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Jungen ab 6 Jahren zum Lesen bringen

Kinder zum Lesen motivieren

Ich möchte Kinder und Jugendliche durch eine actionreiche und lustige Geschichte mit coolen Helden zum Lesen motivieren. Immer öfter wird mir berichtet, dass speziell “lesefaule” Jungs durch meine spannenden Kinderbücher und Jugendbücher zum Lesen motiviert wurden – das freut mich sehr!

Eine Grundschul-Lehrerin: “Zwei Schüler haben erst jetzt richtig Freude am Lesen gefunden – dank ihrer Bücher, die genau das richtige Format haben und in der treffenden Sprache geschrieben sind. Vor allem Jungs tun sich im Lesen manchmal schwer. Die Geschichten finden die Jungs aber sehr spannend und meine Schüler sind begeistert.”

Kinder- und Jugendbücher
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Jugendbuch

Jungs zum Lesen motivieren

Bücher für Jungen die nicht gerne lesen

Wir möchten Kinder und Jugendliche durch eine actionreiche und lustige Geschichte mit coolen Helden zum Lesen motivieren. Immer öfter wird uns berichtet, dass speziell “lesefaule” Jungs durch unsere spannenden Kinderbücher und Jugendbücher zum Lesen motiviert wurden – das freut uns sehr!

Ein Leser: “Mich hat das Buch gleich von der ersten Seite an gefesselt, ich konnte es nicht weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.”

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Kinderbuch Schreiben

Gute Kinderbücher ab 6 Jahren

Die Bedeutung des Kinderbuchs für Kinder und Eltern

Ich habe in meinem Netzwerk gefragt, was für gute Kinderbücher wichtig ist. In den Kommentaren wurden sehr oft schöne Bilder, eine spannende Geschichte und eine große Schrift für die leichte Lesbarkeit genannt.

Es wurde auch gewünscht, dass gute Kinderbücher pädagogisch wertvoll sein sollen. Die Kinder sollen beim Lesen etwas lernen. Zudem soll ein gutes Kinderbuch witzig und humorvoll sein.

Wichtig für gute Kinderbücher

Mir ist bei einem Kinderbuch am wichtigsten, dass es übersichtlich, gut aufgebaut und vielseitig ist!

Da meine Tochter anfängt alleine zu lesen, ist es mir wichtig, dass die Texte gut lesbar sind und die Geschichte spannend ist. Damit die Lust aufs Weiterlesen immer gegeben ist. Die Bilder sollten viele Details besitzen, so dass man immer etwas Neues entdecken kann.

Dass es so interessant ist, dass das Kind sowohl sich selbst damit beschäftigen kann, als auch dass man es dem Kind vorlesen kann.

Dass es bei dem Kind die Lust auf Bücher weckt oder verstärkt. Das schafft man in dem man ihre Interessen kindgerecht bearbeitet mit einer Mischung aus Spannung und Wissen.

Am Wichtigsten ist mir, dass das Kind eintaucht in die Geschichte und nicht anders kann als zuhören. Es muss so geschrieben sein, dass es für mich als Vorleserin leicht fällt, mich auf die Geschichte einzulassen und die Freude beim Lesen auf die Kinder zu übertragen.

Mir ist wichtig, dass es pädagogisch wertvoll ist, ansprechende und verständlich dargestellte Bilder im Buch vorhanden sind und die Schrift groß ist.

Bei einem Kinderbuch ist mir am wichtigsten, dass die Kinder bei den Geschichten auch etwas lernen.

Schöne Bilder und spannende Geschichten in großer Schrift.

Spannung, Gut gegen Böse, Fantasie und das ganze natürlich auch mit Humor 🙂 Das Buch muss gut vorlesbar sein und unbedingt Bilder enthalten.

Interessante und vor allem spannende Geschichten, die mit netten Illustrationen untermalt sind. Das kommt hier jedenfalls sehr gut an.

Am wichtigsten sind schöne Geschichten 🙂

Dass es schön bebildert ist.

Größere Schrift, mit Bildern und kindgerechte Wortwahl.

Mir ist am wichtigsten, das meine Tochter das Buch mag. Außerdem finde ich eine Mischung aus Vorlesegeschichte und dazu Wissenswertes im Bereich der Allgemeinbildung immer sehr gut.

Als Lehrerin an einer Grundschule bin ich immer auf der Suche nach spannenden Kinderbüchern, mit einfachen und kurzen Texten. Farbabbildungen wären toll.

Schöne Bilder und leichte spannende Geschichten.

Vielleicht das sie es auch schon teilweise selbst lesen können, also nicht zu kleine Schrift, Farbkontrast. Spannend aber nicht zu gruselig, Lerneffekt.

Schöne Illustrationen und große Schrift.

Wir finden die Bebilderung und eine verstehbare Schreibweise für Kinder an einem Kinderbuch wichtig.

Es muss kindgerecht erzählt sein, so dass die Kinder der Geschichte gut folgen können und nicht die Lust am Lesen oder zuhören verlieren.

Am Wichtigsten bei einem Kinderbuch ist mir eine kindgerechte Erzählweise.

Leicht zu lesen. Altersgerecht. Spannung.

Altersgerecht, spannend und auch Humor. Ein Happy End.

Es muss eine tolle abenteuerliche Handlung haben und altersgerecht. Auch Bilder sind mir wichtig.

Es sollte spannend sein, eine lehrreiche Handlung beinhalten und meinen Kindern Spaß machen.

Bei einem Kinderbuch ist es wichtig das es kindgerecht gemacht ist so das es die kleinen auch gut verstehen

Dass es dem Kind gefällt ❤ Dass es gern gelesen wird und Begeisterung weckt und wenn die Kinder dadurch auch was lernen ist es Perfekt ❤

Dass viele Bilder drin sind und es kinderleicht zu lesen und verstehen ist.

Dass es die Fantasie des Kindes beflügeln vermag!

Eine schöne Geschichte, die dem Kind auch etwas vermittelt, dass etwas zu lernen ist bzw. das Geschichte eine Moral hat. Eine lehrreiche Geschichte.

Schöne kindgerechte Bilder, etwas Witziges, eine Geschichte die nicht zu schwer zu verstehen ist und an sich mag ich für meine Jüngsten gerne freundlich gestaltete, nicht zu dunkle/triste Bücher. Es darf aber auch mal was zur Bildung sein 💙 man ist Mutti anspruchsvoll 😅, ne eigentlich nicht so sehr 😁 Und je höher das Alter, desto höher darf natürlich die Spannung sein😨
Bei einem Kinderbuch 💚 ü6 darf gerne schon etwas Spannung drin stecken😳

Eine kind- bzw. altersgerechte Schriftgröße und ansprechende Illustrationen 😊

Träume sollte es wecken. Denn natürlich gibt es Prinzessinnen, Einhörner und Piraten. Wir können alles sein und alles tun. Es gibt nichts für das es nicht eine magische Lösung gibt. Verloren sind unsere Seelen erst wenn wir daran nicht mehr glauben.

Das die Fantasie so richtig Flügel bekommt. Ich finde es schön wenn Kinder die Fantasie zum Leben erwecken in Geschichten.

Bilder sind für Kinder zwar immer sehr schön, doch schränken sie die eigene Fantasie sehr ein. Ich habe es früher immer geliebt, wenn meine Oma mir vorgelesen hat und ich mich in meine eigene Traumwelt verirren konnte.

Es muss fesselnd sein!

Dass sie ggf auch selbst lesbar sind und natürlich spannend

Meine kleine Tochter lernt gerade in der 1. Klasse das Lesen – sie ist also noch eine Leseanfängerin, deshalb sind uns persönlich auch noch Bilder in einem Buch wichtig. Denn ganz ohne Bilder – nur mit Text – verliert sie noch schnell die Lust am Lesen (üben)

Mir ist wichtig, dass es auch Kindern unterschiedlichen Alters etwas bietet. Als Mama von einem dreijährigen und einem sechsjährigen Jungen brauche ich beim Vorlesen die perfekte Mischung aus spannenden (wilden!) Geschichten für den Großen und detailreichen Bildern für den Kleinen, damit beide Kinder ein Buch gemeinsam genießen können und mich keiner frustriert mit Kissen bewirft 😉

Das das Kind versteht was es liest und es interessant für das Alter ist.

