Jugendbuch-Leseprobe als PDF

Jugendbuch-Leseprobe (PDF)

Jugendbuch-Leseprobe (PDF)Das neue Jugendbuch ist jetzt im Druck und wird am 18.10.2018 – ein paar Tage vor dem ursprünglich geplanten Termin – im Handel sein.

Die Leseprobe ist jetzt als PDF auf dieser Webseite und bei Thalia und Hugendubel online.

Der Erscheinungstermin für das eBook steht jetzt auch fest, es kommt einen Tag vor Halloween in den Handel.

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Illuminati-Auge

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Illuminati-Auge: Abenteuer-Jugendbuch ab 12 JahrenDas Schicksal der Menschheit steht auf dem Spiel! Ein finsterer Bösewicht will die Erde digitalisieren, um Menschen wie Dateien auf einer Festplatte zu löschen. Dafür sucht er nach dem geheimnisvollen Illuminati-Auge. Dieses mächtige Objekt aus biblischer Zeit setzt jedoch eine Energie frei, die niemand kontrollieren kann.

John, erfahrener Retter des Universums, will den Bösewicht aufhalten, da wird seine Freundin entführt und er von Kampfdrohnen gejagt. Mit dem Illuminati-Auge könnte John seine Freundin befreien und die Digitalisierung aufhalten, doch kann er die gewaltige Macht beherrschen?

John begibt sich auf die spannende Jagd nach dem Illuminati-Auge. Begleite ihn auf ein Abenteuer, das ihn in extrem gefährliche, aber auch mega-peinliche Situationen führt, ein Abenteuer, für das er die Grenzen von Raum und Zeit überwinden muss, um die Welt zu retten.

Aktueller Jugendthriller, der Themen wie künstliche Intelligenzen, Rassismus und Rechtsterrorismus aufgreift und den 14-jährigen Helden von einer mittelalterlichen Burg in Bayern über Berlin zum Teilchenbeschleuniger CERN in Genf bis in ein digitales Universum führt. Der Held gerät in extrem gefährliche Situationen und lernt, was wahre Opferbereitschaft bedeutet. Neben der dramatischen Handlung gibt es auch viele wissenschaftliche Informationen und Humor. So stecken die Helden mitten in der Pubertät und stolpern von einer peinlichen Situation zur nächsten.

Weitere Informationen.

- Für coole Jungen und abenteuerlustige Mädchen
- Mit schönen Illustrationen
- Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren

Ein neues Abenteuer von Karim Pieritz. Leseprobe (PDF)

€ 18,95 (bis 31.12. noch zum Sonderpreis von € 16,95), Hardcover, 392 Seiten, ISBN-13: 9783944626437, ISBN-10: 3944626435, mit Illustrationen von Sonja Krutyholowa-Richter. Auch als günstiges eBook und Taschenbuch.

AMAZON THALIA WELTBILD HUGENDUBEL

Mädchen im Kinderbuch

Lena aus dem Kinderbuch Leuchtturm der Abenteuer

Bei den klassischen Märchen spielen die Mädchen oftmals das Opfer. Das Mädchen ist die Unschuld vom Lande, die der Prinz oder Ritter retten muss. Meine Kinderbücher beginnen auch sehr klassisch, jedoch sind die Mädchen aus unserer Zeit – und die lassen sich nicht mehr alles gefallen, auch wenn man sie in ein klassisches Rollenbild hineindrängen möchte. Die Mädchen in meiner Kinderbuch-Reihe sind mutig und abenteuerlustig und den Jungs ebenbürtig.

Die Mädchen vom Leuchtturm der Abenteuer

Lena aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerLena, die 11-jährige Schwester von Jan, ist intelligent und sehr kritisch. Während die Jungs bestimmte Ereignisse als gegeben hinnehmen, hinterfragt sie die Dinge. Als sie von fiesen Zwergen entführt wird, entdeckt sie ihre kämpferische Seite und plant gemeinsam mit den Jungs ihre Flucht.
Sali aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDas 8-jährige Bärenmädchen Sali war schon im Kindergarten außergewöhnlich mutig und gerechtigkeitsliebend. Jemand, der in Not ist, muss gerettet werden, selbst dann, wenn alle anderen aus unerfindlichen Gründen nichts tun. Sali ist die treibende moralische Instanz in meinen Büchern und sie legt sich ohne Furcht mit den übelsten Zauberern ihrers Planeten an.
Lisa aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDie 4-jährige Lisa ist ein typisches Geschwisterkind, bei dem der Altersunterschied zu hoch ist. Sie weiß von den geheimnisvollen Abenteuern, die ihr Bruder erlebt, aber niemand glaubt ihr diese Geschichten. Auch sie wird von einem Piraten entführt, aber der muss sich einige wüste Beschimpfungen von ihr anhören. Von einem ängstlichen Opfer ist Lisa weit entfernt.

Kochlöffel oder Zauberstab?

Folgenden Satz wollte ich im Kinderbuch „Flucht durch Bärenstadt“ einen weisen Zauberer über das Bärenmädchen Sali sagen lassen:

Mädchen sind gute Zauberer.

Was stimmt bei diesem Satz nicht? Ja, richtig! Mädchen sind gar keine Zauberer, sondern Zauberinnen. Also nochmal:

Mädchen sind gute Zauberinnen.

Und? Stimmt da etwa immer noch etwas nicht? Ja, Mädchen sind im Märchen gar keine Zauberinnen, sondern Hexen!

Ich habe in den 90er Jahren studiert und wurde mit der politischen Korrektheit infiziert. In jedem Schreiben der Studentenvertretung waren wir „StudentInnen“. Das las sich damals wie heute nicht schön, hat aber dazu geführt, dass ich beim Überarbeiten meiner Bücher über solche Dinge nachdenke.

Was mache ich nun mit meinen begabten Mädchen? Folge ich der Märchen-Vorlage, bei der nur Jungs mit ihrem coolen Stab echte Zauberer sind und Mädchen mit ihrem Kochlöffel an den Kessel verbannt werden? Hexen haben aber leider kein positives Image, immerhin locken sie kleine Kinder zu sich ins Haus, um sie zu mästen und aufzufressen.

Da kommt mir die aktuelle Reform der Straßenverkehrsordnung zu Hilfe. Dort gibt es keine Radfahrer mehr. Es gibt aber auch keine Radfahrerinnen. Was haben die Autoren getan? Haben sie gezaubert? Nein, sie haben getrickst. Es gibt jetzt nur noch Personen, die z.B. ein »Rad führen«. Also nochmal:

Mädchen führen einen Zauberstab gut.

