Buchhandlungen finden meine Titel jetzt im Katalog von Umbreit

Verlagsprogramm

Buchhhändler finden die Titel meines Verlages jetzt auch im Bücher-Katalog des Barsortiments Umbreit mit Sitz in Bietigheim-Bissingen (in der Nähe von Stuttgart).

Rechtzeitig vor dem Beginn des Weihnachtsgeschäfts erreiche ich über das neue Barsortiment 2.000 zusätzliche Buchverkaufsstellen im deutschsprachigen Raum. Diese Buchhandlungen können jetzt meine Bücher direkt von ihrem Zwischenhändler beziehen, die ich zuvor über die anderen Barsortimente KNV und Libri möglicherweise nicht erreicht habe.

Alle Titel wurden komplett in das Umbreit-Barsortiment übernommen. Darunter sind meine Kinderbuch-Reihe für Leseanfänger, meine Jugendbuch-Reihe ab 12 Jahren sowie eine Krimi-Reihe und ein Bilderbuch.

Leuchtturm der Abenteuer wird 5

Leuchtturm der Abenteuer (Kinderbuch-Reihe)

Im März 2013 veröffentlichte ich den ersten Band meiner Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer. Dieses Jubiläum ist ein schöner Anlass für einen ausführlichen Rückblick:

Inspiration

Die ersten Ideen entstanden vor ungefähr sieben Jahren (2011), als mein damals 4-jähriger Sohn auf dem gemeinsamen Weg zur Kita, im Urlaub oder vor dem Einschlafen spannende Geschichten erzählt bekommen wollte. Von langweiligen Geschichten wollte er nichts wissen, es musste schon abenteuerlich zugehen mit Dinosauriern, bösen Zauberern, Kampfrobotern und Drachen.

Leuchtturm der Abenteuer wird 5

Die Helden vom Leuchtturm der Abenteuer

Mich begeistern Geschichten, in denen ein sympathischer Typ mit seinen ganz normalen menschlichen Schwächen und Ängsten plötzlich in ein Abenteuer gerufen wird und sich beweisen muss. Als Leser und Zuhörer konnte ich dabei mitfiebern und mich dann für den Helden mitfreuen, wenn er am Ende über sich selbst hinausgewachsen ist.

Dieses Muster findet sich auch in Superhelden-Geschichten, z.B. bei Spiderman. Das Abenteuerliche in diesen Erzählungen kommt in den ersten Geschichten am Besten rüber, wenn der Protagonist erst einmal zum Helden werden muss. Eine Identifizierung mit dem Noch-nicht-Helden fällt viel leichter als mit dem „fertigen“ Superhelden.

Meine Zielvorgabe war klar: Ich wollte ein Abenteuer mit normalen Kindern aus unserer Welt und Zeit erfinden. Meine Charaktere sollten im Laufe der Zeit ihre Ängste überwinden und zu wahren Helden werden.

Die Helden der Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer

Abenteuer an fernen Orten

Die coolsten Abenteuer erlebt ein Held nicht zu Hause, sondern in einem fernen Land. Als Raumschiff Enterprise-Fan wollte ich meine Abenteurer auf andere Planeten bringen, doch wie sollten sie da hinkommen? Ich brauchte ein glaubwürdiges Transportmittel!

Raumschiffe mit „Warp-Antrieb“ hätten die Geschichte zu stark in Richtung Science-Fiction gedrängt. Der Planet Himmelblau wäre auf einmal ein super hoch entwickelter High-Tech-Ort, das wäre mir zu wenig „magisch“ geworden.

Die magische EicheEin Portal hingegen wirkt viel weniger technologisch.  Die Elfen in meiner Fantasy-Welt nutzen das „Eichennetzwerk“, das aus magischen Eichen besteht, die auf verschiedenen Planeten der Milchstraße stehen. Ein Elf zaubert sich winzig klein, klettert in ein Astloch und geht durch ein Gangsystem mit Türen. Die Türen führen je nach Farbe auf andere Planeten oder in Fantasiewelten.

Meine menschlichen Helden konnten dieses System  nur in Begleitung eines Elfen nutzen, denn sie konnten sich ja nicht winzig klein zaubern. Ich brauchte noch etwas, das sie selbst benutzen konnten und das wirklich kinderleicht ist.

Die Geburt der magischen Taschenlampe

Die magische TaschenlampeIch interessiere mich sehr für die Entstehung unseres Universums und seine Wunder. Ich dachte intensiv darüber nach, was nach heutigem Erkenntnisstand beim Thema interstellarer Reisen vorstellbar ist.

Forscher untersuchen die „spukhafte Fernwirkung“ von Teilchen. Wenn Wissenschaftler solche Begriffe verwenden, dann sagt das eigentlich, dass sie das Thema noch nicht verstehen. Doch sie können das Phänomen beobachten. Im Experiment konnten Wissenschaftler zeigen, dass sogenannte „verschränkte Photonen“ mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit kommunizieren konnten. Mehrfache Lichtgeschwindigkeit … das war doch schon mal was.

So kam ich auf die zündende Idee für mein kinderleichtes Transportsystem. Die Bedingungen waren:

  • Es muss etwas mit Licht zu tun haben
  • Ein starkes Lichtsignal soll als Zielmarkierung dienen
  • Am Start soll ein schwächeres Lichtsignal genügen
  • Das System soll leicht zu bedienen und handlich sein

Der Leuchtturm der AbenteuerDas magische Reisen durchs Weltall mittels Taschenlampe und Leuchtturm war geboren! Schaut man in das Licht einer magischen Taschenlampe, landet man beim Leuchtturm der Abenteuer.

Im Leuchtturm steckt ein großer Kristall und in den Taschenlampen kleine Bruchstücke desselben Kristalls, die miteinander „verschränkt“ sind, d.h. den selben Raum zur selben Zeit im Universum einnehmen. Schickt man Licht durch den Kristall, transportiert das Licht alle angeleuchteten Objekte zur stärksten Lichtquelle: den Leuchtturm.

