Mädchen im Kinderbuch

Lena aus dem Kinderbuch Leuchtturm der Abenteuer

Bei den klassischen Märchen spielen die Mädchen oftmals das Opfer. Das Mädchen ist die Unschuld vom Lande, die der Prinz oder Ritter retten muss. Meine Kinderbücher beginnen auch sehr klassisch, jedoch sind die Mädchen aus unserer Zeit – und die lassen sich nicht mehr alles gefallen, auch wenn man sie in ein klassisches Rollenbild hineindrängen möchte. Die Mädchen in meiner Kinderbuch-Reihe sind mutig und abenteuerlustig und den Jungs ebenbürtig.

Die Mädchen vom Leuchtturm der Abenteuer

Lena aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerLena, die 11-jährige Schwester von Jan, ist intelligent und sehr kritisch. Während die Jungs bestimmte Ereignisse als gegeben hinnehmen, hinterfragt sie die Dinge. Als sie von fiesen Zwergen entführt wird, entdeckt sie ihre kämpferische Seite und plant gemeinsam mit den Jungs ihre Flucht.
Sali aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDas 8-jährige Bärenmädchen Sali war schon im Kindergarten außergewöhnlich mutig und gerechtigkeitsliebend. Jemand, der in Not ist, muss gerettet werden, selbst dann, wenn alle anderen aus unerfindlichen Gründen nichts tun. Sali ist die treibende moralische Instanz in meinen Büchern und sie legt sich ohne Furcht mit den übelsten Zauberern ihrers Planeten an.
Lisa aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDie 4-jährige Lisa ist ein typisches Geschwisterkind, bei dem der Altersunterschied zu hoch ist. Sie weiß von den geheimnisvollen Abenteuern, die ihr Bruder erlebt, aber niemand glaubt ihr diese Geschichten. Auch sie wird von einem Piraten entführt, aber der muss sich einige wüste Beschimpfungen von ihr anhören. Von einem ängstlichen Opfer ist Lisa weit entfernt.

Kochlöffel oder Zauberstab?

Folgenden Satz wollte ich im Kinderbuch „Flucht durch Bärenstadt“ einen weisen Zauberer über das Bärenmädchen Sali sagen lassen:

Mädchen sind gute Zauberer.

Was stimmt bei diesem Satz nicht? Ja, richtig! Mädchen sind gar keine Zauberer, sondern Zauberinnen. Also nochmal:

Mädchen sind gute Zauberinnen.

Und? Stimmt da etwa immer noch etwas nicht? Ja, Mädchen sind im Märchen gar keine Zauberinnen, sondern Hexen!

Ich habe in den 90er Jahren studiert und wurde mit der politischen Korrektheit infiziert. In jedem Schreiben der Studentenvertretung waren wir „StudentInnen“. Das las sich damals wie heute nicht schön, hat aber dazu geführt, dass ich beim Überarbeiten meiner Bücher über solche Dinge nachdenke.

Was mache ich nun mit meinen begabten Mädchen? Folge ich der Märchen-Vorlage, bei der nur Jungs mit ihrem coolen Stab echte Zauberer sind und Mädchen mit ihrem Kochlöffel an den Kessel verbannt werden? Hexen haben aber leider kein positives Image, immerhin locken sie kleine Kinder zu sich ins Haus, um sie zu mästen und aufzufressen.

Da kommt mir die aktuelle Reform der Straßenverkehrsordnung zu Hilfe. Dort gibt es keine Radfahrer mehr. Es gibt aber auch keine Radfahrerinnen. Was haben die Autoren getan? Haben sie gezaubert? Nein, sie haben getrickst. Es gibt jetzt nur noch Personen, die z.B. ein »Rad führen«. Also nochmal:

Mädchen führen einen Zauberstab gut.

Das war wohl nix. Wie wäre es mit einem substantivierten Partizip, so wie es mittlerweile auch die Studierenden machen?

Mädchen sind gute Zaubernde.

Das wird nichts. Oder doch? Ich habe das Problem in »Flucht durch Bärenstadt« mit „Show don’t tell“ gelöst:

„Mädchen können ganz toll zaubern“, sagt Meister Bärlo zu Sali, „und du bist sehr begabt.“

Lustige Geschichten auch für Mädchen

Lena und ihre Puppen (Mädchen im Kinderbuch)Ich versuche in meinen Büchern, humorvolle Abenteuer auch für Mädchen zu erzählen. Dabei verwende ich gerne Klischees aus der Mädchenliteratur und so dürfen Puppen natürlich nicht fehlen. Diese Puppen jedoch werden lebendig, verlieben sich in Zwerge und tanzen der schockierten Lena auf der Nase herum.

In »Gefahr in Immergrün« folgt der Pirat Obertatze den Kindern auf die Erde. Jetzt sehen ihn Michael und Tim im Sandkasten sitzen – zusammen mit Tims kleiner Schwester Lisa. Sie hat ihrem neuen Teddy ein rosafarbenes Kleid angezogen, ohne zu ahnen, dass dieser knuffige Bär ein lebendiger Pirat ist!

»Mama sollte ihn mal waschen. Der stinkt«, sagt Tim, hält sich die Nase zu und würgt.
»Am besten in der Kochwäsche«, lacht Michael.
»Dann schrumpft er aber«, entgegnet Lisa. »Duschen ist besser.«

Lisas vernünftige und typisch weibliche Reaktion dürfte Mädchen zum Schmunzeln bringen.

Sie zieht dem Bären das Kleid aus, wirft einen Haufen Sand auf ihn und reibt ihn damit ein. Im Anschluss klopft sie ihm kräftig das Fell sauber und zieht ihn wieder an. Die Jungs beobachten sie dabei grinsend.

Das ist für alle gleichermaßen lustig. Außer für Obertatze.

Spannende Nebenhandlungen

Lena und die Frau im Mond (Mädchen im Kinderbuch)Die mysteriösen Nebenhandlungen, die insbesondere Leser ab 8 Jahren ansprechen, sind für Jungen wie Mädchen spannend und fügen meinen Abenteuern etwas Rätselhaftes hinzu. Schon im ersten Band »Die Reise nach Himmelblau« gibt es gewisse Andeutungen. Kleine Sätze, die man gut überlesen kann, die aber Fragen aufwerfen.

Eine Nebenhandlung ist die „Frau im Mond“. Die 11-jährige Lena entdeckt in »Flucht durch Bärenstadt« ihre Mutter als Heiligenstatue auf einem fremden Planeten. Wie ist das möglich? Purzels logische Erklärung, dass jemand, der tausende Jahre auf einem Mond schläft, einfach nicht die Mutter eines Kindes von heute sein kann, glaubt sie. Die Logik gewinnt – zunächst.