Das war wohl nix. Wie wäre es mit einem substantivierten Partizip, so wie es mittlerweile auch die Studierenden machen?

Mädchen sind gute Zaubernde.

Das wird nichts. Oder doch? Ich habe das Problem in »Flucht durch Bärenstadt« mit „Show don’t tell“ gelöst:

„Mädchen können ganz toll zaubern“, sagt Meister Bärlo zu Sali, „und du bist sehr begabt.“

Lustige Geschichten auch für Mädchen

Lena und ihre Puppen (Mädchen im Kinderbuch)Ich versuche in meinen Büchern, humorvolle Abenteuer auch für Mädchen zu erzählen. Dabei verwende ich gerne Klischees aus der Mädchenliteratur und so dürfen Puppen natürlich nicht fehlen. Diese Puppen jedoch werden lebendig, verlieben sich in Zwerge und tanzen der schockierten Lena auf der Nase herum.

In »Gefahr in Immergrün« folgt der Pirat Obertatze den Kindern auf die Erde. Jetzt sehen ihn Michael und Tim im Sandkasten sitzen – zusammen mit Tims kleiner Schwester Lisa. Sie hat ihrem neuen Teddy ein rosafarbenes Kleid angezogen, ohne zu ahnen, dass dieser knuffige Bär ein lebendiger Pirat ist!

»Mama sollte ihn mal waschen. Der stinkt«, sagt Tim, hält sich die Nase zu und würgt.
»Am besten in der Kochwäsche«, lacht Michael.
»Dann schrumpft er aber«, entgegnet Lisa. »Duschen ist besser.«

Lisas vernünftige und typisch weibliche Reaktion dürfte Mädchen zum Schmunzeln bringen.

Sie zieht dem Bären das Kleid aus, wirft einen Haufen Sand auf ihn und reibt ihn damit ein. Im Anschluss klopft sie ihm kräftig das Fell sauber und zieht ihn wieder an. Die Jungs beobachten sie dabei grinsend.

Das ist für alle gleichermaßen lustig. Außer für Obertatze.

Spannende Nebenhandlungen

Lena und die Frau im Mond (Mädchen im Kinderbuch)Die mysteriösen Nebenhandlungen, die insbesondere Leser ab 8 Jahren ansprechen, sind für Jungen wie Mädchen spannend und fügen meinen Abenteuern etwas Rätselhaftes hinzu. Schon im ersten Band »Die Reise nach Himmelblau« gibt es gewisse Andeutungen. Kleine Sätze, die man gut überlesen kann, die aber Fragen aufwerfen.

Eine Nebenhandlung ist die „Frau im Mond“. Die 11-jährige Lena entdeckt in »Flucht durch Bärenstadt« ihre Mutter als Heiligenstatue auf einem fremden Planeten. Wie ist das möglich? Purzels logische Erklärung, dass jemand, der tausende Jahre auf einem Mond schläft, einfach nicht die Mutter eines Kindes von heute sein kann, glaubt sie. Die Logik gewinnt – zunächst.

Fazit

Jedes Kind ist individuell so verschieden, dass das Geschlecht nicht das bedeutendste Kriterium ist. Jungs und Mädchen sind gleichermaßen neugierig und abenteuerlustig und ich bin sicher, dass alle mit meinen Kinderbüchern lustige, spannende und rätselhafte Abenteuer erleben werden. Vielleicht werden die Bücher sogar gemeinsam von 5-jährigen Mädchen mit ihren 10-jährigen Brüdern gelesen (oder umgekehrt). Dann haben sie etwas gefunden, das ihnen beiden gefällt.

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Jungen im Kinderbuch

Tim aus dem Kinderbuch Leuchtturm der Abenteuer

In meiner Kinderbuch-Reihe können die Jungen mit Schwertern kämpfen, Freunde in Not retten und Helden sein – wie in klassischen Abenteuergeschichten.

Die Jungen vom Leuchtturm der Abenteuer

Michael aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDer 8-jährige Michael nimmt im ersten Band als Identifikationsfigur den Leser auf seine abenteuerliche »Reise nach Himmelblau« mit. Michael ist vorsichtig und sein Lieblingswort ist ein ängstliches »Oje«. Trotz seiner Sorgen scheut er nicht davor zurück, einem Freund in Not zu helfen.
Timaus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerSein bester Freund Tim (9) handelt erst und denkt später. Sein Lieblingswort ist „Au weia“, wenn er mal wieder Unfug gemacht hat. Ohne ihn würde Michael zu sehr grübeln und wichtige Dinge verpassen. Michael hingegen ist für ihn die Stimme der Vernunft, die beiden ergänzen sich also prächtig.
Purzel aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDer Elfenjunge Purzel ähnelt Michael stärker, denn auch er schmiedet lieber erst einen Plan, bevor er handelt. Er ist ein wenig verträumt und verliert öfter mal etwas. Obwohl auf Himmelblau ein magischer Kristall Wunder vollbringen kann und er selbst mal Zauberer werden will, denkt er sehr logisch.
Jan aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDer 9-jährige Jan tritt zu Beginn als »böser Mitschüler« in Erscheinung. In »Gefahr in Immergrün« freunden sich Michael und Tim mit ihm an. Jans Eltern sind verschwunden, als er 3 Jahre alt war. Er vermutet, dass sie Geheimagenten sind und schnell weg mussten, weil sie ihre Kinder damit schützen wollten.

Identifikation mit den Helden

Die Helden meiner Kinderbücher sind „normale“ Kinder aus unserer Welt, mit denen sich die Leser gut identifizieren können. Die Jungen in den Büchern interessieren sich für die Dinge, für die sich viele Jungs in dem Alter interessieren, z.B. Star Wars oder Harry Potter. Die Andeutungen sind oft etwas versteckt und nur für Fans erkennbar. Auszug aus „Der Stein der Riesen“:

Michael grübelt. »Okay, aber wollen wir da wirklich reingehen?« Er zeigt auf den Wald, der so dicht und dunkel ist, dass man nur die erste Baumreihe erkennen kann. »Ich hab da ein ganz mieses Gefühl.«

Etwas offensichtlicher ist es in einer Szene, in der Michael das erste Mal zaubert.

