Buchvorstellung einer Schülerin (6. Klasse Gymnasium)

Buchvorstellung einer Schülerin (6. Klasse Gymnasium)

Eine Schülerin (Lea, 6. Klasse) hat eine Buchvorstellung mit meinem Jugendbuch in ihrer Schule gemacht und – wie die Bilder zeigen – unglaublich viel Arbeit investiert.

Buchvorstellung 6. Klasse Plakat (Jugendbuch ab 12 Jahren)
Buchvorstellung – Das Plakat von Lea, 6. Klasse

Wenn ich schreibe, dann weil es mir Spaß macht, mir eine spannende und lustige Geschichte auszudenken. Meine Helden werden in meiner Fantasie lebendig und erleben Abenteuer, die ich kaum selbst erleben kann oder will. Ich bin dann eher wie der 12-jährige Willy aus meinem Jugendbuch, der lieber über Weltraumreisen liest, als sie selbst zu erleben.

Wenn eine Geschichte fertig ist, macht es mir viel Freude, sie anderen zu erzählen und meine Begeisterung mit ihnen zu teilen. Das gelingt noch am Besten auf Lesungen, die mir immer viel Freude bereiten.

Schwieriger ist es, an Feedback der schweigenden Leserschaft zu kommen, die meine Bücher anonym irgendwo kaufen. Wohin verschwinden all die Bücher, vom Rollsiegel alleine 3000 Hardcover im letzten Jahr? Hat die Geschichte die jungen Leser begeistert, wie sie mich begeistert hat?

Gelegentlich bekomme ich eine Mail, eine Nachricht über Instagram oder eine Amazon-Rezension, worüber ich mich jedesmal sehr freue, aber die Fotos, die mir Lea geschickt hat, sind eine Besonderheit.

Buchvorstellung 6. Klasse Tablet (Jugendbuch ab 12 Jahren)
Buchvorstellung – Das Quantentablet, Lea, 6. Klasse

Es ist kein Wunder, dass Lea für ihre Buchvorstellung eine Eins bekommen hat. Vielen Dank an Lea für die tollen Bilder und dass ich sie hier zeigen darf, ich hab mich sehr gefreut!

Buchvorstellung 6. Klasse Rollsiegel (Jugendbuch ab 12 Jahren)
Buchvorstellung – Das Rollsiegel, Lea, 6. Klasse

Solches Feedback motiviert mich, weiter an der Fortsetzung zu arbeiten, die im Herbst erscheinen soll. Mit etwas Glück gibt es bald das Cover zu bestaunen – und es wird toll 🙂

Lesungen zum Kindergeburtstag in Berlin

Lesungen und andere Termine

Ist es nicht eine tolle Idee, Ihrem Kind zum Geburtstag eine Kinderbuch-Lesung vom Autor persönlich zu schenken? Nach vielen Lesungen für Kinder in Kitas, Schulen oder Bibliotheken erweitere ich mein Angebot auf Lesungen zum Kindergeburtstag und Wohnzimmerlesungen.

Kinderbuch-Lesung | Kindergeburtstag Lesung in Berlin
Kinderbuch-Lesung

Ich lese aus meiner Kinderbuch-Reihe „Leuchtturm der Abenteuer“ für 5- bis 9-jährige Kinder.

Jugendbuch-Lesung | Kindergeburtstag Lesung in Berlin
Jugendbuch-Lesung

Aus meinem Jugendbuch lese ich für 10-12-jährige Kinder.

Ich bringe Ausmalbilder und Rätsel mit und beantworte Fragen zu den Büchern und meiner Arbeit als Schriftsteller.

Details zu den Lesungen zum Kindergeburtstag in Berlin

Eine Wohnzimmerlesung von 45 Minuten Dauer mit bis zu 10 Kindern kostet 100,- EUR. Eine Aufsichtsperson ist Voraussetzung für die Durchführung. In Berlin und Umland ist meine Anreise kostenlos.

Möglich ist auch eine Beteiligung der Kinder, z.B. indem die Kinder in die Rollen einzelner Charaktere schlüpfen und mit mir zusammen vorlesen. Wenn Sie das wünschen, erwähnen Sie das bitte in Ihrer Anfrage.

Bei Interesse an einer Lesung zu einem Kindergeburtstag können Sie mich gerne kontaktieren, um die weiteren Details abzustimmen.

Sehr gerne lese ich auch vor Schulklassen und freue mich, wenn Sie mich Ihrer Schule empfehlen. Für diese Lesungen gibt es auch Fördermöglichkeiten.

Aktuelle Lesungen

Jugendbuch-Lesung in Berliner Grundschule Jugendbuch-Lesung in Berliner Grundschule - Die Jugendbuch-Lesung heute in einer Grundschule in Berlin-Frohnau hat mir viel Spaß gemacht.
12.04.2018: Schreibwerkschau in Berlin 12.04.2018: Schreibwerkschau in Berlin - Über 20 Autoren tragen in der Schreibwerkschau 2018 ihre spannenden Kurzgeschichten zum Thema "Augenblicke" vor, darunter auch Autor Karim Pieritz.
Erlebnisbericht von der Buch Berlin 2017 Erlebnisbericht von der Buch Berlin 2017 - Es war schön, auf der Buch Berlin nette Kollegen und treue Standbesucher wiederzusehen, zudem haben wir mehr Bücher verkauf als jemals zuvor auf irgendeiner Buchmesse!
Krimi-Lesungen in Berlin Krimi-Lesungen in Berlin - Die Autoren der Spandau Krimi Connection lesen im Dezember 2017 und Anfang 2018 aus ihrem spannenden Berlin-Krimi.
24.-26.11.2017: Meine Lesungen auf der Buch Berlin 24.-26.11.2017: Meine Lesungen auf der Buch Berlin - Auf der Buch Berlin 2017 und dem Bucherlebnistag für Schulen und Familien liest Karim Pieritz insgesamt fünf Mal aus seinen Kinder- und Jugendbüchern.

Jungen ab 6 Jahren zum Lesen bringen

Pressemitteilung zum neuen Sammelband

Kinder zum Lesen motivieren

Ich möchte Kinder und Jugendliche durch eine actionreiche und lustige Geschichte mit coolen Helden zum Lesen motivieren. Immer öfter wird mir berichtet, dass speziell „lesefaule Jungs“ durch meine spannenden Kinderbücher und Jugendbücher zum Lesen motiviert wurden – das freut mich sehr!

