Mädchen im Kinderbuch

Lena aus dem Kinderbuch Leuchtturm der Abenteuer

Bei den klassischen Märchen spielen die Mädchen oftmals das Opfer. Das Mädchen ist die Unschuld vom Lande, die der Prinz oder Ritter retten muss. Meine Kinderbücher beginnen auch sehr klassisch, jedoch sind die Mädchen aus unserer Zeit – und die lassen sich nicht mehr alles gefallen, auch wenn man sie in ein klassisches Rollenbild hineindrängen möchte. Die Mädchen in meiner Kinderbuch-Reihe sind mutig und abenteuerlustig und den Jungs ebenbürtig.

Die Mädchen vom Leuchtturm der Abenteuer

Lena aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerLena, die 11-jährige Schwester von Jan, ist intelligent und sehr kritisch. Während die Jungs bestimmte Ereignisse als gegeben hinnehmen, hinterfragt sie die Dinge. Als sie von fiesen Zwergen entführt wird, entdeckt sie ihre kämpferische Seite und plant gemeinsam mit den Jungs ihre Flucht.
Sali aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDas 8-jährige Bärenmädchen Sali war schon im Kindergarten außergewöhnlich mutig und gerechtigkeitsliebend. Jemand, der in Not ist, muss gerettet werden, selbst dann, wenn alle anderen aus unerfindlichen Gründen nichts tun. Sali ist die treibende moralische Instanz in meinen Büchern und sie legt sich ohne Furcht mit den übelsten Zauberern ihrers Planeten an.
Lisa aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDie 4-jährige Lisa ist ein typisches Geschwisterkind, bei dem der Altersunterschied zu hoch ist. Sie weiß von den geheimnisvollen Abenteuern, die ihr Bruder erlebt, aber niemand glaubt ihr diese Geschichten. Auch sie wird von einem Piraten entführt, aber der muss sich einige wüste Beschimpfungen von ihr anhören. Von einem ängstlichen Opfer ist Lisa weit entfernt.

Kochlöffel oder Zauberstab?

Folgenden Satz wollte ich im Kinderbuch „Flucht durch Bärenstadt“ einen weisen Zauberer über das Bärenmädchen Sali sagen lassen:

Mädchen sind gute Zauberer.

Was stimmt bei diesem Satz nicht? Ja, richtig! Mädchen sind gar keine Zauberer, sondern Zauberinnen. Also nochmal:

Mädchen sind gute Zauberinnen.

Und? Stimmt da etwa immer noch etwas nicht? Ja, Mädchen sind im Märchen gar keine Zauberinnen, sondern Hexen!

Ich habe in den 90er Jahren studiert und wurde mit der politischen Korrektheit infiziert. In jedem Schreiben der Studentenvertretung waren wir „StudentInnen“. Das las sich damals wie heute nicht schön, hat aber dazu geführt, dass ich beim Überarbeiten meiner Bücher über solche Dinge nachdenke.

Was mache ich nun mit meinen begabten Mädchen? Folge ich der Märchen-Vorlage, bei der nur Jungs mit ihrem coolen Stab echte Zauberer sind und Mädchen mit ihrem Kochlöffel an den Kessel verbannt werden? Hexen haben aber leider kein positives Image, immerhin locken sie kleine Kinder zu sich ins Haus, um sie zu mästen und aufzufressen.

Da kommt mir die aktuelle Reform der Straßenverkehrsordnung zu Hilfe. Dort gibt es keine Radfahrer mehr. Es gibt aber auch keine Radfahrerinnen. Was haben die Autoren getan? Haben sie gezaubert? Nein, sie haben getrickst. Es gibt jetzt nur noch Personen, die z.B. ein »Rad führen«. Also nochmal:

Mädchen führen einen Zauberstab gut.

Das war wohl nix. Wie wäre es mit einem substantivierten Partizip, so wie es mittlerweile auch die Studierenden machen?

Mädchen sind gute Zaubernde.

Das wird nichts. Oder doch? Ich habe das Problem in »Flucht durch Bärenstadt« mit „Show don’t tell“ gelöst:

„Mädchen können ganz toll zaubern“, sagt Meister Bärlo zu Sali, „und du bist sehr begabt.“

Lustige Geschichten auch für Mädchen

Lena und ihre Puppen (Mädchen im Kinderbuch)Ich versuche in meinen Büchern, humorvolle Abenteuer auch für Mädchen zu erzählen. Dabei verwende ich gerne Klischees aus der Mädchenliteratur und so dürfen Puppen natürlich nicht fehlen. Diese Puppen jedoch werden lebendig, verlieben sich in Zwerge und tanzen der schockierten Lena auf der Nase herum.