Der mythologische Background …

Lena und die Frau im Mond (Mädchen im Kinderbuch)Das Transportproblem war gelöst, doch welche Handlung sollten die Bücher genau haben? Schon länger hatte ich eine Idee für ein Fantasy-Abenteuer im Kopf, in dem sich die Heldin Luise aus dem 19. Jahrhundert auf den fremden Planeten Dunkelblau »verirrt«. Luise erlebt dort spannende Abenteuer, kämpft gegen Drachen und verliebt sich in einen jungen Prinzen. Da werden ihre Kinder von einem bösen Zauberer auf den „Grünen Mond“ entführt! Sie ist verzweifelt und ihr bleibt keine Wahl. Wenn sie ihre Kinder retten will, muss sie sich opfern und auf ewig auf dem Mond zurückbleiben, alleine mit dem bösen Zauberer.

Mit letzter Kraft gelingt es ihr, ihre Kinder zu ihrem Mann nach Dunkelblau zu schicken. Dunkelblau steht kurz vor der Zerstörung und so bleibt ihnen nur die Flucht zur Erde. Dort landen sie viele Jahrtausende in der Zukunft, in unserer heutigen Zeit. Luise gelingt es, den Zauberer in einen Sarkophag einzusperren, den Schlüssel trägt sie an einer Kette um ihren Hals. Dann legt sie sich selbst schlafen und versiegelt ihre Schlafkapsel. Niemand soll das Monster aus seinem Gefängnis befreien können, daher kann ihre Kapsel nur von einem mit Luise verwandten Menschen geöffnet werden.

… für die Kinderbuch-Abenteuer

Diese Geschichte hatte ich im Kopf, als ich mir die Abenteuer für meinen Sohn ausdachte. Die Handlung der Kinderbücher beginnt zu einem Zeitpunkt viele Jahrtausende nach den Ereignissen auf Dunkelblau. Luise schläft immer noch auf dem „Grünen Mond“, der mittlerweile zum Planeten Himmelblau weiter gezogen ist. Finstere Mächte einer geheimen Bruderschaft wollen den bösen Zauberer aufwecken – und dafür brauchen sie die Kinder von Luise.

Jetzt hatte ich das Problem, dass meine jungen Helden von heute ein Monster aus fernen Zeiten besiegen mussten, an dem schon zahllose Generationen gescheitert waren. Zudem wollte ich das große Abenteuer in Form von einzelnen und in sich abgeschlossenen Geschichten erzählen, die neben dem dramatischen roten Faden auch sehr lustig sein sollten. Es war eine spannende Herausforderung, die mir viele schlaflose Nächte bereitet hat, doch die Arbeit hat sich gelohnt und ich muss immer wieder laut seufzen, wenn ich die allerletzten Seiten von Band 6, dem „Kampf um Himmelblau“, lese.

Die Suche nach einem Verlag

Mitte 2012 suchte ich mir für meine Buchreihe passende Kinderbuchverlage heraus und schickte ihnen die ersten Entwürfe. Leider lehnten alle ab. Der am häufigsten genannte Grund war, dass sie für die nächsten Jahre ihr Programm schon geplant hatten.

Viele Verlage haben Stamm-Autoren, die das gesamte Programm bedienen und schon an den Projekten der Zukunft arbeiten. Einige große Verlage haben auch erfolgreiche Reihen in ihrem Programm, denen sie keine Konkurrenz machen wollen. So gesehen war der Ansatz, „passende“ Verlage mit ähnlichen Büchern anzuschreiben, vermutlich falsch. Junge Autoren sollten Verlage anschreiben, die Bücher wie ihres eben NICHT im Programm haben, aber vielleicht gerne hätten.

Das Abenteuer Selbstverlag

Motiviert von den positiven Reaktionen bei Testlesern entschied ich mich 2013, meine Bücher selbst zu veröffentlichen. 2013 war das Thema Self-Publishing noch relativ neu, dennoch wagte ich den Sprung ins kalte Wasser.

Um ein Buch erfolgreich selbst zu verlegen, musste ich zwangsläufig auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Sein Werk als „Produkt“ zu betrachten fällt Künstlern oft schwer und ich hatte damit auch zu kämpfen. Ich empfand es als wenig erstrebenswert, mich mit derlei kapitalistischen Aspekten zu beschäftigen. Die Selbstvermarktung war für mich ein viel größerer Schritt ins Ungewisse als das Schreiben eines Kinderbuchs.

Ich musste mich daher mit den Grundlagen des Buchvertriebs beschäftigen. Ein Buch ist ein künstlerisches Werk, es ist aber auch ein Produkt und man möchte es verkaufen. Dadurch steht es plötzlich in Konkurrenz zu anderen Büchern. Produkte kauft nur, wer ein Bedürfnis befriedigen will. Kennt man das Bedürfnis nicht, wird das Produkt niemand kaufen, es sei denn, man landet einen Zufallstreffer. Ich stand vor der Frage: Wer kauft Kinderbücher und warum?

Die Zielgruppe

Für die Vermarktung meiner Bücher musste ich schmerzhafte Entscheidungen treffen und mit einigen hadere ich noch heute. So war ich stets der Ansicht, dass meine Bücher eigentlich von Menschen jeden Alters gelesen werden können. Mit dieser Zielgruppe (also: alle) könnte mein Buch auch von jedem gekauft werden. Das wäre doch cool!

Jedoch gibt es unzählige Bücher und ohne klare Ausrichtung wird das Buch niemals gefunden, weil es in der Masse der anderen Bücher untergeht.

Bei Kinderbüchern gibt es – anders als bei Jugend- oder Erwachsenenliteratur – gleich zwei Zielgruppen. Ich wollte Eltern und Verwandte von Kindern zum Kauf meiner Bücher bewegen und gleichzeitig sollte das Buch auch den Kindern gefallen.

Zuhörer und Leser

Ich möchte bei Kindern die Begeisterung für Bücher wecken. Das wird leider immer schwieriger, weil Bücher von anderen Medien wie Fernsehserien und Handy-Apps immer stärker verdrängt werden. Dabei will ich die neuen Medien gar nicht verteufeln, vielmehr stelle ich die Frage, warum sie oftmals bei Kindern so viel beliebter sind, als die klassische Literatur. Eine mögliche Antwort ist, dass Handlung und Charaktere vieler TV-Produktionen Kinder stärker ansprechen als in Büchern. In zahlreichen Serien erleben coole Helden sehr spannende Abenteuer. Die Handlung vieler Kinderbücher hingegen bedient oft mehr die erzieherischen Bedürfnisse der Eltern. Die Helden sind  brav und angepasst, die Handlung ist dem entsprechend harmlos. Meist gibt es eine tragische Komponente, die „das Herz anrührt“.