Leicht zu lesen, altersgerecht, spannend.

Einen logischen, spannungsreichen Plottaufbau, sehr gute Illustrationen, eine lebendige Sprache, gut gemachtes Layout und Druck.

Eine altersgerechte Geschichte.

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Kinderbuch Schreiben Verlag

Leuchtturm der Abenteuer wird 5

Im März 2013 veröffentlichte ich den ersten Band meiner Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer. Dieses Jubiläum ist ein schöner Anlass für einen ausführlichen Rückblick:

Inspiration

Die ersten Ideen entstanden vor ungefähr sieben Jahren (2011), als mein damals 4-jähriger Sohn auf dem gemeinsamen Weg zur Kita, im Urlaub oder vor dem Einschlafen spannende Geschichten erzählt bekommen wollte. Von langweiligen Geschichten wollte er nichts wissen, es musste schon abenteuerlich zugehen mit Dinosauriern, bösen Zauberern, Kampfrobotern und Drachen.

Leuchtturm der Abenteuer wird 5

Die Helden vom Leuchtturm der Abenteuer

Mich begeistern Geschichten, in denen ein sympathischer Typ mit seinen ganz normalen menschlichen Schwächen und Ängsten plötzlich in ein Abenteuer gerufen wird und sich beweisen muss. Als Leser und Zuhörer konnte ich dabei mitfiebern und mich dann für den Helden mitfreuen, wenn er am Ende über sich selbst hinausgewachsen ist.

Dieses Muster findet sich auch in Superhelden-Geschichten, z.B. bei Spiderman. Das Abenteuerliche in diesen Erzählungen kommt in den ersten Geschichten am Besten rüber, wenn der Protagonist erst einmal zum Helden werden muss. Eine Identifizierung mit dem Noch-nicht-Helden fällt viel leichter als mit dem fertigen Superhelden.

Meine Zielvorgabe war klar: Ich wollte ein Abenteuer mit normalen Kindern aus unserer Welt und Zeit erfinden. Meine Charaktere sollten im Laufe der Zeit ihre Ängste überwinden und zu wahren Helden werden.

Die Helden der Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer

Abenteuer an fernen Orten

Die coolsten Abenteuer erlebt ein Held nicht zu Hause, sondern in einem fernen Land. Als Raumschiff Enterprise-Fan wollte ich meine Abenteurer auf andere Planeten bringen, doch wie sollten sie da hinkommen? Ich brauchte ein glaubwürdiges Transportmittel!

Raumschiffe mit Warp-Antrieb hätten die Geschichte zu stark in Richtung Science-Fiction gedrängt. Der Planet Himmelblau wäre auf einmal ein super hoch entwickelter High-Tech-Ort, das wäre mir zu wenig magisch geworden.

Die magische Eiche

Ein Portal hingegen wirkt viel weniger technologisch.  Die Elfen in meiner Fantasy-Welt nutzen das Eichennetzwerk, das aus magischen Eichen besteht, die auf verschiedenen Planeten der Milchstraße stehen. Ein Elf zaubert sich winzig klein, klettert in ein Astloch und geht durch ein Gangsystem mit Türen. Die Türen führen je nach Farbe auf andere Planeten oder in Fantasiewelten.

Meine menschlichen Helden konnten dieses System  nur in Begleitung eines Elfen nutzen, denn sie konnten sich ja nicht winzig klein zaubern. Ich brauchte noch etwas, das sie selbst benutzen konnten und das wirklich kinderleicht ist.

Die Geburt der magischen Taschenlampe

Die magische Taschenlampe

Ich interessiere mich sehr für die Entstehung unseres Universums und seine Wunder. Ich dachte intensiv darüber nach, was nach heutigem Erkenntnisstand beim Thema interstellarer Reisen vorstellbar ist.

Forscher untersuchen die spukhafte Fernwirkung von Teilchen. Wenn Wissenschaftler solche Begriffe verwenden, dann sagt das eigentlich, dass sie das Thema noch nicht verstehen. Doch sie können das Phänomen beobachten. Im Experiment konnten Wissenschaftler zeigen, dass sogenannte verschränkte Photonen mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit kommunizieren konnten. Mehrfache Lichtgeschwindigkeit … das war doch schon mal was.

So kam ich auf die zündende Idee für mein kinderleichtes Transportsystem. Die Bedingungen waren:

  • Es muss etwas mit Licht zu tun haben
  • Ein starkes Lichtsignal soll als Zielmarkierung dienen
  • Am Start soll ein schwächeres Lichtsignal genügen
  • Das System soll leicht zu bedienen und handlich sein
Der Leuchtturm der Abenteuer

Das magische Reisen durchs Weltall mittels Taschenlampe und Leuchtturm war geboren! Schaut man in das Licht einer magischen Taschenlampe, landet man beim Leuchtturm der Abenteuer.

Im Leuchtturm steckt ein großer Kristall und in den Taschenlampen kleine Bruchstücke desselben Kristalls, die miteinander verschränkt sind, d.h. den selben Raum zur selben Zeit im Universum einnehmen. Schickt man Licht durch den Kristall, transportiert das Licht alle angeleuchteten Objekte zur stärksten Lichtquelle: den Leuchtturm.

Der mythologische Background …

Lena und die Frau im Mond (Mädchen im Kinderbuch)

Das Transportproblem war gelöst, doch welche Handlung sollten die Bücher genau haben? Schon länger hatte ich eine Idee für ein Fantasy-Abenteuer im Kopf, in dem sich die Heldin Luise aus dem 19. Jahrhundert auf den fremden Planeten Dunkelblau verirrt. Luise erlebt dort spannende Abenteuer, kämpft gegen Drachen und verliebt sich in einen jungen Prinzen. Da werden ihre Kinder von einem bösen Zauberer auf den grünen Mond entführt! Sie ist verzweifelt und ihr bleibt keine Wahl. Wenn sie ihre Kinder retten will, muss sie sich opfern und auf ewig auf dem Mond zurückbleiben, alleine mit dem bösen Zauberer.

Mit letzter Kraft gelingt es ihr, ihre Kinder zu ihrem Mann nach Dunkelblau zu schicken. Dunkelblau steht kurz vor der Zerstörung und so bleibt ihnen nur die Flucht zur Erde. Dort landen sie viele Jahrtausende in der Zukunft, in unserer heutigen Zeit. Luise gelingt es, den Zauberer in einen Sarkophag einzusperren, den Schlüssel trägt sie an einer Kette um ihren Hals. Dann legt sie sich selbst schlafen und versiegelt ihre Schlafkapsel. Niemand soll das Monster aus seinem Gefängnis befreien können, daher kann ihre Kapsel nur von einem mit Luise verwandten Menschen geöffnet werden.

… für die Kinderbuch-Abenteuer

Diese Geschichte hatte ich im Kopf, als ich mir die Abenteuer für meinen Sohn ausdachte. Die Handlung der Kinderbücher beginnt zu einem Zeitpunkt viele Jahrtausende nach den Ereignissen auf Dunkelblau. Luise schläft immer noch auf dem grünen Mond, der mittlerweile zum Planeten Himmelblau weiter gezogen ist. Finstere Mächte einer geheimen Bruderschaft wollen den bösen Zauberer aufwecken – und dafür brauchen sie die Kinder von Luise.

Jetzt hatte ich das Problem, dass meine jungen Helden von heute ein Monster aus fernen Zeiten besiegen mussten, an dem schon zahllose Generationen gescheitert waren. Zudem wollte ich das große Abenteuer in Form von einzelnen und in sich abgeschlossenen Geschichten erzählen, die neben dem dramatischen roten Faden auch sehr lustig sein sollten. Es war eine spannende Herausforderung, die mir viele schlaflose Nächte bereitet hat, doch die Arbeit hat sich gelohnt und ich muss immer wieder laut seufzen, wenn ich die letzten Seiten von “Kampf um Himmelblau” lese.