Fazit

Jedes Kind ist individuell so verschieden, dass das Geschlecht nicht das bedeutendste Kriterium ist. Jungs und Mädchen sind gleichermaßen neugierig und abenteuerlustig und ich bin sicher, dass alle mit meinen Kinderbüchern lustige, spannende und rätselhafte Abenteuer erleben werden. Vielleicht werden die Bücher sogar gemeinsam von 5-jährigen Mädchen mit ihren 10-jährigen Brüdern gelesen (oder umgekehrt). Dann haben sie etwas gefunden, das ihnen beiden gefällt.

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Wie die Bären nach Himmelblau kamen

Bärenmädchen Sali (Kinderbuch Leuchtturm der Abenteuer)

Das Bärenmädchen Sali erzählt die Geschichte ihres Volkes

Das Bärenmädchen Sali erzählt, wie die Bären nach Himmelblau kamen (Kinderbuch)Hallo, ich bin Sali, 9 Jahre alt und ein Bärenmädchen vom Planeten Himmelblau. Auf Himmelblau gibt es Magie. Sie kommt von einem magischen Kristall, der als Meteorit aus dem Weltall auf Himmelblau gestürzt ist. Mit dieser Magie können wir zu anderen Planeten reisen.

Ich bin Zauberschülerin und reise durch das Astloch einer magischen Eiche zu fremden Orten. Ich zaubere mich so klein, dass ich in das Astloch passe. Dann krabbel ich hinein. In der Eiche gibt es lange Gänge, die zu vielen spannenden Orten führen, auch auf die Erde.

Vor langer Zeit krabbelte ein kleiner Braunbär namens Bali durch ein sehr großes Astloch einer Eiche und landete auf Himmelblau. Seine kleine Freundin Sali (ja, ich wurde nach ihr benannt) folgte seinen Spuren und jetzt war er nicht mehr alleine. Bali und Sali fanden das Paradies und waren glücklich. Als sie groß wurden, bekamen sie viele Kinder. Hin und wieder verirrte sich ein weiterer Bär nach Himmelblau. Das war gut, denn ohne die Neuen wären die Himmelblau-Bären schnell ausgestorben. Insgesamt kamen neun männliche Bären (und etliche weibliche) nach Himmelblau. Sie waren die Stammväter der neun Bärenvölker, die das Vulkanland besiedelten. So steht es geschrieben in den Alten Schriften.

Doch dann gab es eine große Katastrophe. Unser Nachbarplanet Dunkelblau wurde zerstört und sein grüner Mond flog direkt auf uns zu. Der magische Kristall hat uns vor der Zerstörung bewahrt, doch es gab eine Sintflut und viele Bären starben. Der Mond hat Himmelblau durcheinandergewirbelt und seitdem hat unser Planet zwei Seiten – eine helle und eine dunkle. Die Bären wohnen auf dem großen Kontinent auf der dunklen Seite. Leider heißt diese Seite nicht ohne Grund so, denn dort geht niemals die Sonne auf. Das ist sehr schlimm, weil ohne Sonne wachsen keine Pflanzen. Viele Bären verhungerten.

Weltkarte von Himmelblau (Kinderbuch Leuchtturm der Abenteuer)

Jetzt hätten die Bären ja auf die helle Seite auswandern können, doch das war gar nicht so einfach. Die helle und die dunkle Seite wurden von einem ewigen Sturm voneinander getrennt. Dieser Sturm zieht sich als Ring um den ganzen Planeten und deshalb nennen wir ihn »Ring der Stürme«. Die Bären waren gefangen und ihr Ende war nur eine Frage der Zeit. Das Leben war hart und Nahrung fanden sie nur im Meer. Doch die Fische waren schlau und ließen sich nicht einfach mit der Pranke aus dem Wasser schlagen. Sie schwammen im tiefen Wasser, wo ein Bär nur mühsam stehen konnte. So lernten meine Vorfahren den aufrechten Gang und irgendwann gingen sie auch an Land so.

Aber die Fische wurden immer schlauer und auch im tiefen Wasser waren sie immer schwieriger zu fangen. Plötzlich veränderten sich meine Vorfahren. An ihren Pfoten hatten sie jetzt einen Daumen, mit dem sie greifen konnten. Wir haben uns weiter entwickelt und für uns Himmelblau-Bären sind die Bären von der Erde jetzt so etwas wie die Affen für die Menschen. Es sind unsere Vorfahren und sie sind süß, aber irgendwie sind sie uns auch peinlich. Gab es wirklich mal eine Zeit, in der wir nicht reden konnten? Und was haben wir den ganzen Tag gemacht, außer zu fressen?

Diese Zeit ist lange vorbei und seitdem haben wir gelernt, Dinge zu bauen. Angeln, Harpunen, Schiffe – ja sogar Roboter und Raumschiffe. Wir wollten nicht mehr einfach nur leben oder überleben. Wir wollten etwas ERLEBEN. Und das tun wir jeden Tag. Wenn du miterleben möchtest, was ich schon alles erlebt habe, dann schau mal in die Neuen Schriften der Bären, auf der Erde nennt ihr sie „Leuchtturm der Abenteuer“.

Zum Abschluss ein Zauberspruch:

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, der Dinge viele sind jetzt hier.
So schnell ein Hase hoppelt, gibt’s die Sachen doppelt.

In meinen Büchern kannst Du nachlesen, wie ich … nun ja … die Welt rette. Ganz ehrlich, ich hab mir das nicht ausgesucht und ohne meine Freunde hätte ich das auch nie geschafft. Wenn ich keine Freunde gehabt hätte, dann wäre ich heute entweder verrückt oder tot. Hast Du Freunde? Dann freu Dich und kümmere Dich um sie. Vielleicht retten sie ja eines Tages mal Dein Leben.

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Die Magie der Kinderbücher

Die Magie der Kinderbücher

Die Leuchtturm der Abenteuer-Kinderbuch-Reihe motiviert mit ihren spannenden und lustigen Abenteuergeschichten zum Lesen. Doch die Bücher regen auch zum Nachdenken an und vermitteln moralische Werte. Ernste Themen werden nicht ausgeklammert, doch wenn sie behandelt werden, schüren sie die Hoffnung, dass selbst das finsterste Tal irgendwann einmal durchschritten ist. In den Kinderbüchern werden neben der spannenden Haupthandlung auch schwierige Themen, tragische Schicksale und Legenden von unsterblicher Liebe behandelt, welche die Magie der Abenteuer ausmachen.