Mit solchen Themen ist es schwer, ein Kind zu begeistern, bei Jungen wird es fast unmöglich. Wäre es nicht schön, wenn es Kinderbücher gäbe, die – ähnlich wie die Fernsehserien – eine actionreiche, spannende und lustige Geschichte mit coolen Helden erzählen? Dass es solche Bücher durchaus gibt, habe ich in „coole Kinderbücher für Jungs“ erläutert, sie sind aber nicht so einfach zu finden.

Kinder sind aufgeweckter und intelligenter, als es sich so manch ein Erwachsener vorstellen kann. Daher wollen Kinder nicht nur irgendeine Geschichte hören, sie muss auch logisch aufgebaut und glaubwürdig sein. Meine allererste Zielgruppe war mein Sohn, der damals noch 4 Jahre alt war. In den ersten Entwürfen meiner Kinderbücher waren die Helden in seinem Alter. Es zeigte sich jedoch schnell, dass 4-jährige Kinder zu wenig Handlungsfreiraum haben, um glaubwürdig die von mir erdachten Abenteuer zu erleben. Die Kinder mussten mindestens 8-9 Jahre alt sein. Es war ein schwerer Schritt für mich, die Bücher zu überarbeiten und auch mein Sohn fand das gar nicht lustig. Als er später das Alter der Helden teilte, fand er die Entscheidung von damals aber richtig.

Die Käufer

Viele Eltern – speziell von Jungen – haben das Problem, ihre Kinder zum Lesen zu motivieren. Wenn sie es dann auch noch mit nur bei Eltern beliebten Büchern versuchen, machen sie es oft nur schlimmer und Bücher werden dann grundsätzlich abgelehnt.

Eltern, die es fast schon aufgegeben haben, ihre Kinder mit Büchern in Kontakt zu bringen, will ich erreichen. Ich will ihnen die Hoffnung vermitteln, dass sie ihre Kinder mit den richtigen Inhalten doch noch zum Lesen motivieren können.

Pädagogisch wertvoll ist langweilig?

Es mag sein, dass viele „pädagogisch wertvolle“ Kinderbücher bei Eltern beliebt und bei Kindern unbeliebt sind, aber das ist kein Gesetz, das für alle Kinderbücher gilt. Auf die Vermittlung von moralischen Werten muss man als Autor nicht verzichten, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Die Kunst ist es, eine pädagogisch wertvolle Geschichte so zu erzählen, dass sie nicht belehrend rüberkommt.

Moralische Werte vermittelt man meiner Meinung nach nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern durch spannend erzählte Beispiele, ganz im Sinne des „show, don’t tell“. Dabei sollte man keine allzu abgedroschenen Klischees verwenden wie z.B. den Saulus, der stets zum Paulus mutiert. Wenn schon sehr junge Leser ein Klischee erkennen und als abgedroschen empfinden, ist das kein gutes Zeichen für ein Buch.

In meinen Geschichten liegen mir die Werte Familie, Freundschaft, das Leben und unsere Umwelt besonders am Herzen, da sie in unserer auf Konsum und grenzenloses Wachstum ausgerichteten Wegwerfgesellschaft am meisten bedroht sind.

Erfahrungen mit dem Buchverkauf

Kinderbuch

Anfang März 2013 erschien „Die Reise nach Himmelblau“ als Kindle-eBook und im April desselben Jahres als Taschenbuch. Der Verkauf der Taschenbuchausgabe erfolgte im eigenen Online-Shop. Das Buch hatte eine ISBN und war im „Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB)“ gelistet. Es konnte dort von jedem Buchhändler gefunden und bestellt werden, zumindest theoretisch.

Der Verkauf des eBooks lief ganz gut an, das Taschenbuch jedoch wurde so gut wie gar nicht gekauft. Meine Vermutung war, dass die Kunden Bücher entweder im Buchhandel oder im gewohnten Online-Shop ohne Versandkosten kaufen wollten. Von Buchhändlern erfuhr ich, dass sie ihre Bücher lieber bei ihren gewohnten Zwischenhändlern, den Barsortimenten, bezogen.

Das Dilemma war, dass ich mir keinen Gratis-Versand leisten konnte und auch als ich vorübergehend kostenlosen Versand in meinem Shop anbot, wurde er kaum besucht. Gegen die Dominanz von Amazon half auch keine „Suchmaschinenoptimierung“ meiner Webseite.

Beim klassischen Buchhandel war das Problem, dass ich mir den bei Barsortimenten üblichen Rabatt von mindestens 50 % nicht leisten konnte, ohne Verluste zu machen. Ich steckte in einer Sackgasse.

Erfolg bei Amazon

2014 öffnete sich mir plötzlich eine Alternative zum normalen Buchhandel. Über Amazon Createspace konnte ich ein gedrucktes Buch endlich bei Amazon mit allem verkaufen, was ein Kunde wollte: schnelle Lieferung, Prime, Gratis-Versand. Und auf einmal stiegen die Verkaufszahlen.

Doch so erfolgreich meine Verkäufe bei Amazon liefen, so schlecht blieben sie in der restlichen Buchwelt.

Verlag Karim Pieritz wird geboren

Kinderbücher im SammelbandEigentlich hatte ich das Thema Buchhandel schon für mich abgeschlossen, da brachte mich eine Buchhändlerin auf die Idee, meine Bücher als Sammelbände anzubieten. In der Form konnte ich meine Kinderbücher zu einem etwas höheren Preis verkaufen und ohne Verlust auch den Barsortimenten anbieten.

Doch ein Barsortiment nimmt nicht jeden Kleinverlag auf, schon gar nicht, wenn man nur seine eigenen Bücher anbietet. Und so war es eine glückliche Fügung, dass ich Ende 2015 / Anfang 2016 zwei Autoren für meinen Verlag gewinnen konnte. Jetzt war ich kein reiner Selbstverleger mehr.