»Moment, ich probiere es nochmal«, sagt Michael und hält seinen Zeigefinger erneut in die Luft. »Wingardium leviosa!«
»Bist du jetzt Harry Potter?«, fragt Tim. »Willst du etwa, dass der Baum davonfliegt?«
»Nein«, antwortet Michael.
»Außerdem musst du wutschen und wedeln«, sagt Tim. »Nur dann klappt es.«
»Wutschen und … ja!«, ruft Michael. »Ich muss wedeln!«
»Häh?«
Michael hält seine Handfläche in die Luft und bewegt sie langsam zur Seite. »Baum«, sagt Michael mit dunkler Stimme, »das ist nicht der Mensch, den du fressen wolltest.«
»Alter«, schimpft Tim, »machst du jetzt auf Obi-Wan?«

Auch das Fantasy-Meisterwerk „Herr der Ringe“ bleibt nicht verschont. Auszug aus „Kampf um Himmelblau“:

»Ja«, sagt Tim, »so stelle ich mir einen Elfenjungen vor.«
»Wieso?«, fragt Purzel. »Das klingt so, als würde ich nicht wie ein Elfenjunge aussehen.«
»Du hast eben keine langen blonden Haare«, sagt Tim.
»Na und?«, schimpft Purzel. »Seit wann muss ein Elf denn lange blonde Haare haben?«
»Mit Pfeil und Bogen würde Billy noch besser aussehen«, sagt Tim.
»Wieso sollte ein Elfenjunge lange blonde Haare und einen Bogen haben?«, fragt Purzel.
»Weil er dann richtig gut aussieht«, murmelt Lena und lächelt.

Kampf gegen Monster

Ein böser Drache im Kinderbuch begeistert JungenMeine Helden müssen gegen Monster antreten, die sich in jedem Jungen-Kinderzimmer finden lassen: Dinosaurier, Piraten, Zauberer, Roboter, Zombies und natürlich böse Drachen.

Jedoch sind meine »Fieslinge« nicht einfach »nur so« böse. Sie verfolgen finstere Ziele, die man logisch nachvollziehen kann. Glaubwürdige Charaktere sind für Leser jeden Geschlechts und Alters wichtig.

Spannende Handlungsorte

In den Abenteuern gibt es Handlungsorte, die ein Jungenherz höher schlagen lassen. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen die Kinder an magische Orte, z.B. in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol. Zudem gibt es eine dunkle Planetenseite mit einem Vulkan, einer Pyramide und einem magischen See, in dem Monster leben. Die Abenteuer dort sind keine Ferien auf dem Reiterhof.

Lustige Situationen

Jungen haben einen speziellen Humor, den ich in meinen Büchern anspreche. Nehmen wir als Beispiel eine Szene aus »Gefahr in Immergrün«.

Der Pirat Obertatze ist den Kindern auf die Erde gefolgt. Jetzt sehen ihn Michael und Tim im Sandkasten sitzen – zusammen mit Tims kleiner Schwester Lisa. Sie hat ihrem neuen Teddy ein rosafarbenes Kleid angezogen, ohne zu ahnen, dass dieser knuffige Bär ein lebendiger Pirat ist!

»Mama sollte ihn mal waschen. Der stinkt«, sagt Tim, hält sich die Nase zu und würgt.
»Am besten in der Kochwäsche«, lacht Michael.

Wenn etwas »stinkt« ist das speziell für Jungen sehr witzig. Zudem geht der Witz auf Kosten des Piraten. Die etwas brutale Idee mit der Kochwäsche ist auch typischer Jungs-Humor.

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Coole Kinderbücher für Jungs

Coole Kinderbücher für Jungs

Über Spannung, Glaubwürdigkeit, Identifikation und Lesealter

Kinderbücher vermitteln wichtige Werte, machen Mut, sind lehrreich, motivieren zum Lesen oder beschleunigen das Einschlafen. Das wären schon genug Gründe, sich ein gutes Kinderbuch zu besorgen, aber als mein Sohn mit 4 Jahren immer wieder neue Gutenachtgeschichten erzählt bekommen wollte, war das der entscheidende Auslöser für mich und ich ging mit ihm auf die Suche nach interessanten Büchern.

Doch die zahlreich für diese Altersgruppe vorhandenen Geschichten über ängstliche Häschen und andere freundliche Waldbewohner wollte er nicht mehr hören. Versuche, solche Geschichten dennoch vorzulesen, scheiterten. Mein Sohn wollte spannende und lustige Abenteuergeschichten hören. Schon Kleinkinder entwickeln Vorlieben und lassen sich nicht alles Beliebige unterjubeln. Je älter die Kinder werden, desto schwerer wird es, sie zu einem Buch zu überreden.

Die Suche nach coolen Büchern für Jungen ging weiter. Doch irgendwie musste ich die unglaubliche Vielzahl an Titeln filtern und ich überlegte mir Eigenschaften, die ein gutes Kinderbuch für einen Jungen meiner Meinung nach erfüllen sollte.

Spannung und Glaubwürdigkeit im Kinderbuch

Spannung entsteht durch offene Fragen am Ende einer Szene. Das gilt allgemein für jede belletristische Literatur und damit auch für Kinderbücher. Gibt es keine offene Frage, kann man auch aufhören zu lesen. Solche Bücher sind das Gegenteil von spannend, sie sind langweilig.

Auch eine unglaubwürdige Handlung kann bei kleinen Zuhörern Frust auslösen. Wieso verträgt sich Pupsihoppelhas mit Knautschiflauschbär wieder, nachdem er ihm immer wieder seine Trinkflasche heimlich leer getrunken hat? Pupsihoppelhas hat doch allen Grund, sauer zu sein und sich ein wenig zu revanchieren!

In einem guten Kinderbuch muss es dem Autor gelingen, eine für die Zielgruppe spannende Handlung aufzubauen, zu halten und am Ende aufzulösen. Dafür muss sich der Autor in den Protagonisten hineinversetzen und mit ihm fühlen, nur dann kann sich der Leser ebenfalls mit ihm identifizieren. Dann werden die Sorgen und Ängste des Protagonisten zu den eigenen und die offenen Fragen des Helden werden auch für den Leser bedeutsam.

Identifizierung mit dem Helden

Für Spannung und Glaubwürdigkeit ist die Identifikation mit dem Helden unverzichtbar. Wer interessiert sich schon für die Handlung, wenn ihm die Charaktere egal sind?

Als Leser fällt es leichter, sich in Helden hineinzuversetzen, die einem ähneln. Den Autoren geht es beim Schreiben ähnlich, daher schreiben männliche Autoren meist aus der Sicht eines Mannes und weibliche aus Sicht einer Frau.