In »Gefahr in Immergrün« folgt der Pirat Obertatze den Kindern auf die Erde. Jetzt sehen ihn Michael und Tim im Sandkasten sitzen – zusammen mit Tims kleiner Schwester Lisa. Sie hat ihrem neuen Teddy ein rosafarbenes Kleid angezogen, ohne zu ahnen, dass dieser knuffige Bär ein lebendiger Pirat ist!

»Mama sollte ihn mal waschen. Der stinkt«, sagt Tim, hält sich die Nase zu und würgt.
»Am besten in der Kochwäsche«, lacht Michael.
»Dann schrumpft er aber«, entgegnet Lisa. »Duschen ist besser.«

Lisas vernünftige und typisch weibliche Reaktion dürfte Mädchen zum Schmunzeln bringen.

Sie zieht dem Bären das Kleid aus, wirft einen Haufen Sand auf ihn und reibt ihn damit ein. Im Anschluss klopft sie ihm kräftig das Fell sauber und zieht ihn wieder an. Die Jungs beobachten sie dabei grinsend.

Das ist für alle gleichermaßen lustig. Außer für Obertatze.

Spannende Nebenhandlungen

Lena und die Frau im Mond (Mädchen im Kinderbuch)Die mysteriösen Nebenhandlungen, die insbesondere Leser ab 8 Jahren ansprechen, sind für Jungen wie Mädchen spannend und fügen meinen Abenteuern etwas Rätselhaftes hinzu. Schon im ersten Band »Die Reise nach Himmelblau« gibt es gewisse Andeutungen. Kleine Sätze, die man gut überlesen kann, die aber Fragen aufwerfen.

Eine Nebenhandlung ist die „Frau im Mond“. Die 11-jährige Lena entdeckt in »Flucht durch Bärenstadt« ihre Mutter als Heiligenstatue auf einem fremden Planeten. Wie ist das möglich? Purzels logische Erklärung, dass jemand, der tausende Jahre auf einem Mond schläft, einfach nicht die Mutter eines Kindes von heute sein kann, glaubt sie. Die Logik gewinnt – zunächst.

Fazit

Jedes Kind ist individuell so verschieden, dass das Geschlecht nicht das bedeutendste Kriterium ist. Jungs und Mädchen sind gleichermaßen neugierig und abenteuerlustig und ich bin sicher, dass alle mit meinen Kinderbüchern lustige, spannende und rätselhafte Abenteuer erleben werden. Vielleicht werden die Bücher sogar gemeinsam von 5-jährigen Mädchen mit ihren 10-jährigen Brüdern gelesen (oder umgekehrt). Dann haben sie etwas gefunden, das ihnen beiden gefällt.

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Jungen im Kinderbuch

Tim aus dem Kinderbuch Leuchtturm der Abenteuer

In meiner Kinderbuch-Reihe können die Jungen mit Schwertern kämpfen, Freunde in Not retten und Helden sein – wie in klassischen Abenteuergeschichten.

Die Jungen vom Leuchtturm der Abenteuer

Michael aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDer 8-jährige Michael nimmt im ersten Band als Identifikationsfigur den Leser auf seine abenteuerliche »Reise nach Himmelblau« mit. Michael ist vorsichtig und sein Lieblingswort ist ein ängstliches »Oje«. Trotz seiner Sorgen scheut er nicht davor zurück, einem Freund in Not zu helfen.
Timaus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerSein bester Freund Tim (9) handelt erst und denkt später. Sein Lieblingswort ist „Au weia“, wenn er mal wieder Unfug gemacht hat. Ohne ihn würde Michael zu sehr grübeln und wichtige Dinge verpassen. Michael hingegen ist für ihn die Stimme der Vernunft, die beiden ergänzen sich also prächtig.
Purzel aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDer Elfenjunge Purzel ähnelt Michael stärker, denn auch er schmiedet lieber erst einen Plan, bevor er handelt. Er ist ein wenig verträumt und verliert öfter mal etwas. Obwohl auf Himmelblau ein magischer Kristall Wunder vollbringen kann und er selbst mal Zauberer werden will, denkt er sehr logisch.
Jan aus dem Kinderbuch Leuchtturm der AbenteuerDer 9-jährige Jan tritt zu Beginn als »böser Mitschüler« in Erscheinung. In »Gefahr in Immergrün« freunden sich Michael und Tim mit ihm an. Jans Eltern sind verschwunden, als er 3 Jahre alt war. Er vermutet, dass sie Geheimagenten sind und schnell weg mussten, weil sie ihre Kinder damit schützen wollten.