Ich bot meine Titel den beiden größten Barsortimenten Libri und KNV an und sie nahmen sie in ihr Sortiment auf. Kaum waren meine Bücher über die Zwischenhändler im Buchhandel verfügbar, explodierten die Verkaufszahlen. Ich musste mich an immer häufigere und höhere Bestellungen von den Barsortimenten gewöhnen – speziell vor Weihnachten.

Kinderbuch-Bestseller 2018

Weniger ist mehr

Der Erfolg meiner Kinderbücher und auch meines neuen Jugendbuches führten schnell zu einer höheren Arbeitsbelastung in meinem Teilzeit-Job als Verleger. Ich musste dringend Prioritäten setzen und mich von Dingen verabschieden, die zu wenig Nutzen brachten. So verabschiedete ich mich schon letztes Jahr von meinem Online-Shop, denn alleine schon der Aufwand, eine rechts-konforme AGB zu pflegen, war immens. Bei nur einem Käufer alle zwei Monate war hier der Sinn schon seit mehreren Jahren kaum erkennbar. Die Kunden wollen ihre Bücher eben im Buchladen oder online bei Amazon oder Thalia kaufen.

Viel Arbeit macht auch die Pflege meiner Newsletter-Datenbank. Es gab eine Zeit, da hatte ich fast 2000 Abonnenten, doch nur ca. 40 sahen ihn sich überhaupt an. Da ab Mai 2018 eine neue EU-Richtlinie in Kraft tritt, stand ich vor der Wahl: sehr viel Arbeit investieren oder den Newsletter einstellen. Ich entschied mich für Letzteres.

Auch bei einigen sozialen Netzwerken war ein Nutzen für mich nie erkennbar gewesen, das galt besonders für Google Plus und Twitter. Hier war die Reichweite stets gleich Null. Viel mehr Spaß macht die Arbeit mit Instagram, hier kann ich noch jemanden erreichen, seit meinem Jugendbuch sogar leibhaftige Leser. Das ist eine völlig neue Erfahrung!

Die durch diese Einsparungen gewonnene Zeit investiere ich in die Fortsetzung meines Jugendbuches und mit etwas Glück kann ich das Buch bei meiner nächsten Schreibreise im September fertigstellen.

Wer künftig auf dem neuesten Stand zu Buchprojekten oder Gewinnspielen bleiben möchte, kann mir bei Instagram folgen.

Danksagung

Alle sechs Bände der Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer

Dass meine Kinderbücher existieren, verdanke ich meinem Sohn, denn er wollte mit 4 Jahren spannende und lustige Abenteuer erzählt bekommen. Er hat aber nicht nur aufmerksam zugehört, er hat auch hinterfragt und kritisiert. Außerdem hat er konstruktiv mitgewirkt, so hat er z.B. die Riesen-Schmetterlinge erfunden.

Dank gebührt auch meiner Frau, denn nur durch ihren Rückhalt war es mir möglich, mir meinen lange gehegten und fast vergessenen Traum vom Schreiben und Veröffentlichen eines Buches zu verwirklichen. Sie ist es, die mich immer wieder zu mehr anspornt, als ich zunächst liefere. Ohne ihre ehrliche Kritik wäre die Handlung meiner Bücher unverständlicher, weniger spannend und die Charaktere wären weniger glaubwürdig.

Ich möchte auch den Teilnehmern des Writers Coaching-Kurses, den ich seit 2013 besuche, danken, denn in diesem Kurs habe ich viel über das literarische Schreiben gelernt, das ich zuvor nicht gewusst habe.

Ich danke auch meinen Käufern, die besonders in der Anfangszeit keine Vorurteile gegenüber einem Selbstverleger hatten und meinen Büchern dennoch eine Chance gaben. Nur ihre Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen, ließ mich überhaupt einen einzigen Käufer finden.

Zu guter Letzt danke ich auch meinen jungen Lesern und Zuhörern, die mich durch ihr Feedback über ihre Lehrer, Eltern, in Amazon-Rezensionen oder direkt bei Lesungen motiviert haben, weiterzumachen und meine Kinderbuch-Reihe abzuschließen. Ohne Euch gäbe es heute keine  sechs spannenden Kinderbücher.

Lesung in einer Berliner Grundschule

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Ausblick auf 2018 und eBook-Aktion zum Jahreswechsel

Ausblick auf 2018 und eBook-Aktion zum Jahreswechsel

2017 geht zu Ende, es ist mein bislang bestes Jahr als Verleger. Alleine mit meinem Jugendbuch habe ich über 3.000 junge Leser erreicht (Hardcover, Taschenbuch und eBook zusammen) – das macht mich wirklich stolz.

Leider ist das Schreiben dieses Jahr auf der Strecke geblieben. Im üblicherweise ruhigen Januar will ich jetzt aber die Fortsetzung meines Jugendbuches angehen und mit etwas Glück kann ich das Buch bei meiner nächsten Schreibreise im September fertigstellen.

Im März 2018 wird meine Kinderbuch-Reihe 5 Jahre alt und ich werde in einem ausführlichen Artikel auf die Anfänge zurückblicken. Zum Jubiläum bekommt die Reihe eine neue Auflage. Der Text wurde noch einmal leicht überarbeitet und die Hardcover-Ausgaben bekommen denselben matt-glänzenden Look wie das Jugendbuch. Das sieht sehr schön aus, der Wechsel der Druckerei hat sich gelohnt. Aufgrund der extremen Nachfrage vor Weihnachten sind die 2018-er Auflagen für den Sammelband 1-3, Band 4 und Band 5 schon jetzt im Handel erhältlich. Band 6 wird im Laufe des Jahres aktualisiert.

Zum Jahreswechsel gibt es das Jugendbuch, den Krimi und den Thriller als eBook-Ausgaben deutlich reduziert. Diese Aktion läuft bis zum 08.01.2018.