Schwierige Themen

Es gibt Dinge im Leben, die schmerzhaft sind und bleiben, bei allem Optimismus. Dazu gehört der Verlust eines lieben Wesens. Solche Themen gehören ebenfalls in Kinderbücher, denn sie betreffen die Realität unserer Kinder. Auch der Elfenjunge Purzel muss in „Der Stein der Riesen“ mit dem Verlust seines Riesen-Schmetterlings Sausi fertigwerden, seinem treuen Wegbegleiter, den er mit einer kleinen Pfeife jederzeit rufen konnte. Zusammen mit seiner Freundin Sali hilft er Sausi, noch einmal zu fliegen. Der letzte Flug eines magischen Wesens geht zum ewigen Regenbogen am Nordpol, der ins Jenseits führen soll.

Der ewige Regenbogen (Magie der Kinderbücher)

»Wir sehen uns im Regenbogen«, ruft Purzel seiner geliebten Sausi mit Tränen in den Augen hinterher. Sali greift nach seiner Hand und drückt sie.
Am Ende der Buchreihe halte ich für Purzel jedoch noch eine Überraschung bereit. Eine Überraschung namens Leben.
Michael schaut hin und erkennt einen Schmetterlingsschwarm. Einige flattern auch durch das Kolosseum. Sie sind so groß wie Schmetterlinge von der Erde und alle haben rosafarbene Flügel.
»Wow«, sagt Michael, »die sind schön.«
»Die Jungen sind geschlüpft«, seufzt Purzel und spielt an seiner Halskette mit der Pfeife herum.
»Da sind bestimmt auch Sausis Kinder dabei«, sagt Sali und legt ihre Pfote auf Purzels Schulter.
»Ja«, sagt Purzel und eine Träne kullert über sein Gesicht.
»Puste in die Pfeife«, sagt Sali.
»Was soll das bringen?«, fragt Purzel. »Sausi war der einzige Schmetterling auf Himmelblau, der so zutraulich war und …«, er schluckt, »… und der mich geliebt hat.«
»Puste in die Pfeife«, wiederholt Sali.
Purzel hält sich die Pfeife an den Mund und holt Luft. Dann pustet er hinein.
Ob ein Schmetterling auf Purzels Ruf reagiert?

Das tragische Schicksal eines kleinen Bären

In meinen Büchern erzähle ich auch von tragischen Schicksalen, die zum Nachdenken anregen.

So gab es den kleinen Bären Zali, der in den Vulkanbergen lebte. Mit fünf Jahren war er von Zuhause fortgelaufen und hatte versehentlich bei Vollmond in den Schwarzen See geblickt. Dort sah er den bösen Mondgeist und wurde von ihm verflucht. Fortan war er ein Diener des Schattens und trug den Namen Zata. Erst tausende Jahre später rettete ihm das kleine Bärenmädchen Sali mit einem raffinierten Zauberspruch seine verlorene Seele. Sie verwandelte ihn wieder in den unschuldigen Fünfjährigen und schickte ihn heim zu seinen Eltern.

Ein Stern wird dich leiten
bei der Reise durch die Zeiten
Er wird strahlen so hell
und du bist ganz schnell
daheim und zurück
in einer Zeit voll Glück

Dort gab es ihn nun doppelt und er war überzeugt davon, dass er dem bösen Zauberer Zata niemals begegnen durfte, weil sonst etwas Schreckliches geschehen würde. Viele Bären hielten ihn deshalb für verrückt, dennoch gewann er den ersten Krieg gegen die Bruderschaft vom grünen Mond. Er heilte alle verfluchten Bären und änderte damit die Geschichte Himmelblaus (im Anhang von Band 5 und 6 stehen diese historischen Ereignisse. Wenn man sie miteinander vergleicht, erkennt man die feinen Unterschiede).

Doch das finstere Zeitalter des Zauberers Zata ließ sich nicht aufhalten und so ging Zali ins Exil in die Kristallstadt, die Elfenhauptstadt. Dort stand er jeden Tag am Meer und blickte zum Horizont, voller Sehnsucht nach seiner alten, verlorenen Heimat. Eine Statue im Hafen der Kristallstadt erinnert heute daran und zeigt ihn, wie er traurig in die Ferne schaut.

Die unsterbliche Liebe eines Königs

Eine andere Legende in meinen Kinderbüchern handelt von König Purzel. König Purzel war ein weiser König und Kriegsherr. Doch als seine Frau Elise starb, zerbrach sein Herz. Er wurde krank, verlor seinen Lebenswillen und wollte niemanden mehr sehen. Sein Zauberer baute daraufhin die magische Meisterlampe, um ihm eine Freude zu machen. Sein König sollte endlich wieder glücklich sein. Einer alten Legende nach führt die Lampe zu einem ganz besonderen Ort: ins Regenbogenland. Auf Himmelblau nennt man so das Jenseits.

Als König Purzel ins Licht der Meisterlampe schaute, um seiner geliebten Frau Elise ins Jenseits zu folgen, wurde bei den Riesen ein Kind geboren. Als es sprechen konnte, sagte es immer wieder den Namen ›Elise‹. Im Kindergarten suchte es die Nähe zu einem nur wenige Monate zuvor geborenen Riesenmädchen. Die beiden waren ein Herz und eine Seele und niemand vermochte es, sie zu trennen. Als sie erwachsen waren, heirateten sie und lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

»Seine geliebte Elise war nicht im Jenseits«, sagte Lena, als sie von der Legende hörte, »ihre Seele wurde als Riesenmädchen wiedergeboren und auch seine Seele wurde wiedergeboren. Die Lampe hat sie wiedervereint, so stark war ihre Liebe. Das ist sooo romantisch.«

Am Ende fanden die Kinder heraus, dass die Meisterlampe gar nicht in Jenseits führte, sondern an den Ort des Glücks, der für jeden sehr individuell ist. Sie fanden auch den Zauberspruch, der diese magische Taschenlampe erschaffen hatte:

Die Lampe öffnet alle Türen
und ihr Licht wird dich führen
durch Raum und Zeit
zum Ort der Glückseligkeit

Ich wünsche den Lesern meiner Kinderbücher, dass sie ihren Ort des Glücks schon gefunden haben oder bald finden werden!