Dieser Logik folgend müsste das perfekte Kinderbuch von einem Kind geschrieben werden. Da Kinderbücher aber in der Realität meist von Erwachsenen geschrieben werden, könnte die Identifikation mit dem Helden für Leser und Autor wenigstens durch das Geschlecht erleichtert werden. Ein männlicher Autor schreibt dann aus Sicht eines Jungen und eine Autorin aus Sicht eines Mädchens.

Ein Gegenbeispiel

Dass es auch andersrum geht, hat Joanne K. Rowling in ihrem Kinderbuch-Bestseller Harry Potter bewiesen – und das mit großer Glaubwürdigkeit. Ich kenne keinen Jungen, der sich nicht mit Harry identifizieren kann, nur weil er ihm nicht abkauft, ein Junge zu sein. Es ist eine wahre Kunst, sich gedanklich in das andere Geschlecht zu versetzen. Ich kann mich als Autor sehr gut in den kleinen Jungen, der ich mal war, zurückversetzen, aber ich kann mich nur schwer in ein Mädchen hineindenken, insbesondere, wenn es eine „Prinzessin“ sein soll. Die Mädchen, die in meinen Büchern vorkommen, sind nicht ohne Grund cooler und frecher als Mädchen, die nur von ihrem Traumprinzen auf dem Ponyhof träumen. In meinem aktuellen Jugendbuch habe ich aus diesen Gründen einen männlichen Ich-Erzähler gewählt.

Das Lesealter

Das Alter des Kindes spielt eine große Rolle bei der Buchauswahl. Verlage ordnen ihre Bücher nach Lesefähigkeit, Wortschatz und Komplexität der Handlung dem Lesealter zu.

Auch der Stil, z.B. bezüglich der Anzahl der Szenenwechsel und Handlungsstränge, der Länge der Sätze und verwendeten Worte, ist wichtig für die Zuordnung. Für Ironie haben die Kinder erst ab ca. 9 Jahren ein Verständnis.

Kinderbücher von 0 – 6 Jahren

Diese Kinder benötigen sehr fröhliche Texte mit einfacher Handlung und vielen Bildern. Hier stehen Alltagssituationen im Mittelpunkt, die die Kinder bewegen, z.B. der erste Zahnarztbesuch. Ziel ist es, den Kindern das Gefühl zu vermitteln, dass sie mit ihren Ängsten nicht alleine sind und dass sie die Herausforderungen meistern können.

Kinderbücher von 6- 8 Jahren

Bei Leseanfängern sind kurze Hauptsätze mit einfachen Worten wichtig, jedoch müssen wir zwischen Schulbüchern und Kinderbüchern unterschieden. Schulbücher helfen im Unterricht beim „Lesen lernen“, sie sind Pflichtlektüre und bewusst nicht sehr spannend. Die Handlung soll nicht ablenken.

Coole Kinderbücher für Jungs: Kinderbuch-Reihe "Leuchtturm der Abenteuer"Kinderbücher hingegen können durch eine spannende Handlung zum „freiwilligen Lesen“ motivieren. Das ist eines der wichtigsten Ziele, die ich mit meiner Kinderbuch-Reihe „Leuchtturm der Abenteuer“ erreichen will. Bilder sind für diese Altersgruppe auch noch wichtig.

Unter 8 Jahren ist die detaillierte Darstellung von Gewalt tabu. Tragische Ereignisse sollten schon geschehen sein und nicht in der laufenden Handlung passieren.

Kinderbücher von 9-11 Jahren

In Büchern für fortgeschrittene Leser kann der Textanteil dominieren, Bilder werden weniger wichtig (aber nicht völlig). Im Mittelpunkt des Lese-Erlebnisses steht die eigene Phantasie. Es sind mehrere Handlungsstränge erlaubt und der verwendete Wortschatz wird größer. Ironie und „schwarzer Humor“ wird von den Lesern jetzt verstanden.

Tragische Ereignisse können jetzt auch in der laufenden Handlung geschehen. Beispiel: Der Leser lernt den sympathischen Vater von Timm Thaler noch kennen. Als er durch einen vermeintlichen Unfall stirbt, verliert der Leser ihn quasi mit. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 10 Jahren.

Ein Film, der sich nicht an diese Regel hält, ist Star Wars Episode 4. Der Zuschauer lernt Onkel und Tante von Luke Skywalker noch kennen. Am Ende liegen ihre verkohlten Skelette am Boden und Luke muss sie begraben. Der Film ist ab 6 Jahren und diese Szene ist für jüngere Zuschauer nur schwer verdaulich. Glücklicherweise ist Luke schon ein junger Erwachsener und die Handlung spielt in einer anderen Galaxis, das hilft bei der Abgrenzung.

Für Kinder unter 11 Jahren ist ein Happy End am Ende Pflicht, ein offenes Ende ist Tabu.

Kinderbücher für 11-jährige und ältere Jugendliche

Pubertierende Leser empfinden das Handlungsmotiv, dass ein Junge ein Mädchen erobern will (oder umgekehrt), als spannend. Das „Love Interest“ hält Einzug in die literarische Welt eines Teenagers und so wandelt sich das Kinderbuch zum Jugendbuch.

Kinderbücher unterscheiden sich nicht nur beim Thema „Erste Liebe“ vom Jugendbuch, auch die Gewalt spielt eine stärkere Rolle. Bei vielen Jugendbüchern steht der Überlebenskampf in einer feindlichen Umwelt im Mittelpunkt, dabei wird Gewalt sehr detailliert gezeigt. In Jugendbüchern sterben wichtige Bezugspersonen und Mentoren (Eltern, ältere Geschwister, beste Freunde, Lehrer) von Kapitel zu Kapitel (z.B. in „Die Bestimmung“ oder „Die 100“, beide ab 14 Jahren). Eine derart chaotische Welt wäre für jüngere Leser beängstigend.

Schwierige Themen im Jugendbuch

Coole Kinderbücher für Jungs: Jugendbuch "Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel"In Jugendbüchern werden auch schwierige Themen behandelt, die in Kinderbüchern nur selten thematisiert werden, z.B. Mobbing. Bei meinem aktuellen Jugendbuch „Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel“ mit einem 13-jährigen Helden fiel mir die Festlegung der Leser-Zielgruppe schwer.

Es gibt die ungeschriebene Regel, dass Leser von Kinder- und Jugendbüchern meist 2 Jahre jünger als die Helden der Bücher sind (siehe unten das Beispiel Harry Potter). Nach dieser Regel wäre das richtige Lesealter für mein Jugendbuch ab 11 Jahren. Da ich in dem Buch auch schwierige Themen wie Mobbing und Fanatismus behandle und ähnliche Bücher ab 12 Jahren empfohlen werden, habe ich auch für mein Buch das Lesealter offiziell auf ab 12 Jahren festgelegt.