Ich wünsche meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Krimi-Lesungen in Berlin

Krimi-Lesungen in Berlin

Die Autoren der Spandau Krimi Connection lesen im Dezember 2017 und Anfang 2018 aus ihrem spannenden Berlin-Krimi:

Krimi-Lesungen in Berlin

    • Donnerstag, 14.12.2017, 17.30, Selbsthilfetreffpunkt Siemensstadt
      Wattstraße 13, 13629 Berlin
    • Sonntag, 28.01.2018, 17.00, Königin-Luise-Kirche Waidmannslust
      Bondickstraße 14, 13469 Berlin
    • Freitag, 23.02.2018, 16.30, Hugendubel im Karstadt-Spandau
      „Krimi-Kaffeeklatsch“ im Restaurant, 5 € Eintritt, inklusive Kaffee und Kuchen
      Carl-Schurz-Straße (Fußgängerzone), 13597 Berlin
    • Montag, 26.03.2018, 14.30, Ev. Kirchengemeinde Siemensstadt
      Schuckertdamm 338-340a (im Gemeindesaal), 13629 Berlin

Eine Pressestimme zum Berlin-Krimi (Auszug)

„Dieser Krimi mit viel Spandauer Lokalkolorit und Berliner Schnauze … Da gibt es biedere Ehepaare mit nicht immer korrektem Finanzgebaren, den kiffenden Studenten ebenso wie die bigotte Lehrerin. Die von der Spandau Krimi Connection entwickelten Figuren sind laut Eigenbekundung nicht für die Ewigkeit geschrieben, sondern zum Üben. Doch so übertrieben und skurril sie einmal gewesen sein mögen – nach 14 Jahren Polieren in der Schreibwerkstatt haben sie richtigen Krimiglanz bekommen. Und so steht auch schon fest, dass Hausmeister Pasow zumindest noch zwei weitere Fälle an den Hals, oder besser an seinen Bierbauch, bekommt.“

Christian Schindler vom Spandauer Volksblatt

Hundsgemein! Hausmeister Pasows erster Fall (Berlin-Krimi)

Hundsgemein! Hausmeister Pasows erster Fall (Berlin-Krimi)Die alte Kerner konnte keiner leiden, nicht mal ihre eigene Tochter Sandra. Als Hausmeister Pasow im Treppenhaus über die Leiche der verhassten Nachbarin stolpert, entspinnt sich unter den Hausbewohnern ein höchst skurriles Verwirrspiel gegenseitiger Verdächtigungen. Jeder könnte ein Mörder sein ... Spannender Berlin-Krimi der Autorengruppe Spandau Krimi Connection. Leseprobe (PDF)

Das Buch gibt es als preiswertes eBook und als Taschenbuch für € 9,95, 228 Seiten, ISBN-13: 9783944626932, ISBN-10: 3944626931

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Erlebnisbericht und Bilder vom Wochenende

Erlebnisbericht und Bilder vom Wochenende

Das letzte Wochenende war für mich sehr spannend. Es kündigte sich schon letzten Donnerstag an, als die Reinickendorfer Allgemeinen Zeitung (RAZ 13 von 2017, PDF) mein Interview veröffentlicht hat. Das Interview hat mir viel Spaß gemacht und es ist toll, das Ergebnis jetzt in der Zeitung (Auflage: 40.000) stehen zu sehen – in Farbe!

Mein Autoreninterview in der Reinickendorfer Allgemeinen Zeitung

Samstag: Schreibwerkschau Spezial

Am Samstag las ich in der Humboldt-Bibliothek Berlin-Tegel aus meinem Jugendbuch. Trotz der frühen Stunde (die Veranstaltung begann 16:30) waren bis auf meinen Sohn nur Erwachsene zugegen. Die Resonanz war dennoch sehr positiv und ich konnte in der Pause sogar ein paar Bücher verkaufen.

Jugendbuch-Lesung in Humboldt-Bibliothek Berlin-Tegel

Neben Carola Wolff, die aus ihrem Jugendbuch „Ausgerechnet Muse“ und Bettina Kerwien, die aus ihrem Krimi  „Mitternachtsnotar“ lasen, stellten auch einige Autoren der Spandau Krimi Connection ihren neuen Krimi „Hundsgemein“ vor, der in meinem Verlag herausgegeben wird.

Krimi-Lesung in Humboldt-Bibliothek Berlin-Tegel

Sonntag: Kiezfest in Berlin-Waidmannslust

Um 11 Uhr begann das Kiezfest mit dem Gottesdienst.

Kiezfest 2017 in Berlin-Waidmannslust

Meine Frau und ich betreuten den Stand, an dem ich das ganze Programm meines Verlages anbot.

Buchverkauf beim Kiezfest 2017 in Berlin-Waidmannslust

Um 13:30 wurde es ernst. Ich wurde auf die Bühne gerufen und fühlte die erwartungsfrohen Blicke der Zuschauer auf mir. Die Bänke waren noch voll, da kurz vor mir ein Tenor seine Arien geschmettert hatte. Ich fühlte mich wie ein Stand-Up-Comedian und erzählte ohne Skript frei von der Leber weg aus meinem Leben als Schriftsteller. Ich las noch ein paar Seiten aus meiner Kinderbuch-Reihe und schon waren die 15 Minuten vorbei und es gab Applaus. Vielleicht wäre ja tatsächlich eine Karriere als Comedian was für mich? 🙂

Kinderbuch-Vorstellung und Lesung beim Kiezfest

Am Stand verkauften sich dieselben Bücher gut, die sich auch im Buchhandel (und speziell bei Amazon) sehr gut verkaufen: „Leuchtturm der Abenteuer Sammelband 1-3“ und „Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel“ (Hardcover-Ausgaben).

Signierstunde beim Kiezfest

Natürlich habe ich die Bücher auch signiert. Besonders gefreut hat mich, dass ich auch „Fans der ersten Stunde“ dort wieder traf. Diese drei Mädchen hatten schon alle meine Kinderbücher gelesen und waren total begeistert, dass ich ein neues Buch im Angebot hatte.

Es war ein tolles Wochenende und vielleicht haben meine Aktivitäten der letzten Zeit auch dazu geführt, dass die Verkaufszahlen meines neuen Jugendbuches jetzt durch die Decke gehen. Das motiviert mich sehr, mich an das Schreiben der Fortsetzung zu machen.

