Mai 2018 eine neue EU-Richtlinie in Kraft tritt, stand ich vor der Wahl: sehr viel Arbeit investieren oder den Newsletter einstellen. Ich entschied mich für Letzteres.

Auch bei einigen sozialen Netzwerken war ein Nutzen für mich nie erkennbar gewesen, das galt besonders für Google Plus und Twitter. Hier war die Reichweite stets gleich Null. Viel mehr Spaß macht die Arbeit mit Instagram, hier kann ich noch jemanden erreichen, seit meinem Jugendbuch sogar leibhaftige Leser. Das ist eine völlig neue Erfahrung!

Die durch diese Einsparungen gewonnene Zeit investiere ich in die Fortsetzung meines Jugendbuches und mit etwas Glück kann ich das Buch bei meiner nächsten Schreibreise im September fertigstellen.

Wer künftig auf dem neuesten Stand zu Buchprojekten oder Gewinnspielen bleiben möchte, kann mir bei Instagram folgen.

Danksagung

Alle sechs Bände der Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer

Dass meine Kinderbücher existieren, verdanke ich meinem Sohn, denn er wollte mit 4 Jahren spannende und lustige Abenteuer erzählt bekommen. Er hat aber nicht nur aufmerksam zugehört, er hat auch hinterfragt und kritisiert. Außerdem hat er konstruktiv mitgewirkt, so hat er z.B. die Riesen-Schmetterlinge erfunden.

Dank gebührt auch meiner Frau, denn nur durch ihren Rückhalt war es mir möglich, mir meinen lange gehegten und fast vergessenen Traum vom Schreiben und Veröffentlichen eines Buches zu verwirklichen. Sie ist es, die mich immer wieder zu mehr anspornt, als ich zunächst liefere. Ohne ihre ehrliche Kritik wäre die Handlung meiner Bücher unverständlicher, weniger spannend und die Charaktere wären weniger glaubwürdig.

Ich möchte auch den Teilnehmern des Writers Coaching-Kurses, den ich seit 2013 besuche, danken, denn in diesem Kurs habe ich viel über das literarische Schreiben gelernt, das ich zuvor nicht gewusst habe.

Ich danke auch meinen Käufern, die besonders in der Anfangszeit keine Vorurteile gegenüber einem Selbstverleger hatten und meinen Büchern dennoch eine Chance gaben. Nur ihre Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen, ließ mich überhaupt einen einzigen Käufer finden.

Zu guter Letzt danke ich auch meinen jungen Lesern und Zuhörern, die mich durch ihr Feedback über ihre Lehrer, Eltern, in Amazon-Rezensionen oder direkt bei Lesungen motiviert haben, weiterzumachen und meine Kinderbuch-Reihe abzuschließen. Ohne Euch gäbe es heute keine  sechs spannenden Kinderbücher.

Lesung in einer Berliner Grundschule

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Verlag Karim Pieritz bei KNV gelistet

Verlag Karim Pieritz bei KNV gelistet

Berlin – Die Bücher vom Verlag Karim Pieritz sind ab sofort im Barsortiment von KNV (Koch, Neff & Volckmar GmbH) gelistet und damit im „Buchladen um die Ecke“ bestellbar. Meist können die Bücher schon am nächsten Tag abgeholt werden.

„Seit April 2016 sind meine Bücher im Barsortiment Libri gelistet“, erklärt der Verleger. „Nach der sehr guten Erfahrung dort freue ich mich jetzt, sie auch über KNV anbieten zu können.“ Rechtzeitig vor dem Beginn des Weihnachtsgeschäfts erreicht der Verlag über das neue Barsortiment 7.000 zusätzliche Buchverkaufsstellen in 2.200 Orten im deutschsprachigen Raum (Quelle: KNV).

Alle Bücher des Verlages wurden komplett in das Barsortiment übernommen. Darunter sind eine Kinderbuch-Reihe für Leseanfänger, ein Bilderbuch und ein Thriller.

In diesem Buchkatalog ist das KNV-Sortiment aufgeführt, dort kann auch nach einer Buchhandlung in der Nähe gesucht werden.

Der unerwartete Kinderbuch-Bestseller

Der unerwartete Kinderbuch-Bestseller

Am 10. Februar 2016 erschien „Leuchtturm der Abenteuer Sammelband 1-3“ meiner Kinderbuch-Reihe als Hardcover-Ausgabe. Zu der Zeit hatte ich meine Bücher noch fast ausschließlich bei Amazon in sehr preiswerten Taschenbuch-Ausgaben verkauft. Mit einem erfolgreichen Verkauf der hochwertigen Hardcover-Ausgabe habe ich kaum gerechnet, daher habe ich zu Beginn nur 50 Stück drucken lassen.