Jedoch haben sich Testleser von 9 bis 14 Jahren positiv über das Buch geäußert. Daher denke ich, dass es auch von jüngeren Lesern gelesen werden kann, allerdings werden 10-Jährige einige Dinge darin nicht verstehen. Interessanterweise haben meine jüngeren Testleser keine Verständnisprobleme beklagt. Sie haben die in meinen Augen problematischen Stellen einfach „überlesen“ und die Haupt-Handlung blieb für sie verständlich.

Das Lesealter am Beispiel Harry Potter

Die Harry-Potter-Bücher halten sich sehr gut an die Regel, dass die Leser meist 2 Jahre jünger als die Helden sind. Der erste Band, in dem Harry 11 Jahre alt wird, ist sehr gut für 9-Jährige geeignet. Harrys Alter entspricht übrigens immer der Formel Bandnummer + 10.

In Band 4 (Harry ist 14) gibt es am Ende einen Todesfall, zudem spielt das Thema Eifersucht eine Rolle. Mit diesen Themen können 12-jährige Leser gut umgehen, die Bücher wandeln sich langsam zu Jugendbüchern.

In Band 5 ist Harry 15 Jahre alt, zudem ist das Buch mit über 1000 Seiten sehr umfangreich. Vom Stil ist es auch ein Thriller, damit ist das Buch definitiv kein Kinderbuch mehr. Speziell Harrys Probleme mit psychischen Übergriffen durch Voldemort und den Dingen, die er mit ansehen muss (z.B. den Tod seines Patenonkels), eignen sich nicht für 11-jährige oder jüngere Leser.

Die Verlagsempfehlungen passen nicht immer

Der Verlag empfiehlt Band 5 für Leser ab 10 Jahren, was meiner Meinung nach falsch ist. Am Ende sollten immer die Eltern entscheiden, ob ein Buch für ihr Kind geeignet ist, denn das ist sehr individuell und von persönlichen Vorlieben des Kindes abhängig. Ich empfehle den Eltern, gemeinsam mit ihrem Kind in das Buch zu schauen und die Leseprobe zu lesen.

Als die Harry-Potter-Bücher (vor genau 20 Jahren) veröffentlicht wurden, konnte eine Generation mit ihnen aufwachsen. So konnten sich die Leser mit ihren Helden zusammen weiterentwickeln. Heute kann man alle „Kinderbücher“ auf einmal konsumieren und das sollte man sich als Eltern gut überlegen.

Mein 9-jähriger Sohn hat schon mit Band 2 große Probleme, weil Harry darin unheimliche Stimmen hört und weil alle anderen im Buch das auch seltsam finden. Er hat das Buch von sich aus wieder weggelegt und wenn ein Kind so etwas tut, sollte man das respektieren, auch wenn man selbst absoluter Fan ist und seine Freude an den Büchern mit seinem Kind teilen will.

Die Wünsche meines Sohnes

Mein Sohn hat sich mit ca. 4-8 Jahren actionreiche, spannende und lustige Abenteuergeschichten gewünscht. Viele dieser Abenteuer habe ich mir für ihn ausgedacht, doch einige Wenige fanden wir auch im Buchladen.

Dabei fiel mir auf, dass es fast immer Bücher zu Filmen oder TV-Serien waren. Ob LEGO Star Wars oder Ninjago – die coolen Abenteuergeschichten entdeckte mein Sohn zuerst im Fernsehen. Die Bücher waren dann meist Nachschlagewerke mit Hintergrundinformationen zu den Minifiguren.

Die zweite Auffälligkeit war, dass er Geschichten mit Superhelden spannend fand. Ein Held mit besonderen Fähigkeiten stellt sich mutig einem übermächtigen Bösewicht entgegen und rettet die Welt.

Die Auswahl an Büchern, die ihn interessierten, war jedoch sehr bescheiden und nicht ohne Grund habe ich mir für ihn meine Kinderbuch-Reihe „Leuchtturm der Abenteuer“ ausgedacht.

Ideale coole Kinderbücher

Für sein heutiges Alter (mein Sohn ist aktuell fast 10) gibt es glücklicherweise mehr Auswahl an spannenden Büchern für Jungen. Aus dem großen Angebot wählt mein Sohn nach konkreten Vorgaben.

So ist sein ideales Buch ein Comic-Roman. Die Bilder dürfen aber nicht zu „perfekt“ sein, also nicht, wie in einem echten Comic. Es sollen Skizzen sein, die wie selbst gezeichnet aussehen.

Die Ich-Perspektive aus Sicht eines Jungen ist die erste Wahl und die Sicht des Helden darf nicht überschritten werden (also kein auktorialer, allwissender Erzähler)! Die Charaktere sollen „normale“ Typen sein und gerne mal einen Fettnapf mitnehmen.

Als Handlung interessieren ihn Themen aus Schule und Familie, gerne mit mehreren Handlungssträngen. „Die drei ???“ sind ihm zu eingleisig und daher langweilig. Ich interpretiere das so, dass er klassische Krimis weniger mag, sondern lieber Thriller, wo der Held von einem Abenteuer zum nächsten jagt.

Kürzlich konnte ich ihm einen Klassiker näherbringen, in dem die Heldin ein Problem nach dem anderen lösen muss: den Zauberer von Oz. Diese Abenteuergeschichte fand er ganz toll. Er fand, dass Dorothy eine mutige Heldin war, die viele interessante Orte auf ihrer langen Reise besuchte.

Beispiele für coole Kinderbücher für Jungen

Aktuell ist mein Sohn ein begeisterter Leser dieser Buchreihen, die allesamt seine Kriterien erfüllen:

Coole Kinderbücher für Jungs: Eine Auswahl Kinderbücher, die mein Sohn cool findet

Das sind ein paar Beispiele für Kinderbücher, die mein Sohn cool findet. Das lässt sich natürlich nicht auf jeden Jungen übertragen, denn jedes Kind ist ein Individuum mit eigenen Vorlieben. Es gibt zwar Muster, die für die meisten Jungen gelten, doch letzten Endes entscheidet immer der Leser, ob ihm ein Buch gefällt.