Identifikation mit den Helden

Die Helden meiner Kinderbücher sind „normale“ Kinder aus unserer Welt, mit denen sich die Leser gut identifizieren können. Die Jungen in den Büchern interessieren sich für die Dinge, für die sich viele Jungs in dem Alter interessieren, z.B. Star Wars oder Harry Potter. Die Andeutungen sind oft etwas versteckt und nur für Fans erkennbar. Auszug aus „Der Stein der Riesen“:

Michael grübelt. »Okay, aber wollen wir da wirklich reingehen?« Er zeigt auf den Wald, der so dicht und dunkel ist, dass man nur die erste Baumreihe erkennen kann. »Ich hab da ein ganz mieses Gefühl.«

Etwas offensichtlicher ist es in einer Szene, in der Michael das erste Mal zaubert.

»Moment, ich probiere es nochmal«, sagt Michael und hält seinen Zeigefinger erneut in die Luft. »Wingardium leviosa!«
»Bist du jetzt Harry Potter?«, fragt Tim. »Willst du etwa, dass der Baum davonfliegt?«
»Nein«, antwortet Michael.
»Außerdem musst du wutschen und wedeln«, sagt Tim. »Nur dann klappt es.«
»Wutschen und … ja!«, ruft Michael. »Ich muss wedeln!«
»Häh?«
Michael hält seine Handfläche in die Luft und bewegt sie langsam zur Seite. »Baum«, sagt Michael mit dunkler Stimme, »das ist nicht der Mensch, den du fressen wolltest.«
»Alter«, schimpft Tim, »machst du jetzt auf Obi-Wan?«

Auch das Fantasy-Meisterwerk „Herr der Ringe“ bleibt nicht verschont. Auszug aus „Kampf um Himmelblau“:

»Ja«, sagt Tim, »so stelle ich mir einen Elfenjungen vor.«
»Wieso?«, fragt Purzel. »Das klingt so, als würde ich nicht wie ein Elfenjunge aussehen.«
»Du hast eben keine langen blonden Haare«, sagt Tim.
»Na und?«, schimpft Purzel. »Seit wann muss ein Elf denn lange blonde Haare haben?«
»Mit Pfeil und Bogen würde Billy noch besser aussehen«, sagt Tim.
»Wieso sollte ein Elfenjunge lange blonde Haare und einen Bogen haben?«, fragt Purzel.
»Weil er dann richtig gut aussieht«, murmelt Lena und lächelt.

Kampf gegen Monster

Ein böser Drache im Kinderbuch begeistert JungenMeine Helden müssen gegen Monster antreten, die sich in jedem Jungen-Kinderzimmer finden lassen: Dinosaurier, Piraten, Zauberer, Roboter, Zombies und natürlich böse Drachen.

Jedoch sind meine »Fieslinge« nicht einfach »nur so« böse. Sie verfolgen finstere Ziele, die man logisch nachvollziehen kann. Glaubwürdige Charaktere sind für Leser jeden Geschlechts und Alters wichtig.

Spannende Handlungsorte

In den Abenteuern gibt es Handlungsorte, die ein Jungenherz höher schlagen lassen. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen die Kinder an magische Orte, z.B. in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol. Zudem gibt es eine dunkle Planetenseite mit einem Vulkan, einer Pyramide und einem magischen See, in dem Monster leben. Die Abenteuer dort sind keine Ferien auf dem Reiterhof.

Lustige Situationen

Jungen haben einen speziellen Humor, den ich in meinen Büchern anspreche. Nehmen wir als Beispiel eine Szene aus »Gefahr in Immergrün«.

Der Pirat Obertatze ist den Kindern auf die Erde gefolgt. Jetzt sehen ihn Michael und Tim im Sandkasten sitzen – zusammen mit Tims kleiner Schwester Lisa. Sie hat ihrem neuen Teddy ein rosafarbenes Kleid angezogen, ohne zu ahnen, dass dieser knuffige Bär ein lebendiger Pirat ist!

»Mama sollte ihn mal waschen. Der stinkt«, sagt Tim, hält sich die Nase zu und würgt.
»Am besten in der Kochwäsche«, lacht Michael.