Eine Grundschul-Lehrerin:„Zwei Schüler haben erst jetzt richtig Freude am Lesen gefunden – dank ihrer Bücher, die genau das richtige Format haben und in der treffenden Sprache geschrieben sind. Vor allem Jungs tun sich im Lesen manchmal schwer. Die Geschichten finden die Jungs aber sehr spannend und meine Schüler sind begeistert.“

Kinderbuch für Leseanfänger ab 6 Jahren

Leuchtturm der Abenteuer 1-3 (Hardcover-Sammelband)Michael bekommt vom Elfenjungen Purzel eine magische Taschenlampe geschenkt. Als er in das Licht der Lampe schaut, fliegt er zum Planeten Himmelblau! Nach einer Schwindel erregenden Reise findet er sich am "Leuchtturm der Abenteuer" wieder, da meldet sich lautstark ein leibhaftiger Tyrannosaurus Rex! Purzel erklärt Michael, dass sie den Dinosaurier nachhause schicken müssen, aber wie sollen die Jungen das anstellen?

Erlebt in den ersten drei Abenteuern, wie Michael seine Angst überwindet, gegen Dinosaurier, Piraten und Roboter kämpft und seinen Freunden hilft. Der Sammelband enthält die früheren Einzelbände "Die Reise nach Himmelblau", "Flucht durch Bärenstadt" und "Gefahr in Immergrün".

- Illustrierte Hardcover-Ausgabe, 220 Seiten
- Gut lesbar durch große Schrift, kurze Kapitel und einfache Sätze
- Jedes Kapitel beginnt auf einer neuen Seite
- Auch zum Vorlesen und als Gutenachtgeschichten geeignet
- Mit Bücherquiz am Ende (auch bei Antolin)
- Neuer Zeichensatz für bessere Lesbarkeit
- Vollständig überarbeitete Auflage 2018

Kinderbuch-Leseprobe downloaden (PDF)

AMAZON THALIA WELTBILD HUGENDUBEL

Weitere Informationen über coole Kinderbücher:

Coole Kinderbücher für Jungs Coole Kinderbücher für Jungs - Wie finde ich coole Kinderbücher für Jungen? Über Spannung, Glaubwürdigkeit der Charaktere, Identifikation mit den Helden und das richtige Lesealter in Kinder- und Jugendbüchern.

Jugendbuch-Lesung in Berliner Grundschule

Jugendbuch-Lesung in Berliner Grundschule

Die Lesung aus meinem Jugendbuch heute in einer Grundschule in Berlin-Frohnau beim „literarischen Vormittag“ hat mir viel Spaß gemacht. Zuerst las ich vor drei 5. Klassen, dann vor drei 6. Klassen aus meinem Jugendbuch.

Die Begeisterung der Kinder zu spüren war toll, und auch die Fragen am Ende zeigten das große Interesse der jugendlichen Zuhörer. Spannend für mich war auch, den Unterschied der Klassenstufen zu sehen, denn da gibt es schon große Veränderungen, die uns zuhause noch bevorstehen (mein Sohn ist auch gerade in der 5. Klasse).

Jugendbuch-Lesung vor drei 5. Klassen
Jugendbuch-Lesung vor drei 5. Klassen

Die Fragen, die mir gestellt wurden, waren sehr umfangreich. Wie bin ich auf die Idee gekommen? (Antwort siehe hier.) Wird Charleen sterben? (Das habe ich natürlich nicht verraten!) Wird geklärt, wieso Tom sich bei Vollmond verwandelt? (Ja, es wird im Buch geklärt.) Ist alles ausgedacht oder gibt es manche Dinge auch in der echten Welt? (Ja, es gibt schon erste Quantencomputer und auch Schleimpilzen wurde intelligentes Verhalten nachgewiesen, wenn auch nicht so wie in meinem Buch) 🙂

Es war meine größte Jugendbuch-Lesung bisher, denn in beiden Lesungen zusammen habe ich vor über 120 Kindern gelesen. Nach den Lesungen wurden mir meine mitgebrachten Bücher förmlich aus den Händen gerissen und ich konnte mit einem leeren Koffer nachhause gehen 🙂

Jugendbuch-Lesung vor drei 5. Klassen
Jugendbuch-Lesung vor drei 5. Klassen

Eine Lehrerin bemerkte die vielen aktuellen Bezüge im Buch und fand es daher für die Kinder sehr ansprechend. Ein Mädchen hatte wegen meiner Twilight-Anspielung sogar nachgefragt, ob die bösen Zwillinge jetzt in meinem Buch auch im Sonnenlicht funkeln. Ich konnte gleich klarstellen, dass Tim und Tom keine Vampire oder Werwölfe sind, sie sind was viel Ekligeres, aber mehr habe ich nicht verraten 🙂

Ein Junge aus einer 6. Klasse hatte mein Buch 2017 bei einem Vorlesewettbewerb vorgestellt (er hat gewonnen). Er sagte vor der Lesung, dass mein Buch sehr spannend ist, woraufhin alle Schüler applaudierten. So viele Vorschusslorbeeren hatte ich noch vor keiner Lesung, das war schön 🙂

Jugendbuch-Lesung vor drei 6. Klassen
Jugendbuch-Lesung vor drei 6. Klassen

Ich danke den Kindern und der Schule für die Einladung, es hat mir sehr viel Spaß gemacht, außerdem motiviert es mich, die Fortsetzung dieses Jahr fertig zu schreiben.

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei, dann lese ich aus meiner Kinderbuch-Reihe vor 1. und 2. Klassen, ich freue mich schon sehr.

Jungs zum Lesen motivieren

Kinderbücher, Jugendbücher & Krimis

Bücher für Jungen die nicht gerne lesen

Ich möchte Kinder und Jugendliche durch eine actionreiche und lustige Geschichte mit coolen Helden zum Lesen motivieren. Immer öfter wird mir berichtet, dass speziell „lesefaule Jungs“ durch meine spannenden Kinderbücher und Jugendbücher zum Lesen motiviert wurden – das freut mich sehr!