Fragen Sie ihr Kind, was es in Geschichten spannend findet und was nicht. Stöbern Sie mit ihm in der Kinderbibliothek oder einem gut sortierten Buchladen. Und wenn es sich für ein in Ihren Augen langweiliges LEXIKON entscheidet, dann akzeptieren Sie seine Meinung und freuen Sie sich, dass es überhaupt ein Ding mit zusammengeklebten Papierblättern interessant findet.

Ich habe das große Glück, dass mein Sohn die Abenteuer, die ich mir für ihn ausdenke und die ich cool finde auch cool findet. Ich konnte ihn schon in jungen Jahren zum Lesen begeistern und auch meine neuen Geschichten liest er gerne.

Auf meine neuen Bücher hat er großen Einfluss und gemeinsam feilen wir an der Handlung. Er ist für mich die wichtigste Inspirationsquelle und der strengste Kritiker. Mittlerweile erzählt er mir auch von seinen eigenen Abenteuern. Es sind spannende Geschichten aus seinem Alltag und sie sind wahrlich filmreif 🙂

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Kontakt Der Start ins Abenteuer Lesen - Die Leuchtturm der Abenteuer-Kinderbücher für Leseanfänger ermöglichen es, schrittweise längere Bücher zu lesen. Die Kinder können ihr Leseniveau von Buch zu Buch steigern.

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Jugendbuch ab 12 Jahren

Mein erstes Jugendbuch ist aus dem Druck und seit dem 13.02.2017 im Handel erhältlich. Hier ist die Leseprobe (PDF).

Dass dieses Buch existiert, verdanke ich meinem Sohn, denn er wollte mal bei diesem spannenden Vorgang zusehen: dem Schreiben. Ich setzte mich von ihm neugierig beobachtet vor ein leeres Dokument und fing an. Es entstand die erste Szene mit John, der in ein Internat abgeschoben werden sollte, weil ein Verbrecher hinter seinen Eltern her war. Mein Sohn forderte immer neue Szenen und je länger ich an dieser Geschichte schrieb, desto spannender fand ich sie. Plötzlich wollte ich nur noch an diesem Abenteuer arbeiten und legte dafür ein anderes Projekt auf Eis.

Besonderer Dank gebührt meiner Frau. Sie ist die Kraft, die mich zu mehr anspornt, als ich zunächst liefere. Ohne ihre ehrliche und immer konstruktive Kritik wäre die Handlung meiner Bücher unverständlicher, weniger spannend und die Charaktere wären weniger glaubwürdig.

Da der Held des Buches älter als mein Sohn ist, brauchte ich eine andere Inspirationsquelle. Ich begab mich auf eine spannende Zeitreise in meine eigene Jugend als pubertierender 13-Jähriger. Das war zu Anfang etwas schwierig, aber mir half die Tatsache, dass ich im Herzen ein Junge geblieben bin, der die Dinge nicht so ernst nimmt.

Ich möchte auch den Teilnehmern des Writers Coaching-Kurses, den ich seit 2013 besuche, danken, insbesondere meinen Testlesern Claudia Johanna Bauer (Kursleiterin), Fabienne Boulaich, Ina Wulf und Nicole K., die auch an der Schreibreise nach Usedom 2016 teilgenommen haben, wo ein Großteil meines Jugendbuches entstanden ist. Außerdem möchte ich der Autorin Juliane Jacobsen danken.

Besonderer Dank gebührt auch meiner Illustratorin Sonja K. Richter, die mich durch ihre Bilder zu neuen Dingen inspiriert und mich auf »schiefe Bilder« aufmerksam gemacht hat. Das Cover und die 20 Innenillustrationen sind wunderschön geworden.

Die Jugendsprache im Jugendbuch

Aber auch wenn ich die Gefühlswelt eines 13-Jährigen aus eigener Erfahrung kannte, hatte ich Probleme, die richtige Sprache zu finden. Dabei halfen mir jugendliche Testleser, die ihre Aufgabe ganz fantastisch gemeistert haben. So danke ich Nick (12), Finn (12), Linda (13), Julius (13), Basti (14) und Tim (16) für ihren tollen Einsatz und ihre unglaublich hilfreiche Kritik! Sie haben mich auf zahlreiche sprachliche Probleme aufmerksam gemacht und mir bezüglich der Glaubwürdigkeit der Charaktere sehr geholfen.

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Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel: Abenteuer-Jugendbuch ab 12 JahrenWas würdest du tun, wenn deine Eltern dich ohne Geld und Handy in ein Internat stecken? John ist wütend, weil im Klassenchat nur dummes Zeug über ihn gepostet wird. Als seine Eltern davon Wind bekommen, drehen sie durch und verfrachten ihn Hals über Kopf in ein Internat im Bayerischen Wald. In der Kreuzritterburg gibt es keinen Handyempfang oder Internet - und seine Eltern finden das auch noch gut!

Als John nachts unheimlichen Geräuschen zum Hexenturm folgt, begegnet ihm die wunderschöne Charleen. Irgendetwas ist mit ihr geschehen und sie wird bald sterben. Ein geheimnisvolles Rollsiegel könnte sie retten, doch um es zu finden, muss er schwierige Rätsel lösen und sich Gefahren stellen, die schon die alten Römer in die Flucht getrieben haben.

Erlebe ein spannendes Abenteuer mit absurd-komischen nächtlichen Tanzritualen und Mitschülern, denen man bei Vollmond lieber aus dem Weg geht. Begleite John auf eine Rettungsmission, die von Tropfsteinhöhlen bis in ein digitales Universum führt und auf der ihm mehr als ein Mädchen den Kopf verdreht.

Ein Leser: "Mich hat das Buch gleich von der ersten Seite an gefesselt, ich konnte es nicht weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen."

Weitere Lesermeinungen.

- Für coole Jungen und abenteuerlustige Mädchen
- Mit schönen Illustrationen
- Quiz bei Antolin
- Begeistert auch Lesefaule

Ein spannendes Abenteuer von Karim Pieritz. Leseprobe (PDF)

Das Jugendbuch wird ab 12 Jahren empfohlen, ist aber auch bei 10/11-jährigen Lesern sehr beliebt.

€ 14,95, Hardcover, 260 Seiten, ISBN-13: 9783944626413, ISBN-10: 3944626419, mit Illustrationen von Sonja Krutyholowa-Richter. Auch als günstiges eBook und Taschenbuch.