Wie erwartet verkauften sich die Bücher sehr schlecht, was auch daran lag, dass die Amazon-Kunden für das Marketplace-Buch 3 Euro Versandkosten hätten zahlen müssen.

Doch dann unterzeichnete ich eine Vereinbarung mit dem Barsortiment Libri und die Verkaufszahlen über den Buchhandel stiegen sehr stark an (sogar bei Amazon, wo man jetzt keine Versandkosten mehr zahlen muss).

Kinderbuch-Bestseller-Rang-Amazon

Der Sammelband entwickelte sich zum Bestseller und auf einmal lagen mir Bestellungen für Band 5 & 6 vor, obwohl diese Ausgaben erst für 2017 geplant waren.

Aufgrund dieser Entwicklung habe ich entschieden, die zur Weihnachtszeit spielenden Bücher doch schon dieses Jahr aufzulegen. Jetzt werden sie im August da sein und ich freue mich schon sehr darauf, die Hardcover-Reihe damit zu vervollständigen 🙂

Verlag Karim Pieritz über Libri im Buchhandel

Verlag Karim Pieritz über Libri im Buchhandel

Bei meinen Kontakten mit Buchhändlern stellten mir viele Händlern immer wieder eine Frage: „Gibt es ihre Bücher auch bei Libri?“ Ein zentraler Einkauf bei einem Zwischenhändler hat für die Buchhändler viele Vorteile. Neben der betriebswirtschaftlichen Unterstützung und der schnellen Lieferung von individuell zusammengestellten Bestellungen sichert ein Zwischenhändler auch einen gewissen Qualitätsstandard. So muss ein Verlag sich um die Aufnahme in das Sortiment bewerben und nicht jeder wird genommen.

Erfahrungen mit dem Direktvertrieb

Jedoch muss ein Verlag einem Zwischenhändler 50 Prozent Rabatt gewähren. Das ist insbesondere bei kleinen Auflagen mit hohen Druckkosten und niedrigen Verkaufspreisen nicht realisierbar. Ich wollte meine Bücher einzelnen Buchhändlern direkt anbieten und habe das in den letzten Jahren auch versucht. Jedoch schrumpfte mein Geschäft mit dem Buchhandel in den letzten Jahren auf Null, während ich mit meinen Taschenbüchern bei Amazon durchstartete. Ich musste einsehen, dass ich nur bei Amazon erfolgreich war und wollte den Vertrieb über den Buchhandel schon ganz aufgeben.

Neue Autoren, neue Ideen

Dann ergab es sich, dass ich Ende 2015 neue Autoren für meinen Verlag gewinnen konnte. Bei einer Lesung einer meiner Autoren klagte ich einer Buchhändlerin mein Leid darüber, dass ich meine Bücher ja gerne bei einem Zwischenhändler anbieten würde, ich mir das aber einfach nicht leisten kann. Sie empfahl mir, meine einzelnen Kinderbücher in Sammelbänden anzubieten, die nicht teurer als 10 Euro sind. Ich kalkulierte die Druckkosten für einen Sammelband mit Band 1 und 2 meiner Kinderbuch-Reihe und stellte fest, dass ich dieses Buch ohne Verluste bei einem Zwischenhändler anbieten könnte (das gilt auch für den Sammelband 1-3).

Im Barsortiment von Libri

Auch um den Autoren meines Kleinverlages die Verfügbarkeit im Buchhandel zu ermöglichen, beantragte ich daraufhin beim großen Zwischenhändler Libri die Aufnahme ins Sortiment. Jetzt freue ich mich, dass drei Bücher aus meinem Kleinverlag nun dort erhältlich sind – und damit einfacher und schneller von jedem Buchhändler inklusive der großen Ketten wie Thalia und Weltbild bestellt werden können.

Auch in den Online-Shops von Amazon, Weltbild, Thalia u.v.m.

Zusätzlich sind diese Bücher jetzt auch in vielen Online-Shops lieferbar – versandkostenfrei! Das gilt sogar bei Amazon, wo meine Leser die Hardcover-Ausgaben meiner Kinderbücher erstmals ohne Versandkosten kaufen können.

Thalia

Kinderbuch-Thalia

Weltbild

Kinderbuch-Weltbild

Amazon: gebundene Ausgabe ohne Versandkosten

Kinderbuch-Amazon