Ein Jugendbuch-Leser:„Mich hat das Buch gleich von der ersten Seite an gefesselt, ich konnte es nicht weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.“

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel: Abenteuer-Jugendbuch ab 12 JahrenWas würdest du tun, wenn deine Eltern dich ohne Geld und Handy in ein Internat stecken? John ist wütend, weil im Klassenchat nur dummes Zeug über ihn gepostet wird. Als seine Eltern davon Wind bekommen, drehen sie durch und verfrachten ihn Hals über Kopf in ein Internat im Bayerischen Wald. In der Kreuzritterburg gibt es keinen Handyempfang oder Internet - und seine Eltern finden das auch noch gut!

Als John nachts unheimlichen Geräuschen zum Hexenturm folgt, begegnet ihm die wunderschöne Charleen. Irgendetwas ist mit ihr geschehen und sie wird bald sterben. Ein geheimnisvolles Rollsiegel könnte sie retten, doch um es zu finden, muss er schwierige Rätsel lösen und sich Gefahren stellen, die schon die alten Römer in die Flucht getrieben haben.

Erlebe ein spannendes Abenteuer mit absurd-komischen nächtlichen Tanzritualen und Mitschülern, denen man bei Vollmond lieber aus dem Weg geht. Begleite John auf eine Rettungsmission, die von Tropfsteinhöhlen bis in ein digitales Universum führt und auf der ihm mehr als ein Mädchen den Kopf verdreht.

Ein Leser: "Mich hat das Buch gleich von der ersten Seite an gefesselt, ich konnte es nicht weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen."

Weitere Lesermeinungen.

- Für coole Jungen und abenteuerlustige Mädchen
- Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
- Mit schönen Illustrationen
- Quiz bei Antolin
- Begeistert auch Lesefaule

Ein spannendes Abenteuer von Karim Pieritz. Leseprobe (PDF)

€ 14,95, Hardcover, 260 Seiten, ISBN-13: 9783944626413, ISBN-10: 3944626419, mit Illustrationen von Sonja Krutyholowa-Richter. Auch als günstiges eBook und Taschenbuch.

AMAZON THALIA WELTBILD HUGENDUBEL

Weitere Informationen:

Bücher für 12-jährige Lesemuffel Bücher für 12-jährige Lesemuffel - Eltern von "lesefaulen" Jungen fragen sich, wie sie ihren "Lesemuffel" zum Lesen bringen können. Doch Bücher für Jungs, die nicht gerne lesen, sind schwer zu finden. Mein Jugendbuch richtet sich an 11-14-Jährige, die ihr Handy nur ungerne gegen ein Buch austauschen.

Leuchtturm der Abenteuer wird 5

Kinderbücher für Leseanfänger

Im März 2013 veröffentlichte ich den ersten Band meiner Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer. Dieses Jubiläum ist ein schöner Anlass für einen ausführlichen Rückblick:

Inspiration

Die ersten Ideen entstanden vor ungefähr sieben Jahren (2011), als mein damals 4-jähriger Sohn auf dem gemeinsamen Weg zur Kita, im Urlaub oder vor dem Einschlafen spannende Geschichten erzählt bekommen wollte. Von langweiligen Geschichten wollte er nichts wissen, es musste schon abenteuerlich zugehen mit Dinosauriern, bösen Zauberern, Kampfrobotern und Drachen.

Leuchtturm der Abenteuer wird 5

Die Helden vom Leuchtturm der Abenteuer

Mich begeistern Geschichten, in denen ein sympathischer Typ mit seinen ganz normalen menschlichen Schwächen und Ängsten plötzlich in ein Abenteuer gerufen wird und sich beweisen muss. Als Leser und Zuhörer konnte ich dabei mitfiebern und mich dann für den Helden mitfreuen, wenn er am Ende über sich selbst hinausgewachsen ist.

Dieses Muster findet sich auch in Superhelden-Geschichten, z.B. bei Spiderman. Das Abenteuerliche in diesen Erzählungen kommt in den ersten Geschichten am Besten rüber, wenn der Protagonist erst einmal zum Helden werden muss. Eine Identifizierung mit dem Noch-nicht-Helden fällt viel leichter als mit dem „fertigen“ Superhelden.

Meine Zielvorgabe war klar: Ich wollte ein Abenteuer mit normalen Kindern aus unserer Welt und Zeit erfinden. Meine Charaktere sollten im Laufe der Zeit ihre Ängste überwinden und zu wahren Helden werden.

Die Helden der Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer

Abenteuer an fernen Orten

Die coolsten Abenteuer erlebt ein Held nicht zu Hause, sondern in einem fernen Land. Als Raumschiff Enterprise-Fan wollte ich meine Abenteurer auf andere Planeten bringen, doch wie sollten sie da hinkommen? Ich brauchte ein glaubwürdiges Transportmittel!

Raumschiffe mit „Warp-Antrieb“ hätten die Geschichte zu stark in Richtung Science-Fiction gedrängt. Der Planet Himmelblau wäre auf einmal ein super hoch entwickelter High-Tech-Ort, das wäre mir zu wenig „magisch“ geworden.

Die magische EicheEin Portal hingegen wirkt viel weniger technologisch. Die Elfen in meiner Fantasy-Welt nutzen das „Eichennetzwerk“, das aus magischen Eichen besteht, die auf verschiedenen Planeten der Milchstraße stehen. Ein Elf zaubert sich winzig klein, klettert in ein Astloch und geht durch ein Gangsystem mit Türen. Die Türen führen je nach Farbe auf andere Planeten oder in Fantasiewelten.

Meine menschlichen Helden konnten dieses System nur in Begleitung eines Elfen nutzen, denn sie konnten sich ja nicht winzig klein zaubern. Ich brauchte noch etwas, das sie selbst benutzen konnten und das wirklich kinderleicht ist.

Die Geburt der magischen Taschenlampe

Die magische TaschenlampeIch interessiere mich sehr für die Entstehung unseres Universums und seine Wunder. Ich dachte intensiv darüber nach, was nach heutigem Erkenntnisstand beim Thema interstellarer Reisen vorstellbar ist.

Forscher untersuchen die „spukhafte Fernwirkung“ von Teilchen. Wenn Wissenschaftler solche Begriffe verwenden, dann sagt das eigentlich, dass sie das Thema noch nicht verstehen. Doch sie können das Phänomen beobachten. Im Experiment konnten Wissenschaftler zeigen, dass sogenannte „verschränkte Photonen“ mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit kommunizieren konnten. Mehrfache Lichtgeschwindigkeit … das war doch schon mal was.

