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Die Titelwahl für das Kinderbuch

Titel und Cover sind die ersten Berührungspunkte mit möglichen Käufern. Die müssen stimmen. Eine frühe Fassung des ersten Buches hieß noch »Die magische Taschenlampe« oder »Die verzauberte Taschenlampe«.

Die Titelwahl für das KinderbuchIrgendwie bin ich dann auf den reißerischen Titel »Dinosaurier greifen an« gekommen. Besonders Jungs gefällt solch ein martialischer Titel.

In einem Schriftsteller-Forum hat man mir jedoch freundlich versichert, dass dieser Titel der beknackteste Titel, den ich seit Ewigkeiten für ein verlegtes Buch gehört habe ist. Solch ein Titel schreckt die erwachsenen Käufer ab. Zudem passt er nicht ganz zur beschriebenen Geschichte.

Das Problem mit dem alten Titel ist aber, dass es schon so viele Bücher mit dem Wort »magisch« im Titel gibt. Allen voran das »magische Baumhaus«, das auch meine Zielgruppe anvisiert. Die »magische Taschenlampe« wäre dann nur ein weiteres »magisches Irgendwas«-Buch.

Bezogen auf den alten Dinosaurier-Titel ist es zwar richtig, dass in der Geschichte Dinosaurier angreifen und den Helden ziemlich zusetzen. Die Dinos sind auch die »erste Mission«. Aber das eigentliche Abenteuer, das in dem Buch beschrieben wird und die meisten Kapitel beansprucht, ist die (erste) Reise nach Himmelblau. Diese Worte tauchen auch in der Beschreibung der Geschichte auf, sodass nichts gegen eine Änderung des Titels sprach.

Den neuen Titel fand auch mein Sohn prächtig und ich habe mich bei ihm abgesichert, ob ich ihn problemlos ändern »darf«. Er sieht das aber völlig entspannt und findet alles toll. Von der »magischen Taschenlampe« bis zur »Reise nach Himmelblau«.

Nach dieser Änderung habe ich auch die Titel der kommenden Bücher angepasst:

02: Von Piraten entführt → Flucht durch Bärenstadt
03: Roboter-Alarm! → Gefahr in Immergrün

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Das erste Kinderbuch ist fertig

Die Philosophie der Kinderbuch-Reihe

Das erste Kinderbuch ist fertigMein erstes Kinderbuch „Die Reise nach Himmelblau“ ist jetzt als eBook bei Amazon (Kindle) erschienen.

Als mein Sohn in den letzten Jahren immer wieder neue Abenteuergeschichten von mir hören wollte, weckte das meine Inspiration. Geschichten über ängstliche Häschen und andere freundliche Waldbewohner wollte er jedoch nicht mehr hören. Am liebsten mag er Bücher mit einer stimmungsvollen Atmosphäre, glaubhaften Charakteren, einer dramatischen und dennoch humorvollen Handlung und sehr viel Action. So habe ich mir für ihn kindgerechte Abenteuer dieser Art ausgedacht.

Meine Erzählungen habe ich mit ihm in Bilderbüchern verarbeitet, für die er die Bilder gemalt hat. Schon beim ersten Teil war mir klar gewesen, dass ich nicht nur eine einzige Geschichte erfunden hatte. Ich hatte ein lebendiges Universum voller Magie vor mir, welches sich ständig weiterentwickelte.
In meinen Abenteuergeschichten geht es um das Zusammentreffen unserer bekannten Welt mit der magischen Welt des Planeten Himmelblau. Die magische Welt bleibt aber nicht dort, sondern dringt in unsere ein und das führt zu spannenden oder lustigen Situationen. Kinder mögen diese Mischung aus unserer Welt und einer Fantasiewelt mit magischen Elementen.
Auch wenn ein Autor in Fantasiegeschichten viele Freiheiten hat, sind mir Logik und Machbarkeit sehr wichtig. Kinder sind kritische Leser und Zuhörer, die sofort erkennen, wenn etwas nicht zusammenpasst. So gibt es im Universum des »Leuchtturms der Abenteuer« klare Regeln, nach denen die magische Welt funktioniert. Nur so wird bei den Lesern das logische und analytische Denken gefördert.

Das Verhalten meiner Protagonisten und Antagonisten – egal ob magisch oder nicht – ist unabhängig von der magischen Welt nachvollziehbar und begründet. »Böse« Leute sind nicht einfach nur »böse«, es gibt für ihr Verhalten auch einen Grund. Das gilt auch für die »lieben« Leute. Mein Universum unterscheidet sich in dieser Hinsicht also kaum von unserer Welt. Meine Protagonisten erleben viele Krisensituationen und müssen Entscheidungen treffen. Das regt die Kinder zum Nachdenken an, wie sie sich selbst in dieser Situation verhalten würden und das fördert die soziale Kompetenz.

Ich möchte Kinder zum »freiwilligen« Lesen motivieren. Das funktioniert meiner Meinung nach am besten mit spannenden und lustigen Geschichten.

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Kinderbuch-Textüberarbeitung

Die Textüberarbeitung schreitet voran. Dabei muss ich wirklich aufpassen, dass ich nicht zu viel überarbeite. Kinder, die mit 8 oder 9 Jahren perfekte Grammatik produzieren („Ich werde auch mal Zauberer werden“), sind nicht mehr glaubwürdig. Da muss ich abwägen, ob meine Bücher im Schulunterricht oder als spannende Freizeitlektüre gelesen werden sollen. Ich habe mich für die Freizeitlektüre entschieden 🙂