Wenn etwas »stinkt« ist das speziell für Jungen sehr witzig. Zudem geht der Witz auf Kosten des Piraten. Die etwas brutale Idee mit der Kochwäsche ist auch typischer Jungs-Humor.

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Pressemitteilung zu zwei Neuerscheinungen

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Neue Hardcover-Ausgaben der Kinderbuch-Reihe im Buchhandel

Der Berliner Verlag Karim Pieritz vervollständigt mit zwei Neuerscheinungen die Hardcover-Ausgaben seiner Kinderbuch-Reihe „Leuchtturm der Abenteuer“.

Zwei Novitäten vervollständigen in diesem Sommer die Hardcover-Ausgaben der Kinderbuch-Reihe für Leseanfänger ab 6 Jahren. Die erste Neuerscheinung „Der Stein der Riesen“ ist der fünfte Band der Reihe. Das illustrierte Buch richtet sich an Kinder ab 8 Jahren und hat einen Umfang von 180 Seiten. Michael und seine Freunde fliegen mit einem Weihnachtsschlitten nach Himmelblau. Am Leuchtturm stürzen sie ab und jetzt ist ihr Schlitten zerstört. Die Magie funktioniert auch nicht mehr richtig und eine Rückkehr zur Erde ist unmöglich! Das Bärenmädchen Sali erzählt ihnen, dass ein böser Eisdrache alle Erwachsenen und den magischen Kristall eingefroren hat. Die einzige Hoffnung ist eine „singende Murmel“ der Riesen, doch dafür müssen die Kinder in den gefährlichen Norden.

Die zweite Neuerscheinung „Kampf um Himmelblau“ ist der sechste Band der Reihe und hat einen Umfang von 200 Seiten. Die Handlung schließt nahtlos an den vorherigen Teil an. Jetzt sind die Helden auf dem „grünen Mond“, um Salis Mutter aus einer Drachenhöhle zu retten. Doch wie sollen sie mit dem bösen Drachen fertigwerden? Diesmal müssen die Kinder gegen fiese Raketenschnecken, Zauberer, Mumien, Kampfroboter und Zombie-Ritter antreten. Erlebt mit Michael und seinen Freunden den entscheidenden Kampf um Himmelblau.

Mit klassischen Abenteuerthemen und Rettungsmissionen spricht der Autor insbesondere Jungen an. Seine Leser können sich leicht mit den coolen Helden identifizieren. Die Abenteurer treffen auf böse Mächte, die den Planeten ausbeuten und zerstören wollen. Sie setzen ihre Freundschaft und Hilfsbereitschaft dagegen, überwinden ihre Ängste und lösen mit ihrer Fantasie schwierige Probleme.

Die Geschichten der Reihe motivieren aufgrund des spannenden Inhalts, der kindgerechten Wortwahl und der Illustrationen zum Lesen. Die Buchreihe ermöglicht es den Kindern, mit den Abenteuern zu wachsen und das Leseniveau von Buch zu Buch zu steigern. Ein Quiz am Ende hilft, die Handlung nachzuvollziehen. Quizfragen zu den sechs Bänden der Reihe können auch von Schülern auf dem Leseförderportal Antolin beantwortet werden.

Die Kinderbuch-Reihe als illustrierte Hardcover-Ausgaben:

Kinderbuch-Reihe ab 6 Jahren als Hardcover

Liebster Award 2015

Liebster Award 2015

Ich wurde von Martin M. Uhland für den „Liebster Award“ nominiert, vielen Dank dafür. Deine 11 Fragen beantworte ich gerne.

Info zum Liebster Award – Discover new blogs:

Die Blogger Initiative „Liebster Award“ will tollen Blogs/Autoren zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Elf Fragen beantwortet der Nominierte, dann stellt er (oder sie) elf neue Fragen an seine empfohlenen Blogs/Autoren. Eine spannende Aktion, bei der wir die Menschen, die uns online begleiten, besser kennen lernen können.

LiebsterAward

Das sind die Regeln:

  1. Danke der Person, die dich für den *Liebster Award* nominiert hat, und verlinke ihren Blog/ihre Seite in Deinem Beitrag.
  2. Beantworte die elf Fragen, die Dir gestellt wurden.
  3. Nominiere bis zu elf weitere Blogger/Autoren für den *Liebster Award*. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogs/Autoren zusammen.
  4. Schreibe diese Regeln in Deinen *Liebster Award* Artikel, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  5. Informiere Deine nominierten Blogger/Autoren über die Nominierung und Deinen Beitrag.