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Der Start ins Abenteuer Lesen

Kontakt

Als ehemaliger Lesepate in der Grundschule meines Sohnes habe ich Erfahrungen damit, wie Kinder lesen lernen. Erstleser brauchen Geschichten, die begeistern und die Fantasie anregen. In meinen Kinderbüchern fliegen die Kinder mit einer magischen Taschenlampe  zum Leuchtturm der Abenteuer auf den märchenhaften Planeten Himmelblau. Dort leben Elfen, Zwerge, Riesen, Bären und andere magische Wesen. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen die Kinder in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol. Die jungen Helden überwinden ihre Ängste, begeben sich auf mutige Rettungsmissionen und lernen dabei wichtige Werte wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft und den Wert des Lebens kennen. Die Abenteuer sind ein Genre-Mix aus Fantasy-, Science-Fiction- und Detektivgeschichten und behandeln klassische Abenteuerthemen mit Dinosauriern, Piraten, Kampfrobotern, Drachen und bösen Zauberern.

  • Für Leseanfänger ab 6 Jahren
  • Zum Vorlesen und als Gutenachtgeschichte geeignet
  • Leicht lesbar durch kurze Sätze und Kapitel
  • Mit Bücherquiz am Ende (auch bei Antolin)
  • Mit bunten Illustrationen

Erstlesebücher für junge Leseanfänger

Lesen lernen mit Leuchtturm der AbenteuerDie Erstlesebücher der Reihe sind in einem für Erstklässler geeigneten Stil mit kurzen Sätzen und einfachen Worten geschrieben. Jedes Buch hat einen Umfang von 30 Seiten und das ermöglicht ein schnelles Erfolgserlebnis. Die kurzen Geschichten behandeln Themen aus den Kinderbüchern der Reihe aus der Sicht des lebendigen Bilderbuches Billy und anderen Charakteren.

  • 01. Die magische Dinosaurier-Jagd
  • 02. Die Piraten der Bärenstadt
  • 03. Der Tag, an dem ich lebendig wurde
  • 04. Tim und der Weltuntergang

Einzeln gibt es die Taschenbücher und eBooks nur bei Amazon. Als Sammelband (Taschenbuch in Farbe und als eBook) gibt es die Bücher auch überall sonst.

Kinderbücher für erfahrenere Leseanfänger

Die Leuchtturm der Abenteuer-Kinderbücher für Leseanfänger ermöglichen es, schrittweise längere Bücher zu lesen. Die Seitenzahl steigt langsam von 60 Seiten (Band 1) auf 200 Seiten (Band 6). Die Kinder können mit den Abenteuern wachsen und das Leseniveau von Buch zu Buch steigern. Leseratten, denen die ersten Bände zu kurz sind, können mit dem Sammelband 1-3 starten.

  • 01. Die Reise nach Himmelblau
  • 02. Flucht durch Bärenstadt
  • 03. Gefahr in Immergrün
  • 04. Hüter des Kristalls
  • 05. Der Stein der Riesen
  • 06. Kampf um Himmelblau

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Der Wert des Lebens im Kinderbuch (Leseprobe)

Der Wert des Lebens im Kinderbuch (Leseprobe)

In meiner Kinderbuch-Reihe passieren viele lustige Dinge, aber die Handlung spielt nicht in einer „heilen Welt“. Es gibt dort eine böse Bruderschaft, die das Leben im ganzen Universum vernichten will. Für ihre Zwecke verwandelt sie friedliche Bären in gewissenlose Zombies. Die Antwort der Herrschenden ist eine Roboter-Armee, die sich den Zombies entgegenstellt und sie tötet. Problem gelöst? Nicht, wenn es nach dem Bärenmädchen Sali geht, für das jedes Leben heilig ist (siehe Leseprobe).

Leseprobe aus dem Kinderbuch „Der Stein der Riesen“

Kinderbuch ab 8 Jahren»Warum gehen die Riesen zum Nordpol, wenn sie sterben?«, fragt Purzel.
»Es ist ein letztes Abenteuer«, antwortet Sali. »Ich kann das gut verstehen. Ich werde auch hierher kommen, wenn meine Zeit gekommen ist.«
»Aber dann bist du doch schon alt und gebrechlich«, vermutet Purzel. »Das wird bestimmt nicht leicht. Und was ist mit deiner Familie? Vielleicht wollen die deine letzten Tage mit dir verbringen.«
»Die können ja mitkommen«, lacht Sali. »Ich will jedenfalls nicht im Bett sterben.«
»Ich finde, das Bett ist gar kein so übler Ort zum Sterben«, sagt Purzel. »Weißt du, dass es hier am Nordpol Weltall-Tornados gibt? Ich habe Geschichten von Riesen gehört, die in den Weltraum geschleudert wurden, um dann als Meteorit abzustürzen und zu verglühen.«
Sali lächelt verträumt. »Das hört sich irgendwie cool an.«
»Find ich nicht«, sagt Purzel und schüttelt den Kopf. »Ich ziehe es vor, meinen letzten Atemzug im Kreise der Familie zu machen. Ich halte Händchen mit meiner Frau und meinen Kindern.«
»Was geschieht, wenn ein Elf gestorben ist?«, fragt Sali.
»Er wird verbrannt und seine Asche wird verstreut«, antwortet Purzel.
»Also wie bei den Riesen, die als Meteorit abstürzen«, lacht Sali.
»Sehr witzig«, grummelt Purzel. »Und wie läuft das bei den Bären?«
»Wir werden nicht alt genug, um zu sterben«, antwortet Sali ernst. »Früher oder später wird jeder von uns ein Zombie.«
»Oh«, sagt Purzel. »Das ist ja schrecklich.«
»Ich weiß das auch erst seit Kurzem«, sagt Sali. »Vor der Bärenstadt liegt die Insel der Alten
»Ein Altersheim?«
»Ja, nur besser. Es ist wie ein Luxushotel und alle deine Wünsche werden erfüllt. Es ist das Paradies und jedes Kind freut sich darauf, einmal dorthin zu kommen.«
»Davon habe ich nichts gehört«, sagt Purzel.
»Das ist kein Wunder«, antwortet Sali, »denn das ist nur ein Märchen, das man den Bärenkindern erzählt, wenn ein Erwachsener verschwindet.«
»Was?«, ruft Purzel überrascht. »Ein Märchen?«
»Als ich vor Kurzem von der Bruderschaft und den Zombies erfahren habe, wurde ich misstrauisch. So viele erwachsene Bären sind verschwunden, ohne sich zu verabschieden. Darunter war auch Mala, meine Erzieherin aus dem Kindergarten. Ich wollte sie besuchen …« Sali schluchzt.
Purzel legt sanft seine Hand auf ihre Schulter.
»Ich habe mich heimlich auf die Insel gezaubert, aber da ist nichts. Die Insel ist nur ein unbewohnter Felsen im Meer.« Tränen kullern über ihr Gesicht.
»Und wo sind die erwachsenen Bären?«
»Sie sind Sklaven der Bruderschaft«, weint Sali. »Sie sind alle Zombies.«
»Das ist ja schrecklich«, sagt Purzel und seine Ohren zucken. »Grauenvoll.«
»Verstehst du jetzt, warum ich nicht will, dass General Besky mit seinen Robotern die Zombies tötet?«
»Ja, natürlich«, antwortet Purzel, »aber Besky hat doch gesagt, dass im Krieg Opfer gebracht werden müssen. Im Krieg muss man töten, wenn man selbst überleben will.«
»Ist das so?«, flüstert Sali und ihre Augen leuchten in einem hellen Blau. »Ich glaube das nicht«, schreit sie dann. »Das ist auch so ein Märchen, dass man Kindern erzählt, damit sie keine weiteren Fragen stellen. Es gibt genug Waffen, die nicht töten. Waffen, die den Angreifer kurz betäuben. Dann kann man ihn einsperren und mit ihm reden.«
»Reden?«, fragt Purzel. »Worüber willst du denn mit einem Zombie reden? Der grillt dich einfach mit seinen Blitzen und das war es dann mit der Unterhaltung.«
»Mit einem Kristall kann ich ihn heilen«, entgegnet Sali.
»Und was ist, wenn eine böse Zombie-Armee in die Bärenstadt kommt und jeden töten will?«, fragt Purzel. »Während du ein paar Zombies heilst, töten die übrigen alle Leute in der Stadt. Wäre es dann nicht toll, wenn du eine Roboterarmee hättest, die die Zombies tötet?«
»Verstehst du das denn nicht?«, fragt Sali und schaut ihn verzweifelt an, »die Zombies sind doch auch nur unschuldige Bären. Verfluchte Bären, aber trotzdem unschuldig. Anstatt sie zu töten, sollten wir den bekämpfen, der sie verflucht hat.«
»Ihren Meister?«, fragt Purzel.
»Ja«, sagt Sali, »wir sollten den aufhalten, der ihre Gedanken vergiftet und sie in einen sinnlosen Krieg getrieben hat.«