Die Suche nach einem Verlag

Mitte 2012 suchte ich mir für meine Buchreihe passende Kinderbuchverlage heraus und schickte ihnen die ersten Entwürfe. Leider lehnten alle ab. Der am häufigsten genannte Grund war, dass sie für die nächsten Jahre ihr Programm schon geplant hatten.

Viele Verlage haben Stamm-Autoren, die das gesamte Programm bedienen und schon an den Projekten der Zukunft arbeiten. Einige große Verlage haben auch erfolgreiche Reihen in ihrem Programm, denen sie keine Konkurrenz machen wollen. So gesehen war der Ansatz, passende Verlage mit ähnlichen Büchern anzuschreiben, vermutlich falsch. Junge Autoren sollten Verlage anschreiben, die Bücher wie ihres eben NICHT im Programm haben, aber vielleicht gerne hätten.

Das Abenteuer Selbstverlag

Motiviert von den positiven Reaktionen bei Testlesern entschied ich mich 2013, meine Bücher selbst zu veröffentlichen. 2013 war das Thema Self-Publishing noch relativ neu, dennoch wagte ich den Sprung ins kalte Wasser.

Um ein Buch erfolgreich selbst zu verlegen, musste ich zwangsläufig auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Sein Werk als Produkt zu betrachten fällt Künstlern oft schwer und ich hatte damit auch zu kämpfen. Ich empfand es als wenig erstrebenswert, mich mit derlei kapitalistischen Aspekten zu beschäftigen. Die Selbstvermarktung war für mich ein viel größerer Schritt ins Ungewisse als das Schreiben eines Kinderbuchs.

Ich musste mich daher mit den Grundlagen des Buchvertriebs beschäftigen. Ein Buch ist ein künstlerisches Werk, es ist aber auch ein Produkt und man möchte es verkaufen. Dadurch steht es plötzlich in Konkurrenz zu anderen Büchern. Produkte kauft nur, wer ein Bedürfnis befriedigen will. Kennt man das Bedürfnis nicht, wird das Produkt niemand kaufen, es sei denn, man landet einen Zufallstreffer. Ich stand vor der Frage: Wer kauft Kinderbücher und warum?

Die Zielgruppe

Für die Vermarktung meiner Bücher musste ich schmerzhafte Entscheidungen treffen und mit einigen hadere ich noch heute. So war ich stets der Ansicht, dass meine Bücher eigentlich von Menschen jeden Alters gelesen werden können. Mit dieser Zielgruppe (also: alle) könnte mein Buch auch von jedem gekauft werden. Das wäre doch cool!

Jedoch gibt es unzählige Bücher und ohne klare Ausrichtung wird das Buch niemals gefunden, weil es in der Masse der anderen Bücher untergeht.

Bei Kinderbüchern gibt es – anders als bei Jugend- oder Erwachsenenliteratur – gleich zwei Zielgruppen. Ich wollte Eltern und Verwandte von Kindern zum Kauf meiner Bücher bewegen und gleichzeitig sollte das Buch auch den Kindern gefallen.

Zuhörer und Leser

Ich möchte bei Kindern die Begeisterung für Bücher wecken. Das wird leider immer schwieriger, weil Bücher von anderen Medien wie Fernsehserien und Handy-Apps immer stärker verdrängt werden. Dabei will ich die neuen Medien gar nicht verteufeln, vielmehr stelle ich die Frage, warum sie oftmals bei Kindern so viel beliebter sind, als die klassische Literatur. Eine mögliche Antwort ist, dass Handlung und Charaktere vieler TV-Produktionen Kinder stärker ansprechen als in Büchern. In zahlreichen Serien erleben coole Helden sehr spannende Abenteuer. Die Handlung vieler Kinderbücher hingegen bedient oft mehr die erzieherischen Bedürfnisse der Eltern. Die Helden sind  brav und angepasst, die Handlung ist dem entsprechend harmlos. Meist gibt es eine tragische Komponente, die “das Herz anrührt”.

Mit solchen Themen ist es schwer, ein Kind zu begeistern, bei Jungen wird es fast unmöglich. Wäre es nicht schön, wenn es Kinderbücher gäbe, die – ähnlich wie die Fernsehserien – eine actionreiche, spannende und lustige Geschichte mit coolen Helden erzählen?

Kinder sind aufgeweckter und intelligenter, als es sich so manch ein Erwachsener vorstellen kann. Daher wollen Kinder nicht nur irgendeine Geschichte hören, sie muss auch logisch aufgebaut und glaubwürdig sein. Meine allererste Zielgruppe war mein Sohn, der damals noch 4 Jahre alt war. In den ersten Entwürfen meiner Kinderbücher waren die Helden in seinem Alter. Es zeigte sich jedoch schnell, dass 4-jährige Kinder zu wenig Handlungsfreiraum haben, um glaubwürdig die von mir erdachten Abenteuer zu erleben. Die Kinder mussten mindestens 8-9 Jahre alt sein. Es war ein schwerer Schritt für mich, die Bücher zu überarbeiten und auch mein Sohn fand das gar nicht lustig. Als er später das Alter der Helden teilte, fand er die Entscheidung von damals aber richtig.

Die Käufer

Viele Eltern – speziell von Jungen – haben das Problem, ihre Kinder zum Lesen zu motivieren. Wenn sie es dann auch noch mit nur bei Eltern beliebten Büchern versuchen, machen sie es oft nur schlimmer und Bücher werden dann grundsätzlich abgelehnt.

Eltern, die es fast schon aufgegeben haben, ihre Kinder mit Büchern in Kontakt zu bringen, will ich erreichen. Ich will ihnen die Hoffnung vermitteln, dass sie ihre Kinder mit den richtigen Inhalten doch noch zum Lesen motivieren können.

Pädagogisch wertvoll ist langweilig?

Es mag sein, dass viele pädagogisch wertvolle Kinderbücher bei Eltern beliebt und bei Kindern unbeliebt sind, aber das ist kein Gesetz, das für alle Kinderbücher gilt. Auf die Vermittlung von moralischen Werten muss man als Autor nicht verzichten, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Die Kunst ist es, eine pädagogisch wertvolle Geschichte so zu erzählen, dass sie nicht belehrend rüberkommt.

Moralische Werte vermittelt man meiner Meinung nach nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern durch spannend erzählte Beispiele, ganz im Sinne des show, don’t tell. Dabei sollte man keine allzu abgedroschenen Klischees verwenden wie z.B. den Saulus, der stets zum Paulus mutiert. Wenn schon sehr junge Leser ein Klischee erkennen und als abgedroschen empfinden, ist das kein gutes Zeichen für ein Buch.

In meinen Geschichten liegen mir die Werte Familie, Freundschaft, das Leben und unsere Umwelt besonders am Herzen, da sie in unserer auf Konsum und grenzenloses Wachstum ausgerichteten Wegwerfgesellschaft am meisten bedroht sind.

Erfahrungen mit dem Buchverkauf

Kinderbuch

Anfang März 2013 erschien “Die Reise nach Himmelblau” als Kindle-eBook und im April desselben Jahres als Taschenbuch. Der Verkauf der Taschenbuchausgabe erfolgte im eigenen Online-Shop. Das Buch hatte eine ISBN und war im Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) gelistet. Es konnte dort von jedem Buchhändler gefunden und bestellt werden, zumindest theoretisch.

Der Verkauf des eBooks lief ganz gut an, das Taschenbuch jedoch wurde so gut wie gar nicht gekauft. Meine Vermutung war, dass die Kunden Bücher entweder im Buchhandel oder im gewohnten Online-Shop ohne Versandkosten kaufen wollten. Von Buchhändlern erfuhr ich, dass sie ihre Bücher lieber bei ihren gewohnten Zwischenhändlern, den Barsortimenten, bezogen.