So kam ich auf die zündende Idee für mein kinderleichtes Transportsystem. Die Bedingungen waren:

  • Es muss etwas mit Licht zu tun haben
  • Ein starkes Lichtsignal soll als Zielmarkierung dienen
  • Am Start soll ein schwächeres Lichtsignal genügen
  • Das System soll leicht zu bedienen und handlich sein

Der Leuchtturm der AbenteuerDas magische Reisen durchs Weltall mittels Taschenlampe und Leuchtturm war geboren! Schaut man in das Licht einer magischen Taschenlampe, landet man beim Leuchtturm der Abenteuer.

Im Leuchtturm steckt ein großer Kristall und in den Taschenlampen kleine Bruchstücke desselben Kristalls, die miteinander „verschränkt“ sind, d.h. den selben Raum zur selben Zeit im Universum einnehmen. Schickt man Licht durch den Kristall, transportiert das Licht alle angeleuchteten Objekte zur stärksten Lichtquelle: den Leuchtturm.

Der mythologische Background …

Lena und die Frau im Mond (Mädchen im Kinderbuch)Das Transportproblem war gelöst, doch welche Handlung sollten die Bücher genau haben? Schon länger hatte ich eine Idee für ein Fantasy-Abenteuer im Kopf, in dem sich die Heldin Luise aus dem 19. Jahrhundert auf den fremden Planeten Dunkelblau »verirrt«. Luise erlebt dort spannende Abenteuer, kämpft gegen Drachen und verliebt sich in einen jungen Prinzen. Da werden ihre Kinder von einem bösen Zauberer auf den „Grünen Mond“ entführt! Sie ist verzweifelt und ihr bleibt keine Wahl. Wenn sie ihre Kinder retten will, muss sie sich opfern und auf ewig auf dem Mond zurückbleiben, alleine mit dem bösen Zauberer.

Mit letzter Kraft gelingt es ihr, ihre Kinder zu ihrem Mann nach Dunkelblau zu schicken. Dunkelblau steht kurz vor der Zerstörung und so bleibt ihnen nur die Flucht zur Erde. Dort landen sie viele Jahrtausende in der Zukunft, in unserer heutigen Zeit. Luise gelingt es, den Zauberer in einen Sarkophag einzusperren, den Schlüssel trägt sie an einer Kette um ihren Hals. Dann legt sie sich selbst schlafen und versiegelt ihre Schlafkapsel. Niemand soll das Monster aus seinem Gefängnis befreien können, daher kann ihre Kapsel nur von einem mit Luise verwandten Menschen geöffnet werden.

… für die Kinderbuch-Abenteuer

Diese Geschichte hatte ich im Kopf, als ich mir die Abenteuer für meinen Sohn ausdachte. Die Handlung der Kinderbücher beginnt zu einem Zeitpunkt viele Jahrtausende nach den Ereignissen auf Dunkelblau. Luise schläft immer noch auf dem „Grünen Mond“, der mittlerweile zum Planeten Himmelblau weiter gezogen ist. Finstere Mächte einer geheimen Bruderschaft wollen den bösen Zauberer aufwecken – und dafür brauchen sie die Kinder von Luise.

Jetzt hatte ich das Problem, dass meine jungen Helden von heute ein Monster aus fernen Zeiten besiegen mussten, an dem schon zahllose Generationen gescheitert waren. Zudem wollte ich das große Abenteuer in Form von einzelnen und in sich abgeschlossenen Geschichten erzählen, die neben dem dramatischen roten Faden auch sehr lustig sein sollten. Es war eine spannende Herausforderung, die mir viele schlaflose Nächte bereitet hat, doch die Arbeit hat sich gelohnt und ich muss immer wieder laut seufzen, wenn ich die allerletzten Seiten von Band 6, dem „Kampf um Himmelblau“, lese.

Die Suche nach einem Verlag

Mitte 2012 suchte ich mir für meine Buchreihe passende Kinderbuchverlage heraus und schickte ihnen die ersten Entwürfe. Leider lehnten alle ab. Der am häufigsten genannte Grund war, dass sie für die nächsten Jahre ihr Programm schon geplant hatten.

Viele Verlage haben Stamm-Autoren, die das gesamte Programm bedienen und schon an den Projekten der Zukunft arbeiten. Einige große Verlage haben auch erfolgreiche Reihen in ihrem Programm, denen sie keine Konkurrenz machen wollen. So gesehen war der Ansatz, „passende“ Verlage mit ähnlichen Büchern anzuschreiben, vermutlich falsch. Junge Autoren sollten Verlage anschreiben, die Bücher wie ihres eben NICHT im Programm haben, aber vielleicht gerne hätten.

Das Abenteuer Selbstverlag

Motiviert von den positiven Reaktionen bei Testlesern entschied ich mich 2013, meine Bücher selbst zu veröffentlichen. 2013 war das Thema Self-Publishing noch relativ neu, dennoch wagte ich den Sprung ins kalte Wasser.

Um ein Buch erfolgreich selbst zu verlegen, musste ich zwangsläufig auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Sein Werk als „Produkt“ zu betrachten fällt Künstlern oft schwer und ich hatte damit auch zu kämpfen. Ich empfand es als wenig erstrebenswert, mich mit derlei kapitalistischen Aspekten zu beschäftigen. Die Selbstvermarktung war für mich ein viel größerer Schritt ins Ungewisse als das Schreiben eines Kinderbuchs.

Ich musste mich daher mit den Grundlagen des Buchvertriebs beschäftigen. Ein Buch ist ein künstlerisches Werk, es ist aber auch ein Produkt und man möchte es verkaufen. Dadurch steht es plötzlich in Konkurrenz zu anderen Büchern. Produkte kauft nur, wer ein Bedürfnis befriedigen will. Kennt man das Bedürfnis nicht, wird das Produkt niemand kaufen, es sei denn, man landet einen Zufallstreffer. Ich stand vor der Frage: Wer kauft Kinderbücher und warum?

Die Zielgruppe

Für die Vermarktung meiner Bücher musste ich schmerzhafte Entscheidungen treffen und mit einigen hadere ich noch heute. So war ich stets der Ansicht, dass meine Bücher eigentlich von Menschen jeden Alters gelesen werden können. Mit dieser Zielgruppe (also: alle) könnte mein Buch auch von jedem gekauft werden. Das wäre doch cool!

Jedoch gibt es unzählige Bücher und ohne klare Ausrichtung wird das Buch niemals gefunden, weil es in der Masse der anderen Bücher untergeht.