Bestseller-Ranking neues Jugendbuch 2017

15.07.2017: Schreibwerkschau Spezial in der Humboldt-Bibliothek Berlin

15.07.2017: Schreibwerkschau Spezial in der Humboldt-Bibliothek Berlin

15.07.2017: Schreibwerkschau Spezial in der Humboldt-Bibliothek BerlinErfolgsautoren der VHS-Schreibwerkstatt präsentieren im Rahmen der Reinickendorfer Sprach- und Lesetage (10.-15.Juli 2017) ihre Veröffentlichungen und berichten über Erfahrungen bei der Suche nach geeigneten Agenten, Verlagen und beim Selfpublishing.

Ich freue mich, dass ich neben Carola Wolff und Bettina Kerwien , die ihre neuen Bücher vorstellen, auch mein neues Jugendbuch „Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel“ vorstellen kann.

Ebenfalls vorgestellt wird der neue Berlin-Krimi „Hundsgemein!“ der Spandau Krimi Connection, den ich in meinem Verlag veröffentlicht habe.

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf. Der Eintritt ist frei!

Zeit: 15. Juli 2017, 16.30 Uhr
Ort: Humboldt-Bibliothek Berlin-Tegel.

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel: Abenteuer-Jugendbuch ab 12 JahrenWas würdest du tun, wenn deine Eltern dich ohne Geld und Handy in ein Internat stecken? John ist wütend, weil im Klassenchat nur dummes Zeug über ihn gepostet wird. Als seine Eltern davon Wind bekommen, drehen sie durch und verfrachten ihn Hals über Kopf in ein Internat im Bayerischen Wald. In der Kreuzritterburg gibt es keinen Handyempfang oder Internet - und seine Eltern finden das auch noch gut!

Als John nachts unheimlichen Geräuschen zum Hexenturm folgt, begegnet ihm die wunderschöne Charleen. Irgendetwas ist mit ihr geschehen und sie wird bald sterben. Ein geheimnisvolles Rollsiegel könnte sie retten, doch um es zu finden, muss er schwierige Rätsel lösen und sich Gefahren stellen, die schon die alten Römer in die Flucht getrieben haben.

Erlebe ein spannendes Abenteuer mit absurd-komischen nächtlichen Tanzritualen und Mitschülern, denen man bei Vollmond lieber aus dem Weg geht. Begleite John auf eine Rettungsmission, die von Tropfsteinhöhlen bis in ein digitales Universum führt und auf der ihm mehr als ein Mädchen den Kopf verdreht.

Ein Leser: "Mich hat das Buch gleich von der ersten Seite an gefesselt, ich konnte es nicht weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen."

Weitere Lesermeinungen.

- Für coole Jungen und abenteuerlustige Mädchen
- Mit schönen Illustrationen
- Quiz bei Antolin
- Begeistert auch Lesefaule

Ein spannendes Abenteuer von Karim Pieritz. Leseprobe (PDF)

Das Jugendbuch wird ab 12 Jahren empfohlen, ist aber auch bei 10/11-jährigen Lesern sehr beliebt.

€ 14,95, Hardcover, 260 Seiten, ISBN-13: 9783944626413, ISBN-10: 3944626419, mit Illustrationen von Sonja Krutyholowa-Richter. Auch als günstiges eBook und Taschenbuch.

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Hundsgemein! Hausmeister Pasows erster Fall (Berlin-Krimi)

Hundsgemein! Hausmeister Pasows erster Fall (Berlin-Krimi)Die alte Kerner konnte keiner leiden, nicht mal ihre eigene Tochter Sandra. Als Hausmeister Pasow im Treppenhaus über die Leiche der verhassten Nachbarin stolpert, entspinnt sich unter den Hausbewohnern ein höchst skurriles Verwirrspiel gegenseitiger Verdächtigungen. Jeder könnte ein Mörder sein ... Spannender Berlin-Krimi der Autorengruppe Spandau Krimi Connection. Leseprobe (PDF)

Das Buch gibt es als preiswertes eBook und als Taschenbuch für € 9,95, 228 Seiten, ISBN-13: 9783944626932, ISBN-10: 3944626931

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Ein echt hundsgemeiner neuer Berlin-Krimi

Ein echt hundsgemeiner neuer Berlin-Krimi

Ich freue mich, den neuen Berlin-Krimi „Hundsgemein! Hausmeister Pasows erster Fall“ von der Autorengruppe Spandau Krimi Connection vorzustellen. Das Buch hat einen Umfang von 228 Seiten und ist als Taschenbuch und eBook im Buchhandel erhältlich.

Hausmeister Pasow und die übrigen Figuren des neuen Berlin-Krimis wurden 2003 während eines Workshops der VHS Berlin-Spandau »geboren«. Sie waren von Anfang an übertrieben bis skurril, nicht für die Ewigkeit entworfen, sondern zum Üben – doch gerade das begeisterte die Erstautoren und später immer weitere. Unter Leitung der Autorin Claudia Johanna Bauer entwickelte sich die Story im Laufe der Jahre weiter. Viele Autoren haben an diesem Roman mitgewirkt, einige nur in Mini-Szenen. Jetzt wurde das Buch von Claudia Johanna Bauer in meinem Verlag herausgegeben.

Hundsgemein! Hausmeister Pasows erster Fall (Berlin-Krimi)

Hundsgemein! Hausmeister Pasows erster Fall (Berlin-Krimi)Die alte Kerner konnte keiner leiden, nicht mal ihre eigene Tochter Sandra. Als Hausmeister Pasow im Treppenhaus über die Leiche der verhassten Nachbarin stolpert, entspinnt sich unter den Hausbewohnern ein höchst skurriles Verwirrspiel gegenseitiger Verdächtigungen. Jeder könnte ein Mörder sein ... Spannender Berlin-Krimi der Autorengruppe Spandau Krimi Connection. Leseprobe (PDF)

Das Buch gibt es als preiswertes eBook und als Taschenbuch für € 9,95, 228 Seiten, ISBN-13: 9783944626932, ISBN-10: 3944626931

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Die Kinderbuch-Reihe geht zu Ende – ein Rückblick

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"

Das große Finale – Band 6 ist da!

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"Das neue Kinderbuch ist aus dem Druck. Die Reihe ist damit nach 6 Bänden abgeschlossen und ich kann erleichtert ausatmen. Alles ist gut geworden und die Reihe hat ihren krönenden Abschluss erhalten – ihr Happy End. Nun kann ich einen Blick zurückwerfen und die Reihe als Ganzes betrachten. Was zeichnet die Leuchtturm der Abenteuer-Bücher aus?