Die Kinderbuch-Reihe geht zu Ende – ein Rückblick

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"

Das große Finale – Band 6 ist da!

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"Das neue Kinderbuch ist aus dem Druck. Die Reihe ist damit nach 6 Bänden abgeschlossen und ich kann erleichtert ausatmen. Alles ist gut geworden und die Reihe hat ihren krönenden Abschluss erhalten – ihr Happy End. Nun kann ich einen Blick zurückwerfen und die Reihe als Ganzes betrachten. Was zeichnet die Leuchtturm der Abenteuer-Bücher aus?

Abenteuer für Kinder und Erwachsene

Als ich mir die Geschichten für meinen Sohn ausdachte – am Bett oder auf dem Balkon im Urlaub – wollte ich zunächst nur eines: Eine Abenteuergeschichte erzählen, die ich selbst spannend finde. Ich konnte mich auch noch gut daran erinnern, was ich als Kind toll fand. Geschichten über einen ganz normalen Helden, der plötzlich in ein Abenteuer gerufen wird, seine Ängste überwindet und über sich hinauswächst.

Die coolsten Abenteuer erlebt ein Held nicht zu Hause, sondern in einem fernen Land oder auf einem anderen Planeten. Doch wie kommt er da hin? Ich brauchte ein glaubwürdiges Transportmittel, so etwas wie ein Stargate. Die Bewohner von Himmelblau verwenden für ihre Reisen magische Taschenlampen. Schaut man in das Licht einer solchen Lampe, landet man beim Leuchtturm der Abenteuer, in dem ein magischer Kristall ins Weltall leuchtet.

Die Kinderbuch-Reihe geht zu Ende - ein RückblickDas Transportproblem war gelöst, aber welche Abenteuer sollten meine Helden von der Erde dort erleben? Seit Längerem hatte ich eine Idee für ein Fantasy-Abenteuer im Kopf, in dem sich eine junge Heldin aus dem 19. Jahrhundert auf einen fremden Planeten »verirrt«. Dort erlebt sie spannende Abenteuer, kämpft gegen Drachen und böse Zauber und verliebt sich in einen jungen Prinzen. Da werden ihre Kinder entführt! Sie ist verzweifelt, doch glücklicherweise bekommt sie Hilfe von einer höheren Macht, doch auch diese Macht ist begrenzt. Ihr bleibt keine Wahl. Wenn sie ihre Kinder retten will, muss sie sich selbst opfern und auf ewig an einem finsteren Ort zurückbleiben. Alleine mit einem Monster. Diese Hintergrundhandlung hatte ich im Kopf, als ich meine Helden auf die Reise schickte. Von Anfang an war mir klar, dass ich diesen »roten Faden« irgendwann einmal auflösen muss.

Die Zielgruppe

Als ich die Abenteuer aufschrieb, musste ich mich für eine Zielgruppe entscheiden und auch das Alter der Helden bestimmen. Es war ein schwerer Schritt, mich von den knuffigen Entwürfen mit 5-jährigen Helden zu verabschieden. Ich entschied mich für 8-9-jährige Helden und das war auch gut so, doch mein 4-jähriger Sohn fand das gar nicht lustig. Rückblickend jedoch – er wird bald 8 – findet er die Entscheidung gut. Die Reihe richtet sich mit den ersten Bänden an Leseanfänger ab 6 Jahren. Die Bücher können aber auch gut zum Vorlesen oder als Gutenachtgeschichten verwendet werden. Leseanfänger brauchen Geschichten, die begeistern und die Fantasie anregen. Die actionreiche, spannende und lustige Handlung sowie die leichte Identifizierung mit den Helden motivieren Kinder zum Lesen. Die Anforderungen steigen von Buch zu Buch und das ermöglicht es den Kindern, mit den Abenteuern zu wachsen.

