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Kinderbuch Schreiben

Kinderbuch in der ersten Bibliothek

Als 1989 die Humboldt-Bibliothek in Berlin-Tegel eröffnet wurde, war ich einer der ersten Besucher gewesen. Daher ist es für mich umso schöner, dass man mein erstes Buch jetzt in der Kinder- und Jugend-Bibliothek ausleihen kann 🙂

Kinderbuch in der ersten BibliothekQuelle: https://www.voebb.de

Update: 2014 folgte Band 2 – jetzt ist das erste Kinderbuch nicht mehr so einsam in der Bücherei.

Kinderbuch in der ersten Bibliothek
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Das erste Kinderbuch ist fertig

Hinweis: Das Buch wurde 2020 archiviert und wird vom Verlag nicht mehr aufgelegt. Die ehemals sechsteilige Buchreihe gibt es jetzt als vollständig überarbeitete Neuausgabe unter dem Titel Leuchtturm der Abenteuer Trilogie!

Die Textüberarbeitung ist vorbei. Dabei musste ich wirklich aufpassen, nicht zu viel zu überarbeiten. Kinder, die mit 8 oder 9 Jahren perfekte Grammatik produzieren (“Ich werde auch mal Zauberer werden”), sind nicht mehr glaubwürdig. Da musste ich abwägen, ob meine Bücher im Schulunterricht oder als spannende Freizeitlektüre gelesen werden sollen. Ich habe mich für die Freizeitlektüre entschieden 🙂

Als Autor ist das “Fertig”-Gefühl beim Schreiben eines neuen Buches sehr erstrebenswert, aber manchmal will es sich einfach nicht einstellen. Unzählige Male lese ich mein Manuskript und immer wieder stelle ich fest, dass noch etwas Wichtiges fehlt. Die Handlung hat Brüche oder ist unlogisch. Je komplexer die Handlung wird und je mehr Charaktere miteinander interagieren, desto schwieriger wird es, das Chaos fernzuhalten.

Heute ist nun endlich der Tag gekommen und ich habe dieses “Ich bin fertig-Gefühl”. Ich konnte mein Buch in einem Rutsch durchlesen und es war durchgehend spannend, lustig und einfach schön.

Klassische Einleitung

Jedes Buch bekommt eine klassische Einleitung.

Das erste Kinderbuch ist fertig

Die Titelwahl

Titel und Cover sind die ersten Berührungspunkte mit möglichen Käufern. Die müssen stimmen. Eine frühe Fassung des ersten Buches hieß noch “Die magische Taschenlampe” oder “Die verzauberte Taschenlampe“.

Das erste Kinderbuch ist fertig

Irgendwie bin ich dann auf den reißerischen Titel “Dinosaurier greifen an” gekommen. Besonders Jungs gefällt solch ein martialischer Titel.

In einem Schriftsteller-Forum hat man mir jedoch freundlich versichert, dass dieser Titel der beknackteste Titel, den ich seit Ewigkeiten für ein verlegtes Buch gehört habe ist. Solch ein Titel schreckt die erwachsenen Käufer ab. Zudem passt er nicht ganz zur beschriebenen Geschichte.

Das Problem mit dem alten Titel ist aber, dass es schon so viele Bücher mit dem Wort magisch im Titel gibt. Allen voran das magische Baumhaus, das auch meine Zielgruppe anvisiert. Die magische Taschenlampe wäre dann nur ein weiteres Magisches-Irgendwas-Buch.

Bezogen auf den alten Dinosaurier-Titel ist es zwar richtig, dass in der Geschichte Dinosaurier angreifen und den Helden ziemlich zusetzen. Die Dinos sind auch die erste Mission. Aber das eigentliche Abenteuer, das in dem Buch beschrieben wird und die meisten Kapitel beansprucht, ist die (erste) Reise nach Himmelblau. Diese Worte tauchen auch in der Beschreibung der Geschichte auf, sodass nichts gegen eine Änderung des Titels sprach.