Bei Kinderbüchern gibt es – anders als bei Jugend- oder Erwachsenenliteratur – gleich zwei Zielgruppen. Ich wollte Eltern und Verwandte von Kindern zum Kauf meiner Bücher bewegen und gleichzeitig sollte das Buch auch den Kindern gefallen.

Zuhörer und Leser

Ich möchte bei Kindern die Begeisterung für Bücher wecken. Das wird leider immer schwieriger, weil Bücher von anderen Medien wie Fernsehserien und Handy-Apps immer stärker verdrängt werden. Dabei will ich die neuen Medien gar nicht verteufeln, vielmehr stelle ich die Frage, warum sie oftmals bei Kindern so viel beliebter sind, als die klassische Literatur. Eine mögliche Antwort ist, dass Handlung und Charaktere vieler TV-Produktionen Kinder stärker ansprechen als in Büchern. In zahlreichen Serien erleben coole Helden sehr spannende Abenteuer. Die Handlung vieler Kinderbücher hingegen bedient oft mehr die erzieherischen Bedürfnisse der Eltern. Die Helden sind brav und angepasst, die Handlung ist dem entsprechend harmlos. Meist gibt es eine tragische Komponente, die „das Herz anrührt“.

Mit solchen Themen ist es schwer, ein Kind zu begeistern, bei Jungen wird es fast unmöglich. Wäre es nicht schön, wenn es Kinderbücher gäbe, die – ähnlich wie die Fernsehserien – eine actionreiche, spannende und lustige Geschichte mit coolen Helden erzählen? Dass es solche Bücher durchaus gibt, habe ich in „coole Kinderbücher für Jungs“ erläutert, sie sind aber nicht so einfach zu finden.

Kinder sind aufgeweckter und intelligenter, als es sich so manch ein Erwachsener vorstellen kann. Daher wollen Kinder nicht nurirgendeineGeschichte hören, sie muss auch logisch aufgebaut und glaubwürdig sein. Meine allererste Zielgruppe war mein Sohn, der damals noch 4 Jahre alt war. In den ersten Entwürfen meiner Kinderbücher waren die Helden in seinem Alter. Es zeigte sich jedoch schnell, dass 4-jährige Kinder zu wenig Handlungsfreiraum haben, um glaubwürdig die von mir erdachten Abenteuer zu erleben. Die Kinder mussten mindestens 8-9 Jahre alt sein. Es war ein schwerer Schritt für mich, die Bücher zu überarbeiten und auch mein Sohn fand das gar nicht lustig. Als er später das Alter der Helden teilte, fand er die Entscheidung von damals aber richtig.

Die Käufer

Viele Eltern – speziell von Jungen – haben das Problem, ihre Kinder zum Lesen zu motivieren. Wenn sie es dann auch noch mit nur bei Eltern beliebten Büchern versuchen, machen sie es oft nur schlimmer und Bücher werden dann grundsätzlich abgelehnt.

Eltern, die es fast schon aufgegeben haben, ihre Kinder mit Büchern in Kontakt zu bringen, will ich erreichen. Ich will ihnen die Hoffnung vermitteln, dass sie ihre Kinder mit den richtigen Inhalten doch noch zum Lesen motivieren können.

Pädagogisch wertvoll ist langweilig?

Es mag sein, dass viele „pädagogisch wertvolle“ Kinderbücher bei Eltern beliebt und bei Kindern unbeliebt sind, aber das ist kein Gesetz, das für alle Kinderbücher gilt. Auf die Vermittlung von moralischen Werten muss man als Autor nicht verzichten, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Die Kunst ist es, eine pädagogisch wertvolle Geschichte so zu erzählen, dass sie nicht belehrend rüberkommt.

Moralische Werte vermittelt man meiner Meinung nach nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern durch spannend erzählte Beispiele, ganz im Sinne des „show, don’t tell“. Dabei sollte man keine allzu abgedroschenen Klischees verwenden wie z.B. den Saulus, der stets zum Paulus mutiert. Wenn schon sehr junge Leser ein Klischee erkennen und als abgedroschen empfinden, ist das kein gutes Zeichen für ein Buch.

In meinen Geschichten liegen mir die Werte Familie, Freundschaft, das Leben und unsere Umwelt besonders am Herzen, da sie in unserer auf Konsum und grenzenloses Wachstum ausgerichteten Wegwerfgesellschaft am meisten bedroht sind.

Erfahrungen mit dem Buchverkauf

Kinderbuch

Anfang März 2013 erschien „Die Reise nach Himmelblau“ als Kindle-eBook und im April desselben Jahres als Taschenbuch. Der Verkauf der Taschenbuchausgabe erfolgte im eigenen Online-Shop. Das Buch hatte eine ISBN und war im „Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB)“ gelistet. Es konnte dort von jedem Buchhändler gefunden und bestellt werden, zumindest theoretisch.

Der Verkauf des eBooks lief ganz gut an, das Taschenbuch jedoch wurde so gut wie gar nicht gekauft. Meine Vermutung war, dass die Kunden Bücher entweder im Buchhandel oder im gewohnten Online-Shop ohne Versandkosten kaufen wollten. Von Buchhändlern erfuhr ich, dass sie ihre Bücher lieber bei ihren gewohnten Zwischenhändlern, den Barsortimenten, bezogen.

Das Dilemma war, dass ich mir keinen Gratis-Versand leisten konnte und auch als ich vorübergehend kostenlosen Versand in meinem Shop anbot, wurde er kaum besucht. Gegen die Dominanz von Amazon half auch keine „Suchmaschinenoptimierung“ meiner Webseite.

Beim klassischen Buchhandel war das Problem, dass ich mir den bei Barsortimenten üblichen Rabatt von mindestens 50 % nicht leisten konnte, ohne Verluste zu machen. Ich steckte in einer Sackgasse.

Erfolg bei Amazon

2014 öffnete sich mir plötzlich eine Alternative zum normalen Buchhandel. Über Amazon Createspace konnte ich ein gedrucktes Buch endlich bei Amazon mit allem verkaufen, was ein Kunde wollte: schnelle Lieferung, Prime, Gratis-Versand. Und auf einmal stiegen die Verkaufszahlen.

Doch so erfolgreich meine Verkäufe bei Amazon liefen, so schlecht blieben sie in der restlichen Buchwelt.