Martins Fragen:

1. Seit wann bist du Autor?

Im März 2013 habe ich mein erstes Kinderbuch „Die Reise nach Himmelblau“ als eBook veröffentlicht, kurz darauf als Taschenbuch. Seitdem blogge ich über meine Erfahrungen als Self-Publisher und Autor.

2. Warum schreibst / bloggst du? Was motiviert dich zum Schreiben?

Ich habe mir schon als Kind Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben, irgendwie liegt mir das im Blut. Zu meinen Kinderbüchern hat mich mein Sohn inspiriert und zu meinem aktuellen Projekt (ein Jugendbuch) inspiriert mich die aktuelle politische Lage und das Thema Werte bzw. deren Verfall.

3. Was liegt dir beim Schreiben / Bloggen am meisten am Herzen?

In meinen Geschichten gibt es immer eine Botschaft, eine „Moral von der Geschicht“. Wenn diese Botschaft zum Nachdenken anregt, habe ich mein wichtigstes Ziel erreicht. Allerdings sollen die Geschichten auch unterhalten. Ich lese selbst meist nur Bücher, die diese Gratwanderung zwischen Unterhaltung und philosophischen Ansprüchen meistern.

4. Welche Projekte hast du bereits verwirklichen können?

Ich habe 6 Kinderbücher mit stetig steigender Seitenzahl (von 62 bis 200), mehrere Erstlesebücher und eine englische- und zweisprachige Ausgabe veröffentlicht.

5. Wer hat dich dabei unterstützt?

Meine Frau und mein Sohn, ohne die meine Bücher undenkbar gewesen wären.

6. Welche Zielgruppe willst du erreichen?

Bei den Kinderbüchern Leseanfänger ab 6 Jahren, fortgeschrittene Leser ab 8 Jahren und mit meinem Jugendbuch (mein aktuelles Projekt) dann Jugendliche ab 11 Jahren.

7. Spielt der finanzielle Aspekt bei dir als Autor bzw. Blogger eine Rolle?

Leben kann ich von meinen Büchern nicht, auch wenn sie oft Bestseller bei Amazon in verschiedenen Kategorien sind. Es ist mir aber wichtig, dass sich die extern beauftragten Illustrationen in absehbarer Zeit amortisieren und ich spätestens dann einen kleinen Zusatzverdienst habe.

8. Wie viel Zeit verbringst du am Tag mit dem Schreiben / Bloggen und wieviel Zeit verbringst du am Tag mit deiner Familie?

Ich versuche, Familie, Hausarbeit und Schreiben in einer guten Balance zu halten. Glücklicherweise läuft der Großteil meines Buchverkaufs vollautomatisch über Amazon und ich bekomme von Druck, Rechnungsstellung, Verpackung und Versand der Bücher nichts mit. So kann ich mich in meiner „Freizeit“ auf das Schreiben konzentrieren.

9. Wie reagiert dein Umfeld auf deine Tätigkeit (Familie, Partner, Freunde)?

Sehr unterschiedlich. Einige beneiden mich darum, dass ich mir einen Traum verwirkliche und andere sehen nur die finanziellen Aspekte.

10. Welche Ziele bzw. Projekte willst du dieses Jahr noch erreichen bzw. fertig stellen?

Dieses Jahr will ich mit dem Schreiben meines Jugendbuches fertigwerden.

11. Über was würdest du auf keinen Fall schreiben bzw. bloggen wollen?

Private Dinge poste ich nicht, dazu zählen auch Fotos meines Sohnes. Das Internet vergisst nichts.

Ich nominiere für den „Liebster Award“:

  • Carola Wolff
  • Bettina Kerwien
  • Finisia Moschiano
  • Michael Kruschina
  • Bodo Manstein
  • Frau Kunz

Was ich schon immer wissen wollte, aber nie zu fragen wagte:

Meine Fragen:

  1. Wie bist Du zum Schreiben/Bloggen gekommen?
  2. Hast Du eine Inspirationsquelle / Muse?
  3. Wie wichtig ist Dir das Feedback Deiner Leser?
  4. Was reagierst Du bei negativer Kritik (z.B. bei einer RICHTIG bösen 1-Sterne-Rezension)?
  5. Wie bist Du auf Dein Genre bzw. Blog-Thema gekommen?
  6. Kannst Du Dir (als Verlagsautor) vorstellen, Dein nächstes Buch auch selbst zu veröffentlichen bzw. wärst Du (als Self-Publisher) gerne in einem Verlag? Und warum?
  7. Schaust Du täglich nach Deinen Bücher-Verkaufszahlen bzw. Blog-Besucherzahlen?  Und wenn Deine Zahlen sinken – was machst Du dann?
  8. Der eBook-Markt ist rückläufig. Wie siehst Du die Zukunft dieses Mediums?
  9. Wie sind Deine Erfahrungen mit Buchmessen? Zogen Deine Buchverkäufe an? Konntest Du neue Dinge lernen?
  10. In welchen sozialen Medien bist Du am aktivsten und warum ausgerechnet dort?
  11. Hast Du ein Lieblingsbuch oder Lieblingsautoren und wenn ja, warum dieses bzw. dieser?

06.07.2015: Die Schreibwerkschau – Special!

06.07.2015: Die Schreibwerkschau - Special!

Fünf Autoren der „Schreibwerkstatt“ der Volkshochschule präsentierten am 06.07.2015 ab 19:30 in der Humboldt Bibliothek Berlin ihre Veröffentlichungen. In einer anschließenden Diskussionsrunde gaben sie Auskunft darüber, wie sie einen geeigneten Agenten oder Verlag gefunden haben und über ihre Erfahrungen beim Selfpublishing.

Karim_Pieritz_liest_Kinderbuch

Teilnehmer waren Carola Wolff, Bettina Kerwien, Anders Alborg, Heike Franke und Karim Pieritz. Moderatorin war Claudia Johanna Bauer. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reinickendorfer Sprach- und Lesetage in Kooperation mit der VHS Reinickendorf statt.

Mein Fazit: Es war super und auch für mich als Teilnehmer sehr informativ und spannend. So weiß ich jetzt, dass heutzutage auch Verlagsautoren ihre Bücher größtenteils selbst vermarkten müssen. Einige Verlage nehmen Buchtitel nur ins Programm, damit sie die Konkurrenz nicht bekommt. Da bin ich doch froh, mein eigener Herr zu sein 🙂

Ich möchte mich bei allen bedanken, die diese Schreibwerkschau Spezial ermöglicht haben und vor oder hinter den Kulissen mitgewirkt haben. Es hat mir viel Spaß gemacht, meine Kinderbücher einem Publikum vorzustellen, das eigentlich nicht zur Zielgruppe gehört. Uneigentlich gehört es schon dazu, denn meine Devise ist es, Kinderbücher zu schreiben, die mir als Erwachsenem auch gefallen.

Ich konnte nur sehr wenige Leute entdecken, die irritiert die Stirn gerunzelt haben und vermutlich dachten: „Wo bin ich denn hier gelandet?“ Meine Lesung über einfallsreiche Kinder, die mit donnerkrachenden Feuerpupsen einen fiesen Drachen überlisten, kam gut an und die Mehrheit der Zuschauer hat laut gelacht.

Die Kinderbuch-Reihe geht zu Ende – ein Rückblick

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"

Das große Finale – Band 6 ist da!

Kinderbuch "Kampf um Himmelblau"Das neue Kinderbuch ist aus dem Druck. Die Reihe ist damit nach 6 Bänden abgeschlossen und ich kann erleichtert ausatmen. Alles ist gut geworden und die Reihe hat ihren krönenden Abschluss erhalten – ihr Happy End. Nun kann ich einen Blick zurückwerfen und die Reihe als Ganzes betrachten. Was zeichnet die Leuchtturm der Abenteuer-Bücher aus?

Abenteuer für Kinder und Erwachsene

Als ich mir die Geschichten für meinen Sohn ausdachte – am Bett oder auf dem Balkon im Urlaub – wollte ich zunächst nur eines: Eine Abenteuergeschichte erzählen, die ich selbst spannend finde. Ich konnte mich auch noch gut daran erinnern, was ich als Kind toll fand. Geschichten über einen ganz normalen Helden, der plötzlich in ein Abenteuer gerufen wird, seine Ängste überwindet und über sich hinauswächst.

Die coolsten Abenteuer erlebt ein Held nicht zu Hause, sondern in einem fernen Land oder auf einem anderen Planeten. Doch wie kommt er da hin? Ich brauchte ein glaubwürdiges Transportmittel, so etwas wie ein Stargate. Die Bewohner von Himmelblau verwenden für ihre Reisen magische Taschenlampen. Schaut man in das Licht einer solchen Lampe, landet man beim Leuchtturm der Abenteuer, in dem ein magischer Kristall ins Weltall leuchtet.