Das Dilemma war, dass ich mir keinen kostenlosen Versand leisten konnte und auch als ich vorübergehend kostenlosen Versand in meinem Shop anbot, wurde er kaum besucht. Gegen die Dominanz von Amazon half auch keine Suchmaschinenoptimierung meiner Webseite.

Beim klassischen Buchhandel war das Problem, dass ich mir den bei Barsortimenten üblichen Rabatt von mindestens 50 % nicht leisten konnte, ohne Verluste zu machen. Ich steckte in einer Sackgasse.

Erfolg bei Amazon

2014 öffnete sich mir plötzlich eine Alternative zum normalen Buchhandel. Über Amazon Createspace konnte ich ein gedrucktes Buch endlich bei Amazon mit allem verkaufen, was ein Kunde wollte: schnelle Lieferung, Prime, kostenlosen Versand. Und auf einmal stiegen die Verkaufszahlen.

Doch so erfolgreich meine Verkäufe bei Amazon liefen, so schlecht blieben sie in der restlichen Buchwelt.

Verlag Karim Pieritz wird geboren

Eigentlich hatte ich das Thema Buchhandel schon für mich abgeschlossen, da brachte mich eine Buchhändlerin auf die Idee, meine Bücher als Sammelbände anzubieten. In der Form konnte ich meine Kinderbücher zu einem etwas höheren Preis verkaufen und ohne Verlust auch den Barsortimenten anbieten.

Doch ein Barsortiment nimmt nicht jeden Kleinverlag auf, schon gar nicht, wenn man nur seine eigenen Bücher anbietet. Und so war es eine glückliche Fügung, dass ich Ende 2015 / Anfang 2016 zwei Autoren für meinen Verlag gewinnen konnte. Jetzt war ich kein reiner Selbstverleger mehr.

Ich bot meine Titel den beiden größten Barsortimenten Libri und KNV an und sie nahmen sie in ihr Sortiment auf. Kaum waren meine Bücher über die Zwischenhändler im Buchhandel verfügbar, explodierten die Verkaufszahlen. Ich musste mich an immer häufigere und höhere Bestellungen von den Barsortimenten gewöhnen – speziell vor Weihnachten.

Weniger ist mehr

Der Erfolg meiner Kinderbücher und auch meines neuen Jugendbuches führten schnell zu einer höheren Arbeitsbelastung in meinem Teilzeit-Job als Verleger. Ich musste dringend Prioritäten setzen und mich von Dingen verabschieden, die zu wenig Nutzen brachten. So verabschiedete ich mich schon letztes Jahr von meinem Online-Shop, denn alleine schon der Aufwand, eine rechts-konforme AGB zu pflegen, war immens. Bei nur einem Käufer alle zwei Monate war hier der Sinn schon seit mehreren Jahren kaum erkennbar. Die Kunden wollen ihre Bücher eben im Buchladen oder online bei Amazon oder Thalia kaufen.

Viel Arbeit macht auch die Pflege meiner Newsletter-Datenbank. Es gab eine Zeit, da hatte ich fast 2000 Abonnenten, doch nur ca. 40 sahen ihn sich überhaupt an. Da ab Mai 2018 eine neue EU-Richtlinie in Kraft tritt, stand ich vor der Wahl: sehr viel Arbeit investieren oder den Newsletter einstellen. Ich entschied mich für Letzteres.

Auch bei einigen sozialen Netzwerken war ein Nutzen für mich nie erkennbar gewesen, das galt besonders für Google Plus und Twitter. Hier war die Reichweite stets gleich Null. Viel mehr Spaß macht die Arbeit mit Instagram, hier kann ich noch jemanden erreichen, seit meinem Jugendbuch sogar leibhaftige Leser. Das ist eine völlig neue Erfahrung!

Die durch diese Einsparungen gewonnene Zeit investiere ich in die Fortsetzung meines Jugendbuches und mit etwas Glück kann ich das Buch bei meiner nächsten Schreibreise im September fertigstellen.

Danksagung

Alle sechs Bände der Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer

Dass meine Kinderbücher existieren, verdanke ich meinem Sohn, denn er wollte mit 4 Jahren spannende und lustige Abenteuer erzählt bekommen. Er hat aber nicht nur aufmerksam zugehört, er hat auch hinterfragt und kritisiert. Außerdem hat er konstruktiv mitgewirkt, so hat er z.B. die Riesen-Schmetterlinge erfunden.

Dank gebührt auch meiner Frau, denn nur durch ihren Rückhalt war es mir möglich, mir meinen lange gehegten und fast vergessenen Traum vom Schreiben und Veröffentlichen eines Buches zu verwirklichen. Sie ist es, die mich immer wieder zu mehr anspornt, als ich zunächst liefere. Ohne ihre ehrliche Kritik wäre die Handlung meiner Bücher unverständlicher, weniger spannend und die Charaktere wären weniger glaubwürdig.

Ich möchte auch den Teilnehmern des Writers Coaching-Kurses, den ich seit 2013 besuche, danken, denn in diesem Kurs habe ich viel über das literarische Schreiben gelernt, das ich zuvor nicht gewusst habe.

Ich danke auch meinen Käufern, die besonders in der Anfangszeit keine Vorurteile gegenüber einem Selbstverleger hatten und meinen Büchern dennoch eine Chance gaben. Nur ihre Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen, ließ mich überhaupt einen einzigen Käufer finden.

Zu guter Letzt danke ich auch meinen jungen Lesern und Zuhörern, die mich durch ihr Feedback über ihre Lehrer, Eltern, in Amazon-Rezensionen oder direkt bei Lesungen motiviert haben, weiterzumachen und meine Kinderbuch-Reihe abzuschließen. Ohne Euch gäbe es heute keine spannenden Kinderbücher.

Lesung in einer Berliner Grundschule
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Empfehlung Jugendbuch Schreiben

Jugendbuch-Reihe für 12-jährige Lesemuffel

Geheimnisvolle Jagd

Band 1Band 2Band 3 (ab 14)
Jugendbuch ab 11 JahrenJugendbuch ab 12 JahrenJugendbuch ab 13 Jahren

Sind Lesemuffel hauptsächlich Jungen?

Nach unseren Erfahrungen bei Lesungen mit anschließendem Buchverkauf sind Mädchen viel öfter unter den Zuhörern und Käufern als Jungen. Eltern von Mädchen beschäftigen sich daher vermutlich weniger mit der Frage nach der Lesemotivation. Eltern von “lesefaulen” Jungen hingegen fragen sich, wie sie ihren Lesemuffel zum Lesen bringen können.

Wir glauben, dass viele Jungs nur deshalb selten lesen, weil es für sie kaum ansprechende Angebote gibt. Zudem ist die multimediale Konkurrenz sehr groß. Wozu mühsam nach einem Buch suchen, wenn ein cooles Handyspiel in wenigen Minuten installiert ist? Bücher für Jungs, die nicht gerne lesen, sind daher schwer zu finden.

Wir wollen Jungen zum Lesen motivieren. Um das zu erreichen, nutzen wir verschiedene Stilmittel.

  • Jugendbuch-Reihe für 12-jährige Lesemuffel
    Jugendbuch-Reihe ab 12 Jahren

Eine Junge als Ich-Erzähler

Die Story wird von einem jugendlichen Ich-Erzähler erzählt, dadurch können Jungen sich leicht mit dem Helden identifizieren. Der 13-jährige John hat genau die Probleme, die ein Junge in der Pubertät hat. Er will auf seine Mitschüler cool wirken und dazu gehören. Als er von älteren Mitschülern gemobbt wird, gerät sein Leben aus den Fugen. Im Internat, in das ihn seine Eltern daraufhin stecken, beobachtet er ähnliche Situationen wie zuhause, doch nun greift er ein. Jungen lieben es, Helden zu sein, was ihre Begeisterung für Superhelden-Geschichten zeigt. In unserem Buch können sie miterleben, wie “normale” Teenager zu Helden werden. Ihre Superkräfte erarbeiten sie sich im Laufe der Zeit durch mutiges und gewissenhaftes Handeln.