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Der Wert des Lebens im Kinderbuch (Leseprobe)

Der Wert des Lebens im Kinderbuch (Leseprobe)

In meiner Kinderbuch-Reihe passieren viele lustige Dinge, aber die Handlung spielt nicht in einer „heilen Welt“. Es gibt dort eine böse Bruderschaft, die das Leben im ganzen Universum vernichten will. Für ihre Zwecke verwandelt sie friedliche Bären in gewissenlose Zombies. Die Antwort der Herrschenden ist eine Roboter-Armee, die sich den Zombies entgegenstellt und sie tötet. Problem gelöst? Nicht, wenn es nach dem Bärenmädchen Sali geht, für das jedes Leben heilig ist (siehe Leseprobe).

Leseprobe aus dem Kinderbuch „Der Stein der Riesen“

Kinderbuch ab 8 Jahren»Warum gehen die Riesen zum Nordpol, wenn sie sterben?«, fragt Purzel.
»Es ist ein letztes Abenteuer«, antwortet Sali. »Ich kann das gut verstehen. Ich werde auch hierher kommen, wenn meine Zeit gekommen ist.«
»Aber dann bist du doch schon alt und gebrechlich«, vermutet Purzel. »Das wird bestimmt nicht leicht. Und was ist mit deiner Familie? Vielleicht wollen die deine letzten Tage mit dir verbringen.«
»Die können ja mitkommen«, lacht Sali. »Ich will jedenfalls nicht im Bett sterben.«
»Ich finde, das Bett ist gar kein so übler Ort zum Sterben«, sagt Purzel. »Weißt du, dass es hier am Nordpol Weltall-Tornados gibt? Ich habe Geschichten von Riesen gehört, die in den Weltraum geschleudert wurden, um dann als Meteorit abzustürzen und zu verglühen.«
Sali lächelt verträumt. »Das hört sich irgendwie cool an.«
»Find ich nicht«, sagt Purzel und schüttelt den Kopf. »Ich ziehe es vor, meinen letzten Atemzug im Kreise der Familie zu machen. Ich halte Händchen mit meiner Frau und meinen Kindern.«
»Was geschieht, wenn ein Elf gestorben ist?«, fragt Sali.
»Er wird verbrannt und seine Asche wird verstreut«, antwortet Purzel.
»Also wie bei den Riesen, die als Meteorit abstürzen«, lacht Sali.
»Sehr witzig«, grummelt Purzel. »Und wie läuft das bei den Bären?«
»Wir werden nicht alt genug, um zu sterben«, antwortet Sali ernst. »Früher oder später wird jeder von uns ein Zombie.«
»Oh«, sagt Purzel. »Das ist ja schrecklich.«
»Ich weiß das auch erst seit Kurzem«, sagt Sali. »Vor der Bärenstadt liegt die Insel der Alten
»Ein Altersheim?«
»Ja, nur besser. Es ist wie ein Luxushotel und alle deine Wünsche werden erfüllt. Es ist das Paradies und jedes Kind freut sich darauf, einmal dorthin zu kommen.«
»Davon habe ich nichts gehört«, sagt Purzel.
»Das ist kein Wunder«, antwortet Sali, »denn das ist nur ein Märchen, das man den Bärenkindern erzählt, wenn ein Erwachsener verschwindet.«
»Was?«, ruft Purzel überrascht. »Ein Märchen?«
»Als ich vor Kurzem von der Bruderschaft und den Zombies erfahren habe, wurde ich misstrauisch. So viele erwachsene Bären sind verschwunden, ohne sich zu verabschieden. Darunter war auch Mala, meine Erzieherin aus dem Kindergarten. Ich wollte sie besuchen …« Sali schluchzt.
Purzel legt sanft seine Hand auf ihre Schulter.
»Ich habe mich heimlich auf die Insel gezaubert, aber da ist nichts. Die Insel ist nur ein unbewohnter Felsen im Meer.« Tränen kullern über ihr Gesicht.
»Und wo sind die erwachsenen Bären?«
»Sie sind Sklaven der Bruderschaft«, weint Sali. »Sie sind alle Zombies.«
»Das ist ja schrecklich«, sagt Purzel und seine Ohren zucken. »Grauenvoll.«
»Verstehst du jetzt, warum ich nicht will, dass General Besky mit seinen Robotern die Zombies tötet?«
»Ja, natürlich«, antwortet Purzel, »aber Besky hat doch gesagt, dass im Krieg Opfer gebracht werden müssen. Im Krieg muss man töten, wenn man selbst überleben will.«
»Ist das so?«, flüstert Sali und ihre Augen leuchten in einem hellen Blau. »Ich glaube das nicht«, schreit sie dann. »Das ist auch so ein Märchen, dass man Kindern erzählt, damit sie keine weiteren Fragen stellen. Es gibt genug Waffen, die nicht töten. Waffen, die den Angreifer kurz betäuben. Dann kann man ihn einsperren und mit ihm reden.«
»Reden?«, fragt Purzel. »Worüber willst du denn mit einem Zombie reden? Der grillt dich einfach mit seinen Blitzen und das war es dann mit der Unterhaltung.«
»Mit einem Kristall kann ich ihn heilen«, entgegnet Sali.
»Und was ist, wenn eine böse Zombie-Armee in die Bärenstadt kommt und jeden töten will?«, fragt Purzel. »Während du ein paar Zombies heilst, töten die übrigen alle Leute in der Stadt. Wäre es dann nicht toll, wenn du eine Roboterarmee hättest, die die Zombies tötet?«
»Verstehst du das denn nicht?«, fragt Sali und schaut ihn verzweifelt an, »die Zombies sind doch auch nur unschuldige Bären. Verfluchte Bären, aber trotzdem unschuldig. Anstatt sie zu töten, sollten wir den bekämpfen, der sie verflucht hat.«
»Ihren Meister?«, fragt Purzel.
»Ja«, sagt Sali, »wir sollten den aufhalten, der ihre Gedanken vergiftet und sie in einen sinnlosen Krieg getrieben hat.«

Die Kinderbuch-Reihe geht zu Ende – ein Rückblick

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"

Das große Finale – Band 6 ist da!

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"Das neue Kinderbuch ist aus dem Druck. Die Reihe ist damit nach 6 Bänden abgeschlossen und ich kann erleichtert ausatmen. Alles ist gut geworden und die Reihe hat ihren krönenden Abschluss erhalten – ihr Happy End. Nun kann ich einen Blick zurückwerfen und die Reihe als Ganzes betrachten. Was zeichnet die Leuchtturm der Abenteuer-Bücher aus?