Leuchtturm der Abenteuer (Kinderbuch-Reihe)

Band 5 und 6 sind im selben Stil geschrieben, aber für Leseanfänger etwas zu lang. Das ist allerdings von Kind zu Kind stark unterschiedlich. Es gibt 6-jährige Mädchen, die lesen so gut wie 8-jährige Jungen – und umgekehrt. Daher sind meine Angaben zum Lesealter nur Vorschläge. Aber auch inhaltlich richten sich die späteren Bände an ältere Leser (ab 8 Jahren), denn in diesen Geschichten stehen nicht nur lustige und spannende Abenteuer im Mittelpunkt. Themen wie Krieg, Tod, Trauer, das Gewissen und Verantwortung für sein Handeln werden neben Werten wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft behandelt. Einen besonderen Stellenwert nimmt in meinen Geschichten der Wert des Lebens und der Umwelt ein.

Das Genre

Neben der Zielgruppe musste ich mich auch für ein Genre entscheiden. »Kinderbuch« ist ja kein Genre, sondern nur eine grobe Kategorie, in die Verlage und Shops alle Bücher für die Zielgruppe Kind stecken. Dabei gibt es bei Kinderbüchern himmelweite Unterschiede. Die Festlegung auf ein einfaches Genre fiel mir schwer. Mich selbst reizen eher Bücher, die einen Mix bieten, z.B. ein Krimi, der in der Zukunft spielt oder Fantasy mit Hochtechnologie. Ich entschied mich für den Mix. Meine »Kinderbücher« sollten märchenhafte Fantasy-Abenteuer mit Elementen von Detektivgeschichten werden und im spannenden Stil eines Thrillers erzählt werden. Zudem sollte es einen informativen Science-Fiction-Anteil geben. Möglichst in den Worten der Kinder wollte ich physikalisches Wissen vermitteln, z.B. über Planeten, Monde, Teilchenbeschleuniger oder über die Forschung allgemein.

Die Handlung

Für die Handlung der Bücher wählte ich klassische Abenteuerthemen mit Monstern, Dinosauriern, Piraten, Kampfrobotern und bösen Zauberern. Das alles spielt auf dem märchenhaften Planeten Himmelblau, auf dem Elfen, Zwerge, Riesen, Bären, Zauberer und Drachen leben. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen meine Abenteurer an magische Orte, z.B. in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol.
Jetzt ist die Geschichte zu Ende und meine junge Heldin und Mutter von zwei Kindern ist wieder mit ihrer Familie vereint. Doch der Weg dahin war weit und voller spannender und lustiger Abenteuer.

Kinderbuch-Reihe "Leuchtturm der Abenteuer" als Hardcover

Band 1-3Band 4Band 5Band 6

Taschenbuch-Ausgaben in Farbe

Band 1-2Band 3-4ErstlesebuchZweisprachig
Eine Grundschul-Lehrerin: "Zwei Schüler haben erst jetzt richtig Freude am Lesen gefunden - dank ihrer Bücher, die genau das richtige Format haben und in der treffenden Sprache geschrieben sind. Vor allem Jungs tun sich im Lesen manchmal schwer. Die Geschichten finden die Jungs aber sehr spannend und meine Schüler sind begeistert."

- Für Leseanfänger ab 6 Jahren
- Gut lesbar durch große Schrift, kurze Kapitel und einfache Sätze
- Mit Bildern, auch zum Vorlesen und als Gutenachtgeschichte
- Mit Bücherquiz am Ende (auch bei Antolin)

Über moralische Kinderbücher

Über moralische Kinderbücher

Für einen Schriftsteller ist es sinnvoll, schon vor dem ersten Satz festzulegen, was er schreiben will: Einen spannenden Thriller, eine romantische Liebesgeschichte oder einen rätselhaften Krimi? Bei einem Kinderbuch stellen sich noch weitere Fragen. Soll das Buch nur unterhalten oder soll das Kind aus der Geschichte etwas lernen und wenn ja, was? Sollen einfach nur Fakten spannend aufbereitet werden oder soll das Kind etwas „über das Leben“ lernen? Sollen Probleme thematisiert werden und das Kind in irgendeiner Form aufgeklärt werden? Ich finde, moralische Bücher wirken oft überladen und zu bemüht.

Spannende Bücher für Jungen ab 6 Jahren

Als ich mit dem Schreiben meiner Kinderbuch-Reihe begann, bemerkte ich eine große Lücke an spannender und lustiger Unterhaltungsliteratur für Jungen ab 6 Jahren. Stundenlang irrte ich durch Kinderbuchabteilungen und konnte kaum interessante Bücher finden. Große wie kleine Männer wollen unterhalten und gleichzeitig informiert werden. Die Themen kann man anhand der Spielzeuge in einem Jungen-Kinderzimmer finden, z.B. Piraten, Raumschiffe, Roboter, Ritter, böse Zauberer, Dinosaurier und Raubtiere jeder Art. Wäre es nicht toll, wenn man mit schlauen Ideen, genialen Waffen und vielleicht auch Superkräften gegen diese Monster bestehen könnte? Dann könnte man ein „Held“ sein und würde von allen anderen bewundert und respektiert.

Mein Ziel war es, genau solche Bücher für ein junges Publikum zu schreiben. Ich lasse meine Protagonisten gegen fantasievolle Monster antreten, z.B. Teddybär-Piraten, Piran-Hasen, Schmatzmonster und fliegende Gummibärchen. Zusätzlich vermittle ich wissenschaftliche Fakten, insbesondere aus der Astronomie. Ich behandle auch Themen wie den Umweltschutz, allerdings ohne erhobenen Zeigefinger. Die Bewohner meiner Fantasiewelt müssen mit ihren „Jugendsünden“ eben zurechtkommen. Wenn sie damals schlauer gewesen wären und über ihr Handeln besser nachgedacht hätten, wäre ihnen ihr Schicksal vielleicht erspart geblieben. Das ist eine Erkenntnis, zu der meine jungen Leser selbst finden sollen.

Moralische Kinderbücher gegen die Abstumpfung

Doch schon beim Schreiben des ersten Buches geschah noch etwas anderes. Auch wenn ich als Autor Fantasiewelten erschaffe, so lebe ich doch in der realen Welt. Und was dort in den letzten Jahren geschehen ist, beeinflusst meine Arbeit als Schriftsteller. Überall brechen neue Kriege oder Infektionskrankheiten aus. Terroristen, Drogenkartelle und Großkonzerne beherrschen weite Teile des Planeten und beuten ihn und seine Lebewesen aus. Viele Menschen sind auf der Flucht und die Lösung der „reichen Länder“ sind hohe Mauern und Bürokratie. Wie soll man einem Kind erklären, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken müssen, weil sie ein bestimmtes Formular nicht auf der anderen Seite des Meeres ausfüllen dürfen? Ein Menschenleben scheint in unserer Welt unterschiedlich bewertet zu werden. Ohne entsprechende Aufklärung befürchte ich, dass junge Menschen diese Zustände als normal empfinden könnten und abstumpfen.