Eine spannende Handlung ist die beste Lesemotivation

Das spannende Abenteuer bietet alles, was ein Jungenherz höher schlagen lässt: ein “Quanten-Tablet” mit einer künstlichen Intelligenz, ein unsterblicher Ritter, ein Lehrer, der finstere Pläne ausheckt,  böse Mitschüler, denen man lieber nicht bei Vollmond begegnet, schöne Mädchen in Not, ein geheimnisvolles Rollsiegel aus biblischer Zeit, eine Reise in ein digitales Universum und viele Rätsel, die gelöst werden müssen.

Leser-Feedback

Im direkten Gespräch, per E-Mail, über soziale Netzwerke und Rezensionen (siehe auch oben) erreicht uns viel positives Feedback.

Ein Leser zu Band 2: Eine Sci-Fi-Geschichte mit rasender Action, überraschenden Wendungen, sympathischen Helden, irren Bösewichten und sehr gelungenen Dialogen.

Die Jugendbücher werden von unseren Lesern gerne für Buchvorstellungen und in Vorlesewettbewerben verwendet, sie landen immer wieder auf Platz 1 in verschiedenen Kategorien bei Amazon.

Im Buchladen um die Ecke

Kaufen Sie unsere Bücher in Ihrem Lieblings-Buchladen oder bestellen Sie sie mit kostenlosem Versand in Ihrem bevorzugten Online-Shop:

Amazon Thalia Hugendubel Weltbild

Als Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen (Infos).

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Jugendbuch Kinderbuch Persönliches Verlag

Erlebnisbericht von der Buch Berlin 2017

Vom anstrengenden Aufbau …

Es war ein verregneter Freitag morgen, an dem ich am liebsten im Bett geblieben wäre. Glücklicherweise war der Verkehr auf der Stadtautobahn verblüffend gut und so kam ich pünktlich bei der Ausfahrt Grenzallee an. Ab hier führten nur noch Schlangenlinien durch die bekannte Megabaustelle.

Buch Berlin Location Estrel
Buch Berlin Location Estrel

Als ich im Estrel ankam, begann der Kampf um einen Kofferwagen. Irgendwo am Wegesrand hatte jemand einen stehenlassen und ich ergriff meine Chance. Als ich mit vollem Wagen dann kurz vor dem Ziel war, musste ich mich noch in einen super winzigen Mini-Fahrstuhl quetschen. Als Location für eine Buchmesse mit viel Warenverkehr sind diese Räumlichkeiten eigentlich nicht geeignet.

Dann begann ich mit dem Aufbau, aber leider fehlten die Tischnummern, sodass erst einmal jeder da aufgebaut hat, wo es halbwegs dem Plan entsprach. Ein Standnachbar wies mich glücklicherweise rechtzeitig darauf hin, dass ich am falschen Platz aufbaue und so konnte ich den Fehler schnell korrigieren.

… zum phänomenalen Messe-Beginn

Karim Pieritz am Stand bei der Buch Berlin 2017
Karim Pieritz am Stand bei der Buch Berlin 2017

Nach dem Aufbau blieb nicht viel Zeit, denn jetzt kamen schon die ersten Besucher. Ich hatte selten so viel Action an meinem Kinderbuch-Stand, das war cool!

Da ich am Vormittag alleine war, war mein Stand während der Lesungen nur von meinem Lese-Bärchen beaufsichtigt, doch dieser Job war für ihn ein wenig zu stressig. Glücklicherweise sprangen nette Standnachbarn ein – vielen lieben Dank dafür!!!

Meine erste Jugendbuch-Lesung

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel (Jugendbuch)
Der Bestseller an unserem Stand

Den Leseraum für meine erste Lesung zu finden war eine Herausforderung. War der “Sprecherraum” wirklich der “Leseraum”? Ja, er war es! Meine Jugendbuch-Lesung war rappelvoll mit 10-Jährigen, die gespannt meiner Abenteuergeschichte lauschten. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Schüler so gut mit Taschengeld versorgt waren und mir im Anschluss zum Stand folgen würden, um mir das Jugendbuch förmlich aus den Händen zu reißen. So gingen schon am Vormittag etliche Jugendbücher über den Tisch.

Diese Lesung war meine erste Lesung aus dem neuen Jugendbuch vor Kindern im passenden Alter und für mich daher besonders aufregend und spannend. Es war toll, die Reaktion der Jugendlichen live zu erleben. Der Humor im Buch kommt an und ich konnte zahlreiche Jungen und Mädchen schmunzeln und kichern sehen. Besonders interessant war, dass speziell 10-11-jährige Mädchen ganz verrückt nach dem Abenteuer des 13-jährigen John sind, der ohne Handy in ein Internat abgeschoben wird. Diese Vorstellung ist offenbar so grauenvoll, dass jeder Zuhörer nun wissen möchte, ob John das heil übersteht! 🙂

Kinderbuch-Reihe “Leuchtturm der Abenteuer”

Später folgte eine Kinderbuch-Lesung, die im Leseraum 2 stattfinden sollte. Mich begleitete vom Stand eine ganze Schulklasse, doch auch der Sprecherraum 2 war rappelvoll und meine mitgebrachte Klasse fand leider keinen Platz.

Am Nachmittag kam dann meine Frau zur Unterstützung. Für die restliche Messezeit war ich nicht mehr alleine, besten Dank dafür an meine bessere Hälfte 🙂

Die Lesungen am Freitag Nachmittag waren nur mäßig bis gar nicht besucht und so ging ein sehr aufregender erster Tag zu Ende.

Buch Berlin 2017
Buch Berlin 2017

Samstag

Am Samstag war der erste reguläre Messetag. Wir hatten viele Besucher, die uns gezielt aufsuchten und die uns vom letzten Jahr kannten.

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir der 8-jährige Junge im “Rolli” (so nannte er sein Gefährt), der sich schon ein Jahr lang auf den Besuch gefreut hat. Er hatte – wie viele – das Kinderbuch-Bundle vom letzten Jahr gekauft. Jetzt freute er sich riesig auf die drei Fortsetzungen, die er alle mitgenommen hat.

Wir hatten viele nette Gespräche mit Besuchern, die großes Interesse an Abenteuergeschichten hatten.

Lesung auf dem Leseschiff

Ich hatte am Samstag nur eine Lesung und die war auf dem Leseschiff, doch da hatte sich fast niemand hin verirrt.

Buch Berlin 2017 Leseschiff
Buch Berlin 2017 Leseschiff

Lucy van Org las vor mir und so ging ich schon zu ihrer Lesung , die übrigens echt lustig war!

Buch Berlin 2017 Luci van Org auf Leseschiff
Buch Berlin 2017 Luci van Org auf Leseschiff

Ich hatte gehofft, dass ihre Zuhörer vielleicht auch zu meiner Lesung bleiben, doch die Erwachsenen düsten allesamt mit ihr zusammen ab.

Zuvor hatten wir am Stand einem Jungen und einem Mädchen von meiner Lesung auf dem Schiff erzählt. Beide waren mit ihren Müttern erschienen, was mich unendlich glücklich gemacht hat! Danach kauften sie am Stand auch noch das Buch 🙂

Sonntag

Der Sonntag verlief dann zunächst sehr ruhig, obwohl die Messe in der Abendschau erwähnt worden war. Ganz unerwartet gab es ab 16 Uhr dann noch einmal viele Besucher und Käufe. Eine Ausstellerin nahm gleich meine ganze Kinderbuchreihe auf einmal mit. Oft generieren wir ja untereinander sehr viel Geschäft 🙂

Als ich dann kurz vor Schluss noch von einem Reporter vom Deutschlandradio Kultur interviewt wurde, war das der krönende Abschluss. Leider hat er mein Interview nicht verwendet.

Wir haben mehr Bücher verkauft, als auf allen Messen und Verkaufsständen zuvor! Es war schön, nette Kollegen und treue Standbesucher wiederzusehen und daher sind wir mit der Buch Berlin 2017 sehr happy!

Auch das Programm für Kinder war sehr schön. Mein 10-jähriger Sohn war speziell vom Manga-Kurs sehr begeistert.