Den neuen Titel fand auch mein Sohn prächtig und ich habe mich bei ihm abgesichert, ob ich ihn problemlos ändern darf. Er sieht das aber völlig entspannt und findet alles toll. Von der magischen Taschenlampe bis zur “Reise nach Himmelblau“.

Nach dieser Änderung habe ich auch die Titel der kommenden Bücher angepasst:

02: Von Piraten entführt → Flucht durch Bärenstadt
03: Roboter-Alarm! → Gefahr in Immergrün

Im Handel

Ich möchte Kinder zum “freiwilligen” Lesen motivieren. Das funktioniert meiner Meinung nach am besten mit spannenden und lustigen Geschichten. Und jetzt ist es endlich soweit: Mein erstes Kinderbuch “Die Reise nach Himmelblau” ist als eBook bei Amazon (Kindle) erschienen.

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Schreiben

Neue Webseite

Ich heiße Karim Pieritz lebe meiner Familie in Berlin. Zum Schreiben bin ich dort gekommen, wo man es ursprünglich lernt, nämlich in der Grundschule. Meine ersten Geschichten schrieb ich in Anfang der 80er-Jahre als Fünftklässler, allerdings nicht im regulären Unterricht, sondern bei einem Vertretungslehrer. Um uns zu beschäftigen, forderte er jeden auf, sich eine Geschichte auszudenken und aufzuschreiben. So konnte ich erstmals leeren Blättern mit meinem Füller Leben einhauchen. Die Abenteuer, die ich zuvor als Comics aufgemalt hatte, manifestierten sich so in einer viel ausführlicheren Form.

Ab der 7. Klasse konnte ich meine schriftstellerische Neigung in Deutsch-Aufsätzen ausleben. Meine Lehrerin motivierte mich dazu, meine überlangen Abenteuergeschichten zuhause weiterzuschreiben. Nach Fertigstellung las ich die Geschichten dann meinen Mitschülern vor – meinem ersten Publikum. Das Feedback der Zuhörer war eine tolle Erfahrung.

So schrieb ich bis in die 90er Jahre hinein zahlreiche Kurzgeschichten und eine SF-Parodie. Während des Studiums zum Dipl.-Ing. (FH) habe ich in der Studentenzeitung “Zyan” einige Geschichten davon veröffentlicht. Einige meiner Geschichten habe ich auch in Mailboxen und Newsgroups veröffentlicht, später dann im Internet auf einer eigenen Homepage. Im späteren Arbeitsalltag als IT-Berater blieb für dieses schöne Hobby aber keine Zeit mehr, es fehlte mir auch die Inspiration. Diese weckte mein Sohn 2010 wieder (damals 3), indem er immer neue Märchen von mir erzählt bekommen wollte. So machte ich mir Notizen und daraus wurde ein ganzes Universum voller magischer Abenteuer. Nach jahrelanger Schreibpause habe ich dann im Sommer 2012 die ersten Sätze geschrieben. Da wurde mir bewusst, was ich vermisst hatte.

So entstanden meine “Leuchtturm der Abenteuer”-Kinderbücher. Es sind abgeschlossene, aber mit einem roten Faden verknüpfte Abenteuer mit Fantasy-, Science-Fiction- und Detektiv-Elementen – ein spannender Genre-Mix. Ich schrieb ca. 30 Verlage an und erhielt bislang 20 Absagen. Meist hieß es, die Reihe “passt nicht ins Programm”. Ein Genre-Mix ist für große Publikumsverlage problematisch, da solche Bücher nur schwer in die vom Mainstream vorgegebenen Kategorien passen.

Aufgrund der positiven Reaktionen bei Testlesern habe ich mich entschieden, mich dem Schreiben und Verlegen meiner Bücher zu widmen. So können sie von vielen Kindern gelesen werden und die Magie der Geschichten wird lebendig. Im April 2013 habe ich den ersten Band als Taschenbuch veröffentlicht.

Seit ein paar Wochen erlebe ich viel Zuspruch in den sozialen Netzwerken. Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen Followern und den Käufern meiner Bücher für ihr Feedback und ihre tollen Rezensionen bei Amazon bedanken!

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