Abenteuer für Kinder und Erwachsene

Als ich mir die Geschichten für meinen Sohn ausdachte – am Bett oder auf dem Balkon im Urlaub – wollte ich zunächst nur eines: Eine Abenteuergeschichte erzählen, die ich selbst spannend finde. Ich konnte mich auch noch gut daran erinnern, was ich als Kind toll fand. Geschichten über einen ganz normalen Helden, der plötzlich in ein Abenteuer gerufen wird, seine Ängste überwindet und über sich hinauswächst.

Die coolsten Abenteuer erlebt ein Held nicht zu Hause, sondern in einem fernen Land oder auf einem anderen Planeten. Doch wie kommt er da hin? Ich brauchte ein glaubwürdiges Transportmittel, so etwas wie ein Stargate. Die Bewohner von Himmelblau verwenden für ihre Reisen magische Taschenlampen. Schaut man in das Licht einer solchen Lampe, landet man beim Leuchtturm der Abenteuer, in dem ein magischer Kristall ins Weltall leuchtet.

Die Kinderbuch-Reihe geht zu Ende - ein RückblickDas Transportproblem war gelöst, aber welche Abenteuer sollten meine Helden von der Erde dort erleben? Seit Längerem hatte ich eine Idee für ein Fantasy-Abenteuer im Kopf, in dem sich eine junge Heldin aus dem 19. Jahrhundert auf einen fremden Planeten »verirrt«. Dort erlebt sie spannende Abenteuer, kämpft gegen Drachen und böse Zauber und verliebt sich in einen jungen Prinzen. Da werden ihre Kinder entführt! Sie ist verzweifelt, doch glücklicherweise bekommt sie Hilfe von einer höheren Macht, doch auch diese Macht ist begrenzt. Ihr bleibt keine Wahl. Wenn sie ihre Kinder retten will, muss sie sich selbst opfern und auf ewig an einem finsteren Ort zurückbleiben. Alleine mit einem Monster. Diese Hintergrundhandlung hatte ich im Kopf, als ich meine Helden auf die Reise schickte. Von Anfang an war mir klar, dass ich diesen »roten Faden« irgendwann einmal auflösen muss.

Die Zielgruppe

Als ich die Abenteuer aufschrieb, musste ich mich für eine Zielgruppe entscheiden und auch das Alter der Helden bestimmen. Es war ein schwerer Schritt, mich von den knuffigen Entwürfen mit 5-jährigen Helden zu verabschieden. Ich entschied mich für 8-9-jährige Helden und das war auch gut so, doch mein 4-jähriger Sohn fand das gar nicht lustig. Rückblickend jedoch – er wird bald 8 – findet er die Entscheidung gut. Die Reihe richtet sich mit den ersten Bänden an Leseanfänger ab 6 Jahren. Die Bücher können aber auch gut zum Vorlesen oder als Gutenachtgeschichten verwendet werden. Leseanfänger brauchen Geschichten, die begeistern und die Fantasie anregen. Die actionreiche, spannende und lustige Handlung sowie die leichte Identifizierung mit den Helden motivieren Kinder zum Lesen. Die Anforderungen steigen von Buch zu Buch und das ermöglicht es den Kindern, mit den Abenteuern zu wachsen.

Leuchtturm der Abenteuer (Kinderbuch-Reihe)

Band 5 und 6 sind im selben Stil geschrieben, aber für Leseanfänger etwas zu lang. Das ist allerdings von Kind zu Kind stark unterschiedlich. Es gibt 6-jährige Mädchen, die lesen so gut wie 8-jährige Jungen – und umgekehrt. Daher sind meine Angaben zum Lesealter nur Vorschläge. Aber auch inhaltlich richten sich die späteren Bände an ältere Leser (ab 8 Jahren), denn in diesen Geschichten stehen nicht nur lustige und spannende Abenteuer im Mittelpunkt. Themen wie Krieg, Tod, Trauer, das Gewissen und Verantwortung für sein Handeln werden neben Werten wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft behandelt. Einen besonderen Stellenwert nimmt in meinen Geschichten der Wert des Lebens und der Umwelt ein.

Das Genre

Neben der Zielgruppe musste ich mich auch für ein Genre entscheiden. »Kinderbuch« ist ja kein Genre, sondern nur eine grobe Kategorie, in die Verlage und Shops alle Bücher für die Zielgruppe Kind stecken. Dabei gibt es bei Kinderbüchern himmelweite Unterschiede. Die Festlegung auf ein einfaches Genre fiel mir schwer. Mich selbst reizen eher Bücher, die einen Mix bieten, z.B. ein Krimi, der in der Zukunft spielt oder Fantasy mit Hochtechnologie. Ich entschied mich für den Mix. Meine »Kinderbücher« sollten märchenhafte Fantasy-Abenteuer mit Elementen von Detektivgeschichten werden und im spannenden Stil eines Thrillers erzählt werden. Zudem sollte es einen informativen Science-Fiction-Anteil geben. Möglichst in den Worten der Kinder wollte ich physikalisches Wissen vermitteln, z.B. über Planeten, Monde, Teilchenbeschleuniger oder über die Forschung allgemein.

Die Handlung

Für die Handlung der Bücher wählte ich klassische Abenteuerthemen mit Monstern, Dinosauriern, Piraten, Kampfrobotern und bösen Zauberern. Das alles spielt auf dem märchenhaften Planeten Himmelblau, auf dem Elfen, Zwerge, Riesen, Bären, Zauberer und Drachen leben. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen meine Abenteurer an magische Orte, z.B. in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol.
Jetzt ist die Geschichte zu Ende und meine junge Heldin und Mutter von zwei Kindern ist wieder mit ihrer Familie vereint. Doch der Weg dahin war weit und voller spannender und lustiger Abenteuer.

Kinderbuch-Reihe "Leuchtturm der Abenteuer" als Hardcover

Band 1-3Band 4Band 5Band 6

Taschenbuch-Ausgaben in Farbe

Band 1-2Band 3-4ErstlesebuchZweisprachig
Eine Grundschul-Lehrerin: "Zwei Schüler haben erst jetzt richtig Freude am Lesen gefunden - dank ihrer Bücher, die genau das richtige Format haben und in der treffenden Sprache geschrieben sind. Vor allem Jungs tun sich im Lesen manchmal schwer. Die Geschichten finden die Jungs aber sehr spannend und meine Schüler sind begeistert."

- Für Leseanfänger ab 6 Jahren
- Gut lesbar durch große Schrift, kurze Kapitel und einfache Sätze
- Mit Bildern, auch zum Vorlesen und als Gutenachtgeschichte
- Mit Bücherquiz am Ende (auch bei Antolin)