Vielen Dank an die Organisatoren der Buch Berlin für die tolle Messe, speziell an Steffi!

Steffi mit Lese-Bärchen bei der Buch Berlin 2017
Steffi mit Lese-Bärchen bei der Buch Berlin 2017

Insgesamt habt ihr eine super Leistung vollbracht und wir kommen nächstes Jahr wieder.

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Empfehlung Jugendbuch Kinderbuch

Coole Kinderbücher für Jungs

Hinweis zu den Bücher-Links zu Amazon, Thalia u.a.:

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Über Spannung, Glaubwürdigkeit, Identifikation und Lesealter

Kinderbücher vermitteln wichtige Werte, machen Mut, sind lehrreich, motivieren zum Lesen oder beschleunigen das Einschlafen. Das wären schon genug Gründe, sich ein gutes Kinderbuch zu besorgen, aber als mein Sohn mit 4 Jahren immer wieder neue Gutenachtgeschichten erzählt bekommen wollte, war das der entscheidende Auslöser für mich und ich ging mit ihm auf die Suche nach interessanten Büchern.

Doch die zahlreich für diese Altersgruppe vorhandenen Geschichten über ängstliche Häschen und andere freundliche Waldbewohner wollte er nicht mehr hören. Versuche, solche Geschichten dennoch vorzulesen, scheiterten. Mein Sohn wollte spannende und lustige Abenteuergeschichten hören. Schon Kleinkinder entwickeln Vorlieben und lassen sich nicht alles Beliebige unterjubeln. Je älter die Kinder werden, desto schwerer wird es, sie zu einem Buch zu überreden.

Die Suche nach coolen Büchern für Jungen ging weiter. Doch irgendwie musste ich die unglaubliche Vielzahl an Titeln filtern und ich überlegte mir Eigenschaften, die ein gutes Kinderbuch für einen Jungen meiner Meinung nach erfüllen sollte.

Spannung und Glaubwürdigkeit im Kinderbuch

Spannung entsteht durch offene Fragen am Ende einer Szene. Das gilt allgemein für jede belletristische Literatur und damit auch für Kinderbücher. Gibt es keine offene Frage, kann man auch aufhören zu lesen. Solche Bücher sind das Gegenteil von spannend, sie sind langweilig.

Auch eine unglaubwürdige Handlung kann bei kleinen Zuhörern Frust auslösen. Wieso verträgt sich Pupsihoppelhas mit Knautschiflauschbär wieder, nachdem er ihm immer wieder seine Trinkflasche heimlich leer getrunken hat? Pupsihoppelhas hat doch allen Grund, sauer zu sein und sich ein wenig zu revanchieren!

In einem guten Kinderbuch muss es dem Autor gelingen, eine für die Zielgruppe spannende Handlung aufzubauen, zu halten und am Ende aufzulösen. Dafür muss sich der Autor in den Protagonisten hineinversetzen und mit ihm fühlen, nur dann kann sich der Leser ebenfalls mit ihm identifizieren. Dann werden die Sorgen und Ängste des Protagonisten zu den eigenen und die offenen Fragen des Helden werden auch für den Leser bedeutsam.

Identifizierung mit dem Helden

Für Spannung und Glaubwürdigkeit ist die Identifikation mit dem Helden unverzichtbar. Wer interessiert sich schon für die Handlung, wenn ihm die Charaktere egal sind?

Als Leser fällt es leichter, sich in Helden hineinzuversetzen, die einem ähneln. Den Autoren geht es beim Schreiben ähnlich, daher schreiben männliche Autoren meist aus der Sicht eines Mannes und weibliche aus Sicht einer Frau.

Dieser Logik folgend müsste das perfekte Kinderbuch von einem Kind geschrieben werden. Da Kinderbücher aber in der Realität meist von Erwachsenen geschrieben werden, könnte die Identifikation mit dem Helden für Leser und Autor wenigstens durch das Geschlecht erleichtert werden. Ein männlicher Autor schreibt dann aus Sicht eines Jungen und eine Autorin aus Sicht eines Mädchens.

Ein Gegenbeispiel

Dass es auch andersrum geht, hat Joanne K. Rowling in ihrem Kinderbuch-Bestseller Harry Potter bewiesen – und das mit großer Glaubwürdigkeit. Ich kenne keinen Jungen, der sich nicht mit Harry identifizieren kann, nur weil er ihm nicht abkauft, ein Junge zu sein. Es ist eine wahre Kunst, sich gedanklich in das andere Geschlecht zu versetzen. Ich kann mich als Autor sehr gut in den kleinen Jungen, der ich mal war, zurückversetzen, aber ich kann mich nur schwer in ein Mädchen hineindenken, insbesondere, wenn es eine Prinzessin sein soll. Die Mädchen, die in meinen Büchern vorkommen, sind nicht ohne Grund cooler und frecher als Mädchen, die nur von ihrem Traumprinzen auf dem Ponyhof träumen. In meinem aktuellen Jugendbuch habe ich aus diesen Gründen einen männlichen Ich-Erzähler gewählt.

Das Lesealter

Das Alter des Kindes spielt eine große Rolle bei der Buchauswahl. Verlage ordnen ihre Bücher nach Lesefähigkeit, Wortschatz und Komplexität der Handlung dem Lesealter zu.

Auch der Stil, z.B. bezüglich der Anzahl der Szenenwechsel und Handlungsstränge, der Länge der Sätze und verwendeten Worte, ist wichtig für die Zuordnung. Für Ironie haben die Kinder erst ab ca. 9 Jahren ein Verständnis.

Kinderbücher von 0 – 6 Jahren

Diese Kinder benötigen sehr fröhliche Texte mit einfacher Handlung und vielen Bildern. Hier stehen Alltagssituationen im Mittelpunkt, die die Kinder bewegen, z.B. der erste Zahnarztbesuch. Ziel ist es, den Kindern das Gefühl zu vermitteln, dass sie mit ihren Ängsten nicht alleine sind und dass sie die Herausforderungen meistern können.

Kinderbücher von 6- 8 Jahren

Bei Leseanfängern sind kurze Hauptsätze mit einfachen Worten wichtig, jedoch muss zwischen Schulbüchern und Kinderbüchern unterschieden werden. Schulbücher helfen im Unterricht beim Lesen lernen, sie sind Pflichtlektüre und bewusst nicht sehr spannend. Die Handlung soll nicht ablenken.

Kinderbücher hingegen können durch eine spannende Handlung zum freiwilligen Lesen motivieren. Das ist eines der wichtigsten Ziele, die ich mit meiner Leseanfänger-Reihe erreichen will. Bilder sind für diese Altersgruppe auch noch wichtig.

Unter 8 Jahren ist die detaillierte Darstellung von Gewalt tabu. Tragische Ereignisse sollten schon geschehen sein und nicht in der laufenden Handlung passieren.

Kinderbücher von 9-11 Jahren

In Büchern für fortgeschrittene Leser kann der Textanteil dominieren, Bilder werden weniger wichtig (aber nicht völlig). Im Mittelpunkt des Lese-Erlebnisses steht die eigene Phantasie.

Es sind mehrere Handlungsstränge erlaubt und der verwendete Wortschatz wird größer. Ironie und schwarzer Humor wird von den Lesern jetzt verstanden. Bilder sind für diese Altersgruppe auch noch wichtig.

Tragische Ereignisse können jetzt auch in der laufenden Handlung geschehen. Beispiel: Der Leser lernt den sympathischen Vater von Timm Thaler noch kennen. Als er durch einen vermeintlichen Unfall stirbt, verliert der Leser ihn quasi mit. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 10 Jahren.

Ein Film, der sich nicht an diese Regel hält, ist Star Wars Episode 4. Der Zuschauer lernt Onkel und Tante von Luke Skywalker noch kennen. Am Ende liegen ihre verkohlten Skelette am Boden und Luke muss sie begraben. Der Film ist ab 6 Jahren und diese Szene ist für jüngere Zuschauer nur schwer verdaulich. Glücklicherweise ist Luke schon ein junger Erwachsener und die Handlung spielt in einer anderen Galaxis, das hilft bei der Abgrenzung.