Die Kinderbuch-Reihe geht zu Ende - ein RückblickDas Transportproblem war gelöst, aber welche Abenteuer sollten meine Helden von der Erde dort erleben? Seit Längerem hatte ich eine Idee für ein Fantasy-Abenteuer im Kopf, in dem sich eine junge Heldin aus dem 19. Jahrhundert auf einen fremden Planeten »verirrt«. Dort erlebt sie spannende Abenteuer, kämpft gegen Drachen und böse Zauber und verliebt sich in einen jungen Prinzen. Da werden ihre Kinder entführt! Sie ist verzweifelt, doch glücklicherweise bekommt sie Hilfe von einer höheren Macht, doch auch diese Macht ist begrenzt. Ihr bleibt keine Wahl. Wenn sie ihre Kinder retten will, muss sie sich selbst opfern und auf ewig an einem finsteren Ort zurückbleiben. Alleine mit einem Monster. Diese Hintergrundhandlung hatte ich im Kopf, als ich meine Helden auf die Reise schickte. Von Anfang an war mir klar, dass ich diesen »roten Faden« irgendwann einmal auflösen muss.

Die Zielgruppe

Als ich die Abenteuer aufschrieb, musste ich mich für eine Zielgruppe entscheiden und auch das Alter der Helden bestimmen. Es war ein schwerer Schritt, mich von den knuffigen Entwürfen mit 5-jährigen Helden zu verabschieden. Ich entschied mich für 8-9-jährige Helden und das war auch gut so, doch mein 4-jähriger Sohn fand das gar nicht lustig. Rückblickend jedoch – er wird bald 8 – findet er die Entscheidung gut. Die Reihe richtet sich mit den ersten Bänden an Leseanfänger ab 6 Jahren. Die Bücher können aber auch gut zum Vorlesen oder als Gutenachtgeschichten verwendet werden. Leseanfänger brauchen Geschichten, die begeistern und die Fantasie anregen. Die actionreiche, spannende und lustige Handlung sowie die leichte Identifizierung mit den Helden motivieren Kinder zum Lesen. Die Anforderungen steigen von Buch zu Buch und das ermöglicht es den Kindern, mit den Abenteuern zu wachsen.

Leuchtturm der Abenteuer (Kinderbuch-Reihe)

Band 5 und 6 sind im selben Stil geschrieben, aber für Leseanfänger etwas zu lang. Das ist allerdings von Kind zu Kind stark unterschiedlich. Es gibt 6-jährige Mädchen, die lesen so gut wie 8-jährige Jungen – und umgekehrt. Daher sind meine Angaben zum Lesealter nur Vorschläge. Aber auch inhaltlich richten sich die späteren Bände an ältere Leser (ab 8 Jahren), denn in diesen Geschichten stehen nicht nur lustige und spannende Abenteuer im Mittelpunkt. Themen wie Krieg, Tod, Trauer, das Gewissen und Verantwortung für sein Handeln werden neben Werten wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft behandelt. Einen besonderen Stellenwert nimmt in meinen Geschichten der Wert des Lebens und der Umwelt ein.

Das Genre

Neben der Zielgruppe musste ich mich auch für ein Genre entscheiden. »Kinderbuch« ist ja kein Genre, sondern nur eine grobe Kategorie, in die Verlage und Shops alle Bücher für die Zielgruppe Kind stecken. Dabei gibt es bei Kinderbüchern himmelweite Unterschiede. Die Festlegung auf ein einfaches Genre fiel mir schwer. Mich selbst reizen eher Bücher, die einen Mix bieten, z.B. ein Krimi, der in der Zukunft spielt oder Fantasy mit Hochtechnologie. Ich entschied mich für den Mix. Meine »Kinderbücher« sollten märchenhafte Fantasy-Abenteuer mit Elementen von Detektivgeschichten werden und im spannenden Stil eines Thrillers erzählt werden. Zudem sollte es einen informativen Science-Fiction-Anteil geben. Möglichst in den Worten der Kinder wollte ich physikalisches Wissen vermitteln, z.B. über Planeten, Monde, Teilchenbeschleuniger oder über die Forschung allgemein.