Abenteuer für Kinder und Erwachsene

Als ich mir die Geschichten für meinen Sohn ausdachte – am Bett oder auf dem Balkon im Urlaub – wollte ich zunächst nur eines: Eine Abenteuergeschichte erzählen, die ich selbst spannend finde. Ich konnte mich auch noch gut daran erinnern, was ich als Kind toll fand. Geschichten über einen ganz normalen Helden, der plötzlich in ein Abenteuer gerufen wird, seine Ängste überwindet und über sich hinauswächst.

Die coolsten Abenteuer erlebt ein Held nicht zu Hause, sondern in einem fernen Land oder auf einem anderen Planeten. Doch wie kommt er da hin? Ich brauchte ein glaubwürdiges Transportmittel, so etwas wie ein Stargate. Die Bewohner von Himmelblau verwenden für ihre Reisen magische Taschenlampen. Schaut man in das Licht einer solchen Lampe, landet man beim Leuchtturm der Abenteuer, in dem ein magischer Kristall ins Weltall leuchtet.

Die Kinderbuch-Reihe geht zu Ende - ein RückblickDas Transportproblem war gelöst, aber welche Abenteuer sollten meine Helden von der Erde dort erleben? Seit Längerem hatte ich eine Idee für ein Fantasy-Abenteuer im Kopf, in dem sich eine junge Heldin aus dem 19. Jahrhundert auf einen fremden Planeten »verirrt«. Dort erlebt sie spannende Abenteuer, kämpft gegen Drachen und böse Zauber und verliebt sich in einen jungen Prinzen. Da werden ihre Kinder entführt! Sie ist verzweifelt, doch glücklicherweise bekommt sie Hilfe von einer höheren Macht, doch auch diese Macht ist begrenzt. Ihr bleibt keine Wahl. Wenn sie ihre Kinder retten will, muss sie sich selbst opfern und auf ewig an einem finsteren Ort zurückbleiben. Alleine mit einem Monster. Diese Hintergrundhandlung hatte ich im Kopf, als ich meine Helden auf die Reise schickte. Von Anfang an war mir klar, dass ich diesen »roten Faden« irgendwann einmal auflösen muss.

Die Zielgruppe

Als ich die Abenteuer aufschrieb, musste ich mich für eine Zielgruppe entscheiden und auch das Alter der Helden bestimmen. Es war ein schwerer Schritt, mich von den knuffigen Entwürfen mit 5-jährigen Helden zu verabschieden. Ich entschied mich für 8-9-jährige Helden und das war auch gut so, doch mein 4-jähriger Sohn fand das gar nicht lustig. Rückblickend jedoch – er wird bald 8 – findet er die Entscheidung gut. Die Reihe richtet sich mit den ersten Bänden an Leseanfänger ab 6 Jahren. Die Bücher können aber auch gut zum Vorlesen oder als Gutenachtgeschichten verwendet werden. Leseanfänger brauchen Geschichten, die begeistern und die Fantasie anregen. Die actionreiche, spannende und lustige Handlung sowie die leichte Identifizierung mit den Helden motivieren Kinder zum Lesen. Die Anforderungen steigen von Buch zu Buch und das ermöglicht es den Kindern, mit den Abenteuern zu wachsen.

Leuchtturm der Abenteuer (Kinderbuch-Reihe)

Band 5 und 6 sind im selben Stil geschrieben, aber für Leseanfänger etwas zu lang. Das ist allerdings von Kind zu Kind stark unterschiedlich. Es gibt 6-jährige Mädchen, die lesen so gut wie 8-jährige Jungen – und umgekehrt. Daher sind meine Angaben zum Lesealter nur Vorschläge. Aber auch inhaltlich richten sich die späteren Bände an ältere Leser (ab 8 Jahren), denn in diesen Geschichten stehen nicht nur lustige und spannende Abenteuer im Mittelpunkt. Themen wie Krieg, Tod, Trauer, das Gewissen und Verantwortung für sein Handeln werden neben Werten wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft behandelt. Einen besonderen Stellenwert nimmt in meinen Geschichten der Wert des Lebens und der Umwelt ein.

Das Genre

Neben der Zielgruppe musste ich mich auch für ein Genre entscheiden. »Kinderbuch« ist ja kein Genre, sondern nur eine grobe Kategorie, in die Verlage und Shops alle Bücher für die Zielgruppe Kind stecken. Dabei gibt es bei Kinderbüchern himmelweite Unterschiede. Die Festlegung auf ein einfaches Genre fiel mir schwer. Mich selbst reizen eher Bücher, die einen Mix bieten, z.B. ein Krimi, der in der Zukunft spielt oder Fantasy mit Hochtechnologie. Ich entschied mich für den Mix. Meine »Kinderbücher« sollten märchenhafte Fantasy-Abenteuer mit Elementen von Detektivgeschichten werden und im spannenden Stil eines Thrillers erzählt werden. Zudem sollte es einen informativen Science-Fiction-Anteil geben. Möglichst in den Worten der Kinder wollte ich physikalisches Wissen vermitteln, z.B. über Planeten, Monde, Teilchenbeschleuniger oder über die Forschung allgemein.

Die Handlung

Für die Handlung der Bücher wählte ich klassische Abenteuerthemen mit Monstern, Dinosauriern, Piraten, Kampfrobotern und bösen Zauberern. Das alles spielt auf dem märchenhaften Planeten Himmelblau, auf dem Elfen, Zwerge, Riesen, Bären, Zauberer und Drachen leben. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen meine Abenteurer an magische Orte, z.B. in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol.
Jetzt ist die Geschichte zu Ende und meine junge Heldin und Mutter von zwei Kindern ist wieder mit ihrer Familie vereint. Doch der Weg dahin war weit und voller spannender und lustiger Abenteuer.

Kinderbuch-Reihe "Leuchtturm der Abenteuer" als Hardcover

Band 1-3Band 4Band 5Band 6

Taschenbuch-Ausgaben in Farbe

Band 1-2Band 3-4ErstlesebuchZweisprachig
Eine Grundschul-Lehrerin: "Zwei Schüler haben erst jetzt richtig Freude am Lesen gefunden - dank ihrer Bücher, die genau das richtige Format haben und in der treffenden Sprache geschrieben sind. Vor allem Jungs tun sich im Lesen manchmal schwer. Die Geschichten finden die Jungs aber sehr spannend und meine Schüler sind begeistert."