Für Kinder unter 11 Jahren ist ein Happy End am Ende Pflicht, ein offenes Ende ist Tabu.

Kinderbücher ab 12 Jahren

Pubertierende Leser empfinden das Handlungsmotiv, dass ein Junge ein Mädchen erobern will (oder umgekehrt), als spannend. Das Love Interest hält Einzug in die literarische Welt eines Teenagers und so wandelt sich das Kinderbuch zum Jugendbuch.

Kinderbücher unterscheiden sich nicht nur beim Thema Erste Liebe vom Jugendbuch, auch die Gewalt spielt eine stärkere Rolle. Bei vielen Jugendbüchern steht der Überlebenskampf in einer feindlichen Umwelt im Mittelpunkt, dabei wird Gewalt sehr detailliert gezeigt. In Jugendbüchern sterben wichtige Bezugspersonen und Mentoren (Eltern, ältere Geschwister, beste Freunde, Lehrer) von Kapitel zu Kapitel (z.B. in Die Bestimmung oder Die 100, beide ab 14 Jahren). Eine derart chaotische Welt wäre für jüngere Leser beängstigend.

Schwierige Themen im Jugendbuch

In Jugendbüchern werden auch schwierige Themen behandelt, die in Kinderbüchern nur selten thematisiert werden, z.B. Mobbing. Bei meinem aktuellen Jugendbuch mit einem 13-jährigen Helden fiel mir die Festlegung der Leser-Zielgruppe schwer.

Es gibt die ungeschriebene Regel, dass Leser von Kinder- und Jugendbüchern meist 2 Jahre jünger als die Helden der Bücher sind (siehe unten das Beispiel Harry Potter). Nach dieser Regel wäre das richtige Lesealter für mein Jugendbuch ab 11 Jahren. Da ich in dem Buch auch schwierige Themen wie Mobbing und Fanatismus behandle und ähnliche Bücher ab 12 Jahren empfohlen werden, habe ich auch für mein Buch das Lesealter offiziell auf ab 12 Jahren festgelegt.

Jedoch haben sich Testleser von 9 bis 14 Jahren positiv über das Buch geäußert. Daher denke ich, dass es auch von jüngeren Lesern gelesen werden kann, allerdings werden 10-Jährige einige Dinge darin nicht verstehen. Interessanterweise haben meine jüngeren Testleser keine Verständnisprobleme beklagt. Sie haben die in meinen Augen problematischen Stellen einfach überlesen und die Haupt-Handlung blieb für sie verständlich.

Das Lesealter am Beispiel Harry Potter

Die Harry-Potter-Bücher halten sich sehr gut an die Regel, dass die Leser meist 2 Jahre jünger als die Helden sind. Der erste Band, in dem Harry 11 Jahre alt wird, ist sehr gut für 9-Jährige geeignet. Harrys Alter entspricht übrigens immer der Formel Bandnummer + 10.

In Band 4 (Harry ist 14) gibt es am Ende einen Todesfall, zudem spielt das Thema Eifersucht eine Rolle. Mit diesen Themen können 12-jährige Leser gut umgehen, die Bücher wandeln sich langsam zu Jugendbüchern.

In Band 5 ist Harry 15 Jahre alt, zudem ist das Buch mit über 1000 Seiten sehr umfangreich. Vom Stil ist es auch ein Thriller, damit ist das Buch definitiv kein Kinderbuch mehr. Speziell Harrys Probleme mit psychischen Übergriffen durch Voldemort und den Dingen, die er mit ansehen muss (z.B. den Tod seines Patenonkels), eignen sich nicht für 11-jährige oder jüngere Leser.

Die Verlagsempfehlungen passen nicht immer

Der Verlag empfiehlt Band 5 für Leser ab 10 Jahren, was meiner Meinung nach falsch ist. Am Ende sollten immer die Eltern entscheiden, ob ein Buch für ihr Kind geeignet ist, denn das ist sehr individuell und von persönlichen Vorlieben des Kindes abhängig. Ich empfehle den Eltern, gemeinsam mit ihrem Kind in das Buch zu schauen und die Leseprobe zu lesen.

Als die Harry-Potter-Bücher (vor genau 20 Jahren) veröffentlicht wurden, konnte eine Generation mit ihnen aufwachsen. So konnten sich die Leser mit ihren Helden zusammen weiterentwickeln. Heute kann jedes Kind alle Bücher auf einmal konsumieren und das sollte man sich als Eltern gut überlegen.

Mein Sohn hatte mit 9 Jahren schon mit Band 2 große Probleme, weil Harry darin unheimliche Stimmen hört und weil alle anderen im Buch das auch seltsam finden. Er hat das Buch von sich aus wieder weggelegt und wenn ein Kind so etwas tut, sollte man das respektieren, auch wenn man selbst absoluter Fan ist und seine Freude an den Büchern mit seinem Kind teilen will.

Die Wünsche meines Sohnes

Mein Sohn hat sich mit ca. 4-8 Jahren actionreiche, spannende und lustige Abenteuergeschichten gewünscht. Viele dieser Abenteuer habe ich mir für ihn ausgedacht, doch einige Wenige fanden wir auch im Buchladen.

Dabei fiel mir auf, dass es fast immer Bücher zu Filmen oder TV-Serien waren. Ob LEGO Star Wars oder Ninjago – die coolen Abenteuergeschichten entdeckte mein Sohn zuerst im Fernsehen. Die Bücher waren dann meist Nachschlagewerke mit Hintergrundinformationen zu den Minifiguren.

Die zweite Auffälligkeit war, dass er Geschichten mit Superhelden spannend fand. Ein Held mit besonderen Fähigkeiten stellt sich mutig einem übermächtigen Bösewicht entgegen und rettet die Welt.

Die Auswahl an Büchern, die ihn interessierten, war jedoch sehr bescheiden.

Ideale coole Kinderbücher

Als mein Sohn 10 Jahre alt war, gab es für ihn glücklicherweise mehr Auswahl an spannenden Büchern für Jungen. Aus dem großen Angebot wählte mein Sohn nach konkreten Vorgaben.

So war sein ideales Buch ein Comic-Roman. Die Bilder durften aber nicht zu perfekt sein, also nicht, wie in einem echten Comic. Es sollten Skizzen sein, die wie selbst gezeichnet aussehen.

Die Ich-Perspektive aus Sicht eines Jungen ist die erste Wahl und die Sicht des Helden darf nicht überschritten werden (also kein auktorialer, allwissender Erzähler)! Die Charaktere sollen “normale” Typen sein und gerne mal einen Fettnapf mitnehmen.

Als Handlung interessierten ihn Themen aus Schule und Familie, gerne mit mehreren Handlungssträngen. “Die drei Fragezeichen” waren ihm zu eingleisig und daher langweilig. Ich interpretiere das so, dass er klassische Krimis weniger mochte, sondern lieber Thriller, wo der Held von einem Abenteuer zum nächsten jagt.

Ich konnte ihm einen Klassiker näherbringen, in dem die Heldin ein Problem nach dem anderen lösen muss: den Zauberer von Oz. Diese Abenteuergeschichte fand er ganz toll. Er fand, dass Dorothy eine mutige Heldin war, die viele interessante Orte auf ihrer langen Reise besuchte.

Coole Kinderbücher für Jungen

Coole Kinderbücher für Jungs
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Jungen lieben es, Helden zu sein, z.B. bei der Rettung entführter Freunde oder im Kampf gegen Bösewichte. Diese Themen finden sich in allen meinen Büchern wieder. Wichtig war mir, dass sich die Jungen mit den Helden identifizieren können, daher beginnen sie ihre Abenteuer als “normale” Kinder ohne besondere Kräfte.

Ich habe das große Glück, dass mein Sohn die Abenteuer, die ich mir ausdenke und die ich cool finde auch cool findet. Ich konnte ihn schon in jungen Jahren zum Lesen begeistern und auch meine neuen Geschichten liest er gerne.