Und die Moral von der Geschicht‘

Zwischen den Zeilen meiner Abenteuergeschichten will ich moralische Werte vermitteln. Die Charaktere hinterfragen ihre Welt und wollen nicht mehr alles hinnehmen. In „Der Stein der Riesen“ gewinnen Themen wie der Wert des Lebens und die Freiheit an Bedeutung für die Handlung.

Das Bärenmädchen Sali wächst in einem Land auf, das von einer bösen „Bruderschaft“ beherrscht wird, die ähnlich mächtig wie ein mexikanisches Drogenkartell ist. Die Eltern erzählen ihren Kindern Märchen darüber, warum viele Erwachsene plötzlich auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Sie leben jetzt an einem besseren Ort, heißt es. Sie sind auf der paradiesischen „Insel der Alten“. Sali schaut auf dieser Insel nach und erkennt die Wahrheit. Die verschwundenen Bären leben nicht dort. In Wahrheit sind sie Sklaven der Bruderschaft.

Das Leben Einzelner hat für die Bruderschaft keinen Wert. Der böse Zauberer Zata vergiftet ein Riesenmädchen, um ihren Vater abzulenken. Er stiehlt einen magischen Stein, um damit den Planeten zu vernichten. Als Sali von diesem sterbenden Mädchen hört, möchte sie sofort loseilen und es retten. Doch die Kinder haben eigentlich keine Zeit, denn der Zauberer ist schon unterwegs, um den Planeten mit seiner neuen Waffe zu zerstören. Es entbrennt zwischen den Kindern und einem Robotergeneral eine heiße Diskussion darüber, was jetzt getan werden soll. Sollen sie das Mädchen einfach sterben lassen, für ein höheres Ziel?

Sali und der böse Zauberer Zata (Artikel über moralische Kinderbücher)

Ich hoffe, meine Bücher sind spannende und lustige Kinderbücher, die moralische Werte vermitteln, dabei aber nicht überladen und oberlehrerhaft wirken. Die Fragen, die ich in „Der Stein der Riesen“ stelle, liegen mir am Herzen und ich glaube, meine Helden haben die richtigen Antworten gefunden.

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Entwicklung einer Idee

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Entstehung und Genre-Einordnung von „Leuchtturm der Abenteuer“

Welche Gutenachtgeschichten erzählt ein Vater seinem Sohn? Ich erzähle gerne die Geschichten, die ich als Kind auch toll gefunden habe. Bei mir war das zum Beispiel das klassische Märchen vom „Krieg der Sterne“. Es kommt alles vor, was cool und angesagt ist. Mächtige Zauberer und eingesperrte Prinzessinnen, die gerettet werden wollen. Und ein Held, der aus seiner alltäglichen Welt in ein fantastisches Abenteuer aufbricht, begleitet von neuen Freunden und bekämpft von bösen Schurken. Natürlich gibt es auch magische Artefakte wie Lichtschwerter, unglaubliche Kriegsmaschinen, die ganze Planeten zerstören können und einen Zoo von wilden Bestien. Ich hatte also viel Erzählstoff, aber selbst einem Star Wars-freundlich gesinnten Papa wird das Thema irgendwann zu viel. Neuer Stoff musste her!

Unabhängig von den Gutenachtgeschichten hatte ich zu der Zeit eine Idee für einen Fantasy-Roman. Heldin ist Luise, eine junge Frau aus der deutschen Kaiserzeit. Bei einer Wanderung mit ihrer Schwester Elisabeth verirren sie sich in einer Höhle und tauchen auf magische Weise auf einem fremden Planeten wieder auf. Luise verliebt sich in den Königssohn. Die beiden heiraten und bekommen zwei Kinder, aber leider bedroht ein böser Schatten das Königreich. Luise endet wie im Märchen, das die Bären-Erzieherin Mala in „Flucht durch Bärenstadt“ den Kindern erzählt: auf einem grünen Mond in tiefem Schlaf.

Leuchtturm der AbenteuerDie Geschichten, die ich meinem Sohn erzählte, vermischten sich auf einmal und die Figuren aus dem Kinderzimmer – Piraten, Roboter und Dinosaurier – spielten plötzlich auch mit. Und am Ende verlagerte sich der Handlungsort in das Universum, das ich mir für meinen Fantasyroman ausgedacht hatte. Da wurde mir klar, dass die Geschichte aus der Sicht der Kinder sehr spannend erzählt werden kann. Und da war sie geboren – die Idee von der magischen Taschenlampe, mit der Kinder zum „Leuchtturm der Abenteuer“ auf den Planeten Himmelblau reisen können.

Science-Fiction, Fantasy und Detektivgeschichten

Kann man sich vorstellen, wie sich Frodo mühsam zum Schicksalsberg schleppt, nur um dort von einer Roboter-Armee aufgehalten zu werden? Nein? Dann muss man sich nur »Star Wars« anschauen, wo Jedi-Zauberer gegen Droiden und Klon-Krieger antreten und wo Zauberstäbe einen Einschalter haben.

Mit 3 Jahren wurde der Bedarf meines Sohnes an spannenden Geschichten größer. Zwar machte ihm z.B. »Hänsel und Gretel« auch Angst, aber die Faszination für solche Themen war da. Als ich ihm mit vier Jahren immer mehr Abenteuer erzählen sollte, fand ich kaum Kinderbücher, die reizvoll genug waren.

Der Abenteuerroman

Mein Sohn und auch die Helden in meinen Geschichten sind sehr an Abenteuern interessiert – und da sehe ich auch mein »Hauptgenre«. Sieht man sich davon die Definition an, dann kann ich bei jeder Aussage zustimmend nicken:

„Das Grundprinzip eines Abenteuerromans ist, dass ein Held aus seiner alltäglichen Welt in eine fremde, gefährliche Welt aufbricht, in der er unter Lebensgefahr allerlei Probleme und Aufgaben zu meistern hat. Ziel seiner Reise ist meist die Rettung einer Person oder seiner eigenen Welt, aus der er aufgebrochen ist. In der Regel wird ein Abenteuerroman aus Sicht des Helden erzählt, der das Gute verkörpert und oft gegen finstere Mächte oder das Böse kämpft und letztlich gewinnt. Dabei wird er oft von einer oder mehreren Personen begleitet.“
Quelle: Wikipedia

Fantasy und Science-Fiction?