Verlag Karim Pieritz wird geboren

Kinderbücher im SammelbandEigentlich hatte ich das Thema Buchhandel schon für mich abgeschlossen, da brachte mich eine Buchhändlerin auf die Idee, meine Bücher als Sammelbände anzubieten. In der Form konnte ich meine Kinderbücher zu einem etwas höheren Preis verkaufen und ohne Verlust auch den Barsortimenten anbieten.

Doch ein Barsortiment nimmt nicht jeden Kleinverlag auf, schon gar nicht, wenn man nur seine eigenen Bücher anbietet. Und so war es eine glückliche Fügung, dass ich Ende 2015 / Anfang 2016 zwei Autoren für meinen Verlag gewinnen konnte. Jetzt war ich kein reiner Selbstverleger mehr.

Ich bot meine Titel den beiden größten Barsortimenten Libri und KNV an und sie nahmen sie in ihr Sortiment auf. Kaum waren meine Bücher über die Zwischenhändler im Buchhandel verfügbar, explodierten die Verkaufszahlen. Ich musste mich an immer häufigere und höhere Bestellungen von den Barsortimenten gewöhnen – speziell vor Weihnachten.

Kinderbuch-Bestseller 2018

Weniger ist mehr

Der Erfolg meiner Kinderbücher und auch meines neuen Jugendbuches führten schnell zu einer höheren Arbeitsbelastung in meinem Teilzeit-Job als Verleger. Ich musste dringend Prioritäten setzen und mich von Dingen verabschieden, die zu wenig Nutzen brachten. So verabschiedete ich mich schon letztes Jahr von meinem Online-Shop, denn alleine schon der Aufwand, eine rechts-konforme AGB zu pflegen, war immens. Bei nur einem Käufer alle zwei Monate war hier der Sinn schon seit mehreren Jahren kaum erkennbar. Die Kunden wollen ihre Bücher eben im Buchladen oder online bei Amazon oder Thalia kaufen.

Viel Arbeit macht auch die Pflege meiner Newsletter-Datenbank. Es gab eine Zeit, da hatte ich fast 2000 Abonnenten, doch nur ca. 40 sahen ihn sich überhaupt an. Da ab Mai 2018 eine neue EU-Richtlinie in Kraft tritt, stand ich vor der Wahl: sehr viel Arbeit investieren oder den Newsletter einstellen. Ich entschied mich für Letzteres.

Auch bei einigen sozialen Netzwerken war ein Nutzen für mich nie erkennbar gewesen, das galt besonders für Google Plus und Twitter. Hier war die Reichweite stets gleich Null. Viel mehr Spaß macht die Arbeit mit Instagram, hier kann ich noch jemanden erreichen, seit meinem Jugendbuch sogar leibhaftige Leser. Das ist eine völlig neue Erfahrung!

Die durch diese Einsparungen gewonnene Zeit investiere ich in die Fortsetzung meines Jugendbuches und mit etwas Glück kann ich das Buch bei meiner nächsten Schreibreise im September fertigstellen.

Wer künftig auf dem neuesten Stand zu Buchprojekten oder Gewinnspielen bleiben möchte, kann mir beiInstagramfolgen.

Danksagung

Alle sechs Bände der Kinderbuch-Reihe Leuchtturm der Abenteuer

Dass meine Kinderbücher existieren, verdanke ich meinem Sohn, denn er wollte mit 4 Jahren spannende und lustige Abenteuer erzählt bekommen. Er hat aber nicht nur aufmerksam zugehört, er hat auch hinterfragt und kritisiert. Außerdem hat er konstruktiv mitgewirkt, so hat er z.B. die Riesen-Schmetterlinge erfunden.

Dank gebührt auch meiner Frau, denn nur durch ihren Rückhalt war es mir möglich, mir meinen lange gehegten und fast vergessenen Traum vom Schreiben und Veröffentlichen eines Buches zu verwirklichen. Sie ist es, die mich immer wieder zu mehr anspornt, als ich zunächst liefere. Ohne ihre ehrliche Kritik wäre die Handlung meiner Bücher unverständlicher, weniger spannend und die Charaktere wären weniger glaubwürdig.

Ich möchte auch den Teilnehmern des Writers Coaching-Kurses, den ich seit 2013 besuche, danken, denn in diesem Kurs habe ich viel über das literarische Schreiben gelernt, das ich zuvor nicht gewusst habe.

Ich danke auch meinen Käufern, die besonders in der Anfangszeit keine Vorurteile gegenüber einem Selbstverleger hatten und meinen Büchern dennoch eine Chance gaben. Nur ihre Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen, ließ mich überhaupt einen einzigen Käufer finden.

Zu guter Letzt danke ich auch meinen jungen Lesern und Zuhörern, die mich durch ihr Feedback über ihre Lehrer, Eltern, in Amazon-Rezensionen oder direkt bei Lesungen motiviert haben, weiterzumachen und meine Kinderbuch-Reihe abzuschließen. Ohne Euch gäbe es heute keine sechs spannendenKinderbücher.

Lesung in einer Berliner Grundschule

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Lesemuffel zum Lesen motivieren

Nach meiner Erfahrung bei Lesungen mit anschließendem Buchverkauf sind Mädchen viel öfter unter den Zuhörern und Käufern als Jungen. Eltern von Mädchen beschäftigen sich daher vermutlich weniger mit der Frage nach der Lesemotivation. Eltern von „lesefaulen“ Jungen hingegen fragen sich, wie sie ihren „Lesemuffel“ zum Lesen bringen können. Doch Bücher für Jungs, die nicht gerne lesen, sind schwer zu finden. In meinem Artikel „Coole Kinderbücher für Jungs“ bin ich auf das Thema schon einmal eingegangen.

Ein Buch für lesefaule Jungs

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel (Jugendbuch für Lesemuffel)Ich will Kinder und Jugendliche mit spannenden und lustigen Abenteuergeschichten zum Lesen motivieren. Immer öfter erzählen mir Eltern, dass ihre „lesefaulen Jungen“ auch durch meine Kinderbücher zum Lesen motiviert wurden. Aber was ist mit älteren Jungen?

Mein Jugendbuch „Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel“ richtet sich speziell an 11-14-Jährige, die ihr Handy nur ungerne aus der Hand legen und gegen ein Buch austauschen.

Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, denn Jungen können sich leicht mit einem männlichen Ich-Erzähler in ihrem Alter identifizieren. Der 13-jährige John hat genau die Probleme, die ein Junge in der Pubertät hat. Er will auf seine Mitschüler cool wirken und dazu gehören. Als er älteren Mitschülern gemobbt wird, gerät sein Leben aus den Fugen. Im Internat, in das ihn seine Eltern daraufhin stecken, beobachtet er ähnliche Situationen wie zuhause, doch nun greift er ein.

Eine spannende Handlung ist die beste Lesemotivation

Das spannende Abenteuer bietet alles, was ein Jungenherz höher schlagen lässt: ein „Quanten-Tablet“ mit einer künstlichen Intelligenz, ein unsterblicher Ritter, ein Lehrer, der finstere Pläne ausheckt, böse Mitschüler, denen man lieber nicht bei Vollmond begegnet, schöne Mädchen in Not, ein geheimnisvolles Rollsiegel aus biblischer Zeit, eine Reise in ein digitales Universum und viele Rätsel, die gelöst werden müssen.

Jungen lieben es, Helden zu sein, was ihre Begeisterung für Superhelden-Geschichten zeigt. In meinem Jugendbuch können die Leser miterleben, wie „normale“ Teenager zu Helden werden. Ihre Superkräfte erarbeiten sie sich im Laufe der Zeit durch mutiges und gewissenhaftes Handeln.

Jugendbuch-Bestseller bei Amazon

Im Januar 2018 kletterte das Jugendbuch erstmals im Bestseller-Ranking auf Platz 7 bei den „Detektiv- und Kriminalgeschichten“ und immer öfter erreicht mich positives Feedback für mein Jugendbuch. Besonders nachLesungenwird es mir förmlich aus der Hand gerissen (in der Mehrheit natürlich von Mädchen, siehe oben).

Eine der letzten Rezensionen zeigt sehr schön, dass die Zielgruppe richtig gewählt ist. Dennoch gefällt es auch jüngeren Lesern.

Lulu (10):„Das Buch ist super spannend und cool. Für kleine kinder ist es nicht so gut geeignet, weil viele schwere Begriffe dabei sind …“(Auszug aus einer Amazon-Rezension).

Das motiviert mich sehr, weiter an der Fortsetzung zu schreiben 🙂

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel: Abenteuer-Jugendbuch ab 12 JahrenWas würdest du tun, wenn deine Eltern dich ohne Geld und Handy in ein Internat stecken? John ist wütend, weil im Klassenchat nur dummes Zeug über ihn gepostet wird. Als seine Eltern davon Wind bekommen, drehen sie durch und verfrachten ihn Hals über Kopf in ein Internat im Bayerischen Wald. In der Kreuzritterburg gibt es keinen Handyempfang oder Internet - und seine Eltern finden das auch noch gut!

Als John nachts unheimlichen Geräuschen zum Hexenturm folgt, begegnet ihm die wunderschöne Charleen. Irgendetwas ist mit ihr geschehen und sie wird bald sterben. Ein geheimnisvolles Rollsiegel könnte sie retten, doch um es zu finden, muss er schwierige Rätsel lösen und sich Gefahren stellen, die schon die alten Römer in die Flucht getrieben haben.

Erlebe ein spannendes Abenteuer mit absurd-komischen nächtlichen Tanzritualen und Mitschülern, denen man bei Vollmond lieber aus dem Weg geht. Begleite John auf eine Rettungsmission, die von Tropfsteinhöhlen bis in ein digitales Universum führt und auf der ihm mehr als ein Mädchen den Kopf verdreht.

Ein Leser: "Mich hat das Buch gleich von der ersten Seite an gefesselt, ich konnte es nicht weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen."

Weitere Lesermeinungen.

- Für coole Jungen und abenteuerlustige Mädchen
- Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
- Mit schönen Illustrationen
- Quiz bei Antolin
- Begeistert auch Lesefaule

Ein spannendes Abenteuer von Karim Pieritz. Leseprobe (PDF)

€ 14,95, Hardcover, 260 Seiten, ISBN-13: 9783944626413, ISBN-10: 3944626419, mit Illustrationen von Sonja Krutyholowa-Richter. Auch als günstiges eBook und Taschenbuch.

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Ausblick auf 2018 und eBook-Aktion zum Jahreswechsel

Ausblick auf 2018 und eBook-Aktion zum Jahreswechsel

2017 geht zu Ende, es ist mein bislang bestes Jahr als Verleger. Alleine mit meinem Jugendbuch habe ich über 3.000 junge Leser erreicht (Hardcover, Taschenbuch und eBook zusammen) – das macht mich wirklich stolz.

Leider ist dasSchreiben dieses Jahr auf der Strecke geblieben. Im üblicherweise ruhigen Januar will ich jetzt aber die Fortsetzung meines Jugendbuches angehen und mit etwas Glück kann ich das Buch bei meiner nächsten Schreibreise im September fertigstellen.

Im März 2018 wird meine Kinderbuch-Reihe 5 Jahre alt und ich werde in einem ausführlichen Artikel auf die Anfänge zurückblicken. Zum Jubiläum bekommt die Reihe eine neue Auflage. Der Text wurde noch einmal leicht überarbeitet und die Hardcover-Ausgaben bekommen denselben matt-glänzenden Look wie das Jugendbuch. Das sieht sehr schön aus, der Wechsel der Druckerei hat sich gelohnt. Aufgrund der extremen Nachfrage vor Weihnachten sind die 2018-er Auflagen für den Sammelband 1-3, Band 4 und Band 5 schon jetzt im Handel erhältlich. Band 6 wird im Laufe des Jahres aktualisiert.

Zum Jahreswechsel gibt es das Jugendbuch, den Krimi und den Thriller als eBook-Ausgaben deutlich reduziert. Diese Aktion läuft bis zum 08.01.2018.

Ich wünsche meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Erlebnisbericht von der Buch Berlin 2017

Erlebnisbericht von der Buch Berlin 2017

Vom anstrengenden Aufbau …

Es war ein verregneter Freitag morgen, an dem ich am liebsten im Bett geblieben wäre. Glücklicherweise war der Verkehr auf der Stadtautobahn verblüffend gut und so kam ich pünktlich bei der Ausfahrt Grenzallee an. Ab hier führten nur noch Schlangenlinien durch die bekannte Megabaustelle.