Die Handlung

Für die Handlung der Bücher wählte ich klassische Abenteuerthemen mit Monstern, Dinosauriern, Piraten, Kampfrobotern und bösen Zauberern. Das alles spielt auf dem märchenhaften Planeten Himmelblau, auf dem Elfen, Zwerge, Riesen, Bären, Zauberer und Drachen leben. Mit Piratenschiffen, Raketen und Riesen-Schmetterlingen reisen meine Abenteurer an magische Orte, z.B. in verzauberte Wälder, uralte Burgen, Drachenhöhlen, Pyramiden und zum Nordpol.
Jetzt ist die Geschichte zu Ende und meine junge Heldin und Mutter von zwei Kindern ist wieder mit ihrer Familie vereint. Doch der Weg dahin war weit und voller spannender und lustiger Abenteuer.

Kinderbuch-Reihe "Leuchtturm der Abenteuer" als Hardcover

Band 1-3Band 4Band 5Band 6

Taschenbuch-Ausgaben in Farbe

Band 1-2Band 3-4ErstlesebuchZweisprachig
Eine Grundschul-Lehrerin: "Zwei Schüler haben erst jetzt richtig Freude am Lesen gefunden - dank ihrer Bücher, die genau das richtige Format haben und in der treffenden Sprache geschrieben sind. Vor allem Jungs tun sich im Lesen manchmal schwer. Die Geschichten finden die Jungs aber sehr spannend und meine Schüler sind begeistert."

- Für Leseanfänger ab 6 Jahren
- Gut lesbar durch große Schrift, kurze Kapitel und einfache Sätze
- Mit Bildern, auch zum Vorlesen und als Gutenachtgeschichte
- Mit Bücherquiz am Ende (auch bei Antolin)

Kinder retten die Welt – im neuen Kinderbuch von Karim Pieritz

Kinder retten die Welt - im neuen Kinderbuch von Karim PieritzBerlin – Karim Pieritz stellt im September sein neues Kinderbuch »Der Stein der Riesen« aus der Reihe »Leuchtturm der Abenteuer« vor.
In der Abenteuergeschichte müssen die 9-jährigen Helden ihren Planeten vor der Zerstörung durch eine finstere Bruderschaft retten. Diese Gruppe böser Zauberer hat einen magischen Stein der Riesen gestohlen und will ihn mit einem Schiff zu einer Pyramide transportieren. Wenn der Stein dort ankommt, wird der Planet Himmelblau zerstört! Das Bärenmädchen Sali, der Elfenjunge Purzel und ihre Freunde von der Erde wollen das verhindern.

»In meinen Büchern möchte ich spannende, lustige und magische Abenteuergeschichten erzählen«, erklärt der Autor. »Die Helden erleben einen dramatischen Absturz im Weihnachtsschlitten, kämpfende Drachen und eine Reise auf den Schultern eines Riesen. Sie besuchen das Innere des Planeten, sehen schwebende Berge und fliegen auf einem Riesenschmetterling zum Mond.«

»Neben diesen märchenhaften Abenteuern will ich auch Werte vermitteln«, ergänzt der Autor. »Die Botschaft lautet: Das Leben ist ein Wunder, das wir beschützen müssen, genau wie unseren Planeten. Jeder kann durch seine Entscheidungen dazu beitragen.«

Das Buch enthält 10 Zeichnungen der Grafikdesignerin Sonja Krutyholowa-Richter (thejumpingfox.carbonmade.com). „Die Zusammenarbeit mit der Illustratorin war sehr inspirierend“, erklärt der Autor. „Die bildhafte Umsetzung meiner Ideen half mir dabei, einige Szenen lebhafter zu gestalten. Die wunderschönen Illustrationen unterstützen sehr gut die Magie der Geschichte.“

»Der Stein der Riesen« ist das fünfte Kinderbuch des Autors. Es hat 184 Seiten und wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen.

Hilfe, mein Kinderbuch wird immer dicker!

„Der Stein der Riesen“ wird langsam fertig

Als Autor ist das „Fertig“-Gefühl beim Schreiben eines neuen Buches sehr erstrebenswert, aber manchmal will es sich einfach nicht einstellen. Unzählige Male lese ich mein Manuskript und immer wieder stelle ich fest, dass noch etwas Wichtiges fehlt. Die Handlung hat Brüche oder ist unlogisch. Je komplexer die Handlung wird und je mehr Charaktere miteinander interagieren, desto schwieriger wird es, das Chaos fernzuhalten.
Heute ist nun endlich der Tag gekommen und ich habe dieses „Ich bin fertig-Gefühl“. Ich konnte mein Buch in einem Rutsch durchlesen und es war durchgehend spannend, lustig und einfach schön.