Was ist, wenn die Welt, in die der Held aufbricht, nicht unsere Erde ist? Ist das immer noch ein Abenteuerroman oder schon ein Mix?

Überschneidungen zwischen den Genres gibt es oft. Viele neuere Jugendbücher mischen sogar Magie aus der Fantasy-Welt mit Elementen aus der Science-Fiction. Bei »Artemis Fowl« z.B. gibt es Fabelwesen, die eine hoch entwickelte Technologie nutzen.

In meinem ersten Buch sagt der 9-jährige Elfenjunge und Zauberlehrling Purzel:
»Dein Papa wollte schon als kleiner Junge alles über Magie wissen.«
»Aber er hat Physik studiert«, entgegnet Michael.
»Vielleicht ist das auf der Erde der Name für Magie«, vermutet Purzel.

Dass ich die beiden Themen gerne vermische, wird man spätestens in meinem dritten Buch bemerken. Darin versucht der Physiker Karl (der Vater des 8-jährigen Michael) mithilfe eines Teilchenbeschleunigers den »magischen Kristall« zu untersuchen – mit haarsträubenden Folgen, wie Michaels Freund Tim erfahren wird. Auch in späteren Teilen werden meine Protagonisten versuchen, die rätselhafte Magie zu erforschen. Allen voran die 11-jährige Lena, die ein spezielles Interesse daran hat, die Wunder, die sie erlebt, zu verstehen.

Detektivgeschichten mit Thrill

Ich schreibe also Abenteuergeschichten mit Fantasy- und Science-Fiction-Elementen. Aber in der »Erwachsenenwelt«, passieren mysteriöse Dinge mit kriminalistischen Aspekten. Meine Helden kombinieren die Fakten und gelangen zu logisch hergeleiteten Erkenntnissen. So ist z.B. Michael im ersten Teil schnell klar geworden, dass sein Mitschüler Jan für die Dinosaurier auf Himmelblau verantwortlich gewesen ist. Sind meine Bücher nun Detektivgeschichten? Jedoch sind meine Helden keine »unantastbaren« Ermittler, wie das bei Krimis normalerweise der Fall ist. Sie werden beschossen, bedroht und gejagt. Zudem nutze ich Spannungsbögen und Cliffhanger, sodass ich mich (zumindest ein wenig) auf dem Gebiet der »Thriller« bewege. Aber es gibt manchmal im Handlungsverlauf auch sehr lustige Situationen. Sind es am Ende Komödien?

Mein Fazit zur Genre-Einordnung: Ich schreibe Geschichten mit Fantasy-, Science-Fiction- und Detektiv-Elementen in Form von actionreichen, spannenden und lustigen Abenteuern für Leser ab 6 Jahren.

Die Zukunft der Reihe

Schon im zweiten Band der Kinderbuch-Reihe wurde klar, dass auf Himmelblau nicht alles „super“ ist. Es gibt Zwerge und Piraten, die Kinder entführen und eine böse Mumie auf dem grünen Mond, die irgendwann aufwachen wird.

Im dritten Kinderbuch wurde deutlich, dass die Bruderschaft vom grünen Mond auch auf der Erde aktiv ist und mit aller Entschlossenheit ihren „Meister“ (die Mumie) aufwecken will.

Im vierten Kinderbuch erfährt der Leser viel über frühere Konflikte mit der Bruderschaft und Kriege mit ihren Zombie-Armeen. Glücklicherweise konnten diese Angriffe von einer Gruppe Helden, den „Hütern des Kristalls“, jedes Mal abgewehrt werden. Bis heute!

Bis vor Kurzem hatte ich geplant, dass Band 5 der letzte Teil der Kinderbuch-Reihe sein wird. Aber wie das so beim Schreiben ist, entwickeln sich die Dinge manchmal anders, insbesondere, wenn das Bärenmädchen Sali auftaucht. Und so wird ein Zwischenstopp auf einer Reise plötzlich zu einem zentralen Thema von großer Bedeutung. So wird es jetzt noch zwei Bände geben.

Der Stein der Riesen

Kinderbuch "Der Stein der Riesen"Band 5 der Kinderbuch-Reihe soll im Oktober 2014 zur Frankfurter Buchmesse erscheinen.

Das 9-jährige Bärenmädchen Sali soll bei einer großen Feier im Kolosseum der Kristallstadt zur Zauberin ernannt werden. Michael, Tim, Jan und ihr Elfenfreund Purzel wollen Sali dort besuchen.

Aber die böse Bruderschaft vom grünen Mond hat einen magischen Stein der Riesen gestohlen. Piraten wollen ihn mit ihrem Schiff zur Pyramide bringen, um sie damit fertig zu stellen. Wenn das geschieht, wird Himmelblau zerstört!

Können die Kinder das Piratenschiff aufhalten? Begleitet sie auf ihrer unglaublichen Reise in den Norden zu den Riesen. Wo Bäume keine Bäume sind und sich Berge bei Mondaufgang in die Lüfte erheben. An den Ort, wo die Magie Himmelblaus zuhause ist und ein ewiger Regenbogen am Nordpol direkt in den Himmel führt.

Das große Finale

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"„Kampf um Himmelblau“ wird dann schließlich das große Finale der Reihe. Das sechste und letzte Kinderbuch soll im März 2015 zur Leipziger Buchmesse erscheinen. An fantastischen Schauplätzen werden unsere Helden über sich hinauswachsen.

Die Mumie vom grünen Mond ist erwacht und die Zerstörung Himmelblaus steht kurz bevor! Können die Hüter des Kristalls den Planeten retten? Erlebt zusammen mit Michael und seinen Freunden den entscheidenden Kampf um Himmelblau.

"Flucht durch Bärenstadt" kommt Ostern

"Flucht durch Bärenstadt" kommt Ostern

Das zweite Abenteuer: Kinder-eBook mit einer spannenden Piraten-Entführung!

Was haben ein magischer Kristall, eine Eiche, drei Zwerge, ein entführtes Mädchen, verzauberte Hasen, ein explodierter Planet, ein Riesen-Schmetterling, Piraten, Bären, geheime Höhlen, ein Vulkan, ein grüner Mond, eine Mumie, ein Schutzengel, eine mysteriöse Marmorstatue, ein giftiger See, ein böser Zauberer, Zombies und eine Pyramide gemeinsam?
Sie tauchen alle in „Flucht durch Bärenstadt“ auf.
Dieser Teil der Reihe führt auf die dunkle Seite des Planeten Himmelblau und erzählt seine Geschichte. Er legt den Grundstein für viele weitere Abenteuer.