Auf meine neuen Bücher hat er großen Einfluss und gemeinsam feilen wir an der Handlung. Er ist für mich die wichtigste Inspirationsquelle und der strengste Kritiker.

Kinder- und Jugendbücher
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Andere Kunden kauften auch

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel (Jugendbuch)
Jugendbuch bei Amazon

Wenn ein neues Buch ein paar Wochen bei Amazon und in anderen Shops wie Thalia und Weltbild verkauft wird, wird einem Käufer auf der Produktseite gezeigt, was Käufer des Buches noch gekauft haben. Diese Bücher sind sehr interessant, denn aus ihnen geht hervor, ob ein Buch von der richtigen Zielgruppe gefunden wird. Umgekehrt wird das Buch auch bei diesen Büchern angezeigt, was die Sichtbarkeit weiter erhöht.

Für meinen Bestseller Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel werden aktuell folgende Titel in den Shops unter “Kauften auch” aufgeführt:

Amazon:

Thalia:

Weltbild:

Oft hier gesucht (Link zu Amazon):

Weitere Tipps

Mit 10 Jahren war mein Sohn ein begeisterter Leser dieser Buchreihen, die allesamt seine Kriterien erfüllen:

Diese Kinderbücher fand mein Sohn damals cool. Das lässt sich natürlich nicht auf jeden Jungen übertragen, denn jedes Kind ist ein Individuum mit eigenen Vorlieben. Es gibt zwar Muster, die für die meisten Jungen gelten, doch letzten Endes entscheidet immer der Leser, ob ihm ein Buch gefällt.

Fragen Sie ihr Kind, was es in Geschichten spannend findet und was nicht. Stöbern Sie mit ihm in der Kinderbibliothek und wenn es sich für ein in Ihren Augen langweiliges LEXIKON entscheidet, dann akzeptieren Sie seine Meinung und freuen Sie sich, dass es überhaupt ein Ding mit zusammengeklebten Papierblättern interessant findet.

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Neuigkeiten zum Jugendbuch ab 12 Jahren

Die erste Rezension ist da!

Für mein neues Jugendbuch wurde die allererste Rezension geschrieben und ich freue mich riesig über die 5 Sterne!

Zitat: “Sie werden begeistert sein … er schreibt flüssig und fesselnd, mit viel Hintergrundwissen und Fantasie. Ich fand das Buch außergewöhnlich …”

Wenn Ihr das Buch mittlerweile gelesen habt, würde ich mich auch über Euer Feedback sehr freuen. Schickt es mir per E-Mail oder als Rezension bei Amazon.

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Die Gefahren des Internets für Schüler

Seit meiner Jugend bin ich begeisterter Computer- und Internet-Fan. Ich erinnere mich noch gut, wie geschockt ich war, als ich erkannte, dass die ständigen Abstürze meines Amigas von einem Virus stammen. Damals habe ich gelernt, dass der Austausch von Datenträgern und der Kontakt zum Internet mit Gefahren verbunden ist. Als Vater eines 9-jährigen Sohnes ist mir das heute noch bewusster.

Die Risiken für Kinder im Internet sind vielfältig und verbergen sich an unerwarteten Stellen. Die harmlose Whatsapp-Gruppe kann sich zum Mobbing-Albtraum wandeln und der ungezwungene Chat in einer Spiele-App kann schlimme Folgen haben.

Öffentliche Profile bei Instagram

Ich schaue mir die Profile meiner “Herzchen-Geber” an, um zu ermitteln, ob ich die richtige Zielgruppe erreicht. Dabei habe ich erstaunt bemerkt, dass sehr viele Jugendliche öffentliche Profile haben, die für jeden im Internet einsehbar sind. Die meisten dieser öffentlichen Profile stammen von Mädchen. Eine Tochter von Freunden hatte auch ein öffentliches Profil und ich konnte sie durch eine Mail mit einer (hoffentlich nicht allzu oberlehrerhaften) Erklärung zur Wandlung in ein privates Profil bewegen (wie das geht: siehe hier). Bauchschmerzen bereitete mir, dass ihr schon ein dubioser Typ aus einer anderen Stadt folgte, der “eine Freundin sucht”.

Risiko-Aufklärung im Jugendbuch

Um weitere Jugendliche, die öffentlich Fotos bei Instagram posten, zu diesem “Klick für mehr Sicherheit” zu bewegen, hilft kein Vortrag mit erhobenem Zeigefinger. Das Gehirn eines Teenagers schaltet bei langweiligem Blabla schnell auf Durchzug. Im schlimmsten Fall provoziert man eine Trotzreaktion.

In meinem Jugendbuch halte ich keinen Vortrag, sondern erzähle eine spannende Geschichte, bei der ich ganz nebenbei auf die Risiken durch bestimmte Verhaltensweisen im Internet oder im Umgang mit Medien aufmerksam mache.

Ein Beispiel aus meinem Jugendbuch: Ein Mädchen postet öffentlich freizügige Bilder von sich und ihrer älteren Schwester und lenkt dadurch die Aufmerksamkeit eines Stalkers auf ihre Schwester. Mit einer einfachen Google-Bildersuche findet der Mann ihre Schule und lauert ihr auf. Das Ergebnis: Die Eltern schicken die Mädchen auf ein Internat, auf dem es kein Internet gibt.

Ein anderes Beispiel: Eine intelligente App manipuliert zwei Jungen geschickt dazu, sich auszuziehen. Die App behauptet sehr glaubhaft, dass sie nur dadurch einem Mädchen in Not helfen können. Die Jungen lassen sich auf das sehr gut begründete “Ritual” ein. Am Ende zeigt sich, dass sie von der App reingelegt wurden – und ein heimlicher Beobachter hat sie dabei auch noch gefilmt!

Die Qualen, die meine Helden durch ihren Leichtsinn erleiden, können jugendliche Leser durch eine Geschichte viel besser nachempfinden, als durch den einschläfernden Vortrag eines IT-Nerds.

Meine Helden verhalten sich jugendlich naiv und damit meiner Meinung nach vollkommen normal. Bezogen auf ein Jugendbuch mit pädagogischem Anspruch ist ihr Verhalten jedoch politisch nicht korrekt, zumindest bei oberflächlicher Betrachtung. In einem politisch absolut korrekten Jugendbuch hätten meine Helden keine öffentlichen Fotos gepostet und auch das seltsame Ritual abgelehnt. Sie wären ein “gutes Beispiel” für den Leser gewesen. Doch echte Jugendliche machen nun einmal Fehler und aus denen lernen sie. Vielleicht lernen auch meine Leser davon.

3 Klicks für mehr Privatshpäre

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In einer kurzen und super einfachen Anleitung, die ich auch bei Instagram poste, erkläre ich, wie man sein öffentliches Profil mit 3 Klicks in ein sicheres, privates Profil wandeln kann. Bitte teilt diese Anleitung an Eltern mit Teenagern bzw. macht das gemeinsam mit Euren Kindern.

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Spannendes Abenteuer-Jugendbuch

Ich habe als Jugendlicher die Indiana Jones-Filme geliebt. In meinem neuen Jugendbuch gibt es viele Bezüge zu den Filmen, doch spielt die Handlung in unserer Zeit und ich mixe die Genres. So treffen in dem Buch magische Artefakte aus biblischer Zeit auf moderne Quantencomputer und ein Engel erscheint in der Form eines Supporters einer intergalaktischen Hotline.
In meinem Jugendbuch greife ich auch aktuelle Themen auf. Mobbing spielt eine große Rolle und auch die Gefahren des Internets werden beleuchtet, allerdings nicht mit erhobenem Zeigefinger. Meine Helden sind nicht allwissend und verhalten sich normal und nicht politisch korrekt. Jugendliche machen Fehler und lernen daraus – vielleicht auch, wenn sie von den Fehlern anderer lesen.

Das neue Jugendbuch ist als schöne Hardcover-Ausgabe oder als günstiges eBook im Buchhandel ab sofort erhältlich, z.B. bei Amazon, Weltbild und Thalia! Für coole Jungen und Mädchen.

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