Buch Berlin Location Estrel
Buch Berlin Location Estrel

Als ich im Estrel ankam, begann der Kampf um einen Kofferwagen. Irgendwo am Wegesrand hatte jemand einen stehenlassen und ich ergriff meine Chance. Als ich mit vollem Wagen dann kurz vor dem Ziel war, musste ich mich noch in einen super winzigen Mini-Fahrstuhl quetschen. Als Location für eine Buchmesse mit viel Warenverkehr sind diese Räumlichkeiten eigentlich nicht geeignet.

Dann begann ich mit dem Aufbau, aber leider fehlten die Tischnummern, sodass erst einmal jeder da aufgebaut hat, wo es halbwegs dem Plan entsprach. Ein Standnachbar wies mich glücklicherweise rechtzeitig darauf hin, dass ich am falschen Platz aufbaue und so konnte ich den Fehler schnell korrigieren.

… zum phänomenalen Messe-Beginn

Karim Pieritz am Stand bei der Buch Berlin 2017
Karim Pieritz am Stand bei der Buch Berlin 2017

Nach dem Aufbau blieb nicht viel Zeit, denn jetzt kamen schon die ersten Besucher. Ich hatte selten so viel Action an meinem Kinderbuch-Stand, das war cool!

Da ich am Vormittag alleine war, war mein Stand während der Lesungen nur von meinem Lese-Bärchen beaufsichtigt, doch dieser Job war für ihn ein wenig zu stressig. Glücklicherweise sprangen nette Standnachbarn ein – vielen lieben Dank dafür!!!

Meine erste Jugendbuch-Lesung

Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel (Jugendbuch)
Der Bestseller an unserem Stand

Den Leseraum für meine erste Lesung zu finden war eine Herausforderung. War der „Sprecherraum“ wirklich der „Leseraum“? Ja, er war es! Meine Jugendbuch-Lesung war rappelvoll mit 10-Jährigen, die gespannt meiner Abenteuergeschichte lauschten. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Schüler so gut mit Taschengeld versorgt waren und mir im Anschluss zum Stand folgen würden, um mir das Jugendbuch förmlich aus den Händen zu reißen. So gingen schon am Vormittag etliche Jugendbücher über den Tisch.

Diese Lesung war meine erste Lesung aus dem neuen Jugendbuch vor Kindern im passenden Alter und für mich daher besonders aufregend und spannend. Es war toll, die Reaktion der Jugendlichen live zu erleben. Der Humor im Buch kommt an und ich konnte zahlreiche Jungen und Mädchen schmunzeln und kichern sehen. Besonders interessant war, dass speziell 10-11-jährige Mädchen ganz verrückt nach dem Abenteuer des 13-jährigen John sind, der ohne Handy in ein Internat abgeschoben wird. Diese Vorstellung ist offenbar so grauenvoll, dass jeder Zuhörer nun wissenmöchte, ob John das heil übersteht! 🙂

Kinderbuch-Reihe "Leuchtturm der Abenteuer"
Kinderbuch-Reihe „Leuchtturm der Abenteuer“

Später folgte eine Kinderbuch-Lesung, die im Leseraum 2 stattfinden sollte. Mich begleitete vom Stand eine ganze Schulklasse, doch auch der Sprecherraum 2 war rappelvoll und meine mitgebrachte Klasse fand leider keinen Platz.

Am Nachmittag kam dann meine Frau zur Unterstützung. Für die restliche Messezeit war ich nicht mehr alleine, besten Dank dafür an meine bessere Hälfte 🙂

Die Lesungen am Freitag Nachmittag waren nur mäßig bis gar nicht besucht und so ging ein sehr aufregender erster Tag zu Ende.

Buch Berlin 2017
Buch Berlin 2017

Samstag

Am Samstag war der erste reguläre Messetag. Wir hatten viele Besucher, die uns gezielt aufsuchten und die uns vom letzten Jahr kannten.

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir der 8-jährige Junge im „Rolli“ (so nannte er sein Gefährt), der sich schon ein Jahr lang auf den Besuch gefreut hat. Er hatte – wie viele – das Kinderbuch-Bundle vom letzten Jahr gekauft. Jetzt freute er sich riesig auf die drei Fortsetzungen, die er alle mitgenommen hat.

Wir hatten viele nette Gespräche mit Besuchern, die großes Interesse an Abenteuergeschichten hatten.

Lesung auf dem Leseschiff

Ich hatte am Samstag nur eine Lesung und die war auf dem Leseschiff, doch da hatte sich fast niemand hin verirrt.

Buch Berlin 2017 Leseschiff
Buch Berlin 2017 Leseschiff

Lucy van Org las vor mir und so ging ich schon zu ihrer Lesung , die übrigens echt lustig war!

Buch Berlin 2017 Luci van Org auf Leseschiff
Buch Berlin 2017 Luci van Org auf Leseschiff

Ich hatte gehofft, dass ihre Zuhörer vielleicht auch zu meiner Lesung bleiben, doch die Erwachsenen düsten allesamt mit ihr zusammen ab.

Zuvor hatten wir am Stand einem Jungen und einem Mädchen von meiner Lesung auf dem Schiff erzählt. Beide waren mit ihren Müttern erschienen, was mich unendlich glücklich gemacht hat! Danach kauften sie am Stand auch noch das Buch 🙂

Sonntag

Der Sonntag verlief dann zunächst sehr ruhig, obwohl die Messe in der Abendschau erwähnt worden war. Ganz unerwartet gab es ab 16 Uhr dann noch einmal viele Besucher und Käufe. Eine Ausstellerin nahm gleich meine ganze Kinderbuchreihe auf einmal mit. Oft generieren wir ja untereinander sehr viel Geschäft 🙂

Als ich dann kurz vor Schluss noch von einem Reporter vom Deutschlandradio Kultur interviewt wurde, war das der krönende Abschluss. Leider hat er mein Interview nicht verwendet.

Wir haben mehr Bücher verkauft, als auf allen Messen und Verkaufsständen zuvor! Es war schön, nette Kollegen und treue Standbesucher wiederzusehen und daher sind wir mit der Buch Berlin 2017 sehr happy!

Auch das Programm für Kinder war sehr schön. Mein 10-jähriger Sohn war speziell vom Manga-Kurs sehr begeistert.

Vielen Dank an die Organisatoren der Buch Berlin für die tolle Messe, speziell an Steffi!

Steffi mit Lese-Bärchen bei der Buch Berlin 2017
Steffi mit Lese-Bärchen bei der Buch Berlin 2017

Insgesamt habt ihr eine super Leistung vollbracht und wir kommen nächstes Jahr wieder.