- Für Leseanfänger ab 6 Jahren
- Gut lesbar durch große Schrift, kurze Kapitel und einfache Sätze
- Mit Bildern, auch zum Vorlesen und als Gutenachtgeschichte
- Mit Bücherquiz am Ende (auch bei Antolin)

Über moralische Kinderbücher

Über moralische Kinderbücher

Für einen Schriftsteller ist es sinnvoll, schon vor dem ersten Satz festzulegen, was er schreiben will: Einen spannenden Thriller, eine romantische Liebesgeschichte oder einen rätselhaften Krimi? Bei einem Kinderbuch stellen sich noch weitere Fragen. Soll das Buch nur unterhalten oder soll das Kind aus der Geschichte etwas lernen und wenn ja, was? Sollen einfach nur Fakten spannend aufbereitet werden oder soll das Kind etwas „über das Leben“ lernen? Sollen Probleme thematisiert werden und das Kind in irgendeiner Form aufgeklärt werden? Ich finde, moralische Bücher wirken oft überladen und zu bemüht.

Spannende Bücher für Jungen ab 6 Jahren

Als ich mit dem Schreiben meiner Kinderbuch-Reihe begann, bemerkte ich eine große Lücke an spannender und lustiger Unterhaltungsliteratur für Jungen ab 6 Jahren. Stundenlang irrte ich durch Kinderbuchabteilungen und konnte kaum interessante Bücher finden. Große wie kleine Männer wollen unterhalten und gleichzeitig informiert werden. Die Themen kann man anhand der Spielzeuge in einem Jungen-Kinderzimmer finden, z.B. Piraten, Raumschiffe, Roboter, Ritter, böse Zauberer, Dinosaurier und Raubtiere jeder Art. Wäre es nicht toll, wenn man mit schlauen Ideen, genialen Waffen und vielleicht auch Superkräften gegen diese Monster bestehen könnte? Dann könnte man ein „Held“ sein und würde von allen anderen bewundert und respektiert.

Mein Ziel war es, genau solche Bücher für ein junges Publikum zu schreiben. Ich lasse meine Protagonisten gegen fantasievolle Monster antreten, z.B. Teddybär-Piraten, Piran-Hasen, Schmatzmonster und fliegende Gummibärchen. Zusätzlich vermittle ich wissenschaftliche Fakten, insbesondere aus der Astronomie. Ich behandle auch Themen wie den Umweltschutz, allerdings ohne erhobenen Zeigefinger. Die Bewohner meiner Fantasiewelt müssen mit ihren „Jugendsünden“ eben zurechtkommen. Wenn sie damals schlauer gewesen wären und über ihr Handeln besser nachgedacht hätten, wäre ihnen ihr Schicksal vielleicht erspart geblieben. Das ist eine Erkenntnis, zu der meine jungen Leser selbst finden sollen.

Moralische Kinderbücher gegen die Abstumpfung

Doch schon beim Schreiben des ersten Buches geschah noch etwas anderes. Auch wenn ich als Autor Fantasiewelten erschaffe, so lebe ich doch in der realen Welt. Und was dort in den letzten Jahren geschehen ist, beeinflusst meine Arbeit als Schriftsteller. Überall brechen neue Kriege oder Infektionskrankheiten aus. Terroristen, Drogenkartelle und Großkonzerne beherrschen weite Teile des Planeten und beuten ihn und seine Lebewesen aus. Viele Menschen sind auf der Flucht und die Lösung der „reichen Länder“ sind hohe Mauern und Bürokratie. Wie soll man einem Kind erklären, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken müssen, weil sie ein bestimmtes Formular nicht auf der anderen Seite des Meeres ausfüllen dürfen? Ein Menschenleben scheint in unserer Welt unterschiedlich bewertet zu werden. Ohne entsprechende Aufklärung befürchte ich, dass junge Menschen diese Zustände als normal empfinden könnten und abstumpfen.

Und die Moral von der Geschicht‘

Zwischen den Zeilen meiner Abenteuergeschichten will ich moralische Werte vermitteln. Die Charaktere hinterfragen ihre Welt und wollen nicht mehr alles hinnehmen. In „Der Stein der Riesen“ gewinnen Themen wie der Wert des Lebens und die Freiheit an Bedeutung für die Handlung.

Das Bärenmädchen Sali wächst in einem Land auf, das von einer bösen „Bruderschaft“ beherrscht wird, die ähnlich mächtig wie ein mexikanisches Drogenkartell ist. Die Eltern erzählen ihren Kindern Märchen darüber, warum viele Erwachsene plötzlich auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Sie leben jetzt an einem besseren Ort, heißt es. Sie sind auf der paradiesischen „Insel der Alten“. Sali schaut auf dieser Insel nach und erkennt die Wahrheit. Die verschwundenen Bären leben nicht dort. In Wahrheit sind sie Sklaven der Bruderschaft.

Das Leben Einzelner hat für die Bruderschaft keinen Wert. Der böse Zauberer Zata vergiftet ein Riesenmädchen, um ihren Vater abzulenken. Er stiehlt einen magischen Stein, um damit den Planeten zu vernichten. Als Sali von diesem sterbenden Mädchen hört, möchte sie sofort loseilen und es retten. Doch die Kinder haben eigentlich keine Zeit, denn der Zauberer ist schon unterwegs, um den Planeten mit seiner neuen Waffe zu zerstören. Es entbrennt zwischen den Kindern und einem Robotergeneral eine heiße Diskussion darüber, was jetzt getan werden soll. Sollen sie das Mädchen einfach sterben lassen, für ein höheres Ziel?

Sali und der böse Zauberer Zata (Artikel über moralische Kinderbücher)

Ich hoffe, meine Bücher sind spannende und lustige Kinderbücher, die moralische Werte vermitteln, dabei aber nicht überladen und oberlehrerhaft wirken. Die Fragen, die ich in „Der Stein der Riesen“ stelle, liegen mir am Herzen und ich glaube, meine Helden haben die richtigen Antworten gefunden.

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